Am 22. März war Weltwassertag. Ich hätte davon nichts mitbekommen, wenn mir nicht ein Freund einen Post von LinkedIn geschickt hätte, in der das Portal landwirtschaft.de schreibt, dass für ein Kilo Kartoffeln 119 Liter Wasser verbraucht werden. Er wollte wissen, ob das stimmt.
Ich habe dann im Portal nachgesehen, was dort über den Wasserverbrauch landwirtschaftlicher Produkte geschrieben steht.
Und dann habe ich mich sehr geärgert: Dort steht neben der Zahl für Kartoffeln, dass für ein Kilo Rindfleisch 15.400 l Wasser „verbraucht“ werden. Ich habe hier schon mehrfach darüber geschrieben, dass diese Zahl in doppelter Hinsicht falsch ist. Zum einen „verbrauchen“ landwirtschaftliche Kulturen kein Wasser, denn es ist ja nicht weg sondern kehrt in den Wasserkreislauf zurück, zum anderen wird in den sogenannten „Verbrauch“ auch der Regen eingerechnet, der auf die Fläche fällt, auf der die Kultur wächst.
Geärgert habe ich mich aber besonders darüber, weil das Portal landwirtschaft.de der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gehört, die als staatliche Organisation eigentlich sauber recherchieren und wissenschaftlich argumentieren sollte. Immerhin hat sie 1.800 Mitarbeiter.
Was auch unwissenschaftlich ist: ein echter Vergleich der Wassernutzung von landwirtschaftlichen Kulturen ist nur dann seriös, wenn man dies auf die Trockensubstanz berechnet. So enthält eine Salatgurke rund 98% Wasser, ein Kilo Weizen jedoch nur rund 15%. Der soll übrigens in Deutschland 690 l Wasser pro Kilo „verbrauchen“. Bei einem Ertrag von 10.000 kg pro Hektar wären das 6.900.000 l Wasser pro Hektar. Wenn an einem Standort also 690 mm Regen fallen, würden diese zu 100% im Weizenkorn landen. Die Weizenpflanze besteht aber nicht nur aus Körnern sondern auch aus Stroh. Und noch mal zur Kartoffel: bei einem Rohertrag von 50.000 kg/ha würde dafür 5.950.000 l Wasser benötigt, also rund 1 Million Liter Wasser weniger als beim Weizen. Ist doch irgendwie merkwürdig, oder?
Ärgerlich finde ich auch folgenden Satz:
„In der Regel liegt der Wasserbedarf für die Erzeugung tierischer Lebensmittel deutlich höher als beim Anbau pflanzlicher Nahrung. Der Grund ist einfach: Nutztiere brauchen viel Futter, für dessen Erzeugung in der Regel große Mengen an Wasser benötigt werden. So stammt das für die Rindfleischerzeugung benötigte Wasser zu 99 Prozent aus der Futtererzeugung.“
Ich kenne keine Statistik, in der die Menge Wasser, die für die Erzeugung der täglichen Nahrungsmittel mit in die Statistik für uns Menschen eingerechnet würde. Da ist überwiegend von Duschen und Toilettenspülung die Rede. Warum also macht man das bei den Nutztieren?
Und dann habe ich noch eine Frage zur Berechnung: angenommen, ein Rind wiegt 700 kg. Dann würde es 10.780.000 l Wasser verbrauchen. Ein einziges Tier! (Hinweis: ich habe der Einfachheit halber das Lebendgewicht genommen. Richtiger wäre es, nur das verkaufsfähige
Ich habe diese Zahl mal durch 365 Tage und 5 Jahre dividiert. Dann wären es rund 6.000 l Wasser pro Tag (!), die ein einziges Rind „verbraucht“. Hoffentlich wird jetzt die Absurdität der Zahl offensichtlich.
Mein Freund Dieter hat eine Mutterkuh-Herde in Hessen. Die Rindviecher sind fast das ganze Jahr über auf der Weide. Wenn Sie mal im Stall sind, saufen sie ein paar Liter aus der Tränke und scheiden ein Teil davon als Urin wieder aus. Wie in vielen Regionen Deutschlands erhalten sie den überwiegende Teil des Wassers über das Gras, dass zumeist auf absolutem Grünland wächst, dass für eine ackerbauliche Nutzung nicht geeignet ist. Das Gras bekommt das Wasser über den Regen. Möglicherweise läuft einiges davon sogar in einen Wassergraben. Mit Sicherheit versickert vieles davon und füllt damit das Grundwasser auf. Mit der Darstellung des BLE wird jedoch beim unbedarftem Leser der Eindruck erweckt, als wäre der „Wasserverbrauch“ etwas Negatives.
Ich hoffe, dass das Bundesinformationaszentrum Landwirtschaft im BLE die Darstellung so anpasst, dass klar wird, dass klar wird, dass zumindest in Deutschland Wasser für 98% der erzeugten Nahrungsmittel kein Problem ist. Denn nur 2% der Flächen in Deutschalnd werden bei Bedarf bewässert.
Das hier habe ich im Impressum gefunden:
Presserechtlich verantwortlich:
Bettina Rocha, Referat 623, Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) in der BLE
E-Mail: bettina.rocha@ble.de


Weltwassertag am 22. 3. 2026
Zum Thema Rind und den 15000 l Wasserverbrauch gibt es einen Artikel in der WELT von Axel Bojanowski. Die 15000-Liter-Legende-wie Landwirtschaft verleumdet wird.
Leider ist der Artikel hinter der Bezahlschranke.
Wasser ist schon auch weg „verbraucht“.
Aber nicht wegen Rindfleisch oder anderen Nahrungsmitteln.
Es ist weg weil wir aus vertikalen Wasserströmen immer mehr horizontale machen, nämlich immer mehr Abfluss und immer weniger Einsickerung.
Folge von immer mehr Versiegelung.
Was abgeflossen ist, ist weg, kann nicht mehr einsickern und trägt auch nicht mehr zur Grundwasserneubildung bei.
Mehr offene Flächen sind die Lösung, mehr Grün und offene Beläge für Parkplätze und Wege, die Wasser nicht ableiten, sondern einsickern lassen.
Soeben frisch eingetroffen:
25 Milliarden Tonnen Wasserverlust in Deutschland
https://www.fr.de/wissen/satelliten-zeigen-25-milliarden-tonnen-wasserverlust-deutschlands-wasserspeicher-kippen-zr-94231222.html?utm_medium=Social&utm_campaign=frankfurter-rundschau&utm_source=FacebooK
Ach was, das ist doch nur wieder diese Angstmache von den Spendenbettelvereinen! Klimawandel hats schon immer gegeben. Was jetzt zählt ist Wirtschaftswachstum. Da kommt die Umstellung auf Kriegswirtschaft gerade recht. Damit werden wir die Fossil Diktaturen in aller Welt niederringen und dann hinauf fahren gen Himmel. Achtung, Gebrabbel kann Spuren von Sarkasmus, Misanthropie und sonstige Symptome mentaler Anpassungsstrategien eine wahnsinnig Werdenden enthalten.
Stadtmensch, ich habe lange überlegt, ob ich Dir antworten will. Ich fühle mit Dir. Manchmal frage ich mich, ob alle die „Anderen“ auch so innerlich „wahnsinnig werden“ oder ob es sie einfach nicht tangiert ?
Ohne unsere Landwirtschaft mit den vielen Tieren, die täglich versorgt werden müssen will ich gar nicht wissen, wie es mir gehen würde…
Ich halte das keineswegs für Panikmache. Der Trend zu immer trockneren Jahren ist nicht mehr zu übersehen. Der einzelne Betrieb sieht das möglicherweise anders, vor allem, wenn er in den letzten Jahren von Hochwasser, Starkregen usw. betroffen war. Aber der Blickwinkel des einzelnen Betriebes ist eben auch ein beschränkter. Irgendwie ist es schon so, dass man (zumindestens hier im ohnehin trockenen Osten) froh über jedes Jahr ist, in dem das Wasser halbwegs für eine normale Pflanzenentwicklung über die Vegetationsperiode reicht. Gerade, wenn ich dieses extrem trockene Frühjahr in diesem Jahr und die niedrigen Wasserstände der Oder sehe, verstärkt sich dieser Eindruck.
Es heisst zwar: „Jedes Lot Märzenstaub ist einen Dukaten Wert“, aber wenn dann noch April- und Maistaub daraus wird, siehts nicht mehr lustig aus.
Ich finde es andererseits trotzdem erstaunlich, wie Verbesserungen in Anbautechnik und Düngung immer noch hohe Erträge, selbst in Trockenjahren generieren. Allerdings verstärkt sich bei mir schon das Gefühl, nahe an Kipppunkten zu sein. Wir haben eigentlich allen Grund uns mit Wasserhaltekonzepten für die Landschaften zu befassen, statt immer mehr Schießprügel zu bauen.
Wasserrückhaltung braucht man wohl nicht überall zu machen, nur in dem gelben bzw. roten Streifen. Oder dort wo es gelb oder rot ist.
https://de.linkedin.com/posts/bettina-rocha-8b988b101_landwirtschaft-bzl-activity-7237444662314115072-HWFd
Bei mir ist dunkelrot 😎
Die Veröffentlichung hat ihren Ursprung beim Helmholtz-Institut. Die Leute dort lassen sich gut bezahlen für ihre Zuarbeit zu grün – ideologischen Thesen und veröffentlichen in populistischer Art, hier eine abstrakt gigantisch wirkende Zahl. Die 25 Milliarden Tonnen entsprechen dem Gewicht von 7mm Regen über ganz Deutschland. Der Unterschied 2024 zu 2025 von 15 Milliarden Tonnen wären ca. 4,5mm Regen über ganz Deutschland. Auch ich wäre froh, wenn es 7mm mehr geregnet hätte. Die Helmholtz-Leute haben mal berechnet, wie stark die PV-Platten Deutschland erwärmen haben aber das z.B. nie veröffentlicht weil es nicht so passend ist.
Das schreibt mir Dieter Euler:
Das Problem ist die unklare/unsinnige Definition von Wasserverbrauch und
die populäre/populistische Deutung in der allgemeinen Öffentlichkeit.
Als Beispiel hier mein Schreiben an den hessischen Rundfunk aus Anlaß
einer Sendung in 2017.
Wussten sie, dass 1 Hektar Naturschutzgebiet in unserer Region 8.000.000
Liter Wasser pro Jahr verbraucht? Mit dieser Menge Wasser kann man bei
einem durchschnittlichen Verbrauch von 30 Liter pro Duschvorgang
266.666,67 mal duschen! Damit können 730,59 Personen ein Jahr lang jeden
Tag duschen, setzt man eine Wasserspardusche ein sogar 1461,19 Personen.
Wir weisen in Deutschland ungehemmt Naturschutzgebiete mit einem solchen
Wasserverbrauch aus – und in Afrika dursten die Kinder!
Solche und ähnliche Rechnungen werden uns ständig mit moralischer
Selbstgewissheit presentiert, und bei dieser Selbstgewissheit ist jedes
Hinterfragen, jede Kritik per se moralisch verwerflich.
Was ich da schreibe erscheint Ihnen unsinnig? Sie haben Recht, es ist
blanker Unsinn! Denn egal ob Acker, Wiese, Wald oder Naturschutzgebiet,
das Wasser ist nicht verbraucht. ein Teil des Wassers wird von den
Pflanzen verdunstet, ein Teil verdunstet von der Bodenoberfläche und ein
Teil versickert im Boden, geht ins Grundwasser und wird dann z.B. zum
Duschwasser.
Warum ich das schreibe?
Vorgestern, am 17.5.2017, um 18.05 Uhr gab es im hessischen Rundfunk die
Sendung „Kaa Wassä da? Neuigkeiten aus der gemäßigten Zone“ , an sich
ein sachlicher Beitrag zum Thema Wasser, aber dann kam der Hinweis auf
unseren Wasserverbrauch von virtuellem Wasser und dass die Herstellung
von 1 kg Rindfleisch 16.000 l Wasser verbraucht, dass wir unserer
Verantwortung für die Welt gerecht werden müssen, und weiter gings mit
Dürren in Afrika.
Der Wasserverbrauch für das Rindfleisch besteht vor allem aus dem Regen,
der auf die Wiesen und Äcker fällt und mit dem das Futter wächst, und
das ist keine Konkurrenz zum Duschwasser und schon gar nicht zum Wasser
in Afrika!
2017 gab es noch nicht so viele Biber wie heute. Die waren 2017 sicher noch nich mit einberechnet und diese Leben ja inzwischen nicht mehr nur in Naturschutzgebieten.
meine Frage an den hier mitlesenden Nabu und BUND : Wieviel Liter Wasser staut ein durschnittlicher Biber pro ha und welche Auswirkungen hat dies zb. für Fische ? und angrenzendes Kulturland ?
Oder wieviel Früchte müssen zusätzlich aus dem Ausland importiert werden, weil Obstanlagen wegen des Bibers nicht mehr nutzbar sind ?
Warum darf der Biber aufgrund der immensen Schäden immer noch nicht bekämpft werden ?
Wer den „Wasserverbrauch“ ernsthaft in Verbindung mit den gesellschaftlichen Ernährungsgewohnheiten diskutieren will, muss kritisch auf die Obst- und Gemüseströme in Westeuropas Supermärkten blicken.
Eine rasant zunehmende Zahl von Kühl-LKWs fährt mit jeder Ladung ca.90% Wasser von Südspanien oder Italien nach Norden, obwohl seit Jahren bekannt ist, dass der natürliche Niederschlag nicht für das Pflanzenwachstum reicht. Die Folge sind neben illegalen Brunnenbohrungen immer tiefere Brunnen und Meerwasserentsalzungsanlagen. Vor einigen Jahren wurde dieser Sachverhalt mal von den NGOs thematisiert.
Ganz Schlaue mit entsprechender Interessenlage schließen den Wasserkreislauf, indem sie sagen, dass das im Obst und Gemüse enthaltene Wasser nach der Aufbereitung in der Kläranlage wieder ins Meer fließt…..
So sieht es wohl auch die Kundschaft in den Supermärkten und die Politik hat an Nachhaltigkeitsthemen derzeit ohnehin kein Interesse.
San Pellegrino:
„Unser prickelndes natürliches Mineralwasser, das in über 120 Ländern der Welt auf den Tisch kommt, entspringt einer Quelle in den italienischen Alpen. Entdecken Sie die Ursprünge von S.Pellegrino und erfahren Sie, wie unser Mineralwasser seinen unverwechselbaren Geschmack und sein sanftes Prickeln auf den Tisch bringt. “
Wasser mit einem Attribut versehen und dann mit Verbrenner Maschinen rund um den Globus verschicken. Etwas Unsinnigeres kann es wohl kaum geben….aber denkste, Vilsa schafft es seinem Wasser zus. noch die Eigenschaft vegan und Bio hinzuzufügen. Hurra wir verblöden.
@Groß
Nachhaltigkeit ist nach wie vor ein großes Thema im vorpolitischen/wissenschaftlichen Bereich. Das ist jedenfalls mein Eindruck von entsprechenden Veranstaltungen, die ich in den letzten Monaten besucht habe. Allerdings rückt mittlerweile das Ökonomische (als eine Säule der 3 Nachhaltigkeitskriterien) mehr nach vorn., weil man auch in der aktivistischen Wissenschaft gemerkt hat, „Ohne Moss nix los“.
Moos,
sch… Autokorrektur
@AK
Das „Ökonomische“ als Nachhaltigkeitskriterium in die Wertschöpfungsketten des konzentrierten LEH hat zu integrieren heisst dann:
z.B.
(spanische) industrialisierte Bio-Großviehbestände im Geflügelsektor (der Begriff Massentierhaltung ist ja in diesem Forum verpönt) liefern Hühnerkot an Biogemüsebetriebe mit mehrern hundert ha, diese beschäftigen auf Abruf legaliserte Saisonarbeitskräfte, verwenden Wasser aus zertifizierten Herkünften und lassen das Gemüse künftig mit Solartstrom nach Nordeuropa.
Bio gut und günstig…Alles paletti…
Es ist schon so ein „Kreuz“ mit den Definitionen. Jeder fast so, wie er mag. Die Deutungshoheit liegt bei den wirtschaftlich und medial Mächtigen.
Ein Minister kann nicht jede Äußerung seiner weitverzweigten zugehörigrn Institutionen und Strukturen kennen. Minister kommen und gehen, Verwaltungs- und Organisationsstrukturen und ihre Mitarbeiter bleiben.
In diesem Falle Bettina Rocha: Vita, Parteizugehörigkeit … im Netz nichts zu finden … DAS finde ich verdächtig (Im Rahmen der Annahme, dass NGO´s und deren Sympathisanten und vormalige Kostgänger in den Verwaltungsstrukturen und bei deren Mitarbeitern weitgehend überrepräsentiert sind). Soviel Kettensägen kannst du als Agrarminister gar nicht haben, um Licht in diesen Dschungel zu bringen.
@Th Br
Dich habe ich auch nicht gefunden??
@M. A.
Google liefert viel, z. B. : Thomas Bröcker Obstbauer, Brandenburg, Frankfurt eingeben
oder hier: https://www.aepfelundkonsorten.org/adresse?id=325333230&name=Thomas+Br%F6cker+Obstanbau
Da gibt es auch Apfelsaft von den Streuobstwiesen in Philadelphia. Kein Scherz!
@TH
Komisch, alle missliebigen Äußerungen/Taten „andersgläubiger“ Minister sind denen ganz klar angelastet worden. Auch der aktuelle Minister hat viele Personalpositionen neu besetzt. Wie konnte es da passieren, dass eine Dame, wider die Vorgaben ihres Dienstherrn, solche Verlautbarungen veröffentlicht? Dieser „Minister“ ist als Metzgermeister eine Fehlbesetzung; so wie schon mind. 4 vor ihm. Das lässt ganz klar erkennen, welchen Stellenwert die Landwirtschaft auch für die Schwarzen noch hat. Sie sind eine Nebensache und willfähriges Stimmvolk.
Das mit der Fehlbesetzung sehe ich genauso. Es ist andererseits inzwischen fast Wurscht, wer Minister ist. Wer in so einer Position etwas ändern will, muss eine starke Persönlichkeit sein, praktische Erfahrungen mit der Landwirtschaft (mit Betonung auf Wirtschaft) haben und ein dickes Fell haben.
Entgegen meinen ersten Eindrücken scheint Frau Mittelstädt in Brandenburg das möglicherweise hinzukriegen.
5. Grundprobleme für einen dt. Landwirtschaftsminister lassen sich nicht weg diskutieren.
1. Geldmangel u. a. wegen des Umfangs fixer sozialpolitischer Leistungen über der Agraretat
2. massive Verschränkungen mit dem übergeordneten EU-Recht
3. auch national komplexe bestehende Rechtsregelungen
4. Agrarverwaltung überwiegend durch die Bundesländer
5. Ein Landwirtschaftsminister ist immer Getriebener des Umweltministeriums
Und jetzt werden zu allem Übel auch noch die Lebensmittel immer teurer.
@T.B.
Soll ich mich zur Wahl stellen? 🙂
Frau Klöckner hat Einsatz gezeigt und wurde von Mutti Merkel zurückgepfiffen. Alois Rainer will erst überhaupt nicht.
Ja
@Bauer Willi, ich kann nach wie vor nicht ganz nachvollziehen, weshalb sie und einige andere über Agrarminister Rainer nach nicht einmal einem Jahr im Amt bereits den Stab brechen. Dabei hat er nur einige Wahrheiten, wenn auch ungeschickt verpackt, ausgesprochen. Zum Einem, Geld für den Umbau für mehr Tierwohl ist keines da, weil Deutschland andere Prioritäten setzt, als da wären die Unterstützung der Ukraine, die ich im übrigen für sehr wichtig halte. Außerdem wird es von einem Klingbeil nicht mehr Mittel für die Landwirtschaft geben, dessen Partei von einer Arbeiterpartei zu einer Partei der Arbeitsscheuen verkommen ist und das kostet natürlich ebenfalls viel Geld. Das müssen wir einfach zur Kenntnis nehmen. Zum Anderen macht es doch wirklich wenig Sinn, Geld für mehr Tierwohl zu generieren, wo Tierwohl eh nur vor laufender Kamera und eingeschaltetem Mikrofon wichtig ist, beim Einkauf aber praktisch keine Rolle spielt. Natürlich redet er rhetorisch nicht so geschliffen daher, wie die von ihnen so hochgelobte Frau Klöckner. Es würde mich einfach brennend interessieren, welche großen Pläne Frau Klöckner während ihrer Amtszeit noch hatte und die nur von Mutti Merkel verhindert worden. Darüber haben sie doch sicherlich bei ihrem Besuch bei ihnen gesprochen, lassen sie uns daran teilhaben. Zum Schluss noch eine kleine Frage, welcher der letzten vier Agrarminister hat am meisten für die Landwirtschaft bewirkt, wobei ich natürlich zugeben muss, dass die Bilanz bei allen sehr überschaubar ist.
1. Christian Schmidt, er hat dafür gesorgt, dass uns Glyphosat erhalten geblieben ist.
2. Julia Klöckner, viel Ankündigung, wenig Konkretes. Oder doch, dank ihr, weiss ich von der Existenz der Weizenbiene.
3. Cem Özdemir, dito – sehr viel Ankündigung, nichts Konkretes. Nur sein Video über die Warnwesten für Hühner ist in Erinnerung geblieben.
4. Alois Rainer, Abschaffung der Stoffstrombilanz, Verkünder leider unangenehmer Wahrheiten.
Also nochmals meine Frage, wer hat mehr für die Landwirtschaft getan. Ihre hochgelobte Frau Klöckner und der redselige Herr Özdemir stehen für mich nicht an erster Stelle.
@A
Die Abschaffung der Stoffstrombilanz war schon Bestandteil des Koalitionsvertrages als Rainer noch gar nicht wusste, dass er den Landwirtschaftsminister geben soll. R. hatte nur noch den Vollzug zu melden.
@Kemetbauer und Thomas Bröcker, sie können von diesem Agrarminister halten was sie wollen, aber er hat in seiner kurzen Amtszeit in meinen Augen schon mehr erreicht als seine letzten Vorgänger/innen. Er hat nämlich die Stoffstrombilanz abgeschafft. Die wäre zwar für einen reinen Ackerbaubetrieb noch einigermaßen erträglich gewesen, für Viehhalter wäre sie das reinste Bürokratiemonster geworden, ohne Zusatznutzen. Herr Krämer hat es in meinen Augen doch sehr schön beschrieben mit welchen Sachproblemen sich ein Agrarminister auseinandersetzen muss, aber sie tun so als könnte ein Minister alles in Kürze regeln, wenn er nur wollte.
Die BLE-Förderung für Tierwohl im Schweinebereich hat er komplett vergeigt. Bei Amtsantritt. kommt die Ansage zum Stopp des Programmes, dann kommt von allen Seiten Protest und man gibt der Förderung eine Benchmark bis September 26, was zur Folge hat, dass alle diejenigen, die für ihre Planung eine mittelfristige Absicht zur Nutzung der Fördermittel hatten, nun sofort einen Antrag auf den Weg bringen und hoffen, noch ins Programm zu kommen. Jetzt ist es ein Windhundverfahren und viele geben sehr viel Geld aus für den Planungsaufwand, wissen aber gar nicht, ob sie in den Genuss der Mittel kommen werden. Mehr Chaos geht kaum.
Uns was haben die Vorgänger großartiges geleistet???
Also in den 90er Jahren waren mind. die Förderprogramme konstant und konsistent, so dass man planen und kalkulieren konnte.
@A
Mitte Februar ließ das Landwirtschaftsministerium verlautbaren, dass 150 Mio.€ aus dem Bereich GAK eingespart werden müssten. Betreffen würde es den Ökolandbau und die Biodiversitätsmaßnahmen. Dabei hatte R. bei den Haushaltsbeschlüssen noch vollmundig verkündet, dass der GAK-Bereich auch weiterhin mit 907 Mio.€ ausgestattet werden würde. Anfang März, nach heftiger Kritik, ließ das Landwirtschaftsministerium mitteilen, der GAK-Bereich würde nun doch mit 907 Mio.€ ausgestattet werden. Dabei sollte dieser Bereich, wenn man den Koalitionsvertrag zugrunde legt, mehr als 907 Mio.€ bekommen. Ganz offensichtlich weiß in dem Ministerium der Minister nicht wirklich, was seine Mitarbeiter so treiben/verkünden. Der Mann wirkt komplett überfordert.
folge ich ihren vielen Kommentaren dann erlösen sie doch mit ihrem Geschäftsmodell wesentlich höhere Verkaufspreise und stehen wirtschaflich blendend da wesentlich besser als andere Anbauverfahren also wird das Geld doch an der richtigen Stelle eingespart. Mit Einsparungen im dem von ihnen erwähnten Bereichen werden somit in Zeiten knapper Kassendie richtigen Prioritäten gesetzt.
@L
Schön, dass Sie einräumen, dass die konv. Berufskollegen die eigentlichen Hungerleider, im ökonomischen Sinne, sind.
Es ist mal wieder zum Schenkelklopfen. Wäre Özdemir noch Landwirtschaftsminister, hätten hier schon viele Kommentatoren auf sein Versagen hingewiesen. So ist es aber ein CSU-Politiker, der die Rechts- und Fachaufsicht bei der BLE inne hat und schon ist wieder Schweigen im Walde. Es ist dieser Minister, der letztendlich diese Daten offensichtlich gutheißt und deshalb auch weiterhin veröffentlichen lässt. Eine „C“-Partei als Feind der Bauern. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wie gesagt, Schenkelklopfen ist angesagt.
habe inzwischen herausgefunden, wer die Zahlen erstellt: water footprint Network. dort stehen auch publikationen
Oftmals verregnen die Bauern Uferfiltrat,
das entlang der Flüsse an sie verkauft wird.
Der größte Teil versickert,
so dass man es einige Kilometer weiter
nochmal rauspumpen kann,
um es dann via Fernleitung
an eine Großstadt als Trinkwasser zu liefern.
So kann man es doppelt verkaufen.
Dabei wird dann noch über den Aufwand
der Nitrat Gegenmischung geschimpft,
den natürlich die Bauern verschuldet haben sollen,
nicht der Unterdruck der Großstadt Ansaugpumpe.
@Polymesos
Frage: Wo kommst du den her? bzw. von welcher Region oder von welchem Land schreibst/berichtest du denn hier??
Rheinebene
@Polymesos
ahso, wir hatten in der Schule gelernt dass der Sand (sandiger Boden) entlang des Rheines (bis zur Landesgrenze) sich sehr gut eignet um Wasser zu filtrieren das dann die Wasserwerke in großen Tiefen zur Wasserversorgung der Städte entnehmen können. Also erzählst du nix neues, denn damals wusste man schon dass das Verfahren mehrfach entlang des Flusses machbar ist und gemacht wird. Tipp: ich gehen schon arg arg lange nicht mehr zur Schule 🙂
Das funktioniert tatsächlich!
Ich habe das mal bei einem Baggersee in der Rheinebene am Oberrhein gesehen (qualitativ…) , etwas nördlich des Kaiserstuhls und einige km vom Fluß entfernt. Das Wasser hatte eine ganz leichte, aber bemerkbare Bewegung nach Norden. war absolut kristallklar und es gab dort auch Süßwasserpolypen, die sehr negativ auf jede Art von Wasserverschmutzung reagieren.
„Das Trinkwasser in Deutschland wird zu über 70 % aus Grundwasser oder Uferfiltrat gewonnen.“
https://www.umweltbundesamt.de/trinkwasser-aufbereiten#
Ich erkenne auch nicht den „Neuwert“ der Erkenntnis.
Woher eigentlich auch sonst?
Bei den Stadtwerken Köln, Abteilung Wasserversorgung (RheinEnergie) gibt es in der Kantine ausschließlich ihr eigenes Wasser – Rheinuferfiltrat.
Die werden schon im eigenen Interesse darauf schauen, daß das taugt…
Die Zahlen gehen wohl auf das Theoretische Konzept des „virtuellen Wasser“ zurück? Dort geht neben Regenwasser und Bewässerung von das sogenannte „graue Wasser“ ein. Das Verschmutzungen betrifft. Eine Unterhaltung mit der KI hat ergeben, dass das für Getreide berechnet wird und zwar so:
Annahme das 10 Prozent des N Düngers im Grundwasser landen. Und dann die Wassermenge die benötigt wird um den N auf 50 mg pro L zu verduennen, da das der zugelassene Trinkwassergrenzwert ist.
eine richtige Quelle habe ich nicht gefunden auf die Schnelle, also ohne Gewähr. Aber mit so einer Vorgehensweise kommen schon große Zahlen zustande.
Frau Körner, ich weiß nicht wer die KI mit Wissen füttert. Aber wenn das so währe, dann müssten wir Landwirte permanent 60 kg N bis 90 cm Bodentiefe messen (Herbst Nmin und Frühjahrs Nmin) und zwar jeweils 20 N bis 30cm , 30 bis 60 cm , und 60 bis 90 cm.
Das würde eine permanente Durchlässigkeit beweisen, die bis in den Grundwasserkörper durchdringt.
Solche Proben haben wir noch nie gehabt.
„Solche Proben haben wir noch nie gehabt“
Warum weiß das die KI denn nicht?
Aber wer weiß, wenn nur genügend die angesprochenen fake news im Netz richtigstellen, wird vielleicht auch eine KI das allmählich registrieren und genauso wiedergeben. Sollte es so kommen, könnte selbst ich der KI etwas abgewinnen.
Die Hoffnung stirbt halt zuletzt…
@Ina
Ich habe schon viele Artikel zu diesem Thema geschrieben in denen auch erläutert wird, woher die Zahlen stammen.
Es gibt in Deutschland – bis auf wenige Ausnahmen- kein Problem mit zu wenig Wasser.
Die NGO nutzen die Zahlen des WFN um Stimmung zu machen. Typisch NGO.
Dass aber die staatliche BLE das übernimmt ist der Skandal.
Eine schlampige „Studie“ über den angeblichen Wahnsinns-Wasserverbrauch von Rindern, und die Legende ist nicht mehr auszurotten!
https://open.spotify.com/episode/2yTz4mNftlpwp52OdSpfTJ?si=SYyIvOKJQFqUTWz4lSZR5A
Übrigens,
die Flora und Fauna
“ -verbraucht-“
auch Wasser.
Da sieht man , wie man mit Wortspielereien ,
zubetonierte Stadtzentren als Idealzustand
bezüglich des Wasserverbrauchs erklären kann.
Dieses betreute Denken geht mir echt auf den S…
Wenn der Wasserverbrauch für Brot und Wurst zu hoch ist , dann sollen sie eben Kuchen essen, oder gar nicht mehr .
Wir Landwirte müssen uns für Wasserverbräuche bestimmt nicht rechtfertigen. Wenn überhaupt, dann jeder einzelne Mensch, der sich täglich von irgendetwas ernährt.
moin wir sollten versuchen kein Wasser zu verschwenden! beim beregnen von Flächen für das Wasser nicht verschmutzt es verdunstet höchstens und ist damit den Kreislauf nicht entzogen. genauso verhält es sich bei vielen anderen Dingen, die als Wasserverschwendung angesehen werden. erst dann, wenn ich das Wasser verschmutzte zum Beispiel mit Medikamenten oder chemischen Farbresten. das Ausspülen der Spritze nach dem Pflanzenschutz sollte man gewissen ab machen, wo das keine Rückstände in das und war sehr gelangen. schönen Samstag
Lieber Bauer Willi, Danke für Deine Berechnung.
Du hast im Text ein paar mal ein Null vergessen und bei den errechneten 6000 liter beim Rindfleisch pro Jahr geschrieben. Das ist aber pro Tag, was die Absurdität noch deutlicher macht. Rinder saufen zwar viel (50 bis 100 ltr. pro Tag), aber niemals 6000.
Die Absurdität der Sicht, die vom BLE verbreitet wird, habe ich bei Diskussionen immer wieder auch anhand meiner Kommune verdeutlicht. Wir haben eine Gemarkungsfläche von rd. 1000 Hektar auf die im regenreichen Westallgäu rd. 1500 ltr. Wasser pro qm fallen, was auf die 1000 Hektar hochgerechnet 15 Mrd. Liter entspricht.
Da wir rd. 11500 Einwohner haben, sind das rd. 1,3 Mio. liter pro Kopf.
Folgt man der Sichtweise des BLE, hat also jeder Bewohner unserer Stadt einen jährlichen Wasserverbrauch von rd. 1,3 Mio. Liter und pro Tag von rd. 3.500 Liter.
Laut dem Quiz der BLE ist der Wasserverbrauch pro Person noch höher :
Im Schnitt nutzt jede Person in Deutschland täglich rund 126 Liter Trinkwasser im Haushalt direkt – etwa zum Kochen oder Waschen. Den deutlich größeren Anteil an unserem Wasserfußabdruck hat jedoch unser indirekter Wasserverbrauch – denn für die Produktion von Lebensmitteln, Bekleidung und anderen Bedarfsgütern wird so viel Wasser verwendet, dass es 7.200 Litern pro Person und Tag entspricht. Ein Großteil dieses indirekt genutzten Wassers wird für die Herstellung unserer Nahrungsmittel in anderen Ländern genutzt, vor allem für die Bewässerung von Obst, Gemüse, Nüssen, Getreide und Co.
Auch interresant zum Thema Wasser in der Landwirtschaft:
https://lel.landwirtschaft-bw.de/MLR.LEL-SG,Lde/Startseite/Service_+Downloads/Landinfo+Heft+1_2026
DIE BLE wird ihre Angaben nicht verändern. In der KI-Abfrage habe ich gestern gelesen, dass schon an 2. Stelle der Landwirt (zuerst steht der Briefträger) genannt wird, der als Beruf in der Zukunft nicht mehr nötig sein wird.
Nachtigall, ich hör dir trapsen!
Der apokalyptische Zustand wird von den wahnsinnig gewordenen Bestimmern unseres Landes ja gerade HERBEI GEREDET – aber ob der auf Zuruf reagiert? Ich habe die Hoffnung, dass die Apokalypse klüger reagiert als unsere Machthaber 🙂
Lieber Frau Dengler, können Sie dazu die Quelle nennen.
Hat sie doch : KI.
Die KI muss lediglich ergänzen, wer sie gefüttert hat.🤗
ja, kann ich, gehen Sie so vor:
KI fragen, welche Berufe in Zukunft nicht mehr benötigt werden. Sie erhalten eine Antwort, und unterhalb dieser Antwort kommt wie immer eine ganz lange Liste mit Fragen: dort anklicken, welche Berufe es in Zukunft nicht mehr geben wird. Dort
wird zuerst der Briefträger genannt und dann der Landwirt 🙂
Das was da steht, hat halt irgendein Hirn ins KI-Hirni eingegeben
einfach mal in google eingeben „Berufe, die nie aussterben“ und warten was die KI liefert.
siehe da unter „Sonstige zukunftssichere Bereiche“ befindet sich der Landwirt mit folgender Begründung:
„Der Hauptfaktor für Zukunftssicherheit ist, dass diese Jobs hohe kognitive Flexibilität, soziale Interaktion oder feinmotorische Fähigkeiten in unstrukturierten Umgebungen erfordern, was KI (derzeit) nicht leisten kann.“ Daran gibt es doch keine Zweifel oder?
unabhängig von der Sinnhaftigkeit dieses Wassermodells habe ich mal trotzdem als Verbraucher einiges abgeleitet und werde jetzt meine Essgewohnheiten überdenken denn ich will ja nicht in Konflikt zum Mainstream geraten und evtl als „alter weisser Mann“ oder gar als Wasserverschwender angesehen werden.
Deshalb: esse ich statt 1 kg Rindfleisch aus dem Ausland Rindfleisch nur noch welches aus Deutschland denn damit spare ich rund 50% Wasser denn deutsche Rinder verbrauchen nur 7713 l imVergleich zu 15400 l weltweiten Schnitt.
Vermute eine weitere Ersparnis ist möglich wenn ich entweder Fleisch von Jungbullen, die aber auf keinen Fall zu lange auf der Weide oder im Stall stehen dürfen oder Kalbfleisch esse.
Nach Kenntnis all dieser Zahlen präferiere ich jetzt auch statt Orginal Wienerschnitzel (Kalb) lieber Schnitzel Wiener Art (Schwein) denn das Schwein schneidet bezüglich Wasser signifikant besser ab.
Jung sowie schnell aufgewachsen sollten alle Tiere sein denn je langsamer der Zuwachs umso mehr Wasser wird verbraucht. Leider scheiden dann einige Haltungsformen aus da der Wasserverbrauch einfach zu hoch ist.
Evtl wird jemand meine Verzehrstrategie hinterfragen aber logo ich habe ja doch sehr gute Argumente.
Übrigens Natürlich nur noch deutsche Kartoffel zum Fleisch, Gemüse oder Salat denn 119 l Wasser für die deutsche Kartoffel statt 290 l weltweit ist ein starkes Argument.
Ergeben sich jetzt eigentlich bessere Preise für deutsche Exporte denn der geringe Wasserverbrauch wird doch sicher honoriert oder?
„Ergeben sich jetzt eigentlich bessere Preise für deutsche Exporte denn der geringe Wasserverbrauch wird doch sicher honoriert oder?“
Guter Scherz…..nein. Aber der deutsche Schweinehalter bekommt demnächst mehr von seinem Vermarkter, wenn er CO2 einspart….das ist doch eine gute Idee oder….🤓
Wenn die BLE unserer natürliche Wassernutzung für Agrarprodukte derart hoch als Verbrauch einstuft, so müsste es auch für jeden Tourist, Pendler und jedes Kilo Frachtgut
welcher(s) per Schiff auf Süßwasser geschifft wird auch der angeblichen Verbrauch
berechnen . Das Flußwasser ist ja dann auch nur einmal genutzt und nicht im Kreislauf ?
Vor allem nicht wenn es ins Meer fließt und als Salzwasser nicht mehr nutzbar ist ?
Jeder Liter Wasser der durch eine Turbine im Wasserkraftwerk läuft ist dann nach Ansicht
der BLE auch Verbraucht ? Eines wei? ich aber sicher, Jede KW/h Strom daraus ist ökölogisch und nachhaltig und mehrfach besteuert.
Unser produzierten Agrarprodukte welche denselben Wasserkreislauf nutzten
sollen aber unweltschädlich und Resourcenzehrend sein ?
Der Mensch hat ein Problem auch mit seiner Stickstoffbilanz.
Wir scheiden den größten Teil des aufgenommenen Nitrates wieder über den Urin aus.
Für unseren Muskelaufbau und Wachstun benötigen wir sehr wenig N.
Ca 80 % des N im Abwasser werden durch Bakterien ungewandelt und wieder ungenutzt bzw. verbraucht in die Atmosphäre abgeben.
Hier spricht man auch von einem sinnvollen Kreislauf in unsere Branche nicht ?
In ärmeren Ländern sollen Trockentoiletten verteilt werden und die Nährstoffe künftig besser genutzt werden, bei uns in der EU ist es vorerst Tabu und die 20 % des nicht rückgewonnenen N im Abwasser dürfen weiterhin in die Flüsse und Seen geleitet werden.
Die 15 400 l stammen wohl aus der Mutterkuh-Haltung. Also so wie bei Ihrem Freund Dieter und Kemetbauer.
Bei der Mast von Kälbern von Milchkühen verringert sich das auf ca. die Hälfte. Die Zahlen standen mal im Lw Wochenblatt, ich weiß leider nicht mehr genau.
Das gleiche wird wohl beim Thema Methan gelten. Kemetbauer erzeugt wohl das am höchsten mit Methan belastete Fleisch.
Ich denke eine Agrarwissenschaftlerin sollte da differenzieren.
Evonik, einfach die Ur-Studie lesen und verstehen. Dort wird u.a. zwischen blauem, grauem und grünem Wasser zur Nutzung differenziert. Die Aufregung bei uns rührt ausschließlich aus der falsch zitierten und falsch übersetzten Studie und deren ideologischer Anwendung her….ich ignoriere den Quatsch inzwischen, weil es auch keine Wirkmächtigkeit mehr hat.
@R.S.
Wenn es keine Wirkmächtigkeit mehr hat, warum zitiert es die BLE dann jetzt? Wenn ich es richtig interpretiere, hat die es beim WWF gefunden.
Wenn falsche Daten von niemandem mehr richtiggestellt werden, sind wir weit genug.Ich werde es jedenfalls immer wieder kritisieren.
Ich hab nicht dazu aufgerufen sich dem Thema nicht entgegenzustellen, ich glaube nur schlicht nicht, dass es noch eine Wirkung hat, sich dem Thema zu widmen. Der Bürger hat zunehmend andere Probleme und damit Themen, die ihn individuell treffen. Die Zeiten ändern sich gerade in großem Tempo…..
Ist ja auch nur meine Sicht auf die Dinge. Ich habe bereits vor Jahren die Redaktion des BMEL-Printmediums in Berlin angeschrieben und auf diese wiederholt falsche Darstellung verwiesen. Man hat mir dann gesagt, dass sie ja die Studie unter den Diagrammen angegeben hätten und ich mich doch an den Ersteller wenden möge….Schulterzuck.
es einfach so ohne Kommentar hin zunehmen kann auch fatal enden denn eine Belastung von Verbrauchern in diesem Fall Landwirtschaft durch z.B Steuern oder Preise ist immer möglich. Dafür gibt es in unserer Gesellschaft viele kreative Köpfe und Ideen dies in Gesetzen wirkmächtig zu regeln.
Gerade diskutiert Politik doch die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Null für Grundnahrungsmittel, wobei man sich noch nicht klar darüber ist, was genau Grundnahrungsmittel sind. Parallel wird an einer Zuckersteuer, als auch an einer Fettsteuer gearbeitet…..das Wasser hat für den Verbraucher noch keine Konsequenz, bis auf die individuellen Erhöhungen regionaler Versorger.
„als auch an einer Fettsteuer gearbeitet“
Da muss ich mich direkt an meinen Metzger meines Vertrauens wenden, ich möchte eine Leberwurst ohne Fett, an den Salat kommt nur ein Tropfen Zitrone und das Rindfleisch darf nicht mehr marmoriert sein.
ach das bekommen die Züchter auch noch hin,
wie mager haben wir seit 1960 das Schwein gezüchtet?
@Inga
Erkläre mir bitte den Zusammenhang
Wasser-Fett im Schwein-Züchtung…
@e
Die Aussage: „…..ich weiß leider nicht mehr genau“, sollten Sie vielleicht all Ihren Kommentaren vorausschicken.
Zu den Methansenken muss man wissen, dass je extensiver die Bewirtschaftung ist, umso mehr Methan wird durch die Methanotrophen zu Kohlendioxid umgewandelt. Übrigens sind die extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen die einzigen ldw. Nutzflächen, die als Methansenken fungieren.
Wer sagt das? Die üblichen Verdächtigen oder ernstzunehmende Wissenschaftler in „unabhängigen“ Studien? Ich habe immer mehr den Eindruck, dass sich auch DIE WISSENSCHAFT, die herausgegebenen Aussagen immer weiter in eine vordefinierte Richtung zurecht biegt. Alle Richtungen sind dabei denkbar.
genau
Wenn das Gehirn zu kurz gekommen, wird sehr gern die Moral genommen, – so ein Satz den ich irgendwo gehört habe. Das ist genau diese Masche mit dem Wasserverbrauch wo Ahnungslosigkeit und oder Angstmache im Spiel sind. Von Grundwasserneubildung oder wassergesätigter Boden , Wasserspeicherfähigkeit des Bodens , usw. haben diese Leute noch nichts gehört , meinen aber dazu auch alles sagen zu können. Ja , eine Hochleistungskuh kann in der Spitze bei Stallhaltung rd. 100 ltr./Wasser/Tag saufen. Da stehen dann aber auch 30 – 50 ltr.Milch/Tag dagegen. Beim Weidegang mit frischen Gras sieht das natürlich wieder anders aus und in der Trockenstehzeit ohne Milch natürlich auch. Diese ganze Rechnerei soll doch nur die Tierhaltung kaputt machen und vom Pupsen der Widerkäuer erst garnicht zu reden. Man kann diese ganze Masche auch in einem großen Zusammenhang betrachten. Tiere weg , AKWs weg, Kohlekraftwerke weg, Biogasanlagen weg ,Gas weg , usw. . Letztlich geht es um Staatszerstörung . Alles was wirtschaftet muß weg und mit überbordender Bürokratie in die Illegalität getrieben werden , denn bei der Lage kann doch fast kein produzierender Betrieb mehr die ganzen Vorschriften überblicken und ist ruckzuck ein Gesetzesbrecher und muß bestraft werden. Das betrifft heute hier jeden Betrieb. Ob Satelitenüberwachung , Netzkontrolle , usw. überall droht die Bestrafung. Leider unterstützen das viele Medien, sind also Regierungshörig und leider sehen und hören diese Sender rd. zwei Drittel unserer Mitbürger , die das auch alles glauben. Das ist gerade jetzt bei den gelaufenen Landtagswahlen bestätigt. – Bedenke das Ende !! –
– Bedenke das Ende !!
Keine Sorge, das Ende ist nah!🦄
Wir haben wenigstens DEN Wal gerettet.😇
Wir?
Der ist doch jetzt verschwunden. Liegt vielleicht schon tot am Meeresgrund.
Der NDR hat die Bevölkerung zum Mitsuchen aufgefordert. Alle Taucher in die Anzüge.
Die NOZ hat zu bedenken gegeben, dass „wir“ doch jeden Tag zigtausende Schweine totschlagen (erst mit CO2 betäuben); da sei der Aufwand für einen Wal schon gerechtfertigt.
….dabei hätte man doch Millionen von Meereslebewesen vor dem Tod durch den Wal bewahren können und hat dies doch bewusst in Kauf genommen, bzw. fördert es auch noch. 🥳🤡
Er ist schon wieder gestrandet…..wir müssen als Gesellschaft helfen! 😇
Und den Grindi, der Wolf von der Hornisgrinde.
https://naturschutz-initiative.de/aktuell/neuigkeiten/grosser-erfolg-grindi-darf-auch-zukuenftig-nicht-abgeschossen-werden/
Demos für den Wolf – mit über 100 Teilnehmern –, aber bei einem Wolfszaun zu erstellen, bleibt der Schafhalter alleine.
„Wenn das Gehirn zu kurz gekommen, wird sehr gern (die) Moral genommen“
Herrlich, dieser Satz!
Die Klammer habe ich gesetzt, damit das Versmaß stimmt. 😎
Die Quelle ist Wiglaf Droste. Allerdings ist das Versmaß verschiedentlich „korrigiert“ worden. „Ist das Gehirn zu kurz gekommen, wird halt gern Moral genommen“ scheint der Ausgangssatz zu sein.
Von ihm sind auch so schöne Sätze wie: „Der Sitz der Seele ist die Möse, Ohne Liebe wird sie böse“. … mal so als „Wort zum Sonntag“.
Praktisch alle Zahlen die zur Landwirtschaft veröffentlicht werden,
sind boshaft falsch gerechnet.
Da zeigt sich der Sündenbock Effekt.
Die Menschen suchten zu allen Zeiten einen,
dem sie die Schuld für alles, was sie selbst falsch machten,
in die Schuhe schieben konnten.
Der Sündenbock muss sich kulturell eine Winzigkeit unterscheiden,
damit keiner der Hetzer Angst haben muss,
mit ihm verwechselt zu werden.
Es gibt noch ein Kriterium.
Der Sündenbock muss tatsächlich die Dinge besser machen,
als die Allgemeinheit, so dass Neid erweckt wird,
der die Hetzer anstachelt, ihn als schlechter darzustellen.
Die Hexe etwa, genaugenommen die Hebamme früherer Zeiten,
hatte ein umfangreiches Wissen über Gesundheit und Heilung,
das sie gerne teilte.
Darum wurde sie als Giftmischerin verbrannt.
Der Bauer lebt eine Nähe zur Natur,
in sinnerfüllter Freiheit und das
überdurchschnittlich nachhaltig.
Darum muss er als Umweltzerstörer ruiniert werden.
(glücklicherweise wird heute nicht mehr verbrannt)
Andere Sündenböcke der Moderne sind
der Polizist
und der Lehrer.
Eventuell könnte in Zukunft auch der Psychotherapeut in dieses Fahrwasser geraten.
Zu jedem Sündenbock gibt es eine Hetze verbreitende politische Richtung.
Die anderen Sündenböcke könnten eigentlich die Probleme der Bauern verstehen,
falls ihnen der inhaltliche Transfer gelänge.
Es wird wie immer auch eine Zeit geben,
in der man die alte Hetze bereut,
dann wenn viele Vertreter des Klischees verschwunden sind.
Am Ende werden ehemaligen Sündenböcke vergöttert,
was ihnen natürlich auch nicht gerecht wird.
Leider wird ihnen nie zugestanden, einfach Mensch zu sein.
In einem Land, wo es keinen einzigen Menschen stört, dass:
die Toilettenspülung mit Trinkwasser läuft
jeder sich einen Pool in den Garten stellen darf
sich den ganzen Sommer den Blumengarten und Rasen beregnet
öffentliche Rasenflächen beregnet
fast jedes Auto regelmässig in die Waschanlage gebracht wird…
muss man über den „Wasserverbrauch“ von einem Kilo Rindfleisch (oder Nahrungsmittel insgesamt !) lügen.
Aber es heisst ja nicht mehr lügen, es ist taktieren.. und damit ist es klar, wer in diesen Ämtern sitzt, welche Leute wir bezahlen, dass sie uns belügen dürfen.
„die Toilettenspülung mit Trinkwasser läuft“
Da gäbe es stattdessen vielleicht tatsächlich noch bessere Vorschläge.
Mit was wollen Sie denn spülen?
Es gibt ja bereits Systeme, die mit Grauwasser oder Regenwasser arbeiten. Das ist aber viel zu teuer und technisch aufwändig. Geht vor allem nicht in Wohnblöcken oder Altbauten……
@Dorftrottel
Ernst oder Sartire?? … Regenwasser… das kann in einer Zisterne aufgefangen werden und dann zum gießen oder eben auch für´s Klo, Schitthus o.ä. genommen werden
Es leben ja nicht alle im EFH oder auf einem Hof…. 🙄
@RS
Klar, ein Hochhaus hat zu wenig Dachfläche und auch deshalb zu wenig Regenwasser… 1995 habe ich mein 1865 gebautes Haus umgebaut und auf den neueren Stand gebracht und dabei Leitungen für Klo und Waschmaschine so installiert dass schnell auf Brauch-Grau-Regenwasser umgestellt werden kann. Das hatte kaum mehr gekostet mußte dem Gas-wasser-schei..onkeln, dem Chef und dann den Monteuren vor Ort erst mal nahegebracht werden. Soviel zur Bauaufsicht.
@M. Aupperle
einige haben hier im Dorf vor etlichen Jahren mal versucht die WC Spülung mit Regenwasser zu machen. Das wurde nach knapp einem Jahr wieder eingestellt. Grund war der Moder Geruch im Klo. Egal wie oft man die Schüssel gereinigt hat, einmal spülen und der Gestank war wieder da.
Man muss die Rohrleitungen und die Behälter so oft reinigen und desinfizieren das der Aufwand den Nutzen bei weitem übertrifft hätte.
Genau! Eine Bekannte hat nach 12 Jahren Probleme mit dem Spülkasten (Kalk).
Nach Zitronensäre war es kurz besser, aber das Problem ist wieder da.
Wenn ich mir vorstelle, den Spülkasten mit Regenwasser zu betreiben, dann müsste man wahrscheinlich täglich reinigen.
Ich habe so Ventile, die direkt an der Leitung hängen, mit dem Druck im Haus spülen und dann selber ausschalten. Wenn ich Regenwasser verwenden wollte, müsste ich mit einer el. Pumpe Druck erzeugen.
@evonik: „Wenn ich mir vorstelle, den Spülkasten mit Regenwasser zu betreiben, dann müsste man wahrscheinlich täglich reinigen.“
Wieso das? – Regenwasser ist eigentlich wie destilliertes Wasser.
🤓…..das Wasser lâuft über verschmutzte Dachflächen und Dachrinnen….es fällt wohl kaum direkt in die Zisterne. 🦄
Meine Regenwassernutzung läuft mit Unterbrechungen seit 25 Jahren. Das Klo verkalkt nur wenn mal Trinkwasser(ist hier sehr hart) genutzt wird. Das Regenwasser läuft durch einen Sandfilter und in den Regenrinnen sind Laubschutzgitter. Man muss unbedingt verhindern, dass biologische Materialien in die Zisterne kommen. Die Waschmaschine läuft auch darüber.
gut, sehr gut
@Dorftrottel
Wenn du zuviel Dreck auf dem Dach hast ist´s nicht einfach mal so zu machen, oder wenn Bäume die Dreckursache sind. Dachwasser muß ´gereinigt´ werden:
1. Zyklon-Vorreiniger oder Sieb-vorreiniger
2. einen Schacht vorschalten -den Dreck nimmst dann mit dem Vakuumfass raus
auf den Acker
Es geht halt nix ohne Aufwand und umsonst gibt´s halt auch nix
Gesammelten Regenwasser
Der Grund für diese Falschdarstellung liegt in der Übersetzung des US-Ursprungstextes. Dort hieß es water is „used“, was ja „wird genutzt“ heißt und als verbraucht übersetzt wurde. 😎
Das kommt, wenn der eine Strohmann den anderen jagt!
Naja, den Gegnern des „Fleischfressens“ hat der Übersetzungsfehler seit Jahren in die Karten gespielt, insofern kein Strohmann -Effekt sondern lediglich die Konsequenz aus einer „Unbildung“, finde ich.
Wer zugibt das er lügt outet sich als Lügner ,
lügen kann man aber ab einem bestimmten
Alter der Lügnerin nicht mehr tolerieren.
Das weis die Lügnerin und wird deshalb alles
tun um aus ihrer Lüge Wahrheit zu machen .
Das hat vor allem in Diktaturen Tradition .
Wenn FakeNews erstmal draussen sind kriegt man sie nie wieder eingefangen!!