Jahr: 2019

Wasser trinken…

Svenja Schulze, Bundes-Umweltministerin will das Trinken von Leitungswasser fördern. Mit 1,3 Mio. €. Zitat: „Wer Leitungswasser trinkt, spart Geld, Energie und unnötige Verpackungen. Trinkwasserbrunnen sind eine gesunde und umweltfreundliche Alternative zu den vielen Einweg-Wasserflaschen, die die Leute täglich mit sich herum tragen“. https://www.rtl.de/cms/ministerin-svenja-schulze-raet-fuers-klima-mehr-leitungswasser-trinken-4388046.html Diese Aussage passt nicht gut zu den sonstigen Verlautbarungen aus dem Bundesumweltministerium, in denen regelmäßig Horrormeldungen über die Wasserqualität verbreitet werden. Gefördert wird das Trinken von Leitungswasser durch den Verein „a tip: tap“ was auf Deutsch so viel heißt wie „ein Tipp: Hahn“. Ob das aber jeder versteht? Ich kannte das Wort „tap“ noch nicht. Laut der obigen Meldung trinken bereits heute über 80% der Deutschen gelegentlich oder regelmäßig Leitungswasser. Wir übrigens auch. Es gibt da ein einfaches Gerät, dem Wasser den gewissen „Zitsch“ beizugeben. Den Namen will ich wegen Schleichwerbung nicht bringen. Er beginnt aber mit „Soda“ und endet mit „stream“. Abends trinke ich dann alkoholfreies Weizenbier mit Zitronengeschmack. Von einem bayrischen Hersteller. Der heißt mit Vornamen „Paul“. Hier weitere Pressemeldungen, in denen auch von einer „Wasserwende“ die Rede ist. Ja, ihr …

Erfahrungen eines Landwirten…(Podcast)

Die Erfahrungen eines Landwirten mit einem „moralischen Feldversuch“. Sehr hörenswerter Podcast der „ZEIT“. Dauer 15 Minuten. Also was für sonntags. Hinweis: Oben links auf das rote Feld klicken. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

Bauernhöfe statt Agrarfabriken…

…wünschen sich viele Menschen. 1.500 Milchkühe wird so mancher für „Massentierhaltung“ halten. Wenn der Betrieb dann noch einem Nicht-Landwirt und Eigentümer einer großen Kette gehört, 4.000 ha bewirtschaftet, eine eigene Biogas-Anlage hat und mit „attraktiven Pachtpreisen“ winkt, aber gerne auch Flächen kaufen möchte *, dürfte das Bild vollständig sein: „So was darf man nicht unterstützen“. Dann schauen Sie mal hier: https://www.hofgut-eichigt.de/ Ändert sich die Sichtweise, wenn es sich um einen Bioland-Betrieb handelt? Und der Eigentümer des „Bauernhofes“ auch Eigentümer der Bio-Supermarktkette Dennree ist? Setzt sich hier nicht jetzt auch im Bio-Bereich ein Trend fort, der in der traditionellen Landwirtschaft längst eingezogen ist? Wie seht ihr das? Bauer Willi *https://www.hofgut-eichigt.de/das-hofgut/landkauf-und-verpachtung/

Liebe grüne Bundestagsfraktion…

Ich habe euer aktuelles Video (21.8.2019) zum Thema Landwirtschaft auf Facebook gesehen. Ich muss euch sagen: So wird das nix mit der Agrarwende. Es gibt schon eine Partei, die versucht, mit einfachen Botschaften auf Stimmenfang zu gehen. Die wähle ich auch nicht. Und nein, es gibt nicht nur schwarz oder weiß, gut oder böse, Bio oder Traditionell. Die Welt ist bunt und vielfältig. Wenn ihr ernst genommen werden wollt, wenn ihr wirklich ernsthaft Verantwortung übernehmen wollt, solltet ihr aufhören, gegen die über 90 Prozent traditionellen Landwirte zu argumentieren. Denn die meint ihr doch, wenn ihr von industrieller Landwirtschaft redet. Alle eure Forderungen könnt ihr nur mit den Landwirten umsetzen. Natürlich geht es auch mit noch mehr Verboten, noch mehr Regelungen, noch mehr Gängeleien. So lange, bis es wirklich nur noch industrielle Landwirtschaft gibt. Weil der bäuerliche Familienbetrieb (wir haben noch einen) damit nicht mehr klarkommt. Fachlich und emotional. Wenn ihr die vielen kleinen Betriebe platt machen wollt, dann macht weiter so. Aber dann sagt uns das früh genug. Damit wir den Zeitpunkt der Betriebsaufgabe rechtzeitig …

Kreislauf-Folien…?!

Was soll das denn nun wieder sein? Es geht um Folien, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, zum Beispiel zur Abdeckung von Silos oder als Stretch-Folie, um Heu- oder Silageballen damit einzuwickeln. Silierung geht mal nur unter Luftabschluss und solange niemand dieses biologische Gesetz außer Kraft setzt (wer weiß, vielleicht gelingt das doch einmal einem Politiker) müssen halt Kunststoffe dazu verwendet werden. Das hat auch hygienische Vorteile. Ich kann mich jedenfalls noch an unsere Rübenblatt-Silagen erinnern, die mit Erde abgedeckt wurden. Eine schöne Sauerei und auch das Vieh schaute etwas unglücklich aus dem Trog. Wohin aber mit dem Kunststoff?  Was kaum einer weiß, aber viele wissen sollten: Es gibt in Deutschland ein funktionierendes Rücknahmesystem! Das nennt sich „Erntekunststoff-Recycling Deutschland“ und weil das zu lang und kompliziert ist auch einfach ERDE. https://www.erde-recycling.de/ueber-erde/was-ist-erde.html Wie funktioniert das? Landwirte bringen ihre besenreinen Kunststoffe an Sammelstellen. Wo die sind, kann man auf der Homepage unter „Sammelstelle suchen und finden“ erfahren. Es spielt keine Rolle, wo man die Folien gekauft hat. Danach werden die Folien sortiert und es wird daraus neues …

Die nächsten 30 Ernten (Video)

Bitte das Video unbedingt bis zum Schluss anschauen. Bitte! Vor allem die, die noch unter 30 sind. Überlegungen eines jungen Landwirt, der seinen Betrieb aufgibt. Mit einem – ich sag mal – „ungewöhnlichen“ Ergebnis.   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren  

Spinat bald auf der Doping-Liste?

Heute mal was zur Entspannung. Das Thema von gestern hat ja heftige Reaktionen ausgelöst. Daher dient dieser Artikel nur zur allgemeinen Information und braucht ausdrücklich nicht kommentiert werden! Popeye, der Seemann hatte recht. (Auf das Bild klicken) Es klingt absurd, aber Forscher haben herausgefunden, dass ein bestimmter Stoff (Ecdysteron) im Spinat nachweisbar leistungssteigernd wirkt und schlagen daher vor, Spinat auf die Doping-Liste zu setzen. Man darf gespannt sein, wie die Doping-Agentur reagiert. Denkbar ist ja alles… Euer Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

Essen für alle

Unter dem Titel „Wissen in Bildern“ hat die Zeitschrift „Zeit“ einige sehr anschauliche Grafiken zum Thema Welternährung veröffentlicht. https://www.zeit.de/2019/33/nahrungsmittel-essen-hunger-uebergewicht-konsum Ich persönlich halte diese für eine gute Grundlage für Diskussionen. Auch für den Schulunterricht oder bei Hofbesuchern stellen sie komprimiert und für jeden verständlich einige Grundbausteine dar. Ausdrucken und weitergeben. Euer Bauer Willi