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ZDF-Reportage: Die Macht von Aldi, Edeka, & Co.

In der ZDF-Mediathek verfügbar. 28 Minuten Eine in weiten Teilen nüchterne Betrachtung der realen Verhältnisse zwischen den großen Supermarktketten und den Erzeugern. Für den eiligen Betrachter: besonders interessant von Minute 9 bis 11 und ab Minute 28.  Insgesamt aber 30 Minuten, die Verbraucher und Erzeuger nachdenklich machen. Die Lösung: Ein Plädoyer an die Macht des Verbrauchers. Utopie? Absolut empfehlenswert. Die Reportage zeigt die Zusammenhänge auf. Anwendung der Marktmacht Preisdruck auf  Erzeuger / Lieferaten Eigenmarken – Beleibiger Austausch der Produzenten im Hintergrund Folgen dieser Praktiken bis hin zu Preiserhöhungen wenn Konkurrenz ausgeschaltet wird Kartellamt und Politik HIER der direkte Link ohne Flash: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2441182/Die-Macht-von-Aldi,-Edeka-&-Co?flash=off

Udo Pollmer über Bauer Willi und die billigen Lebensmittel

Udo Pollmer, bekannter Lebensmittelchemiker und Sachbuchautor,  nimmt im Deutschlandradio Bezug auf Bauer Willi und sagt: …Endlich hat die Landwirtschaft eine Stimme, die auch gehört wird. Unter dem Pseudonym „Bauer Willi“ hat ein Landwirt vom Niederrhein einen Brandbrief an die Verbraucher gerichtet…. Doch nach dem Zuspruch mahnt Pollmer zu mehr Nachdenklichkeit: …Sein Frust ist verständlich, aber glaubt er ernsthaft, dass das Geld in seinen Taschen landet, wenn die Kunden das Doppelte bezahlen?… Pollmer sinniert weiter: …Es ist nicht klar, wem es mehr an Wertschätzung für unser Essen mangelt – dem Verbraucher oder dem Erzeuger…. Um letztlich ein bemerkenswertes Resumee zu ziehen: …Die Diskussion, die „Bauer Willi“ angestoßen hat, ist wichtig – aber gegenseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter, doch das wird er längst selbst wissen. Es stimmt auch, dass viele Verbraucher geradezu abenteuerliche Vorstellungen von der Landwirtschaft haben, und es ist nur logisch, dass Landwirten bei den oft unqualifizierten Angriffen der Geduldsfaden reißt. Allerdings gilt das auch umgekehrt. Vielen Bauern fehlt jede Vorstellung davon, wie Verbraucher ticken. Dank Bauer Willi beginnt sich das zu ändern. Mahlzeit! Den vollständigen …

Nach mehr als 4 Monaten Fernbeziehung…

…kam „Bauer Willi“ nun endlich mal zu mir ins Oberallgäu. Willi schickte mir am 12. Januar 2015 per Mail den Artikel Lieber Nachbar mit der Frage, ob ich bereit wäre das auf Frag-den-Landwirt zu veröffentlichen? „Ja“ war die Antwort und 4 Stunden später war der Artikel online. Das war der Beginn unserer Zusammenarbeit. Den Rest kennt ihr. Wir mailen, skypen, dropboxen und telefonieren zwar oft mehrmals am Tag, aber gestern sahen wir uns tatsächlich das erste Mal. Liegt meiner Meinung nach daran, dass das Rheinland total abgelegen vom Allgäu aus ist 😉 Willi war müde und hatte doch so viel von der Jauchsendung zu erzählen. Er übernachtete auf einem benachbarten Bauernhof mit seiner Frau.  Heute trafen wir uns dann zum  „Arbeitsfrühstück“ und wir beschlossen dabei, dass Willi doch noch in den nächsten Tagen, trotz Urlaub, eine eigene Nachschau zum Talk bei Günther Jauch aufstellen wird. Willi ist etwas traurig und ratlos, da in der Talk-Stunde zwar sehr viel gesagt, aber nicht annähernd Lösungswege skizziert wurden. Nun ist er erst mal auf dem Weg nach Südtirol …

Eine Stunde Talk bei Günther Jauch.

Es ging schon ein wenig hektisch zu gestern Abend bei Günther Jauch beim Thema: Die Wut der Bauern – Sind unsere Lebensmittel zu billig? Aber die Hektik ist für uns sogar ein Spiegel dafür wie zerrissen auch sonst die Diskussion um das Thema Landwirtschaft in der Öffentlichkeit ist.   Die Talkstunde in der ARD-Mediathek   Die Nabelschau auf gestern überlassen wir der TV-Kritik der großen Medien. Für uns bedeuted Willi’s Auftritt, dass wir viele Normalverbraucher mit dem Thema Landwirtschaft berühren konnten. Das habe wir immer gewollt und wir wollen es auch weiterhin. Willi’s Verbraucher Brief und der persönliche Antritt in einer der größten Talkrunden der Republik dient genau dem Ziel: Die 97% Nichtlandwirten in Deutschland auf ein wirklich existenzielles Lebensthema anzusprechen – Auf Landwirtschaft und Ernährung.  Wir Landwirte wollen die Diskussion und den Dialog. Und zwar ergebnisoffen. Das ist die Botschaft. Nun aber braucht Willi erst einmal eine Verschnaufpause. Er hat wegen der Sendung sogar seinen Urlaub verschoben. Willi ist heute (11.05.2015) schon unterwegs nach Süden, wo ja auch das Allgäu liegt. 🙂 Darum wird …

Billige Lebensmittel sind Thema bei Günther Jauch

Am kommenden Sonntag lautet das Thema bei Günther Jauch: „Die Wut der Bauern – sind unsere Lebensmittel zu billig“. Ab sofort ist dort ein DISKUSSIONFORUM eröffnet. Beteiligen Sie sich. Sagen Sie Ihre Meinung. Hier der Link: daserste.ndr.de/guentherjauch/forum/Forum-Die-Wut-der-Bauern-sind-unsere-Lebensmittel-zu-billig,forumwutbauern100.html

„Gegenüber Tieren verhalten wir uns wie Nazis“

Mit diesem Satz beginnt ein Artikel der Rheinischen Post den wir hier zur Diskussion stellen. http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/christian-schmidt-gegenueber-tieren-verhalten-wir-uns-wie-nazis-aid-1.4981438 Starker Tobak! meint Bauer Willi. Und hat der Redaktion heute gleich einen Brief als Stellungnahme zugeschickt. Ich verstehe, dass sich die Gesellschaft über das Küken-Töten aufregt. Als nächstes wird wohl das Kastrieren von Ferkeln in den Fokus geraten. Was mich besorgt macht ist aber, dass mit diesen Diskussionen „die Massentierhaltung“ (Schlagwort) und „die industrielle Viehwirtschaft“ (Schlagwort) offensichtlich gesellschaftlich nicht mehr gewollt ist. Gerne wüsste ich als Landwirt, wie „die Gesellschaft“ eine artgerechte Tierhaltung definiert, wo Massentierhaltung anfängt und wo wir Landwirte ja angeblich „Tiere quälen“. Diese unreflektierte Bauern-Beschimpfung führt meiner Meinung nach nur dazu, dass zukünftig gesetzlich vorgeschrieben wird, dass nur noch Bio-Landwirtschaft erlaubt ist. Wir Landwirte haben uns bei der Produktion bitte am gesellschaftlichen mainstream auszurichten. Der Atomausstieg lässt grüßen. Wenn „die Gesellschaft“ nur noch Bio möchte, soll sie das offen sagen und nicht drum herum reden. Dann kostet das Ei zukünftig 0,60 € und das Hähnchen 16 € (Reportage von Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist im ZDF). Für Hartz …

Willi auf dem Hof und im Studio

Für alle, die immer noch Zweifel an der Existenz von Bauer Willi haben. Der WDR war wieder mal bei Willi auf dem Hof und anschließend war Willi noch live im Studio. Ausgestrahlt wurde die Sendung gestern abend (23.03.15) beim Lokalsender Düsseldorf. Sechs informative Minuten rund um das Thema „Lieber Verbraucher“, wie auch um die Hintergründe der Person „Bauer Willi“. Hier der Link zur Mediathek des WDR: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duesseldorf/videobauerwilliundseinwutbrief100_size-L.html?autostart=true#banner (Das Video braucht leider etwas lang, bis der Film anfängt, man braucht Geduld 😉