Bauer Willi
Kommentare 66

Die Themen der aktuellen Agrarforschung

Die Deutsche Agrarforschungs-Allianz (DAFA) veranstaltet im März in Potsdam die

Konferenz „Agrarforschung zum Klimawandel“

Schauen Sie sich das Programm mal an. Wenn Sie auf das Plus-Zeichen vor den einzelnen Punkten klicken, erhalten Sie weitergehende Informationen.

Ob ich zur Konferenz fahre? Kostet 300 € Eintritt und dauert von Montag bis Donnerstag. Wer macht so lange meinen Blog?

Und ganz ehrlich: Ich kann das Thema “Klimawandel” bald nicht mehr hören…

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66 Kommentare

  1. Wolf Lützen sagt

    So ein Nonsens! Limes : was ist mit Kopenhagen, was mit Holland? Klar ist Radfahren sinnvoll.
    Radfahren löst nicht das Klima-Problem, die Trockentoilette übrigens auch nicht. Außerdem macht man schon Biogas aus Abwasser.
    Der Klimawandel ist da, kein Geschäftsmodell.
    Ein Blick auf die Entwicklung der Temperaturen
    macht das im übrigen deutlich.

    • Reinhard Seevers sagt

      Der Klimawandel ist da, kein Geschäftsmodell.”

      Lesen Sie mal Mariana Mazzucato, dann wird deutlich wie u.a. die großen Consultingunternehmen am Klimawandel verdienen. ….und die Zertifizierter und die Finanzierer und und und.

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      • Inga sagt

        Trotzdem brauchen wir resilientere Planzen.

        Und die Aufgaben der Landwirtschaft müssen auch mal offiziell heraugehoben werden.
        Und warum sollte sie nicht an den Aufgaben verdienen?
        Kommt ihr dann eine neue Bedeutung in unserer Gesellschaft zu?
        Kommt sie aus dem Stiefkindstatus heraus?

        Auch in Politik und bei den NGOs?

        • Sonja Dengler sagt

          Die Bauern haben es in der Menschheitsgeschichte IMMER wieder geschafft, sich der (langsam!) verändernden Wetterlage anzupassen und ihren Nachkommen Geburt allerhöchsten Respekt vor dieser nicht nachlassenden Lebensleistung.
          Sie haben Recht: es wird allerhöchste Zeit, sie dafür mal tüchtig zu loben und auszuzeichnen, statt sie zu vernichten.

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    • Limes sagt

      Nö das ist kein Nonsens sondern entspricht der Realität in unseren dichtbesiedelten Städten, mit kleinem Anteil Radfahrern, Ausnahmen mit gewachsenen Studentenstädten gibt es auch in D aber einfach überall Radwege einem Zeitgeist folgend ist kein intelligenter Ansatz. Radfahren sinnvoll da gibt es doch keinen Zweifel aber der Punkt ist doch ob es sinnvoll für Städte mit ausgebautem ÖPNV ist. Jeder dort versiegelte m” ist kontraproduktiv zusätzlich werden erhebliche finanzielle Mittel gebunden die anderweitig sinnvoller eingesetzt werden können z.B bessere ÖPNV bis Stadtrand und Umfeld . Kann von allen genutzt werden ist deutlich effizienter und Wetterresilienter für die Nutzer. Finanziert wird es durch Ticketgebühren und leistet damit einen positiven Beitrag für weiter Investitionen.
      Heute finanzieren wir aufwendig Radwege und falls es regnet, schneit oder Wege vereist erwartet der Radfahrer einen Platz in einem warmen ÖPNV. Sie verstehen wohl Vorhalten von 2 Verkehrssystemen davon eins noch für lau für die Nutzer kann nicht sinnvoll sein sondern ist Nonsens.

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      • Peter sagt

        Schreib` mal in der Art noch bissl weiter…und wir haben bald Kfz.-Steuer auf`s Fahrrad und Fahrzeughaftpflichtversicherung oben drauf.

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      • evo.... sagt

        Einen gesundheitlichen Effekt haben Radwege schon. Da kriegen die Leute Bewegung an der frischen Luft. Meistens wird der Radweg von Leuten benutzt, die ihre Hunde ausführen. Man sieht auch mal ein Radfahrers und Spaziergängers.

        Auf dem Radweg laufen sie wenigstens sicherer. Einer hat sich beim Gassi gehen mit dem Hund auf dem Feldweg einen Bänderriss zugezogen und war dann wochenlang krank geschrieben.

        • Peter sagt

          “…inhalieren Radfahrer mit jedem Atemzug Zigmillionen an gefährlichen Feinstaubpartikeln, durchschnittlich 4,3 Mal so viel wie Autofahrer. Je nach Stadtgröße sind es zwischen 1,1 Millionen und 5,5 Millionen aufgenommener Partikel. Zusätzlich atmen Radfahrer auch schädliche Stickoxide ein, beispielsweise Stickstoffdioxid.” …Die tauschen nur die Krankheiten.

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            • Andreas Gerner sagt

              Der Begriff “Feinstaub” verleitet dazu, an aufgewirbelten Staub zu denken.

              Die Partikelgröße davon ist aber erheblich größer, als das gesundheitsgefährliche, oft karzinogene Spektrum des Feinstaubs.

              Bei Feinstaub geht es zumeist um Verbrennungspartikel.
              Daher die großen Probleme in verkehrsreichen (viele Motoren) dicht bebauten (Luft steht) Städten/Stadtteilen.

              Lustigerweise sind am Arbeitsplatz (wo man idR 8 Stunden am Stück verbringt) viel höhere Feinstaubkonzentrationen erlaubt, als an der Hauptverkehrsstraße, wo man idR nur Minuten dort ist.

              Wenn in einem durchschinttlich großen Wohnzimmer bei geschlossenen Fenstern ein Teelicht brennt, wird der an Straßen zulässige Feinstaubwert um ein VIELfaches überschritten.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ja, wirklich schlimm…..wie konnten die Menschen der Nachkriegsjahre nur so alt werden. Sie fuhren mit dem Rad täglich durch undurchdringliche Nebel aus Schadgasen der Ruhrmetropolen. Alles Weicheier heutzutage……Work-Life-Balance- Akrobaten oder Schisser?
            🥳

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    • Sonja Dengler sagt

      Der Klimawandel ist da – und zwar seit Bestehen der Erde. Klimawandel ist aber nicht menschengemacht und der Mensch ist auch nicht Schuld, wenn es wärmer oder kälter wird.
      Den Unsinn der Klima-Transformation kann man schon daran erkennen, dass man uns GLEICHZEITIG vormacht, der Nordpol würde tödlich abschmelzen und gleichzeitig nähmen abnorme Unwetter zu. Es geht aber entweder das eine ODER das andere. Die Kälte vom Nordpol trifft auf die Hitze des Äquators und dadurch kommt es zu Unwettern. Mit anderen Worten: wenn die Wetterkatastrophen zunehmen, bedeutet dies, dass es mehr und mehr Eis gibt.
      Wenn trotzdem vom schmelzenden Eis die Rede ist, wissen wir: Angstmacherei, Beutelschneiderei ist im Gange. DAS ist gefährlich

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    • Sonja Dengler sagt

      Entschuldigung, mein Kommentar gehört hierher zu Wolf Lützen, nicht zu Peter:
      Der Klimawandel ist da – und zwar seit Bestehen der Erde. Klimawandel ist aber nicht menschengemacht und der Mensch ist auch nicht Schuld, wenn es wärmer oder kälter wird.
      Den Unsinn der Klima-Transformation kann man schon daran erkennen, dass man uns GLEICHZEITIG vormacht, der Nordpol würde tödlich abschmelzen und gleichzeitig nähmen abnorme Unwetter zu. Es geht aber entweder das eine ODER das andere. Die Kälte vom Nordpol trifft auf die Hitze des Äquators und dadurch kommt es zu Unwettern. Mit anderen Worten: wenn die Wetterkatastrophen zunehmen, bedeutet dies, dass es mehr und mehr Eis gibt.
      Wenn trotzdem vom schmelzenden Eis die Rede ist, wissen wir: Angstmacherei, Beutelschneiderei ist im Gange. DAS ist gefährlich

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    • Ina Körner sagt

      Biogas, Radfahren,Trockentoilette , alle diese Bereiche sind sinnvoll und es geht da noch viel mehr. Auch wenn sie alleine natürlich nicht alle Probleme lösen, einen Beitrag, dass es nicht noch problematischer wird würde eine Erweiterung und Verbesserung in den genannten und weiteren Bereichen schon leisten, denke ich.

      • Obstbäuerin sagt

        Im Weltmaßstab ist unsere Rolle an der Verbesserung der Umweltsituation so gering, dass wir alle in Deutschland aufhören könnten zu atmen und es wäre egal. Aber für das gute Gewissen kann jeder einen Beitrag leisten aber das sollte auch der Einzelne für sich entscheiden dürfen.

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  2. Wolfsfeind sagt

    was ist eigentlich mit der Grünen Woche?
    meiner Meinung nach müsste die komplett abgesagt werden oder ohne Landwirte deren Produkte und Tiere statt finden.
    wenn Protest dann Protest?

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  3. Ferkelhebamme sagt

    Klingt nach einem Treffen einer Selbsthilfegruppe. “Transformation” sollte zum Unwort des Jahres erklärt werden.

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  4. Wolf Lützen sagt

    Was ist sogenannte Nachhaltigkeit?
    Deutschland ist nicht klein, was Umweltfaktoren anbelangt. Es ist keineswegs albern, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Nicht nur das kleine Deutschland agiert, auch Dänemark, Schweden ,Uruguay….

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    • Reinhard Seevers sagt

      Herr Lützen,
      der Begriff Nachhaltigkeit ist ein Theoriegebäude zur Rechtfertigung individuellen Handelns.
      Wenn man die Kreuzfahrtindustrie nicht als Ressource -Verschwendungsmaschine bezeichnen möchte und das Spaßhaben nicht in Frage zu stellen bereit ist, geht man her und zertifiziert sich mit einem Nachhaltigkeitssiegel und schon wird Geld verdient, und das Gewissen ist beruhigt. DAS ist Nachhaltigkeit!

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      • Inga sagt

        Nachhaltigkeit kommt aus der Forstwirtschaft,
        Einfach gesagt, es müssen so viel Bäume gepflanzt werden. Wie entnommen wurden, damit die nächste Generationen auch was davon hat, damit die Umwelt für sie auch so erhalten bleibt, wie wir sie von unseren Vorfahren übernommen haben, und so wirtschaften jeder Bauernhof auch .

        Die andere umweltfreindliche Industrie missbraucht das Wort eher zu ihren Gunsten, das ist dann eine Lüge.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Inga, den Begriff Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft auf alles und jedes anzuwenden ist Unsinn und passt schlicht nicht, wenn der Begriff u.a. mit dem sozialen Aspekt gefüllt wird.

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          • Inga sagt

            Priorität hat die Nachhaltigkeit in der Ökologie vor dem Sozialen,
            Denn da haben sich alle dran zu halten, nicht nur die Bauern.

  5. Andreas Gerner sagt

    Die Anpassungsstrategien sind….

    Man weiß es nicht.

    Vielleicht Agaven (trocken) oder Reis (nass). Wobei beides im jeweils umgekehrten Fall einen Totalausfall bedeutet.

    Egal. Wir können ja importieren…

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  6. Pälzer Buh sagt

    “Und ganz ehrlich: Ich kann das Thema “Klimawandel” bald nicht mehr hören…”
    Wie Wahr, wie Wahr …

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  7. Sonja Dengler sagt

    “Klimawwanadel” – das ist eine Gelddruckmaschine auf dem Rücken der deutschen Bürger zum finanziellen Vorteil unserer Politiker, deren Dummheit weithin unfassbar ist.
    Mein Mann ist Physiker, schaut mal rein: Klima-fakten.net

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  8. Obstbäuerin sagt

    Wenn sich Forschung so extrem von ihrem realen Gegenstand löst, kommen solche Wunschkonzerte heraus. Theoretisch ist ja vieles machbar und wenn es von externen Geldquellen bezahlt wird, sogar in der Praxis. Als Beispiel für die Landwirtschaft konnte man im RBB am heiligen Abend bestaunen, wie “Bauern” auch an diesem Tag arbeiten müssen. 18 Rinder (SOS Kinderdorf-Landwirtschaft) wurden dort von 4 Mitarbeitern versorgt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Forschungsprojekte bzw. die Ergebnisse von ganz normalen Landwirten öffentlich diskutiert und bewertet werden. Wenn die Redebeiträge im Vorfeld eingereicht werden müssen, könnten unliebsame Themen schnell unter den Tisch fallen. Ein ganz wichtiges Thema wäre aus meiner Sicht die Verknüpfung von Forschung und normalen landwirtschaftlichen Betrieben unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Zwänge.

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  9. Stef sagt

    Das Programm der Tagung sieht für mich eher nach einer Rechtfertigungsveranstaltung für die “grün-soziale Transformation” der Landwirtschaft aus.

    Ich habe selber vor vielen Jahren im Bereich N20 Emissionen promoviert. Kann mich noch gut an meine erste Klima Forschungskonferenz erinnern, die mich sehr irritiert zurück ließ. Dachte mir: “Wirklich?”. Man hatte sich nur selbst bestätigt und eine echte Diskussion gab es nicht.

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  10. Mark sagt

    Der Klimawandel ist ein dankbares Thema, können sich doch hier Wissenschaftler aller Disziplinen und Politiker jeglicher Couleur frei austoben und ihrer wilden Phantasie ungezügelten Lauf lassen. Das Spielchen könnte man wohlwollend tolerieren und lustig finden, würden die Protagonisten nicht massiv daran arbeiten, dieses Spielchen in die Realität zu transformieren. Und da hört der Spass auf, nicht für die Protagonisten, sondern für diejenigen, die den “unangenehmen Auswurf” der illustren Spielertruppe umsetzten sollen. Das tragische an der Situation ist, dass sich die Spielertruppe permanent aufbläht, wie an dem Programm der oben angesprochenen Tagung deutlich zu erkennen ist. Wenn sich etwas permanent aufbläht, so wird es irgendwann platzen. So auch mit diesem Thema – je früher esto besser!

    Dieser Erkenntnis scheint sich so langsam auch in akademischen Kreisen durchzusetzen, der Nebel lüftet sich etwas:
    https://www.youtube.com/watch?v=jyUUqSu7S20&t=994s ab min 6

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    • Reinhard Seevers sagt

      Danke für den wertvollen Beitrag Mark!!
      Wahrscheinlich ist Rademacher inzwischen auf der Meldeliste für Rechtsextreme gelistet.

      So wie gestern eine Moderatorin des ÖRR Netanjahus Parteibündnis als rechtsradikal bezeichnete…geht heute ganz schnell.

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      • Wolf Lützen sagt

        Netanjahu führt eine Regierung mit extremen Partnern.
        Ja, den Klimawandel gibt es und es ist sinnvoll,
        ihm zu begegnen.
        Welche Politiker verdienen am Klimawandel?
        Bauer Willi reist nach Brasilien und scheut 300 Euro Tagungsgebühr? Seltsamer Widerspruch.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Ja, super…..das ist doch mal eine wirkliche Lösung des Klimaproblems.
              ☝️😁

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                • Wolfsfeind sagt

                  mit dem Fahrrad kommt dann fast keiner, bleiben uns die Dummen Gesichter erspart. 👍

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            • Limes sagt

              war gestern in einer Großstadt mit abgesperrter Fahrspur für Radfahrer und teilweise neu versiegelten Flächen für Radwege. Radfahrer waren da nicht unterwegs hat ja auch wie seit Wochen geregnet.
              Ich kann die Diskussion zum Rad in Städten die in der Regel einen gut ausgebauten ÖPNV haben nicht mehr nachvollziehen vor allem wenn man bedenkt wie dort noch zusätzlich Flächen für Radfahrwege versiegelt werden. Wer sich so verhält soll mir nichts über Klimawandel und Nutzen von Rädern erzählen. Rad in der Stadt ist ein Alibi um das Gewissen zu beruhigen und einigen wenigen potentiellen Wählern ein Geschenk zu machen.

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Ein Feldweg mit Asphalt ist umweltschädlich,
                ein Radweg mit Asphalt ist umweltfreundlich,
                ist doch ganz einfach zu verstehen, oder?

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    • Thomas Bröcker sagt

      Erfrischend, mal solche klaren Worte zu hören.
      Der Kern des ganzen Blödsinns der angeblichen Klimarettung ist, das es sich um Begleitmusik zur Sicherung der Vormachtstellung des Westens in der Welt handelt. Wir (der Westen) sind nicht die Ärzte, wir sind die Krankheit.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich empfehle dazu Niall Ferguson:
        “Der Westen und der Rest der Welt”: Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen
        oder
        “Der Niedergang des Westens”

        Beide Bücher erhellen den Blick unseres Anspruchs auf Wahrheit in Ökonomie, Kultur und Religion.

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        • Brötchen sagt

          naja wir müssen uns nu nich selber vorn Zug werfen.
          Die Inder sind nu auch keine handlungsunfähigen Gutmenschen.

          Und wir sind auch keine Opfer unserer Hormone, nur mal so am Rande.

          Dieser faulende, sterbende dahin siechende Kapitalismus in Form des Monopolkapitalismus, ich kann den nicht mehr sehen. Da lob ich mir doch ein schönes Bautzener Gefängnis oder ne schöne NVA Kaserne, auch war das alles heimelig 😉

          Das das hier Probleme gibt, dazu muss ich keine schlauen Bücher lesen, die muss ich nur über die Straße gehen. Apropos mach die Augen zu und stelle mir diese im soz. Paradies vor…..hach….war das schön

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          • Reinhard Seevers sagt

            Brötchen, die Lösung liegt in der Suche nach dem Weg…..ich nehme solche “klugen” Bücher immer als Erkenntnisquelle des eigenen Seins. Ohne Infragestellung des eigenen Handelns (unserer Gesellschaft) kann man keine neuen Wege beschreiten oder sie zumindest andenken. Und, was ich noch daraus extrahiere ist die Tatsache, das ganz Viele meine Kohle wollen, um deren Ziele zu verwirklichen…das find ich doof. 😒

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            • Brötchen sagt

              ich auch ! das mit der Kohle 🙂

              ich war ja mehr oder weniger 40 Jahre auf der Suche, jetzt will ich aber mal ein Land, ohne eine schöne Mauer haben und so richtig den faulenden Imperialismus geniessen.

              ne im Ernst, die Frau Antje Hermenau, hatte ich gestern gehört.
              Sie schildert ein wenig ihren Lebensweg. Da kann ich sagen, bin ich hautnah dabei gewesen.

              Vielleicht interessant:

              https://youtu.be/ThN8_v7xszg?si=iQqweCHs3VblSvDx

              die Frau ist etwas inflationär in den Medien, durch Zufall gestern gehört und für gut befunden 🙂

  11. Brötchen sagt

    donnerpotzblitz, wer hätte das gedacht 😉

    Gut da haben wir die besten Böden das dauert, ehe das durchsickert……

    gibts eigentlich auch ein Nässemonitor, das ich mit meinem Schwimmtrecker los kann ?

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  12. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    “Und ganz ehrlich: Ich kann das Thema “Klimawandel” bald nicht mehr hören…”
    Zum Klimawandel habe ich ja bereits in meinem Kommentar zum vorhergehenden Beitrag etwas geschrieben und wiederhole es hier noch einmal. —- Fast alle Verbände und Institutionen im landwirtschaftlichen Bereich satteln auf der Klimaerzählung auf und kritisieren hier nichts!—– Die Klimageschichtenerzählung ist heute das zentrale Element des politischen Handelns, Von daher, Herr Kremer-Schillings, wird ihr Wunsch nicht Wirklichkeit.
    Was den vielen Regen angeht (war es nicht kürzlich noch Dürre …?) kann hier mal reinschauen, dann sieht man das Regenmengen von 950 l/m2 wie 2023 nicht völlig ungewöhnlich sind:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Niederschlagssummen_in_Deutschland_seit_1881#Zeitreihe_der_Niederschlagssummen_in_Tabellenform_f%C3%BCr_Deutschland_seit_1881

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    • Reinhard Seevers sagt

      Punkt 53:
      “Nicht zuletzt im Sinne der Ökologisierung der Agrarwirtschaft und der Verbesserung des Tierschutzes wird die Beweidung als nachhaltige Form der Tierhaltung gefördert und fügt sich in Maßnahmen zur Transformation der Landnutzung ein. Insbesondere die Schaffung und Beweidung von silvopastoralen Systemen kann dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen zu verringern und die Kohlenstoffspeicherung im Boden zu verbessern und damit den Klimawandel abzuschwächen. Es ist jedoch wichtig, dass die Weidehaltung effizient und nachhaltig betrieben wird, um die Vorteile der Weidehaltung zu maximieren und mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Dazu gehören Stickstoffemissionen, die neben den schädlichen Nitrateinträgen in Oberflächen- und Grundwasser auch den Ausstoß von potenten Klimagasen bedeuten.

      Die Nutztierhaltung trägt aber nicht nur zu den Treibhausgasemissionen bei, sondern ist auch von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, was das Wohlergehen der Tiere, die Ausbreitung von Krankheiten und die Verfügbarkeit von Futter und Wasser anbetrifft. Steigende Umgebungstemperaturen und hohe Luftfeuchtigkeitsgehalte verursachen bei Nutztieren Hitzestress, der bis hin zum Tod führen kann.

      In der Sitzung mit Impulsvorträgen werden neben Konzepten zur Agroforst, des Weidemanagements und Fütterungsmaßnahmen zur Minderung klimarelevanter Emissionen auch technische Ansätze im Hinblick auf die Gesundheitsvorsorge, den Klimaschutz und die Klimaanpassung diskutiert und im Plenum vorgestellt.”

      Was für schwurbelnde Worthülsen und was für Erkenntnisse aus dem letzten Jahrtausend. Anstatt sich theoretische Scheindebatten zu liefern, sollte man darüber nachdenken, wie man Anpassungsstrategien umsetzt. Was macht man, wenn der Wunsch nach Weidehaltung durch lange Regenphasen, Wolf oder Mitbürger verunmöglicht wird? Was macht man wenn Trockenheit oder Dauerregen die Unterbringung von Nutztieren der Weidehaltung unmöglich macht, weil man weder eine Baugenehmigung bekommt, noch die Akzeptanz der Bevölkerung hat? Diese ganzen Laberveranstaltungen dienen nur dem Selbsterhalt einer Gruppe, die der sog. Agrarwissenschaftler.
      Außerdem verlange ich endlich eine ehrliche Aussage über den Hebel, den die deutsche Landwirtschaft bezüglich der Klimarelevanz hat, und das bitte ins Verhältnis setzen zur Relevanz der Nahrungserzeugung gegenüber anderen Wirtschaftszweigen.

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      • Brötchen sagt

        Reinhard,

        das ist ein unscheinbarer Nebensatz, der viel Brisanz hat….

        “Es ist jedoch wichtig, dass die Weidehaltung effizient!!!!! und nachhaltig!!!!! (auch wirtschaftlich und bezogen auf den Pflanzenbestand usw……) betrieben wird, “

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          • Reinhard Seevers sagt

            Brötchen, so lange sich die Agglomeration von Menschen in Megacitys fortsetzt, so lange wird die Gängelei der Landwirtschaft fortgeführt. Wenn man sieht, welchen Aufwand Singapur betreiben muss, um seine Bewohner mit Wasser zu versorgen, erkennt man, dass die fortschreitende Urbanisierung einen monetären und technologischen Riesenaufwand generiert. Diese Problemlage wird dann runtergebrochen auf unser kleines Deutschland, das dann durch Agroforst und Weidetierhaltung und sog. Nachhaltigkeit einen Klimawandel stoppen kann und soll. Es ist so albern und realitätsfern….ich finde keine Worte mehr dafür.
            Wollten Politik und Wissenschaft wirklich etwas ändern, dann würden sie eine globale Ausschreibung ausloben, die eine Alternative zum WC beinhaltet. Wenn weiterhin Milliarden Menschen ihre Fäkalien mit reinem nitratfreien Wasser wegspülen wollen, dann ist eben Ende Gelände.

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            • Brötchen sagt

              reinhard jupp……

              naja wir Ossis sind ja die N#### und die Landwirte die Pygmäische Untergruppe

              Ich jette ja gerade durch das Podcastuniversum und fühle mich in der Blase da pudelwohl, aus der Blase für die Blase….

              Ich frag mich nur wer in dem Zauberwald denn arbeiten darf und für welchen Lohn usw……..aber mir fielen da bestimmte bevölkerungsgruppen ein……die schlottern jetzt schon, denn sie ahnen schon, die Sause ist vorbei, mir müssen wohl oder übel arbeiten.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Bei uns am Westrand des Schwarzwaldes gab es 1142 Liter m², so viel wie 2021.
      Durchschnitt liegt bei 950 Liter.

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    • Eifelbauer sagt

      Da fallen mir doch gerade ein Spruch meines Vaters ein (Jahrgang 1919) der stets zu sagen pflegte,wenn eine
      Wettersituation(z.B. Trockenheit) über einen längeren Zeitraum vorherrschte,mit einem warnenden Unterton “EIN WETTER LÄSST DEM ANDEREN NICHTS NACH”
      und eines seiner Schulkollegen(ebenfalls Bauer),der zu bemerken pflegte:”Ich werde nicht mehr um
      Regen beten,selbst wenn kein Spatz mehr aus der Mosel saufen kann…”

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  13. Smarti sagt

    Die spannendste Frage, die ich mir hier stelle: wird dieser Herr Landwirtschaftsminischter dann wirklich noch diese Tagung eröffnen ? Ich wette dagegen.
    Und the Länd möchte auch keinen Landwirtschaftsabschaffungsminischter… das passt ja nun wirklich nicht.

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    • Brötchen sagt

      Smarti diese Tagung ist sowas von aus der Zeit gefallen.

      Das ist die Party der Untoten.

      Eigentlich ist da ein Häuptling Cem gut aufgehoben.

      So wie es jetzt aussieht, bleibt das Jahr 2024 auch rel. feucht, was ja im drei/vierjährigen Rhythmus zu erwarten ist.
      Vielleicht braucht es noch ganz andere Strategien, nämlich Strategien der variablen Anpassungsmöglichkeiten an bestimmte Wetterlagen und ich bleibe dabei, dafür ist ein stabiler Tierbestand von breit gefächerten Nutztieren essentiell.

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  14. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    KLIMAWANDEL ist ein GESCHÄFTSMODELL!
    Pausenlos wird darüber berichtet,werden Argumente erfunden,um die SCHULDENBREMSE zu lockern,wird dem Wähler mehr zugemutet,der wirklich “die Schnauze voll hat”!
    Im MOMA wurde heute morgen der SPD 14% zugeordnet,der Kanzler als ein bisschen zögerlich eingeordnet,aber kein Wort darüber,dass laut NZZ drei Ministerpräsidenten im Osten wegen der AFD die nächste Wahl verlieren können.

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  15. Brötchen sagt

    “Und ganz ehrlich: Ich kann das Thema “Klimawandel” bald nicht mehr hören…”

    Zudem, was sagt eigentlich der Dürremonitor für Niedersachsen? 😉

    Hier in BB könnte es auch bald wieder mal regnen!

    Gerade gestern mit jemand diskutiert, welche Möglichkeiten man hätte, wenn einem der Winterweizen abgesoffen ist und davor Mais stand.

    Sieht wohl echt K#### aus, mit Fruchtfolge, Gesetz und Förderung und so….

    Cem hilf, auch so Du bist ja auf Dürretagung…

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    • Bauer Willi sagt

      @Brötchen
      Den Dürremonitor hab ich mir gestern noch angesehen. Im Raum Halle und Umgebung ab 90 cm furztrocken. Sind aber Berechnungen…

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