Wir fürchten uns vor den falschen Dingen!
Es gibt nicht viele Personen und Persönlichkeiten, die sich gegen den Mainstream stellen. Prof. Dr. Hensel ist eine solche Persönlichkeit, der als Präsident des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) klar und unmissverständlich Position bezieht. Im nachfolgenden Interview mit der FAZ mit der Überschrift: „Die meisten sterben nicht an Dingen, über die sie besorgt sind“, spricht er über die gesellschaftlich aufgeheizte Debatte über Glyphosat, die unbegründete Angst der Menschen vor „Chemie“ im Essen und erklärt, warum Bio-Lebensmittel nicht gesünder sind. faz-interview-mit-bfr-praesident-professor-dr-dr-andreas-hensel(1) Hier ein nur wirklich kurzer Auszug: „In unserem alltäglichen Leben kommen wir permanent mit potentiell gefährlichen Situationen oder Stoffen in Kontakt. Trotzdem besteht für unsere Gesundheit dabei nicht zwangsläufig ein Risiko. Es gibt hierzulande keinen Hinweis darauf, dass sich irgendjemand durch Lebensmittel mit Pflanzenschutzmittelrückständen vergiftet hat. Das zeigen die Auswertungen der deutschen Giftinformationszentren. Dennoch wird das angstmachende Narrativ des giftigen Pflanzenschutzmittelrückstands seit Jahrzehnten in aller Regelmäßigkeit bedient. NGOs oder andere Interessengruppen nehmen sich bestimmte Lebensmittel vor – Erdbeeren oder Glühwein zum Beispiel – und finden mit aufwendiger Analytik Spuren von Pflanzenschutzmitteln. Alle haben das Gefühl, schleichend …










