von Peter, dem Fuchs aus Österreich. Bloggt für http://www.landschafftleben.at/ wo der hier abgedruckte Artikel im Original erschien. Meine jüngste Tochter ist seit kurzem fünf Jahre alt. Sie liebt Chicken Nuggets. Vor kurzem waren wir bei einem Biobauern zu Gast. In „Brexit“, wo wir diesen Sommer unseren Urlaub verbrachten. Dort liefen frisch geschlüpfte „chicken“ rum in einem kleinen Käfig. Natürlich wollte mein Töchterlein die kleinen Federknäuel halten. Nachdem ich sie zur Behutsamkeit ermahnt hatte, erlaubte ich es ihr, woraufhin sie sich geschickt eines schnappte und sofort zärtliche Küsse auf den weichen Flaum drückte. Was sie dazu in einer Art liebevollen Singsang vernehmen ließ, nahm mir für einen Moment die Luft: „Chicken Nuggets, Chicken Nuggets…“ tönte es da doch tatsächlich aus dem kleinen Menschlein. Was sagt man dazu, dachte ich mir… Nun halte ich meine Tochter nicht für ein rohes, unempathisches Wesen! Ihre – wie es scheinen musste – spontane Assoziation vom Lebewesen, welches sie streichelnd in Händen hielt, auf das daraus gewonnene, von ihr hoch geschätzte Lebensmittel, entsprach daher zunächst so gar nicht dem, was ich …