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In einer anderen Welt…

.. war ich am Dienstag beim WDR in Düsseldorf, bei „Daheim und unterwegs“. Natürlich bin ich nervös. Zum ersten Mal im Fernsehstudio. Und dann live, da wird nichts weggeschnitten. Und dann sitzt du da in der Gästebetreuung, mit dir ein Messerwerfer und ein Koch. Und ich mit meinem Körbchen Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln. Du wirst angeschaut, als würdest du von einem anderen Stern kommen. Du erzählst der Gästebetreuerin, dass der Landwirt für den Inhalt des Körbchens (3 kg Lebensmittel) 26 Cent bekommt. „Ach ja, so wenig? Also, ich kaufe ja im Bioladen ein.“ Dann ab in die Maske. „Ach, Sie sind Bauer. Ja, ist schon schlimm, dass unsere Lebensmittel alle verseucht sind“. Dann Besuch des Studios und Anweisungen, wie man sich zu verhalten hat. Hier hinstellen, dann dahin gehen, nicht durch die Kamera laufen, sitzen bleiben. Schnell noch ein Foto, Bauer Willi mit Gemüsekorb „brauchen wir für Facebook“. Dann erster Auftritt: Mit Eva Assmann im Gespräch. Ein wenig fordernd, aber fair. „Warum ich denn noch Landwirt wäre, wenn da nichts zu verdienen ist“. Puh, eine direkte …

Wir – diese Menschen hier – machen Euch satt

Ca. 1000 Menschen waren gestern, am 17.01.2015, in Berlin auf dem Washingtonplatz zusammen gekommen um für ein zeitgemäßes Bild der Landwirtschaft zu demonstrieren. Über die Landwirte und die Landwirtschaft wird in der Öffentlichkeit oft eine diffuse Diskussion geführt. Durch den Strukturwandel der vergangenen Jahrzehnte sind die in der Landwirtschaft tätigen Menschen eine gesellschaftliche Minderheit geworden. Deshalb, und auch weil die Zahl der Menschen die in Städten leben, zunimmt, ist der Bezug vieler Menschen zur Landwirtschaft verloren gegangen und auch das Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge und Zwänge, denen auch die Landwirte unterworfen sind. In Teilen der Bevölkerung wird die rasante, moderne Entwicklung der Landwirtschaft als besorgniserregend wahrgenommen. Von den Medien werden überwiegend die Problembereiche thematisiert und fast täglich über neue sogenannte „Skandale“ berichtet. Landwirte sind eine wichtige Berufsgruppe der Gesellschaft. Sie sind überwiegen sehr gut ausgebildet. Der gesamtwirtschaftliche Erfolg und die Bedeutung der Landwirtschaft ist enorm, vor allem, wenn die vor- und nachgelagerten Bereiche der Nahrungsmittelwirtschaft mit einbezogen werden. Die moderne, leistungsfähige und standortangepasste Landwirtschaft sorgt dafür, dass trotz steigender Weltbevölkerung immer weniger Menschen Hunger …

Darum unterzeichnen diese Menschen die Petition

Diese Menschen nennen ihre Gründe, warum sie unsere Petition unterschrieben haben Marcus Holtkötter WIR machen euch satt Ingrid Rinkleff … weil ich es falsch finde, pauschal zu verurteilen! Roswitha Hermeling weil ich auf unserem Hof täglich mit daran arbeite, dass gesunde Lebensmittel auf den Markt kommen; weil wir von unseren Feriengästen, vom Tierarzt usw. immer wieder bestätigt bekommen, dass es unseren Tieren gut geht – von daher finde ich es immer wieder schlimm, wenn die Landwirtschaft pauschal schlecht geredet wird. Jan Jansen Weil ich es unerträglich finde, wie Leute ohne Fachwissen über uns Bauern richten Nina Friedrich GöTTINGEN, Ich selber aktive Landwirtin bin und mich Seiten der Politik ernst genommen fühlen möchte. Cord Meier ich wütend über falsche Vorurteile bin! Lukas Gerdes Ich auch noch Landwirt werden will !! Sabine asum D Ich unterschreibe, weil ich der Überzeugung bin, dass es noch nie so gute Lebensmittel gab wie heute und weil der Landwirt das Beste gibt für seine Tiere. Landwirtschaft bedeutet Verantwortung gegenüber Tier und Mensch. Die Landwirtschaft wird nur schlecht geredet. Markus Herrmann Weil …