Lobbyistin als Diplomatin – Greenpeace am Kabinettstisch
Ein Gastkommentar von Horst Hermannsen Wenn Jennifer Morgan nun ins Bundesaußenministerium geht, betritt sie kein ganz unbekanntes Terrain. Schon 1993 war die US-Bürgerin im Umweltministerium tätig und schrieb für dessen damalige Chefin, Angela Merkel, Reden. Auf einer Veranstaltung der European Environmental 2018 sorgte sie mit Aussagen wie: „Unser Ernährungssystem ist kaputt,“ für Aufmerksamkeit. Bei dieser Gelegenheit rief die Vegetarierin dazu auf, weniger Fleisch- und Milchprodukte zu konsumieren. Die Einigung zwischen Agrar- und Umweltseite, welche 2021 der Zukunftskommission Landwirtschaft hierzulande gelang, wird von Morgan abgelehnt. Jedenfalls verließ Greenpeace Deutschland die Zukunftskommission. Lieber zeigt sich die professionelle Endzeit-Klimafanatikerin im Schulterschluss mit Greta Thunberg und deren Entourage. Morgan war nie in einem Unternehmen tätig, dass sich im Markt behaupten muss. Sie lebte stattdessen von Spenden und Alarmismus. So war sie bei der NGO „Climate Action Network“, dann beim WWF für das „Global Climate Change Program“ zuständig. Seit 2016 steht sie zusammen mit Bunny McDiarmid an der Spitze von Greenpeace, der bekanntesten und militantesten Nichtregierungsorganisation. Dort lernte sie, wie man mit Nötigung und Vandalismus zur mächtigen NGO wird. Greenpeace …










