Bauer Willi
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Frau Lemke, Sie wollen mit uns reden? Gerne!

In diesem Artikel äußert sich Umweltministerin Lemke auch zur Landwirtschaft: (Bildquelle: BMUV)

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_100093932/steffi-lemke-zum-artenschutz-ist-das-dem-bundeskanzler-nicht-sexy-genug-.html

Zitate: (Die farblichen Markierungen sind von mir)

“Ein Zuwachs an Schutzgebieten bedeutet aber auch, dass stärker abgewogen werden muss, wo neue Stromtrassen oder Windkraftanlagen entstehen können. Wie wollen Sie den Konflikt zwischen Artenschutz und Energiewende ausräumen?

Die beiden existenziellen ökologischen Krisen – Klimakrise und Krise des Artenaussterbens – sind so eng miteinander verbunden, dass wir sie gleichzeitig lösen müssen. Und wir müssen klar vermitteln: Nicht der Ausbau der erneuerbaren Energien treibt das massenhafte Aussterben und Abwandern von Tieren und Pflanzen an, sondern der Autobahn- und Flughafenbau, die Versiegelung der Böden und Zersiedelung der Landschaft, und auch die intensive Agrarwirtschaft. Gerade die Subventionen in der Landwirtschaft haben jahrzehntelang genau die falschen Anreize gesetzt. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir und ich brechen dieses System jetzt Stück für Stück auf.

Das stärkste Steuerungsinstrument für die deutsche Landwirtschaft ist der EU-Fördertopf für “Gemeinsame Agrarpolitik”. Ab 2023 sind fast alle Gelder an Umweltschutzmaßnahmen gekoppelt. Einige Kritiker sprechen von einem “Bauernvernichtungsprogramm”. Ist das unfair?

Wir graben uns doch selbst das Wasser ab, wenn wir so weitermachen wie bisher, insbesondere in der Landwirtschaft. Da ist es doch logisch, dass der Pestizideinsatz runter und die Zahl der Rückzugsräume für gefährdete Arten hoch muss, dass es statt Monokulturen eine Anbaudiversifizierung braucht. Die Zukunftskommission Landwirtschaft hat eine Vision für zukunftsfähige artenfreundliche Landwirtschaft entwickelt, die das finanzielle Auskommen der Bauern langfristig sichern kann. Dies umzusetzen, packen wir jetzt an, in Deutschland und auf EU-Ebene.

Wie wollen Sie die Landwirte dafür gewinnen?

Die Bauern sind jahrzehntelang durch ökonomische Zwänge in ein System gepresst worden, das vielfach auf Maximierung getrimmt war. Wer finanziell überleben wollte, musste sich anpassen. Diese Intensivierung der Landwirtschaft droht der Artenvielfalt in den Agrarlandschaften jetzt das Genick zu brechen. Wir diskutieren intensiv mit den Landwirten, wie wir dieses System gemeinsam ändern. Aber es braucht verdammt viel Kraft, um so tief eingefahrene Fahrwege zu verlassen.

Trotz Inflation sind die Lebensmittelpreise in Deutschland so niedrig wie sonst in kaum einem anderen EU-Land. Müssten Landwirte für ihre Produkte auch mehr Geld verlangen?

Es geht nicht darum, Dinge teurer zu machen, sondern darum, landwirtschaftliche Fördergelder sinnvoller einzusetzen.

Dabei fordern Sie doch explizit, Fleisch über eine “Tierwohl-Abgabe” teurer zu machen.

Ein Schweineschnitzel, das im Sonderangebot 99 Cent kostet, deckt nicht die Kosten des Erzeugers und reflektiert nicht die Schäden in der Natur, die durch die Produktion entstehen. Fleisch darf nicht mehr verramscht werden. Die ökonomischen Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, die Preise so zu drücken – von importiertem Eiweißfutter über Massenproduktion für den weltweiten Export – funktionieren mit Blick auf Klimakrise und Biodiversität einfach nicht mehr.

Gegenwind bekommen Sie auch aus anderer Richtung: Die “Letzte Generation” macht Stimmung für ein Tempolimit, für das Weiterführen des 9-Euro-Tickets und gegen Lebensmittelverschwendung. Alles gut für Ökosysteme und Artenschutz. Wieso also nicht?

Ich bin auch frustriert davon, dass die Weichen für eine klimaneutrale Industrie, die Verkehrswende und eine zukunftsfeste Landwirtschaft nicht schon längst gestellt worden sind. Insofern sind Proteste grundsätzlich legitim und inhaltlich nachvollziehbar. Aber ich lehne Aktionen klar ab, die Menschenleben gefährden könnten.”

Soweit die Zitate. Meine Meinung: ziemlich viele inhaltslose Sprechblasen ohne konkrete Maßnahmen. Und die Termine und Orte, an denen Frau Lemke intensiv mit den Landwirten diskutiert haben soll, sind bei mir auch noch nicht angekommen.

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43 Kommentare

  1. Mit der Berufung der Ministerin Lemke (agrarische Halbbildung) und Minister Özdemir (agrarischer Volllaie) ist klar, wer die Richtung der deutschen Agrarpolitik bestimmt. Die Landwirtschaft in unserem Land wird plattgemacht. Es kommt immer wieder Neues hoch oder wird neu aufgekocht so wie die böse Landwirtschaft und die Moornutzung.
    Siehe: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/mooratlas-101.html. Dort heißt es:

    Mehr CO2-Ausstoß als Flugverkehr
    “Obwohl entwässerte Moore weniger als ein halbes Prozent der Landfläche der Erde ausmachen, sind sie für über vier Prozent aller weltweiten, durch den Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich”, sagte Imme Scholz vom Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung bei einer Pressekonferenz. Das seien rund zwei Milliarden Tonnen CO2 – mehr als der gesamte globale Flugverkehr.

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    • Bauer Willi sagt

      Die Diskussion um die Moore nehme ich als Landwirt nicht an. Wenn jemand die Moore vernässen will. soll er das tun.Es geht ja nicht ohne Entschädigung. Und die Wiedervernässung trifft ja auch viele Häusle-Bauern, die dann auch absaufen.
      Ich bin sehr gespannt, wie die Politik das alles lösen will, denn es kostet nicht nur Milliarden sondern auch Wählerstimmen. Und beim zweiten Punkt sind dann alle Politiker sehr empfindlich…

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  2. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Die Politik sollte sich raushalten,den Menschen vorzuschreiben,was sie essen sollen,wir haben schliesslich eine Freiheitlich Demokratische Grundordnung!

    Der Klimawandel wird durch viel zu viel AUTO/LKW Verkehr,viel zu viel FLUGZEUGE,insbesondere mit BILLIGTICKETS,dreckige SCHIFFSTRANSPORTE,auch Kreuzfahrten,Kauf von BILLIGKLAMOTTEN,zu hohen Raumtemperaturen und Klimaanlagen in unseren GEBÄUDEN

    und durch viel zu viel Entsorgung unserer noch voll tauglichen LEBENSMITTEL angeheizt!

    Ausserdem,der Verbraucher kauft “gut und günstig”,wei er gern nach Malle fliegt,im Moment ist ihm allerdings die wohl temperierte Wohnung wichtig.

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  3. Elisabeth Ertl sagt

    2012 gab es ein “Schwarzbuch WWF”, welches der WWF geschickt vom Markt gedrängt hat, (https://de.wikipedia.org/wiki/Wilfried_Huismann)
    welches aber immer noch frei verkäuflich ist. Warum liest das niemand? Dabei wird es sogar von linken Medien beworben: https://shop.falter.at/detail/9783579066318
    Der WWF legt Schutzparks und Reservate an, zu welchen die autochthone Bevölkerung keinen Zutritt mehr hat, ausschließlich damit die Elite dieser Erde dort jagen kann. Das geschah zuletzt mit den Massai in Ostafrika, und jetzt sind die Alpen dran. Wenn es in Österreich 39 Wolfsrudel gibt, dann beginnt laut Hackländer und Wotschikowsky der Wolfs-Jagdtourismus, weil das die einzigen Jäger sind, die den Wolf nicht ausrotten, und der WWF kassiert die Lizenzen. Wer als Ranger arbeiten will, kriegt dann auch als Einheimischer Geld, aber gehören tut ihm dann halt nichts mehr. Die städtische Bevölkerungsmehrheit beklatscht das und spendet.
    Die Wisentprojekte sind doch auch nichts anderes als Investitionen in diese spätere Cash-Cow! Bei den Lemkes heißt das dann eben Artenschutz und Rewilding. Die Evolution läuft aber nicht rückwärts.

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    • Bauer Willi sagt

      Der WWF ist eine der käuflichsten NGO´s die ich kenne. Für Geld machen die (fast) alles.

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  4. Mark sagt

    Typisch Grüne Vorgehensweise: wir schlagen zuerst das Bestehende kaputt und überlegen dann ob man etwas anderes machen kann ….

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  5. Ludwig sagt

    Diese Leute haben die “Soziale Marktwirtschaft” nicht verstanden. Mit den Subventionen ist doch das ganze Gefüge der Agrarwirtschaft vernichtet worden. Auch die städtische Sicht auf die Landnutzer hat doch den Bauern , dem ländlichen Raum , der Biodiversität , usw. nur geschadet. Wenn dann noch unerbittliche Ideologie mit Beratungsresistenz dazu kommt , dann kann das Schiff nur sinken. Die täglichen Äußerungen der Grünlinken in den Nachrichten lassen doch gar keinen anderen Schluß zu. Schlimm nur , daß unsere Opositionsparteien diesen Weg mitgehen , obwohl in einigen europäischen Nachbarländern die Politik sich in Richtung “Realität” ändert. Leider ist das in Brüssel auch noch nicht angekommen.

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  6. Christian Bothe sagt

    Diese Dame ist kaum noch zu ertragen! Was die für einen Unsinn als studierte Dipl.Agr.Ing. redet, hat auf keiner Kuhhaut Platz! Scheinbar hat sie oft in den Vorlesungen an der Humboldt Uni gefehlt, und ist dann zu den Grünen abgedriftet…Gerade wo sie aus Sachsen-Anhalt stammt, müsste sie wissen wie LW in industriellen Maßstab nachhaltig in Großbetrieben gestaltet wird, und welche Investitionen seit der Wiedervereinigung getätigt wurden! Das in die Tierproduktion und den Pflanzenbau! Sie sollte sich mal wieder in der Heimat vor Ort die praktische LW anschauen und den „Fachminister“ LW mitnehmen…Nur mit grüner Ideologie lassen sich nämlich keine 9 Milliarden Menschen ernähren…

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    • Reinhard Seevers sagt

      Landwirtschaft wird demnächst zus. gebraucht um die “Frugale Architektur” umzusetzen, die Kombination aus Biobasierten und Geobasierten Materialien unter ganzheitlichen und nachhaltigen Kriterien.
      In der Zeitschrift “Zuschnitt87” der proHolz-Austria ist dieses mal das Thema “Holz, Lehm, Stroh”
      Auszug:….”
      Der Großteil des Marktes für biobasierte Dämmstoffe wird noch von Holzfasern abgedeckt, aber auch Stroh und Hanf werden häufiger verwendet als früher. Die Ressourcen sind gemeinhin reichlich vorhanden und die Wertschöpfungsketten vielerorts bereits gut strukturiert. Diese Materialien bieten ein großes Potenzial für die Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen in ländlichen Gebieten. Sie sind auch nachhaltig: Sie emittieren nicht nur kein CO², sondern speichern Kohlenstoff sogar. Die Verwertung von Pflanzen mit einjährigem Wachstum (Stroh, Hanf, Schilf) bietet große Chancen, um hier und jetzt gegen die gefährliche globale Erderwärmung zu kämpfen.
      Vor allem Stroh treibt die Revolution der biobasierten Dämmstoffe voran, ein landwirtschaftliches Nebenprodukt, das oft als Abfall verbrannt wird…..”

      Eine neue schöne Geschichte wird erzählt und die Baubranche will sich ebenfalls mit Hilfe der Landwirtschaft reinwaschen! Die Welt ist so schön bunt….

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      • evo.... sagt

        Man muss dabei aber berücksichtigen, dass die Böden dann noch schneller auslaugen, weil dem Boden Humus, Mineralien und Spurenelemente entzogen werden. Man muss zumindest vorsorgen, dass die die verbauten Materialen irgendwann , in ökologisch einwandfreiem Zustand, wieder den Böden zurück gegeben werden können.

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      • Thorens sagt

        Strohdämmung: Mindestdicke laut EnEV 41 cm!

        Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde ist, wie man dieses Stroh als Dämmstoff vor dem Verrotten schützt und davor, dass allerlei Käfer und Larven es sich darin gemütlich machen und die Dämmung nach und nach verstoffwechseln. Weiß hier jemand etwas darüber?

        Wird in Österreich tatsächlich Stroh oft als Abfall verbrannt, wie es in dem Zitat heißt?

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        • Brötchen sagt

          Thorens das wird extrem gepresst…. in so einem Strohhaus habe ich das gesehen und dann mit lehm verputzt

          Stroh wurde mal sehr intensiv zum Stallbau benutzt in den 50 zigern……Stroh isoliert hervorragend…

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          • Thorens sagt

            …ja, das ist mir alles so weit bewusst und bekannt. Auch kenne ich ein Versuchsgebäude aus Stampflehm-/Strohgemisch und bin grundsätzlich ökologischen Baustoffen gegenüber aufgeschlossen. Andererseits weiß ich aber auch, dass alles Organische natürlichen Verrottungsprozessen unterliegt. Daher meine Frage.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Feuchtigkeit ist der Schädling Nummer 1, deshalb muss das verbaute Stroh den Anforderungen der Richtlinie entsprechen. Die Dicke der Dämmschicht > 35cm dürfte dazu führen, dass Schadinsekten/Mikroben es nicht schaffen werden, diese Masse zu vertilgen. Ich kenne auch keine Strohschicht, die von Schadinsekten oder Mikroben zersetzt wurde….immer nur Schimmel aufgrund von Feuchtigkeit.
              Mineralische Dämmstoffe können übrigens auch von Mikroben oder Kleinstlebewesen zerstört werden…sieht dann ziemlich bröselig aus.🙄

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            • Brötchen sagt

              Die hatten auch peinlich drauf geachtet muss trocken genug sein.

              Denke auf N3 war da mal ein Bericht von dem Bau eines Strohhauses.

              Ich hatte durch zufall im Sommer unter Stroh gefasst das in der Scheune lag und die Sonne drauf schien….darunter war das schön kühl……würde vermuten das schafft kein styropor.

              An sich kannst Du das ja immer auch wieder reparieren.
              Elektrik alles aufputz und an den Holzrahmen.
              Teilweise Wandheizungen.

              Durch das verpressen schafft das kein Schädling, da rein.
              Haben sie mit den Transportsicherungsgurten und hydraulikpressen in dem Fach verpresst.

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          • Inga sagt

            Stroh wird ja auch mit Lhm vermischt
            um zu verbauen, oder?

            Man hatte ja früher nicghts andres.
            Es hat sich wohl auch bewährt.

            Wer kennt alte Lehmhäuser aus den 20igern des vorigen Jhds., wo in den Zwischendecken die Mäuse rumlaufen?
            Natur pur!

            • Reinhard Seevers sagt

              Inga, ich habe in einem Haus aus dem Jahr 1784 gewohnt, hab die Lehmwickel selbst erneuert und die Lehmdecken neu geputzt….Mäuse Laufstrecken gibt es nur in Hohlräumen, die entstanden erst bei späteren Einschubdecken und einer Wandaufdoppelung…..oder in neuen Mineralwoll-Isolierungen.😎

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            • Smarti sagt

              In unserem alten Bauernhaus wurden Zeitungen zur Isolation verbaut. Mäuse sind immer mal wieder ungern gesehene Gäste, die sich überall verstecken können und Löcher in die Holzwände fressen.
              Im neuen Haus haben sie keine Chance gegen die Katze.

        • Reinhard Seevers sagt

          Die Dichte beträgt 100kg/m³ plus/minus 15kg….der Verbrauch wird wohl niemals die Humusbilanz eines Betriebes beeinträchtigen, da man es ja auf eine mehrjährige Furchtfolge abstimmen kann.
          Österreich hat keine Normen und Richtlinien, deshalb bezieht man sich auf gute deutsche Vorarbeit, der Strohbaurichtlinie z.B.:
          https://baustroh.de/pdf/SBR_2019.pdf
          Mir war nur wichtig zu zeigen, dass es neue Erzählungen gibt, neue Ansprüche gestellt werden, die irgendwann ein weiteres Puzzlestück in der agrarischen Diskussion sein werden.
          Hinzukommen wird die Diskussion um die Luftschadstoffe, die dann evtl. durch das böse PSM vielleicht dieses gute Produkt wieder in ein böses Rampenlicht stellen werden. Im Moment ist Stroh der Ökohit zusammen mit dem Hanf-Kalkstein.

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      • Ferkelhebamme sagt

        Stroh wird noch zur Goldgrube, schon witzig, wofür es plötzlich alles gut ist: es muss unbedingt in der Tierhaltung wieder Einzug finden, weil… Keks, in Baumaterial Verwendung finden, im Klopapier, in der Heizung,… Nur wie bekommen wir die entnommenen Nährstoffe wieder auf den Acker und die Rohfaser zwecks Humusaufbau? Hmmm, Fragen über Fragen

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      • Ferkelhebamme sagt

        Schilf als Baumaterial als Einkommensquelle der Bauern auf den wiedervernässten Moorstandorten. Wie schön

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  7. Diatryma sagt

    Klingt, als ob noch keiner so richtig mit dem LEH gesprochen hätte. Der lacht sich vermutlich einen Keks derweil.

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  8. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Ja wo laufen Sie denn, wo laufen Sie denn hin…!? (Auszug aus der GRÜNEN-PFERDERENNBAHN)

    Lemke postuliert: „Es geht nicht darum, Dinge teurer zu machen, sondern darum, landwirtschaftliche Fördergelder sinnvoller einzusetzen.“ Rums, Doppel-Wumms!!! Damit bescheinigt Lemke dem marginalen Restvölkchen noch ackernder Bauern, dass sie ausschließlich als Billigheimer, spottbillig direkt für die Tonne, inmitten unserer dekadenten, dem wirtschaftlichen Verfall geweihten Wohlstandsgesellschaft zu fungieren haben, sollte auch künftig für händische Arbeit prinzipiell kein gerechter Lohn zugestanden werden wollen. – Jeder Privathaushalt wird damit einen DO-IT-YOURSELF-BAUKASTEN brauchen, um die eigenen Ansprüche einigermaßen aufrechterhalten zu können. Bauern und Handwerk werden nämlich politisch abgewickelt und damit abgeschafft sein…!!!

    Ist sich diese Frau eigentlich bewusst, in welchem Eigentum unsere deutschen LN stehen!?

    Kleinbäuerliche Strukturen funktionieren so jedenfalls nicht!!! Lemke initiiert in Reihen derer das genaue Gegenteil von dem, was erheblich scheinheilig über ihre Lippen wie zunächst verlockendes Süßholzraspeln daherkommt: Ein komplettes Knockout eben dieser Microökonomien.

    Wenn nach Gusto von Lemke/Özdemir aktuell eine Landbewirtschaftung stattfinden soll, kommt es letztendlich zur vollkommenen Entkoppelung von Eigentümern und derselben. Ein erkennbar gigantisches Problem, steigt man bewusst erst einmal in die Niederungen des gemeinen Volkes ab: Rasant wird man geflissentlich zur Kenntnis nehmen müssen, dass Otto Normalverbraucher zwischenzeitlich ganz brutal mit den Füßen abzustimmen weiß, erkennbar daran, dass er sich dato bewusst von den Öko-Produkten abgewandt hat, hin zur Massentheke, wo seine Nahrungsmittel noch einigermaßen bezahlbar bleiben. Öko-Cem hat nicht überzeugt, augenscheinlich selbst das eigene Wählerklientel nicht!!!

    Wenn nunmehr Özdemir die Bauern abstrafen möchte, indem der Einsatz von Getreide im Energiesektor zur Gewinnung von wertvollen Pflanzenölen agrarpolitisch rigoros eingestellt wird, untermauert er mit einem solchen Schritt daselbst nur eindrucksvoller seine fatale ministeriale Inkompetenz. – Und solche Entscheider formen Zukunftsmodelle für unsere LW!?

    Diesen grünen, mittlerweile auffallend geistig verirrten Prinzipienreitern, ist nach wie vor nicht bewusst, dass die Bauern imstande sind, Sonnenenergie in großem Stile mittels Pflanzenvielfalt einzusammeln, mit sämtlichen grandiosen Vorteilen, deren Potential bislang leider aber weitgehend schlummernd ungenutzt bleibt im Energiesektor.

    …Ein grandioser Durchbruch, hochverehrte Frau Lemke, steht uns in Bälde möglicherweise hier ins Haus:

    Eine Firma CMBlu Energy AG forscht und entwickelt bereits nahezu in Serienreife „Organic Solid-Flow Energiespeicher“. In Unterfranken könnte hier ein wirklicher Durchbruch gelingen. Natürlich – günstig – leistungsstark.

    Nun, wertes Dreamteam Lemke/Özdemir, welche Fallstricke werden in unseren Hinterzimmern hierfür bereits gelegt…!?

    Jeder Eigentümer, der so eine Batterie auf seinen Acker stellt und dort den Strom für seine E-Mobilität abholt, vielleicht sogar mit einem Anhänger, wird das Geschwurbel von unseren grünen Demokratiezerstörern alsbald überhaupt nicht mehr tangieren…!!!

    Glaubt man den Erzählungen, die eben diese Energieszene zu berichten weiß, gibt es in Kalifornieren bereits ein atemraubendes Mehr an eben dieser Zukunftstechnik, …ein grandioses Armutszeugnis für den sich selbst schulterklopenden Intellekt in der 1. und 2. Reihe im Leuchtturm-Deutschland ohne „Leuchten“!?

    Mit maximal 13 Cent/kWh kann man den eigenerzeugten Strom hierzulande verkaufen, zukaufen muss man für mindestens um die 40 Cent/kWh. Irgendjemand braucht diese Differenzen offensichtlich händeringend, deshalb wird auch forthin eine „Verbieteritis“ in unserem komplett duchstrukturierten Verbotsstaat überwiegen. Huldigen wir also unserer archaischen Zweiklassengesellschaft, wo es derzeit mehr Verlierer denn Gewinner gibt. Noch kann man damit einhergehende soziale Verwerfungen einigermaßen glätten, noch…!!!

    Heute entspricht neben der grundlegend überlebensnotwendigen Nahrungsmittelversorgung eben ein solch parallel gleichlautender Anspruch an den Energiesektor zur Energielieferung bis in unsere kleinsten Räume den Faktizitäten; ein grüner Flaschengeist „Stefany/Cemy“ spendet heutzutage nicht einmal mehr gediegen sanftes Licht, es wird immer dunkler um eben diese beiden „Lichtgestalten“, die ein solch fortschreitendes Szenarium nicht einmal wahrzunehmen scheinen…!?

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  9. Elisabeth Ertl sagt

    Wenn Intensivlandwirtschaft abzulehnen ist, warum aber darf dann der WWF jetzt genau jene Landwirtschaft zerstören, die noch heute überhaupt erst für Artenvielfalt sorgt, wie unsere Almwirtschaft? Was sollen wir dann überhaupt noch essen?
    Klaus Hackländer, Berater des WWF:
    “Das tut natürlich weh, wenn ich das sage, (dass wir 150 Jahre in einer Komfortzone gelebt haben) aber de facto isses ja so … Das ist kein unnatürliches Verhalten, wenn ein Wolf mehrere Schafe reißt, sondern ein unerwünschtes Verhalten … Herdenschutz … dann werden wir frustriert feststellen: Dafür brauch ich Geld, Menschen, Technik, und das ist natürlich etwas, das limitiert ist, wo es nicht so viel gibt von, an gut ausgebildeten Hirten, an vorhandenen gut funktionierenden Herdenschutzhunden, und das wird dazu führen, dass wir dann in der Diskussion darauf hinkommen, dass wir sagen:
    So wie wir ja heute Almwirtschaft betreiben in Österreich, wird das nicht weitergehen.
    Almen, wo ich nicht mit dem Fahrzeug hinkomme, die wird es einfach in Zukunft nicht mehr geben, weil ich kann dort keinen Herdenschutz machen … Und es gibt … genügend Almen in Österreich, wo wir den Herdenschutz nicht so durchführen können.
    (Es) wird einfach klar kommuniziert werden müssen: wir haben Almen, die sind mit den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr zu bewirtschaften.
    Wenn ich mir vorstelle, dass wir nun tatsächlich überall im Alpenraum Herdenschutz betreiben mit Zaun und Hund, bedeutet das natürlich auch … Einschränkungen für die Wildtiere, die auf einmal diese Flächen nicht mehr als Äsungsflächen nutzen können … Das hat natürlich auch einen weiteren Aspekt für den Wildtierschutz, wenn ich jetzt Herdenschutzzäune aufziehe, wo sich Tiere verheddern können … …
    Die Bevölkerung wird mehr in Richtung vegetarisch/vegan, langsam, aber sie wird es, bewusster beim Fleischkonsum … Brauchen wir 460.000 Nutztiere auf unseren Almflächen? Ist das nicht … zu viel für die Ökosysteme draußen … provoziere ich durch diese vielen Almtiere draußen, dass der Wolf kommt?
    Der Wolf nimmt dir dieses Nutzungsrecht, weil er da ist … Das ist die neue Realität … Und da ist es wichtig, dass man ehrlich miteinander umgeht, dass man nicht sagt: Ja, das kriegen wir schon alles hin mit Herdenschutz.
    Theoretisch müsste man ja wirklich diese Landwirte dann betreuen und mit ihnen auch reden … Dazu bräuchtest du viel mehr Personal … die nachher die Entschädigungszahlungen abwickeln, die Landwirte betreuen, beraten, trösten …
    Der Wolf ist ein echter Game Changer. Der ändert nicht nur, wie viele Nutztiere wir auf der Alm stehen haben werden in 10 Jahren, sondern wie unsere Landschaft aussehen wird, und wie auch der Tourismus diese Landschaft entdecken wird … Diese Herdenschutzhunde sind mit Vorsicht zu genießen. Ich kann die nicht einfach mit Wanderern konfrontieren … Die Konflikte mit den Wanderern werden auf jeden Fall kommen. Was schade wäre – und das ist die Aufgabe der Politik, das zu verhindern – wenn zu viele Landwirte aufgeben würden mit der Almbewirtschaftung, wegen dieser wunderschönen Kulturlandschaft, die die Bauern GRATIS für uns Stadtbürger gestalten und pflegen … als Kulisse für die Erholung … ”
    https://www.youtube.com/watch?v=qIInEcwsedk&t=1285s
    https://www.youtube.com/watch?v=b_gXjgBwVE4&t=35s

    Die Antwort eines Almmeisters: “2020 haben wir noch 200 Schafe gealpt, die waren mehr oder weniger allein unterwegs wie die 50 Jahre vorher, denn da hat die Behirtung aufgehört. Die Behirtung, das muss man auch einmal sagen, die hat damals durch 14, 15 Jährige stattgefunden, was heute rechtlich und menschlich unmöglich wäre …
    Dann hatten wir Wolfsattacken … die Wölfin hat dann bei uns 8 Schafe gerissen innerhalb weniger Tage …
    Die Alternativstrategie hat bedeutet: Wir zäunen ein Gelände (70 ha) ein, wo wir glauben, das ist jetzt noch möglich für die letzten eineinhalb Monate Alpzeit …
    Das nächste Jahr haben wir begonnen, gemeinsam mit zwei weiteren Almen … ein Herdenschutzprogramm umzusetzen im Sinne von gelenkter Weideführung mit einem Hirten … der Hirte hat sich sehr ins Zeug gelegt, wir haben 7 oder 8 Beihirten “verbraucht”, und letztendlich ist uns der Hirte dann heuer nicht mehr gekommen …
    Zwei Frauen versuchen das (heuer) zu behirten. Wir haben zwei Hütten gebaut … morgen haben wir schon Begehung für die dritte Hütte … dass die Leute auch eine gscheite Unterkunft haben, und wir reden da von einem Gebiet von 10 bis 12 km², was da abgeweidet wird während des Sommers …
    … in der Schweiz hat ein Nebenerwerbsbetrieb … 300 Schafe, das bringen bei uns 20 Betriebe zsamm … dass du aus inhomogenen Herden eine machen musst, und dann hast du erst 300 Schafe, und 300 Schafe sind finanziell nicht bewirtschaftbar, du brauchst 600, 700, 800 Schafe, damit du einen Hirten bezahlen kannst … und das lässt sich mit Schutzhunden nicht bewirtschaften, weil die Schutzhunde auf ihre eigene Herde fixiert sind … das kannst du eigentlich nur mit gelenkter Weideführung … mit Hirtenhunden, dass du die Herde zusammenhaltest … dass die Herde dort, wo sie bleibt am Abend, eingezäunt wird. Und diese Hirtinnen tragen nicht nur ihr Kind vorne, sondern auch die Weidezäune hinten auf dem Rücken den ganzen Tag mit … Wir haben keine Wolfsattacken – noch – aber wenn die Wolfsattacken kommen, dann sind wir am Ende mit unserm Latein … Letztes Jahr hat es (anderswo) Attacken gegeben, da war ich auch dabei. Da muss man ein Schaf erlösen, das hab ich selber auch gemacht gemeinsam mit dem Tierarzt … Ob das dann die Rinder, die Schafe oder der Hund ist oder das Pferd, ist völlig egal. Das ist ein Familienmitglied bei unseren (kleinen) Strukturen, und da ist die Betroffenheit dann schon sehr groß … Denn eines lassen wir nicht zu, dass wir unsere Almwirtschaft – und ich habe sehr viel über Almwirtschaft recherchiert, auch von früher, wo das Existenzgrundlage war – das ist es heute nicht mehr, da können wir alle Stalltüren zusperren, wir haben alle einen Nebenjob … wenn man zurück denkt, in welch mühevoller Arbeit, Jahrhunderte, sogar Jahrtausende vorher diese Almen bewirtschaftbar gemacht wurden … dann können es wir nicht zulassen, dass wir innerhalb von 20, 30 Jahren die Almen veröden lassen … Ich persönlich als Almmeister werde später sicher nicht sagen, ich bin mitverantwortlich gewesen, dass unsere Almen … verloren gehen. Und wenn ich 80 Jahre alt bin, und die Jungen trauen sich nicht einen Wolf zu entnehmen, dann werd ichs persönlich tun wahrscheinlich, weil dann sollen sich mich halt mit 80 Jahren einsperren … Dann wird man alle, die am Land leben und davon betroffen sind, in eine völlige Illegalität treiben. Jeder, der ein Gewehr hat … wird den Wolf übern Haufen schießen … Wir als Almbewirtschafter nutzen eine Fläche über das Grünland, die nebenbei noch eine hohe Biodiversität besitzt, und lukrieren aus dieser Fläche Eiweiß und Fett. Und das ist eine Fläche, die niemand sonst verwerten kann … Man soll die Wiederkäuer so halten, wie sichs gehört, dann haben alle einen Profit draus.”
    Landwirtschaftskammer-Chef Hechenberger pflichtet ihm bei: “Der WWF ist Gott sei Dank nicht Gesetzgebung in Österreich und in Tirol … Der WWF macht natürlich Marketing mit dem Wolf, respektiere und akzeptiere ich. Unsere Aufgabe ist es als politisch Verantwortliche, dass wir Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst nehmen … in Schweden gibt es seit 2011 ein Vertragsverletzungsverfahren, die leben sehr gut mit diesem Vertragsverletzungsverfahren … wir brauchen eine Novelle des Jagdgesetzes … ich habe bereits viele strategische Partner bei diesem Thema, ob das die Wirtschaft ist, die Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer, der Gemeindeverband … Herdenschutz heißt entweder 24 – Stunden – Betreuung – wir sind aber als Gesellschaft nicht einmal mehr in der Lage, unserer älteren Generation die Pflege zu sichern … Wir sind verpflichtet, dass wir erfolgreich sind, sonst geben wir die Zukunft des Landes auf … Ich glaube, gerade diese Energiekrise jetzt soll ein Weckruf für die Gesellschaft genug sein … Wenn mir zu kalt ist, dann kann ich einen Mantel anlegen … aber wenn ich nichts zu essen habe, dann habe ich ein Problem … wir werden sicherlich nicht kampflos unsere Almen und unsere Betriebe, die wir von Generationen übernommen haben, aufgeben.”

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Ich bin sehr froh, dass unsere Bergbauern nicht nur in Geld denken – denn dann müssten sie schon längst aufgegeben haben – sondern dass sie noch andere Werte haben. Die alpine Landwirtschaft funktioniert noch, weil sie nebenher aus Idealismus betrieben wird anstelle einer anderen Freizeitgestaltung. Und diese Idealisten haben sich einen Sinn für wirkliche Gerechtigkeit bewahrt. Die hören auf, sich an Gesetze zu halten, wenn ihnen niemand mehr den Sinn erklären kann.

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  10. Jürgen Donhauser sagt

    Ich bin dafür, dass wir die Stadt Berlin zurück bauen und renaturieren. An der Spree gab es bestimmt früher eine wunderschöne und artenreiche Auenlandschaft. Mit welchem Recht haben die Berliner diese intakte Natur zerstört und für sich als Lebensraum beansprucht, übrigens auch in München an der Isar und andern Städten. Komisch, dass die urbane Bevölkerung ihren Lebensraum als Totalausfall für die Natur nicht erkennen, aber uns Landwirten vorschreiben wollen wie man richtig mit der Natur umzugehen hat.

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    • Brötchen sagt

      Herr Donhauser die Stadt an sich hat viele grüne Bereiche.

      Der Clou ist ja und damit geht das Klientel ja hausieren……die Artenvielfalt ist höher als in der Agrarsteppe ;)….das kommt dann…

      • Jürgen Donhauser sagt

        In meiner Umgebung haben wir eine Feldstücks-Durchschnittsgröße von unter 1 ha. Dazwischen Hecken. Deswegen findet bei uns der “Bauernschwund” schneller statt, als der Artenschwund. Die größten zusammenhängenden Flächen in unserer Umgebung sind Parkplätze vor Supermärkte oder Industrieflächen, Gewerbegebiete. Und da soll ich mir von Frau Lemke als Landwirt ans Bein schmieren lassen, dass ich als Bauer am Artensterben Schuld sein soll? Vor kurzem bekam ich ein langjähriges Pachtangebot von der Stadt – sie wollen eine Freiflächenphotovoltaik bauen (ein riesen Beitrag für das Landschaftsbild und Artenvielfalt). Der Pachtpreis lag um das vielfache höher, als bei einer Erzeugung für Nahrungsmittel möglich wäre. Klartext: Unsere Gesellschaft schätzt Energie mehr, als Lebensmittel!

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        • Inga sagt

          Weil sie zum Fachidiotentum verkommen ist.
          Damit müssen Politiker mit Verantwortung umgehen können.

          Man darf Fachwissen nicht mit Recht auf Meinung vergleichen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ein Pachtangebot für PV ist mit Vorsicht zu Genießen, es könnte sein, dass die Fläche als Gewerbefläche eingestuft wird, dann wird eine höhere Grundsteuer fällig.

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    • evo.... sagt

      Das gestrige Thema im Tagesgespräch war:

      Bayerische Besserwisserei gegenüber Berlin!

      Ich hab einige Male angerufen und bin dann durchgekommen. Ich habe gefordert die Bundeshauptstadt aus Berlin abzuziehen. Grund. solange meine Kinder in die Schule gingen habe ich PISA usw. verfolgt. Dabei hatten die Berlins immer mit die dümmsten Kinder. Nun sind die Kinder von damals erwachsen und die Moral, die zu den schlechten Schulleistungen geführt hat, schlägt auf die Bundesregierung durch. Außerdem hat man Deutschland von Berlin aus in den letzten 100 Jahren schon ein paar mal Schrott gefahren.

      Dann hat die Frau am Telefon das Gespräch beendet.

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  11. Smarti sagt

    Wenn man mit offenen Augen mitverfolgt, was in den Ländern in der ganzen Welt mit der Landwirtschaft los ist, dann schüttelt´s mich Frau Lemkes Aussagen.
    Überflutungen und Dürren, Hitzemonate und Erfrieren ganzer Ernten im Winter, Tierseuchen, Wölfe und Tierschützer die Landwirte zum Aufgeben zwingen. Daneben die ganz normalen hohen Energiepreise, gekoppelt daran die Einkaufspreise von Dünger, Maschinen und überhaupt Allem, was der Landwirt zur Produktion von Nahrung braucht.
    Das ist nicht ein deutsches Problemchen, das ist weltweit.
    Und wer behauptet, dass man Fleisch einfach durch Salat und Soja ersetzen kann, der lügt. Und er muss erstmal jemanden finden, die Gurke, Tomate und Hafer anbauen können und das auch wollen.
    Als Tierhalter von mehreren hundert ( ganz versch. Tierarten ) Tieren hat man den Füllstand der Futtersilos immer genau im Blick – man glaubt gar nicht, wie schnell die plötzlich leer gefuttert sind, wenn die erstmal halb leer sind.
    Also verkauft man vorsorglich schon im Herbst/ Winter die überzähligen Tiere, damit es bis zur nächsten Ernte weniger Fresser sind. Denn Futter zukaufen ist beinahe unbezahlbar und nur alle paar Jahre einmal zu finanzieren.
    Frau Lemke und ihr “Freund im Geiste” Herr Özdemir und Co. werden die Bevölkerungszahlen der Erde reduzieren. Jedes Kind, das jetzt an Hunger stirbt, wird morgen keine Nachkommen mehr haben, die essen müssen.
    Je mehr Menschen verhungern, desto mehr ist die “moderne Landwirtschaft” daran Schuld.. so Lemkes Meinung. Eine Teufelsspirale direkt in den Abgrund.
    Können ein paar durchgeknallte Grüne den nächsten Weltkrieg anzetteln ?

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Denken wir daran mal vorläufig nicht, liebe Smarti – eine Legislatur geht irgendwann einmal zu Ende und bis dahin sind hoffentlich sehr viele Bundesbürger aufgewacht, geheilt von dieser krass grünen VERBIETERITIS derzeit…

      Versuch gestartet – Versuch gescheitert; muss auch ich mir peinlich berührt eingestehen, da ich immer an den erstarkenden Intellekt im Zuge eines in der Praxis geforderten Learning-by-doing-Effektes glaubte.

      Bekanntlich stirbt aber die Hoffnung ja immer zuletzt…

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    • Pälzer Buh sagt

      Das sind “Ablenkungmanöver”, durch das “Tolalversagen” des BMU,weil das Versprechen endlich ein “Atommüllendlager” zu finden, somit weit nach Hinten geschoben wird, das die neue Regierung die Aufgaben übernehmen muss.
      Alles Nebelkanonen!

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  12. Reinhard Seevers sagt

    Auch die Dame hat den Zusammenhang zwischen Verkaufspreis und Erzeugung nicht verstanden oder will ihn nicht verstehen.

    “Ob Top oder Flop entscheidet sich am Regal
    Der Vermarktungserfolg von Innovationen in der Nutztierhaltung wird nicht im Stall, sondern am Regal entschieden. Daher hat der Handel die wohl wichtigste Rolle, denn dieser ist in der Lage, die oft nur latenten Präferenzen der Verbraucher am Point of Sale durch eine nachhaltige Nutztierhaltung zu präsentieren. Derzeit sieht sich der Handel jedoch viel mehr als Bereitsteller von Produkten, ohne eigene Möglichkeiten der Beeinflussung der Kaufentscheidung zu nutzen.”
    https://www.bmel.de/SharedDocs/Praxisbericht/DE/forschungsprojekte/social-lab.html

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    • Brötchen sagt

      Reinhard das wird jetzt mit dem Cem Stück für Stück aufgebrochen..

      Und die Landwirte werden aus den Zwängen des Systems befreit und können so freudig dem schönen Ökosozialismus entgegenstreben…

      Das ich das noch erleben darf unsere DDR noch viel viel schöner :)))))hach…

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      • Brötchen sagt

        aus der Welt und hart aber Fair

        “„Ist an allem der Krieg schuld?“, fragte Kelik skeptisch nach. „Das wir weniger Gas haben werden, ist mir klar, aber dass die Brötchen auf einmal teurer geworden sind?“ Schnitzer erklärte, dass auch dies zum Teil mit dem Krieg zusammenhänge: „Der Bäcker muss mit Gas seine Brötchen backen“, für die Fette in der Margarine fehlten die nötigen Sonnenblumenkerne, die größtenteils in der Ukraine produziert werden.”

        Die Anforderungen an die Lw mit Insektenschutz usw, sind da noch nicht eingepreist lieber Kelik……das wird alles noch ganz ganz viel teurer, auch wenn die Ukraine dann mal in der EU sein wird……

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        • Brötchen sagt

          achso ja und dann die Wirtschaftsweisin

          “Schnitzer gab sich optimistisch. Sie setze auf zwei Faktoren, die zu sinkenden Lebensmittelpreisen führen könnten: die Wettbewerbsaufsicht und die sparsamen Bürger, „die genau hinschauen werden“. Damit würden die Preise über kurz oder lang deutlich nach unten gehen. Auch das zog Kelik in Zweifel: „Ich glaub‘ das eher weniger.“ Die Wirtschaft, fürchtete er, werde verstärkt auf Mogelpackungen setzen.”

          Weiss das auch Frau Lemke und der Cem schon…..hmmm

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  13. Frikadellen piet 44 sagt

    moin das sind ja sehr viele Sprechblasen aber ich glaube wirklich was erreichen wird sie nicht nur Verwirrung stiften

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    • Inga sagt

      Wenn das die FH SWF
      wissenschaftlich untersucht und veröffentlich,

      Und die Massenmedien es zum Zeitgeist machen

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