Bürokratieabbau? Vergessen Sie es!
Arnold Krämer war auf einer KTBL-Tagung zur Tierhaltung und hat sich dort angehört, was auf die Landwirte in den kommenden Jahren zukommt oder zukommen könnte. Hier seine Ausführungen: „Politiker und Parteien fordern häufig (wir müssen…, wir sollten…), aber versprechen selten wirklichen Bürokratieabbau. Sie werden mittlerweile ja von allen nicht nur wirtschaftlich aktiven Gruppen mit zunehmend unerträglichen Bürokratielasten konfrontiert. Und immer wieder gibt es Hoffnung nach Wahlen und enttäuschenden Ergebnissen für die etablierten Parteien, dass endlich gehandelt wird. Es passiert aber nichts, rein gar nichts. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Warum ist das so? Eine gängige und verständliche Definition für Bürokratie lautet: Bürokratie ist das Ausführen von Verwaltungstätigkeiten nach klaren Vorgaben und innerhalb festgelegter Strukturen. Die Vorgaben existieren in Form von Gesetzen, Verordnungen, Erlassen und Dienstvorschriften; sind vielleicht doch nicht immer so ganz klar und bieten Ermessensspielräume, die dann nicht selten durch Gerichtsurteile bis hin zum Bundesverfassungsgericht „einkassiert“ oder verschärft werden. Nicht wenige Politiker und Interessenvertreter meinen, Bürokratiebelastungen der (Wirtschafts-) Bürger mit Hilfe von Digitalisierung spürbar mindern zu können. Das sieht dann fast immer so …










