Bauer Willi
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Wetter hat Einfluss auf Insekten…

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass die Populationsdynamik von Insekten stark vom Wetter beeinflusst wird. Für einen Landwirt ist dies nichts Neues, denn die Erfahrung lehrt, dass es Jahre mit einem starken Auftreten von bestimmten (Schad-)Insekten gibt, die in anderen Jahren hingegen kaum eine Rolle spielen. Blattläuse in Zuckerrüben waren 2023 beispielsweise in unserer Region kaum ein Problem, weil das Frühjahr kalt und nass war.

https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-wettereinfluss-auf-insektenschwund-kontroverse-debatte-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230928-99-359857

Eines der wirklich bedeutsamen Ergebnisse ist, dass die Insektenbiomasse in 2022 auf dem Niveau von 1980 lag.

https://www.topagrar.com/acker/news/neue-studie-entlastet-landwirtschaft-insektenrueckgang-lag-am-wetter-aw-13491176.html

Kritisiert wird an der Krefelder Studie, dass dort nur Fluginsekten gefangen wurden, also eine große Gruppe nicht-flugfähiger Insekten nicht erfasst wurde. Zudem sind Insekten unter bestimmten Bedingungen weniger mobil und entziehen sich somit auch dem Fang.

Doch wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch Kritik an der Studie. Lesen Sie dazu die Links.

https://www.mdr.de/wissen/insekten-sterben-rueckgang-wetter-diskurs-debatte-100.html

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33 Kommentare

  1. Smarti sagt

    Auch auf dem Acker wird Insektenfutter angebaut. Sonnenblumen, Senf, Inkarnatklee, Phacelia Raps, und extra Blühmischungen sind so Kulturen, die mir spontan in den Sinn kommen, wo es über Wochen nur so summt. Da wohl eher mehr Zwischenfrüchte angebaut werden wie früher, ist auch mehr Insektenfutter vorhanden auf den Landwirtschaftlichen Flächen. Auch FFH-Wiesen, naturnahe Insekteninseln, von Landwirten gepflegt, gibt es doch mehr als früher ?

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    • Stadtmensch sagt

      Wie sagt Reinhard so treffend:

      “Wir Deutschen zerstören die Natur und wir sind gleichzeitig die einzigen, die sie retten können und wollen….durch Abschaffung der Intensivlandwirtschaft, als Alibi des “weiterso” für den Konsumismus! Es gibt einen Plan! ”

      …und weiter: §13b Baugesetzbuch …ohne Sorgen das Land in eine EFH-Siedlung mit Carports, Trampolins, neuen Straßen, ÖPNV-Anbindungen, “Ladeinfrastrukturen”, Gewerbegebieten, Logistik-Zentren, Chip-Fabriken verwandeln.

      Was für ein Theater! Wir ziehen das jetzt durch mit der Nahrung aus dem Reaktor…
      In 100 Jahren werden sie uns bescheinigen, dass diese Transformation noch ein paar Etagen auf unser Luftschloss draufgepackt hatte.

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  2. Lady sagt

    “Bayerische Daten sollen zeigen: Nicht so sehr die Agrarwirtschaft, sondern das Wetter forcierte das Insektensterben. Ein Streit ist entbrannt.”

    So darf man in der Faz lesen, hinter der Bezahlschranke geht es dann weiter.
    So langsam wird es albern.Dass Witterungseinflüsse auch auf Insektenpopulationen Einfluss haben, hat doch jedes Kind gelernt und auch erfahren.Und das soll jetzt ” beunruhigend neu” sein? Nicht nur das. Die Forscher kommen aus Bayern! Diese Information ist so wichtig, dass ganz oben steht . Die Studie ist bestimmt Wahlpropaganda der FW 😃 😎 *Ironie off*

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  3. Thorens sagt

    Zur Kritik vom MDR an der Studie :

    Ich habe es nur auszugsweise gelesen und auch da abgebrochen, wo von einer Langzeitstudie im Falle “Krefeld” die Rede ist. In meinen Augen kann man es nicht ernsthaft als Langzeitstudie bezeichnen, wenn einmal Fluginsekten eingefangen und deren Gesamtmasse bestimmt wird und das dann noch ein einziges Mal, 27 Jahre später. Für den Zeitraum dazwischen gibt es keine Erhebungen. Und wenn man weiß, dass die Bedingungen grundsätzlich von Jahr zu Jahr schwanken (Wetter, Temperaturverläufe und damit zusammenhängend auch das Nahrungsangebot für (Flug-) Insekten sowie überhaupt die Bedingungen für ein Überleben und Fortpflanzen), dann kann man doch nicht allen Ernstes aus den Ergebnissen von zwei 27 Jahre auseinanderliegenden Untersuchungen irgendeine Gesetzmäßigkeit herauslesen wollen.

    Ich behaupte, dass die intensive Landwirtschaft höchstens einen marginalen Anteil an einem Insektenschwund haben kann, so es diesen tatsächlich gibt. Den Beweis, dass es anders ist, hat noch niemand wirklich erbracht.

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  4. evo.... sagt

    Ein Faktor, von dem ich, in dem Zusammenhang, überhaupt noch nichts gelesen habe, ist die Pflanzenzüchtung. Je gesünder wir unsere Pflanzen züchten, desto unbekömmlicher werden sie für alles Leben. Wenn wir mit Crispr-Methoden alle “gesunden ” Gene, die momentan in der Weizen-Population vorhanden sind in einer Sorte vereinen, werden alle daran sterben.

    Bei den besonders gesunden Sorten der Bio-Bauern sind nur die Pflanzen gesund. Beim Essen und für die Insekten sind die eher unbekömmlich, denn da verändert man die natürlichen Pestizide oder erhöht den Gehalt oder züchtet neue hinein. Und anschließend prüft man nicht mal deren Verträglichkeit auf die Fauna.

    Ich beobachte, dass bei meinem Gemüse die Insekten immer nur das Gemüse fressen und nie die beiigen Kräuter.

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  5. Bergamasca sagt

    Ein bisschen mehr terminologische Präzision wäre bei den befragten Experten und den Journalisten wünschenswert. Da ist von “Landnutzung” als einem der wichtigstem Einflussfaktoren neben dem Wetter die Rede. Im Anschluss wird dem unbedarften Leser aber – ob absichtlich oder unbeabsichtigterweise – impliziert, dass “Landnutzung” gleichbedeutend sei mit “Bodennutzung”. Das ist nicht seriös.

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      • Thorens sagt

        Was an all diesen Betrachtungen kann denn überhaupt noch als seriös bezeichnet werden?

        Es hat sich alles auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen grundsätzlich seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eher zum Guten als zum Schlechten gewandelt. Eine Biodiversität hat auf Ackerflächen nie etwas zu suchen gehabt, völlig egal, ob Beikräuter mechanisch oder chemisch bekämpft wurden. Demnach standen Ackerflächen, abgesehen von den wenigen insektenbestäubten Kulturen, Insekten nie als Nahrungsgrundlage oder Lebensraum zur Verfügung. Im Gegenteil: Durch den erst in den 70ern aufkommenden großflächigen Rapsanbau wurden sogar zusätzliche Flächen geschaffen, die auch den Insekten dienen. Aufgrund von “Genhysterie” geriet dann Glyphosat in den Fokus, dem man nach und nach allerlei schädliche Auswirkungen andichtete, die aber immer weniger haltbar sind. Vor ca. 10 oder 12 Jahren, wenn ich mich recht erinnere, gab es einen einzigen Unfall aufgrund einer technischen Panne, bei dem auf einem Acker in Baden-Württemberg beim Maisdrillen eine gewisse Menge neonicotinoidhaltiger Saatgutbeize oberflächlich in die Umwelt gelangte. Dies löste (leidglich) regional ein Bienensterben aus und in der Folge dann aber überregional schließlich das Verbot solcher Beizmittel. Ein einziger Fall.

        Nein, Landnutzung meint auch Siedlungsflächen, Industrieflächen, Verkehrsflächen, Lichtverschmutzung, Mobilfunknetze (?) usw. Hier sind die Flächen zu finden, die den Insekten nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Acker war noch nie deren Hauptlebensraum. Aber so weit, das erkennen zu können, reichen Interesse und Aufmerksamkeit von Karl Napp und Lieschen Müller dann doch nicht.

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  6. Stef sagt

    Ich habe das schon in den 1990ern im Studium gelernt: Die Biodiversität eines Agrarökosystems wird neben dem Acker entschieden, nicht auf dem Acker. Leider fokusiert sich die öffentliche Wahrnehmung/Empörung oft nur auf den Acker. Nun wird jeder, der schon in den 80/90ern Auto gefahren ist, bestätigen können, dass heute im Vergleich kaum noch Insekten an Kühlergrill oder Windschutzscheibe kleben. Selbst hier in einer reinen Grünlandregion, wo eigenltich keine PSM gespritzt werden und die Artenvielfalt in den letzten Jahren wieder deutlich zugenommen hat. Also irgendwas ist schon anders, nur sollte die Ursachenforschung halt frei von Ideologie sein. Und nicht für die eigene Agenda mißbraucht werden. War ja ähnlich mit dem Bienensterben. Hat die Öffentlichkeit auch nicht interessiert, dass das auch da auftritt, wo überhaupt gar keine PSM gespritzt werden und man auch gar keine Rückstände messen kann.

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    • Thorens sagt

      “Nun wird jeder, der schon in den 80/90ern Auto gefahren ist, bestätigen können, dass heute im Vergleich kaum noch Insekten an Kühlergrill oder Windschutzscheibe kleben.”

      Nun, ich gehöre zu denen, die das definitiv nicht bestätigen können. Zwar ist Erinnerung manchmal trügerisch, hüben wie drüben, und kaum einer dürfte Aufzeichnungen zur Häufigkeit der Windschutzscheibenreinigung gemacht haben. Aber das sind auch alles nur Momentaufnahmen. Ich fahre heute deutlich weniger als in den 90ern, als ich so 60.000 km im Jahr mit dem Pkw abgespult habe. Dennoch habe ich nicht den Eindruck, dass ich damals häufiger pro 100 km Fahrleistung reinigen musste. Dann fahre ich auch noch Motorrad ohne Verkleidung. Da hat sich nichts verändert hinsichtlich der Aerodynamik und das Helmvisier muss nach wie vor alle 150 – 200 km gereinigt werden. In manchen Jahren und je nach Jahreszeit sogar etwa alle hundert km, will ich noch etwas sehen können.

      Andererseits sind die Verhältnisse heute schon aufgrund des viel höheren Verkehrsaufkommens anders: Es wird im Schnitt langsamer gefahren, verbesserte Aeordynamik mag auch eine kleine Rolle spielen, und es sind je Zeiteinheit deutlich mehr Kfz unterwegs, auf die sich die Insektenleichen verteilen. Da liegt es nahe, dass beim einzelnen sich weniger Insekten an der Fahrzeugfront wiederfinden, wenn die Insektenzahl nicht proportional zum Verkehrsaufkommen gestiegen ist. So macht halt jeder seine eigenen Beobachtungen.

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  7. Angelika Halama sagt

    Interessant finde ich auch immer, dass die von Insekten behaftete Front des Automobils, insbesondere die Windschutzscheibe, als Beweis für den Rückgang der Insekten herhalten soll. Klar, früher musste man im Sommer häufig die Windschutzscheibe von anhaftenden Insekten reinigen. Mittlerweile wurde aber der Windwiderstand der Autos zum Kraftstoff-Sparen erheblich reduziert, damit enden auch weniger Insekten an der Windschutzscheibe.

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    • Stef sagt

      Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer. Meine Aerodynamik hat sich in den letzen 30 Jahren eher verschlechtert 🙂 . Man bekommt schon eindeutig weniger Insekten ab. Auch unsere Kastenwagen/Transporter sind eindeutig sauberer vorne. Es hat sich schon was verändert.

      • Bauer Willi sagt

        Wo ist der konkrete Bezug? Ist es nicht nur ein “Gefühl”? Und weil jeder mitreden kann, wird es als “wahr” konstatiert.

        1991 wurden rund 570 Milliarden km in Deutschland zurückgelegt, 2019 waren es 755 Milliarden km. Da knallen auch wesentlich mehr Insekten auf der Windschutzscheibe auf…
        Mobilität ist ein Insektenkiller.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Sehe ich genauso…..man muss einfach nur die Anzahl Fahrzeuge mit der Fläche ihrer Fahrzeugfront multiplizieren, mit dem Faktor der Fahrzeit multiplizieren und schon hat man riesige Fliegenklatschen, die ununterbrochen durch die Gegend flitzen und wegklatschen, was ihnen in die Front kommt. Aber heh, die Landwirtschaft ist als Verursacher festgelegt und schon geht die Fahrt weiter…auf nach Malle!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Im Jahre 1965 fuhr ich zu ersten mal ein Auto, ein VW Käfer. Damals musste mal die Landstraße nur mit wenigen teilen. Jetzt fährt ein Auto nach dem anderen mit 120 über die Landstraße, wie kann ein Insekt in den Luftverwirbelungen noch in Richtung Auto fliegen können?
          Von einer Studie diesbezüglich habe ich noch nichts gehört, wäre an der Zeit, dass man dies in Angriff nimmt.

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          • Inga sagt

            Das hat dein VW von früher wohl geschafft.
            Die Insekten fliegen nicht hinterher, sondern entgegen oder halten sich so in der Luft auf und klatschen dann an die Windschutzscheibe.

            Ja und wenn das vorige Auto die Insekten in der Luft eingesammelt hat, dann bleibt für das nächste eben weniger übrig.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Als vorsichtiger junger Fahrer fuhr man zwischen 60 und 80, dass man genug Insekten fangen konnte.😉

              Ps: Mehr wie 100 Km lief das Lenkrad mit 4 Reifen nicht.

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    • evo.... sagt

      Man muss sich auch mal fragen, ob die Masse an Fluginsekten ein natürlicher Zustand war. Wenn man immer wieder liest “Insekten brauchen Sche..se”, dann man ja auch mal an die Klärwerke denken. die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind. Heute hat jede Einöde eine Kleinkläranlage. Früher liefen da Massen in die Gewässer und bei der Schneeschmelze, incl. Überschwemmungen, wurde das großflächig verteilt.

      Das ist auch einer der Faktoren, wo ich denke, dass bei uns gar keine seriösen Studien mehr möglich sind. Man reimt sich alles nur so zusammmen, dass es für die Öko-Bios passt.

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  8. Brötchen sagt

    Auf Arte kam ein Beitrag zu Vulkanen glaube auch Meeresvulkane.
    Ging um den Ausbruch in der Südsee und einem darauf folgenden Tsunami.
    So nebenbei wurde festgestellt, das die Satellitenbeobachtung nicht ausreicht, über die Beobachtung der Vulkanaktivität.
    Die Forscher haben einen Vulkan direkt besucht und der war entgegen der Satellitendatenvoll aktiv und nicht wie vom Satelliten festgestellt in Ruhe.

    Satelliten messen auch Temperaturen usw….weltweit.

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  9. Thomas Bröcker sagt

    Manche Arten tauchen in manchen Jahren gar nicht auf, wenn das Wetter nicht passt.

    Die Möglichkeit, dass jeder Fuzzi irgendetwas zum “Insektensterben” erzählen kann, wird gerade durch neue Untersuchungsmethoden konterkariert. Das Untersuchen von Gensequenzen aus der gefangenen Insektenmasse über Metabarcoding-Analysen bringt erstaunlich viele Artenzahlen zum Vorschein, die mit konventionellen Fanguntersuchungen nie in dieser Anzahl gefunden wurden. Dazu kommt, dass viele Insektenarten noch gar nicht bestimmt sind, also in den Datenbanken zum Metabarcoding noch gar nicht gespeichert sind.

    Alles was bisher vergleichend zwischen Anbausystemen mit herkömmlichen Untersuchungsmethoden untersucht wurde, hat so gesehen keine Aussage und ist vor allem in den Ergebnissen nicht kontrollierbar und damit anfällig für jede Art von Manipulation.

    Im Vergleich zu den althergebrachten “händischen Untersuchungen” durch Bestimmungsspezialisten liefern die neuen Methoden aus dem selben Material den Nachweis der 8 – 10 fachen Artenzahlen.

    Im Obst gibt es keinen Unterschied zwischen Bio Flächen und IP Flächen.
    Mit der o.g. Methode wurden in beiden Systemen mehr als 1.700 Insektenarten nachgewiesen.

    Die wetterbedingten Populationsschwankungen können nur über lange Zeiträume der Untersuchungen an gleichen Standorten im Artennachweis ausreichend Berücksichtigung finden.

    Deshalb sind die Untersuchungen, die den kontinuierlich betriebenen langfristigen Fängen im Orbroicher Bruch “angehängt” wurden völlig wertlos.
    Es wurden sporadisch an verschiedenen Standorten deutschlandweit mit Fallen Insekten gefangen und weder das Wetter, noch die Populationsdynamik noch die Jahreszeit berücksichtigt. Zudem wurden teilweise die Standorte gewechselt.
    Reines Propagandaspiel !!!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Thomas, es geht wie bei der Ernährung, um Gefühle….die hat jeder Bürger. Und wenn der NABU die Bürger dafür mitnimmt bei der Zählung, dann hat eben auch jeder ein Wissen darüber. Public science!☝️

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      • Mark sagt

        Im Rahmen des Volksbegehrens “Rettet die Bienen” hat MP Kretschmann dem NABU Ba-Wü den Rang einer Genehmigungsbehörde zugebilligt. Im Gegenzug hat der NABU das Volksbegehren aufgeben müssen. In allen Fragen, die “Insektenschutz” betreffen, muss nun vom NABU eine Genehmigung eingeholt werden, seien dies Ausweisungen von kommunalen Baugebieten bis zur Rodung einer Streuobstwiese durch ihren privaten Eigentümer.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Etwas OT zu B-Plänen.
          Die Regierung hat 2017 den §13b ins Baugesetzbuch aufgenommen, um Gemeinden die Möglichkeit zu geben, Baugebiete im Außenbereich bis 10000m² OHNE Umweltprüfung errichten zu lassen. Es sollte zur Beschleunigung von Wohnraumschaffung dienen.
          Nun hat das Bundesverwaltungsgericht diese nicht notwendige Umweltprüfung als EU-Rechtswidrig gekippt. Jetzt könnte es sein, dass etliche B-Pläne unwirksam und anfechtbar werden. Häuslebauer stehen in einer rechtlichen Grauzone, zumindest, wenn sie keine Baugenehmigung, sondern lediglich ein vereinfachtes Verfahren durchlaufen haben. Shit happens in good old germany.

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        • Gerhard Herrmann sagt

          Erschreckend – Willkürrecht einer nicht demokratisch geschaffenen Organisation.

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  10. Frikadellen piet 44 sagt

    wenn die Pflanzen weniger geschädigt werden müsste ja der Ertrag besser sein

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  11. Frikadellen piet 44 sagt

    guten Morgen Ich habe die Studien jetzt noch nicht gelesen aber das heißt ja dass es dieses Jahr genauso warm ist wie 1980 und das mit dem Klimawandel Blödsinn ist zumindest mit dem Mensch gemacht das Wetter oder das Klima ändert sich sowieso immer auch ohne den Menschen

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    • Markus Happe sagt

      Quatsch.
      ein Jahr sagt nichts aus…
      das hat mit der hier behandelten Insektenforschung und wieweit die Landnutzung durch Landwirte damit zu tun hat,andere Sachen wie Lichtverschmutzung,Nikotin aus kippen usw außer acht gelassen werden nichts zu tun

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      • Inga sagt

        Das wäre nur richtig. Wenn wir jedes Jahr mehr Land unter den Pflug nehmen, also mehr Wald- oder Wildflächen der Natur nehmen würden.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ist denn Deutschland eine Glyphosat-Insel? Ich glaube es ist eher das Gegenteil der Fall. Eigentlich dürften in USA und Südamerika gar keine Insekten mehr vorhanden sein, bei den Aufwandmengen, die dort angewandt werden….hat man schon angefragt, ob die Natur dort noch existent ist?
        Ich glaube, dass hier wie immer, ein deutsches Phänomen vorliegt. Wir Deutschen zerstören die Natur und wir sind gleichzeitig die einzigen, die sie retten können und wollen….durch Abschaffung der Intensivlandwirtschaft, als Alibi des “weiterso” für den Konsumismus! Es gibt einen Plan! (Achtung Verschwörungsschwurbel)😎

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