Bauer Willi, Video
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Disteln, Brennesseln… und Schmetterlinge…

Für einen Bauern gehören Disteln und Brennesseln nicht gerade zu den wichtigen Pflanzen. Eher im Gegenteil, er will sie auf seinem Acker am liebsten nicht sehen.  Neben unserem Acker ist jetzt eine Fläche, die seit rund einem Jahr nicht mehr bewirtschaftet und folglich nicht mehr „gepflegt“ wird. So würde es jedenfalls jeder Bürger bezeichnen, weil die Fläche „verwildert“. Jetzt haben sich dort Ackerkratzdisteln etabliert, die mittlerweile mannshoch sind (oder sollte ich doch korrekter  „manns/fraushoch“ sagen?)

In diesem Distelfeld habe ich jetzt unglaublich viele Schmetterlinge entdeckt, die die Blüten besuchen. Und nicht nur Schmetterlinge, sondern auch viele verschiedene Wildbienen und Hummeln. An einer anderen Stelle, diesmal auf unserem Gelände neben dem Hof sind mir Brennesseln aufgefallen, auf denen Hunderte von Raupen die Brennessel-Blätter abfressen. Und aus Raupen werden ja bekanntlich auch wieder Schmetterlinge.

Solche Wildflächen sind also für Insekten ein wertvolles Biotop und darum lasse ich die Pflanzen stehen. Vielleicht lasst ihr in eurem Garten auch eine „dreckige Ecke“ als Refugium für die Insekten stehen…?

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28 Kommentare

  1. Astrid sagt

    Komisch, die Gesellschaft und ihre Forschungsinstitute sagen wir haben Insektensterben Die Bauern sagen alles Quatsch, haben wir nicht.
    Komisch, die Gesellschaft redet von Tierquälerei, Verstümmelung, Misshandlung, die Bauern reden von guter, artgerechter Tierhaltung.
    Komisch, die Gesellschaft und ihre Forschungsinstitute sagen das konventionelle Obst und Gemüse ist mehr oder weniger vergiftet. Die Bauern sagen: wir machen gesunde Lebensmittel.
    Irgendwas stimmt hier nicht.
    Ich glaube nicht, ich weiß, dass wir Neugeborene bei lebendigem Leib schreddern, aus Geldgier.
    Ich glaube nicht, ich weiß, dass wir Kühen nach neun Monaten Schwangerschaft die Kälber wegnehmen.
    Ich glaube nicht, ich weiß, dass die Kälber keine Babymilch bekommen, weil wir Geld daraus machen.
    Wir leben in einem Gewaltsystem und üben systematisch Gewalt aus.
    Gewalt und Lüge gehören zusammen. Wann hören wir endlich auf zu lügen?
    Wann hören wir auf gewalttätig zu sein?
    Wann fangen wir an das zu tun, was wir wirklich wollen, nämlich möglichst gewaltfrei leben???
    Es wird Zeit, dass wir uns ändern!
    http://www.biocyclic-network.net
    http://www.biocyclic-vegan.org
    http://www.biovegan.de

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    • Obstbäuerin sagt

      Astrid, ich habe nicht mal als Kind so viele verschiedene Schmetterlinge gesehen, wie im vorigen und in diesem Jahr. Das gleiche gilt für Wildbienen und Hummeln. Sind Forschungsinstitute und die Gesellschaft jetzt Lügner und gewalttätig?

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  2. Hans-Günter Felser sagt

    Das obere Bild zeigt die Raupen des Schmetterlings „Kleiner Fuchs“, auch „Nesselfalter“ genannt, weil er vorwiegend von/in der großen Brennessel lebt, besonders die Eiablage erfolgt dort, die Raupen ernähren sich ausschließlich davon. Nektar bezieht dieser Edelfalter von weit über 200 Nektarpflanzen, er ist also kein Spezialist, folglich gehört er nicht zu den seltenen Arten. Als Wanderfalter überbrückt er große Entfernungen (u.a. wandert er von den Alpen zum Flachland hin und her). Eine Information ist jedoch für Tierschützer wichtig zu wissen, um auch diesem Falter die Zukunft zu sichern: “ Entwicklung: Die Weibchen legen ihre grünen Eier in großen Gelegen von 50 bis 200 Stück an die Blattunterseiten sonnenbeschienener Futterpflanzen ab. Die jungen Raupen fressen bis zur letzten Häutung[3] gesellig in selbst erzeugten Gespinsten, während erwachsene Raupen meist einzeln oder in kleinen Gruppen anzutreffen sind.[1] Die Raupen verpuppen sich nach einer Fresszeit von etwa einem Monat in einer braunen oder hellgrünen Stürzpuppe, die mehrere Dornen und golden-metallische Flecken aufweist. Die Entwicklung vom Ei bis zum Falter ist sehr stark temperaturabhängig und dauert zwischen einem und zwei Monaten, wobei die Hälfte der Zeit auf das Raupen- und je ein Viertel auf das Ei- und Puppenstadium entfallen.[5]“ (Quelle Wikipedia, Kleiner Fuchs). – Die Brennesseln sollten also mehrere Monate in Ruhe gelassen werden, damit die Entwicklung vom Ei über die Raupe zur Puppe ungestört und erfolgreich stattfinden kann. So haben jeder Schmetterling, jede Wildbiene, Hummel, Wespe, Hornisse, Spinne usw ihre eigenen Bedürfnisse und alle haben ihre Aufgabe im Gefüge der Natur. Alle gemeinsam haben sie: Sie brauchen Raum und Zeit für ihre Entwicklung, etwas Schutzfläche und etwas Geduld. Die Natur ist so schön und bringt wunderbare Geschöpfe hervor!

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  3. Obstbäuerin sagt

    Wenn mich meine Beobachtungen nicht trügen, haben wir einen Schmetterlingssommer zu erwarten, der jede Behauptung von Schmetterlingssterben ad absurdum führen wird. Hoffentlich bekommen das auch die wichtigen NGOs mit.

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    • Mark sagt

      Ich habe auch den Eindruck, dieses Jahr auffallend viele Schmetterlinge zu sehen. Allerdings dachte ich bisher, dies ist auf eine erhöhte Aufmerksamkeit für Schmetterlinge aufgrund der intensiven Insektendiskussion zurück zu führen.

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    • Lieschen Müller sagt

      Nein, bei uns sieht es nicht danach aus. Es scheint jedenfalls keine Überwinterer zu geben.

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    • Hans-Günter Felser sagt

      => Obstbäuerin „Artenvielfalt“ heißt aber nicht, dass von einer einzigen Art (hier der kleine Kohlweißling, dann ein einzelnes Tagpfauenauge), eine Riesenmenge auftaucht, sondern dass möglichst viele verschiedene Arten überleben. Nicht alle benötigen Disteln und/oder Brennesseln, sondern eine Vielfalt an Futter- und Nistpflanzen und viele sind ausgesprochene Spezialisten, auch was Nistplätze angeht. Neben den Schmetterlingen gibt es noch viele andere Insekten, die Artenvielfalt bei den Pflanzen benötigen. Giftfreiheit und unbewegten Boden. Auch die Vögel haben sich oft auf Nahrungsquellen spezialisiert. Es braucht also Artenvielfalt statt Einfalt. Daher bitte ich alle, möglichst ein wenn auch nur noch so kleines Fleckchen unberührt zu lassen. Das betrifft hier die Landwirte, selbstverständlich richtet sich dieser Appell an anderer Stelle an die Privatgartenbesitzer. Vielen Dank, es ist in Ihrem eigenen Interesse und dem Ihrer Nachkommen.

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      • Obstbäuerin sagt

        Herr Felser, meine Beobachtungen beziehen sich logischerweise auf mein Umfeld und diese zeigen mir eine große Artenvielfalt und auch Anzahl von Schmetterlingen und Insekten. Allein in meinem Garten habe ich 11 verschiedene Arten Schmetterlinge beobachtet aber in unseren, mit Glyphosat behandelten, Anlagen gibt es noch mehr. Auch Wildbienen und Hummeln treten sehr zahl- und artenreich auf. Sie können davon ausgehen, dass ich inzwischen kein Vollidiot mehr auf diesem Gebiet bin.

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        • Hans-Günter Felser sagt

          => Obstbäuerin. Das ist schön, wenn Sie sich da weiter entwickelt haben. Dann sind Sie ganz weit vorn. Gefühlte 99,9% sind es aber leider nicht. „Vogel“ ist, was Federn hat und fliegt, „Biene“ ist was, was nicht nach Fliege aussieht und brummt. „Baum“ ist ein Stamm mit oben Blättern oder Nadeln dran. Macht Dreck und muss weg! – Das ist die heutige Bildung. Das „Vogel“ eine Amsel, ein Zaunkönig, eine Kohlmeise, ein Feldsperling, ein Buntspecht, eine Bachstelze, ein Rotschwänzchen etc. sein kann und anbetungswürdig ist, dass „Biene“ eine Erd- oder Baumhummel, eine Mauerbiene, eine Zaunrüben-Sandbiene, etc. dass „Käfer“ ein Nashornkäfer, ein Hirschkäfer, ein Junikäfer, etc. sein können, die eine heile Natur um sich benötigen und Jahre der Entwicklung als Larve, das „Schnecke“ auch ein Tigerschnegel, der Freund der Gärtner, sein kann und vieles mehr. Das erfordert einige Lernprozesse, aber das ist Bereicherung der Seele, des Lebens. Da Sie andeuteten, auch intellektuell bewandert zu sein (erinnere Voltaire, Candide), wird Ihnen die Natur noch viel mehr zu geben wissen als die Schriftsteller. Ich freue mich, dass Sie eine Artenvielfalt bei sich haben. Viele andere verzeichnen dramatische Rückgänge. Ich selber kann für dieses Jahr auch wieder ein wenig Hoffnung schöpfen, das Jahr 2017 war ein totes, ein stummes Jahr. Vielleicht haben Proteste und Pressemitteilungen auf der Bandbreite sowohl bei den Landwirten als auch bei den Privatgärtnern eine Sensitivität bewirkt (?)

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          • bauerhans sagt

            „….das Jahr 2017 war ein totes, ein stummes Jahr.“

            kein wunder,es regnete ja auch ohne ende.

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        • bauerhans sagt

          „… in unseren, mit Glyphosat behandelten, Anlagen….“

          ich hatte seinerzeit in einem kiebitzprojekt,wo ich die fläche vorher mit 3 glyphosat und 3 schwefelsauresammoniak behandelt hatte,das beste brutergebnis.

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      • Inga sagt

        „Das betrifft hier die Landwirte, “
        die Landwirte brauchen ihre Grundstücke um das Familieneinkommen zu sichern.
        Sie müssen Geld damit verdienen, und es auch deshalb schützen.

        Aber sie tun ja was sie in dieser Beziehung können und müssen.
        und weil sie nun mal der größte Grundbesitzer in der weiten Gemarkung sind, deswegen machen sie auch am meisten in der Beziehung.

        Das wird weitervererbt oder erzogen.

        Was ist mein Sohn mit seinem Opa in der Gemarkung umgelaufen, um nach den Drainagen zu sehen.
        Deswegen wußte der als Kind schon besser Bescheid als mein Mann.

        Man kann vieles von dem Großeltern lernen, wie das Verantwortungsbewußtsein, die Gesetzte der Natur und anderes Wichtiges für den Familienbetrieb .
        Das prägt, Herr Felser!!!
        In der Berufsausbildung lernt man es nochmal ganz genau!

        Es ist schön, wenn nun die Leute mit anderen anderen Berufen auch mal daran denken und Veranwortung für die Umwelt übernehmen wollen und einsehen, dass es auch ihre ist!

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        • Hans-Günter Felser sagt

          => „Inga“ Gut gesagt und schön, wenn es so ist. Wir ALLE sind verantwortlich, nicht allein die Landwirte. Das sollte klar sein. Wenn ich hier etwas Druck mache heißt das nicht, dass wir (wir sind viele „Felsers“) es dabei belassen. Es wird gleichzeitig an den Privatgärten gearbeitet, bei der Politik und bei der Presse. Und die Schwarmintelligenz sollten Sie nicht unterschätzen. „Wir“ werden mehr und mehr und die Landwirte sind nicht die Feinde. Nur die Landwirte, die keinen Umweltgedanken hegen, werden bekämpft. Ich denke aber, dass es an Aufklärung bedarf. Daher poste ich hier „in der Höhle des Löwen“. Das ist auch nicht richtig ausgedrückt, denn Alois Wolfahrt und Wili Kremers-Schilling habe ich mittlerweile als sensible Menschen erlebt, die zwar „konventionell“, aber weiterhin lernfähig und für viele Themen offen sind. Ich weiß auch nicht alles und wir alle sind auf der Suche. Es gibt eben nicht weiß und schwarz, sondern alle Stufen von grau in dieser Welt.

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          • Inga sagt

            Wie kommt Ihr Felsers denn dazu hier Druck zu machen?

            Habt ihr auch Landwirtschaft zu Hause und habt das studiert, wenigstens einer von Euch?
            Wer erlaubt Euch das denn?
            Ihr dürft höchstens mal was fragen und vielleicht etwas von der Sehwarmintelligenz der Insekten, wo ich z.B. viel zu wenig von weiß, hier was erzählen.
            Dann hat einer bestimmt eine Idee wir man das vielleicht beim Obstbau berücksichtigen kann!?!
            Aber ich denke die werden das in ihrer Ausbildung auch gehabt haben.
            also wenn du da Vorschirften machst, das ist dann respektlos und aus frech!
            Warum werden die Landwirte, die keinen Umweltgedanken haben bekämpft? Suchst du Streit? Kennst du überhaupt so einen Bauern mit seinem Hof?

            Es gibt sogar ein Umweltamt, und da sitzen auch studierte Agraringenieure,
            willst du an deren Wissen zweifeln?
            Kennst du dich in der Ökologie besser aus?

            Nur weil du als Kind vielleicht die Natur mehr beobachten konntest, als deine Freunde vom Bauernhof, die beim Rüben vereinzeln oder Kartoffellesen waren?

            Die haben auch Käfer, Unkräuter, die hole Mutterkartoffel und sonstige Sachen gefunden und danach gefragt, die Großeltern haben besser Auskunft gegeben als die Eltern, weil die im Stress waren. Das Abendessen für die vielen Leute auf dem Feld mußte auch auf den Tisch gebracht werden und im Stall die Tiere auch noch versorgt weden.

            Die anderen Kinder bekamen auch 50Pf oder 1DM, wir Bauernkinder wurden von den Eltern vergessen.
            Dafür gab es zum Geburtstag und Weihnachten Damast und Silber.
            Wer von den inzwischen erwachsenen gewordenen Städterkinder beneidet uns darum?
            Ihr habt ja gehabt,
            Ihr konntet euch Eis der andere Naschsachen davon kaufen.

            Aber bitte nicht nach der vielen Arbeit und Entbehrungen nun auch mit Vorschriften von Halbwahrheiten kommen.

            Fragen ja, damit man falsche Vorstellungen korrigieren kann.
            Aber nicht die falsche Vorstellungen wie Hitler diktieren, denn diese Zeit ist vorbei, oder weißt du das noch nicht?
            Bauer Willi und Alois wissen das, denn deswegen sind für vieles offen.
            Auch von den Fragen und Vorstellungen der Städter kann man lernen.
            Aber die Nichtlandwirte haben uns keine Vorschriften zu machen, besonders wenn sie noch nicht mal in der Lage sind einen landw. Betrieb zu führen.

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            • Hans-Günter Felser sagt

              => „Inga“ Etwas weniger Interpretation und Emotion wäre hier hilfreich. Du unterstellst mir hier Sachen, die niemals geschrieben und behauptet wurden.
              „Ihr habt ja gehabt,
              Ihr konntet euch Eis der andere Naschsachen davon kaufen“
              Du unterstellst, ich sei „mit dem goldenen Löffellchen geboren“ und hast – keine Ahnung. Sorry. Lass das doch einfach und halte dich an Fakten.

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          • Inga sagt

            Ich habe doch nicht dich persönlich gemeint, Herr Felser,
            wo denkst du hin.

            Ich habe nur irgendwen gemeint, der trotz seinem guten Konsumleben als Kind nun neidisch auf Bauernhäuser sind, in denen so etwas vorhanden ist.
            Ich habe auch schon mal eine neidische Frau erlebt, die auf ihren Schwager und Schwägerin, die den Bauernhof von ihren Schwiegereltern übernommen haben, neidisch auf die alte gute feste Haustür aus Eiche Tür war.
            Viel3eicht wollten die Leute, Schwager u. Schwägerin auch eine shne moderne Haustür aus Metall und Glas haben.
            Vielleicht steht die alte Haustür unter Denkmalschutz, dann darf man das nicht, die auszuwechseln!

            Die Bauern haben sich das vom Munde abgespart, weil sie sparsam den Betrieb in die Zukunft bringen wollten oder mussten aus Tradition vielleicht!?!

            Alle haben mal klein angefangen!

            Ich habe doch nicht dich persönlich gemeint, Herr Felser,
            wo denkst du hin.

            Ich habe nur irgendwen gemeint, der trotz seinem guten Konsumleben als Kind nun neidisch auf Bauernhäuser sind, in denen so etwas vorhanden ist.
            Ich habe auch schon mal eine neidische Frau erlebt, die auf ihren Schwager und Schwägerin, die den Bauernhof von ihren Schwiegereltern übernommen haben, neidisch auf die alte gute feste Haustür aus Eiche Tür war.
            Viel3eicht wollten die Leute, Schwager u. Schwägerin auch eine shne moderne Haustür aus Metall und Glas haben.
            Vielleicht steht die alte Haustür unter Denkmalschutz, dann darf man das nicht, die auszuwechseln!

            Die Bauern haben sich das vom Munde abgespart, weil sie sparsam den Betrieb in die Zukunft bringen wollten oder mussten aus Tradition vielleicht!?!

            Alle haben mal klein angefangen!

            Ich kenne einen, der ist aber über 10 Jahre älter als ich, der mußte das ganze Geld, dass er, seine Schwester und Mutter beim Bauern auf dem Feld verdient haben, bei seiner Mutter abgeben und im Sommer eine Italien-fahrt gemacht.

            Ist doch schön, oder?
            Sonst hätten sie sich das nicht von Verdienst des Vaters leisten können.

            Spannend an der Geschichte war, dass der Vater nur den alten Führerschein4 von vor 1957 hatte, so durfte der Vater einen Kleinwagen bis 250ccm fahren, also einen Goggo.

            Die haben an den Goggo einen kleinen Wohnwagen dran gemacht und damit nach Italien!
            Man stelle sich das mal vor!

            Aber die Familie hat auch für Werte gespart und ich denke da hatten sie mehr davon!

            Die hat es ehrlich verdient, und wenn dann einer deswegen irgendwelche Schuldzuweisung oder irgendwelche Ressentiments der Familie gegenüber gemacht hätte, das wäre doch unsozial, oder?

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    • Obstbäuerin sagt

      Hallo Herr Felser, heute habe ich mal ein paar Fotos auf der Blühwiese bei unserem Erdbeerfeld gemacht. Kenne ich auch nicht alle.

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  4. Ottmar Ilchmann sagt

    Ist auch eine sehr praktische Begründung, wenn man es einfach mal nicht schafft, die ungepflegten Ecken aufzuräumen! 😉

    2+
      • Sabine sagt

        Das hat sich Familie Huhns bei mir heute auch gedacht und der regierende Hahn hat mit ner Arschbombe in Kohlrabi-Beet vorgelegt, alle anderen sind hinterher… die sehen grad alle aus… die Kohlrabi und die Hühner.

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  5. Hans-Günter Felser sagt

    Danke, lieber Herr Kremer-Schillings aka Bauer Willi, für diesen Beitrag! Ich bin sicher, dass ein Schmetterling jeden Menschen erfreut. Wer einige Saumbiotope stehen und in Ruhe lässt, dazu noch ein paar Raupen er-trägt, belohnt sich selbst. In diesem Zusammenhang erinnere ich nochmal an die Benjeshecke, eine ganz einfache und sichere Methode, Naturschutz zu etablieren. – Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!

    2+
    • Paulus sagt

      Wir haben die Brennnesseln nun leider schon in der Küche verwendet. Müssen wir jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Es war allerdings eine etwas neuere Sorte mit drei n.
      Haben wir wahrscheinlich diesem Scheißladen Monsanto zu verdanken.

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      • Bauer Willi sagt

        Die mit drei „n“ ist gentechnisch verändert. Also höchste Vorsicht! Besser die hier nehmen: die haben nur zwei „n“. https://www.brennessel-tee.com/

        (Hast aber recht. Laut Wikipedia tatsächlich mit sechs Beinchen. Neumodischer Kram 😉 )
        Bauer Willi

        1+
        • Inga sagt

          Das 3 beinige bei den modernen Brennnesseln kommt nicht von Genveränderung, sondern von der Rechtschreibungsveränderung!

          Was will man machen, hauptsache es schadet den Schmetterlingen nicht!
          🙂

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Das heutige Viagra war bei den Römern die Brennessel.

        Bei Rheuma schlugen sich mit Büscheln auf ihre Gelenke, bis sich alles heiß anfühlte und die Durchblutung auf Hochtouren lief. Denn dann lies der Schmerz nach. Das Gleiche machten auch Liebespaare, die ihre sexuelle Glut weiter entfachen wollten (Stichwort „brennende Liebe“). Die gesteigerte Durchblutung erhöhte die Empfindlichkeit der Sexualorgane.

        Also nicht so großzügig mit den Brennnesseln in der Küche umgehen. 😉 🙂

        1+
      • Inga sagt

        Ich denke, wen man von der Brennesselpracht etwas abscheidet und für die Küche benutzt, wird sie wuchs-freudiger und kommt deswegen den Schmetterlingen und ihren Raupen zu Gute, oder?

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  6. Inga sagt

    Vielen Dank Bauer Willi
    man nimmt nicht immer Zeit, um so etwas zu beoachten!

    2+

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