Transformation oder gesunder Menschenverstand?
Wenn mir ein Begriff so richtig auf den Senkel geht, dann der Begriff der „Transformation“. Weil er das wusste, hat mir Arnold Krämer dann auch prompt einen Artikel aus dem „Cicero“ zugeschickt, in dem sich der Autor ebenfalls damit auseinandersetzt (Bezahlschranke) Er hat im Koalitionsvertrag der Ampel nachgezählt: 43 mal taucht der Begriff dort auf, egal ob bei Mobilität, Gesundheit oder eben auch bei der Landwirtschaft. „Reform“ oder „Anpassung“ reicht heute nicht mehr. In einer Zeit, „in der wir die multiplen Krisen nicht gegeneinander ausspielen dürfen“ (Zitat Cem Özdemir) muss es eben die Transformation sein. Dieser Begriff hat irgendwie etwas Bedrohliches, er signalisiert, dass bisher alles irgendwie suboptimal war und nun auf eine höhere, selbstverständlich bessere Stufe gehoben werden muss. Und alle, die es nicht betrifft, sind sich darüber einig, dass an einer Transformation kein Weg vorbeigeht. Doch mit denen, die transformiert werden sollen, redet meist keiner. So ist es auch bei der „Transformation der Landwirtschaft“. Veränderungen „Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Diese Erfahrung macht jeder von uns jeden Tag. Wenn ich unseren …










