Disteln, Brennesseln… und Schmetterlinge…
Für einen Bauern gehören Disteln und Brennesseln nicht gerade zu den wichtigen Pflanzen. Eher im Gegenteil, er will sie auf seinem Acker am liebsten nicht sehen. Neben unserem Acker ist jetzt eine Fläche, die seit rund einem Jahr nicht mehr bewirtschaftet und folglich nicht mehr „gepflegt“ wird. So würde es jedenfalls jeder Bürger bezeichnen, weil die Fläche „verwildert“. Jetzt haben sich dort Ackerkratzdisteln etabliert, die mittlerweile mannshoch sind (oder sollte ich doch korrekter „manns/fraushoch“ sagen?) In diesem Distelfeld habe ich jetzt unglaublich viele Schmetterlinge entdeckt, die die Blüten besuchen. Und nicht nur Schmetterlinge, sondern auch viele verschiedene Wildbienen und Hummeln. An einer anderen Stelle, diesmal auf unserem Gelände neben dem Hof sind mir Brennesseln aufgefallen, auf denen Hunderte von Raupen die Brennessel-Blätter abfressen. Und aus Raupen werden ja bekanntlich auch wieder Schmetterlinge. Solche Wildflächen sind also für Insekten ein wertvolles Biotop und darum lasse ich die Pflanzen stehen. Vielleicht lasst ihr in eurem Garten auch eine „dreckige Ecke“ als Refugium für die Insekten stehen…? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt …










