Jahr: 2016

Selbstjustiz

Ich habe einen Gastartikel bei blogagrar (Bernhard Barkmann) geschrieben. Ein Thema, das mich sehr nachdenklich macht. „Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten, wenn da gefilmt wird.“ Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

…keinen Spaß mehr an der Arbeit

Ein großes landwirtschaftliches Online-Portal (www.topagrar.com) stellte vor kurzem die folgende Frage: „Zum Erntedankfest haben viele Bürger und Bauern zu mehr gegenseitigem Respekt aufgefordert. Was macht die wachsende Kritik an der Landwirtschaft mit Ihnen ganz persönlich?“ 4% wussten auf diese Frage keine Antwort, 13% fühlten sich davon nicht betroffen. 9% werden dem Tier- und Umweltschutz noch mehr Bedeutung beimessen und 12% werden sich und den Betrieb öffnen und mehr erklären. 62% der abgegebenen Stimmen meinten „Ich bin enttäuscht und habe keinen Spaß mehr an der Arbeit“. Das sind (fast) zwei von drei Landwirten. Auch wenn dies keine repräsentative Umfrage ist (immerhin rund 3000 Stimmen) so gibt mir dies doch zu denken. Nur wenige sind bereit, auf die Kritik zu reagieren. Nur etwa jeder Zehnte beabsichtigt, sich und seinen Betrieb zu öffnen und mehr zu erklären, bzw. dem Tier- und Umweltschutz mehr Bedeutung beizumessen. Was sagt das über Landwirte aus? Stellen Sie sich vor, diese Umfrage würde in der FAZ, im „Spiegel“ in der Tagesschau oder dem  heute-Journal präsentiert? Wie würden ihre Freunde, ihre Nachbarn reagieren? Welches Bild …

…über Medien, Verschwörung und andere Theorien

Hier ein Kommentar von Rebecca zum Thema Medien. (Replik auf den Artikel zur WDR-Berichterstattung) Rebecca ist keine Landwirtin sondern eine ganz normale Mitbürgerin… (ungekürzt und unbearbeitet, bis auf die Rechtschreibung 😉 ) Es mag sein das es aussieht, als habe sich die Welt verschworen. Aber so ist es nicht. Ja die Medien sind auf Reichweite bedacht, ja sie berichten nicht immer objektiv, manchmal auch manipulativ und einseitig. Aber da steht nicht der große Plan dahinter, sondern vieles ist dem Zeit- und Kostendruck geschuldet. Die Panne mit den Vornamen unseres ehemaligen gegeelten Verteidigungsministers ist beispielhaft für die Arbeitsweise. http://www.bildblog.de/5704/wie-ich-freiherr-von-guttenberg-zu-wilhelm-machte/ Wenn du Gelegenheit hast, sieh dir einmal den Newsroom einer Redaktion an. Vielleicht verstehst du dann das deine Theorien absurd sind. Außerdem gabs den „Journalismus“, der als absolut neutrale Institution über den Dingen schwebt noch nie. Beiträge und Artikel werden von Menschen gemacht, und auch wenn die sich an Standards und Regeln halten, beeinflussen sie den Inhalt. Wenn ein überzeugter Veganer einen Artikel über Tierhaltung in der Landwirtschaft schreibt, so wird der anders ausfallen, als wenn den ein überzeugter …

Hühner Teil 7: Die Kleingruppenhaltung

Die Kleingruppenhaltung von Hühner müsste doch eigentlich eine Lösung sein. Warum gibt es die nicht mehr? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

WDR: Es ist zum Kotzen!

Meine persönliche Meinung zu der Reportage des WDR Lokalzeit Bonn über den ErlebnisBauernhof in Bonn. (Video am Ende des Beitrages) Da nehmen sich viele Menschen, auch viele Landwirte, Zeit, dem städtischen Bürger Landwirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes „nahe zu bringen“ und der WDR beginnt die Anmoderation mit dem Begriff „Massentierhaltung“. Im weiteren stellt er dann diese Aktion als „bunte Show“ dar, lässt eine Frau mit Kind zu Wort kommen, die weiß „das es ja in Wirklichkeit ganz anders aussieht“ (woher? Wahrscheinlich aus dem Fernsehen…) Sehr viel Raum findet eine Einblendung des Landwirt Schmitz (er ist Vorsitzender der AbL NRW, was aber nicht erwähnt wird), der, nachdem man auch noch den BUND gezeigt hat, zu bemerken gibt, dass diese Veranstaltung  ja von den „Großkonzernen“ wie BASF, Bayer und Monsanto (die dürfen natürlich in der Aufzählung nicht fehlen) bezahlt wird. Von den vielen Aktionen und Ständen, die auf dem Münsterplatz noch bis Samstag, 18:00 Uhr angeboten werden, erfährt der Zuschauer nichts! Alles nur „bunte Show“, so das Fazit des WDR. Und macht damit alle Bemühungen der Bauern nieder. Lieber …

Bauern in der Stadt…

Der ErlebnisBauernhof ist noch bis zum 8. Oktober in Bonn auf dem Münsterplatz. Geöffnet bis 18.00 Uhr. Ich bin mal hingefahren, und habe mir das angesehen. War richtig voll! Vor allem viele Schulklassen mit vielen interessierten Kindern. Vorgestellt werden die einzelnen Stationen von Agrar-Scouts. Einige davon sind auf dem Bild zu sehen. So wird das was mit der Kommunikation! Fahrt doch selbst mal hin, da kann man was lernen. Auch als Erwachsener… 😉 Und man kann sich neutral informieren und gerne auch kritische Fragen stellen. Zum Beispiel zu Glyphosat und Monsanto und Massentierhaltung und Gentechnik und Nitrat und Monokulturen… Euch fällt sicher noch mehr ein. Euer Bauer Willi Hier mein Eindrücke Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren    

Bruderhahn und Chicken Nuggets

Hühner Teil 6: Das Prinzip „Bruderhahn“ auf der einen Seite und „Chicken Nuggets“ auf der anderen Seite. Eine Kontroverse, die nur schwer aufzulösen ist. Weil immer wieder die Ökonomie einen Strich durch die Rechnung macht. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Eine kleine Dosis Zufriedenheit…

Wir Deutschen neigen zur Unzufriedenheit und betonen häufig das Negative. Am Tag der Deutschen Einheit hat Bundestagspräsident Lammert auch dazu eine bemerkenswerte Rede gehalten. Hier ein kleiner Auszug: „Ein eigentümlicher Fehler der Deutschen ist, dass sie, was vor ihren Füßen liegt, in den Wolken suchen“. Wir leben in Verhältnissen, um die uns fast die ganze Welt beneidet. Und wir stehen – auch deshalb – vor Herausforderungen, die wir bewältigen müssen und können, wenn wir es wollen.“ „Das Paradies auf Erden ist hier nicht. Aber viele Menschen, die es verzweifelt suchen, vermuten es nirgendwo häufiger als in Deutschland“, „Die Deutsche Einheit fordert uns alle, die Zufriedenen wie die Unzufriedenen, aber gerade am heutigen Tag dürfen wir uns außer der Wahrnehmung der Rückschläge, Hemmnisse und Zukunftsängste durchaus auch eine kleine Dosis Zufriedenheit erlauben, wenn nicht sogar ein Glücksgefühl. Denn wir leben jetzt so zusammen, wie es ganze Generationen vor uns nur träumen konnten: In Einigkeit und Recht und Freiheit. Das sind gleich drei gute Gründe zum Feiern. Mindestens drei.“ Mich hat diese Rede, in der er auch auf …

Erntedank ohne Medien…

Ich habe am Sonntag, 2. Oktober, aufmerksam die Nachrichten gesehen. Und darauf gewartet, dass zumindest zum Schluss der Nachrichten wenigstens ein paar Sekunden darauf verwendet werden, kurz über den Erntedank 2016 zu berichten. Doch Fehlanzeige. Weder im Heute-Journal noch in den Tagesthemen auch nur ein Wort dazu. Bei den Privatsendern sowieso nicht. Beim Googeln habe ich lediglich zwei kurze Videos des NDR zu Ernte-Umzügen gefunden. Und meist nur Bilder von der Folklore. Irgendwie gibt mir das zu denken… Euer Bauer Willi