Jahr: 2016

Hofreiter: Ist denn die Situation der Bauern gut?

Hofreiter: „Ist denn die Situation der Bauern gut? Bekommen die den wirklich auskömmliche Preise? Sind sie zufrieden mit dem System?“ Es lohnt sich, das Video in voller Länge zu sehen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Mitreden! Mitentscheiden! QS-System

Die Standards des QS-Systems werden permanent weiterentwickelt und an die Erfordernisse der Qualitätssicherung angepasst. Zu diesem Zweck stellt QS jährlich eine Revision seiner Leitfäden zur öffentlichen Kommentierung online. Die Dokumente, die am 1. Januar 2017 in Kraft treten, können von Ihnen bis zum 15. November 2016 kommentiert werden. Hier der Link: https://www.q-s.de/qs-system/revision.html Geben Sie Ihre Kommentare ab! Nur so sind Änderungen möglich. Hinterher jammern bringt nichts… Euer Bauer Willi

Weizen säen mit GPS-Technik

Ich lass mir von Bernhard mal die neue Technik auf dem Vorführtrecker in Grün und roten Felgen erklären. Sieht ja wirklich kinderleicht aus. Müsste ich doch auch noch lernen können, oder? 😉 Haben jetzt den ersten Winterweizen drin. Vorher ging nichts, weil staubtrocken. Und jetzt regnet es reichlich….(ja, ja, ich weiß, einem Bauern kann man es nie recht machen) Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

…und die Frau ist das Herz

„Der Mann ist der Kopf, die Frau ist das Herz“. So in etwa würde man wohl die Rollenbeschreibung in der Landwirtschaft schildern. Dass dies heute aber nicht mehr so stimmt, hat die Studie „Frauen in der Landwirtschaft“ herausgefunden, die von den rheinischen und westfälischen Landfrauen in Auftrag gegeben wurde. Hier ein paar Auszüge: Betriebsführung Rund jeder zehnte landwirtschaftliche Betrieb wird heute von einer Frau geführt, 60% sind mitarbeitende Familienangehörige. Ausbildung Mit 81 % dominiert die berufspraktische Ausbildung (Lehre, Meister-/Technikerausbildung) bei den Befragten. 5 % haben nach dem Schulabschluss keine Berufsausbildung begonnen, sondern sind direkt (z.B. als mitarbeitende Familienangehörige) tätig geworden. Jede achte Befragte besitzt einen Hochschulabschluss. 37 % der befragten Frauen absolvierten eine Ausbildung in „Grünen Berufen“ (land- und/oder hauswirtschaftliche Ausbildung, Gärtnerin, Pferdewirtin u.a.). Je ein Viertel der Frauen hat einen kaufmännischen (27 %) oder medizinisch-pflegerischen Beruf (24 %) erlernt. Jede zehnte Frau hat eine Ausbildung in sog. MINT-Berufen (technisch-handwerkliche Berufe). Die Rolle im Betrieb Von den Frauen, die im landwirtschaftlichen Betrieb tätig sind, hat mehr als jede fünfte Frau eine Leitungsfunktion. 11 % der Befragten leiten den gesamten …

Bildungsnotstand Natur…

Die Universität Köln hat ihren 7. Jugendreport Natur veröffentlicht. Eine wissenschaftliche Arbeit, bei der auch ein Agraringenieur beteiligt war.  Hier ein paar Auszüge, die zu Denken geben: Auf die offene Frage, in welcher Himmelsrichtung die Sonne aufgeht, konnten 24% der Schüler in der 6. und 9. Jahrgangsstufe keine Antwort geben. 35% antworteten „im Osten“ (richtig!), 18% im Norden, 11% im Westen und 12% im Süden. Welche Vorstellung diese Schüler vom Globus haben? Ich weiß es nicht. Die Frage, ob sie drei essbare Früchte nennen könnten, die man bei uns im Wald oder am Waldrand findet, konnten ebenfalls 24% nicht beantworten. 12% wussten, dass man Brombeeren, Blaubeeren, verschiedene Nüsse oder auch Pilze dort findet. 32% konnten zwei Früchte benennen und ebenso viele eine Frucht. Aber auch Kokosnuss und Zitrone fanden Erwähnung. Bei Getreide sah es schon etwas besser aus. Immerhin konnten 32% drei Getreidearten nennen, allen voran Weizen, Roggen, Gerste, 26% konnten zwei nennen und 17% eine Getreideart. 20% hatten keine Antwort parat. Einige wenige ordneten auch Hopfen, Kartoffeln und Sonnenblumen dem Getreide zu. Aber wirklich nur …

Focus Öffentlichkeitsarbeit – Wie wage ich den Einstieg?

Würde ich freuen wenn wir uns da treffen und mal direkt miteinander diskutieren. Nur immer über den Bildschirm  ist ja auch irgendwie blöd… 🙂 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

Hühner – Rentabilität

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn hier der letzte Teil unserer Hühner-Serie, in der es um die Rentabilität geht. Wird unseren Leser aber wohl nicht befriedigen 🙂 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Wir bemühen uns aber weiter um konkrete Zahlen. Wer aber welche kennt oder besorgen kann: Bitte unbedingt unter Kommentare einfügen. Erspart mir Arbeit und Zeit. Und Zeit habe ich keine, bin ja Rentner 😉 Euer Bauer Willi

Das Leben ist kein Ponyhof…

Wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die nichts mit Landwirtschaft am Hut haben, wünschen sie sich eine bäuerliche Landwirtschaft (zurück). Wenn man dann weiter nachfragt, was sie sich genauer darunter vorstellen, kommen Aussagen wie diese zustande: „Ich hätte gerne einen Bauernhof, auf dem es noch viel Vieh gibt: Kühe, Schweine, ein paar Hühner, gerne auch ein Pferd. Ziegen und Schafe wären ebenfalls nicht schlecht. Neben dem Hof liegt ein Teich, auf dem die Enten schwimmen. Um den Hof herum sind die Äcker, Wiesen und Weiden, auf denen die Tiere laufen. Und der Hofhund passt auf alles auf, auch auf die jungen Kätzchen, die gerade in der Fachwerkscheune geboren wurden. Und der Bauer steht mit Gummistiefeln und Mistgabel am Tor und hat viel Zeit, sich mit mir zu unterhalten, wenn ich bei ihm die zehn Eier für diese Woche einkaufe.“ So einen Hof hätte ich auch gerne. Nur passt diese Idylle leider überhaupt nicht mehr zur Realität. Oder doch? Wenn wir Urlaub auf dem Bauernhof in den Bergen machen, gibt es das alles schließlich noch. Beziehungsweise …

Einfach mal ehrlich sein…

Ein Gastartikel, diesmal von  Harm Böckmann. Ganz schön kess, aber er belässt es eben nicht bei klugen Ratschlägen. „Situationsanalyse und Vorschläge für eine nachhaltige Verbesserung des Verbrauchervertrauens gegenüber Schweinefleischprodukten“; „Neue Perspektiven für Schweinefleisch – Marketingstrategie für transparente und innovative Schweinefleischprodukte für den Deutschen Markt“ – das sind die unfassbar sperrigen Titel meines Studienprojektes und meiner Masterarbeit, geschrieben an der Humboldt-Universität in Berlin, Fach Agrarökonomie. Der Inhalt ist leichter verdaulich; hier der Versuch einer kleinen Zusammenfassung. #Foodhipster in Berlin Aufgewachsen auf dem Land in Niedersachsen in Vechta (der familiäre Hof schon ewig verpachtet, aber trotzdem immer beim Nachbarn auf dem Deutz gesessen) und angekommen in der großen Stadt, ist man erstmal schockiert, wie krass der gemeine #Foodhipster (Ja, es gibt sie wirklich, und auch wirklich viele davon) von der normalen Landwirtschaft denkt („Massentierhaltung“). Aus meinem persönlichen Kontakten in Berlin und dann auch während meiner wissenschaftlichen Arbeit kann ich bestätigen: Zwischen dem, was auf dem Land wirklich passiert und dem, was in den Köpfen von Unbeteiligten so vorgeht, liegen derzeit noch Welten. Kommunikation und Wirklichkeit Wieso kritisiert …

Hart aber fair…

Sarah Dhem ist Metzgersfrau und vermarktet unter anderem auch Schweine aus dem Aktivstall von Gabi Mörixmann. Zwei Frauen also, die sich auf den Weg gemacht haben, mehr Tierwohl in die Praxis umzusetzen. Doch von den vielen Anstrengungen kommt in den Medien nicht viel an. Hier wird weiter munter das bisherige Klischee bedient. Und das regt Sarah auf. Hier ihr Brief an die Medien: Liebe Panorama-Redaktion, liebe stern TV-Redaktion, liebes hart aber fair, ZDF, ARD, NDR.de und wie ihr alle so versammelt seid. Ich bin ein Befürworter der heutigen Medien und ich weiß es sehr zu schätzen, wenn bei allen Geschehnissen Menschen hinter Fassaden schauen. Wenn dabei allerdings Gesetze gebrochen werden, um an medienwirksame Bilder zu kommen, dabei ein ganzer Branchenzweig in Verruf kommt durch Organisationen, denen es nicht um Recht, sondern um Geld geht, dann finde ich das rein gar nicht mehr schätzenswert. Wo bleibt die objektive Berichterstattung über einen der größten Wirtschaftszweige Deutschlands? Wo bleibt das Interesse an den Landwirten, Schlachtern und Verarbeitern – den Menschen, die nach Recht und Gesetz arbeiten – vielleicht …