Ich habe lange überlegt, ob ich mich zum Thema „Timmy, der Wal in der Ostsee“ äußern soll. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, es nicht zu tun.
Was mir allerdings bei der Berichterstattung aufgefallen ist: die Medien haben mehrheitlich als „Experten“ ganz überwiegend nur Mitarbeiter von Greenpeace befragt. Die wirklichen Experten von Meeresforschungsinstituten etc. standen in der zweiten Reihe oder tauchten erst gar nicht auf. Das ist keine saubere Berichterstattung, denn ich möchte von Menschen informiert werden, die sich mit dem Thema auskennen und keine monetären Interessen haben. Und monetäre Interessen hat Greenpeace unzweifelhaft. Da hilft die kostenlose Unterstützung durch die Medien natürlich beim Spenden einsammeln.
Dass unsere Mitbürger am Wohlergehen des Wales interessiert sind (bzw. waren) ist zu begrüssen. Empathie für Mitgeschöpfe ist gut, sollte aber auch für Mitmenschen gelten.
Womit wir beim Wolf in Hamburg wären. Wissen Sie, wie es der Frau geht, die vom Wolf gebissen wurde? Ich habe nur lesen können, dass sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Empathie für das Opfer? Fehlanzeige. Alles dreht sich nur darum, ob es dem Wolf „wieder gut geht“ und „er sich nun erst mal beruhigen muss“. Und ab und zu klingt in der Berichterstattung durch, dass das „arme Tier sich in die Stadt verirrt hat“. Der NABU Hamburg äußert sich ähnlich. Und wieder: Mitleid für den Wolf, kein Wort über das Opfer. (Mittlerweile wird sogar bezweifelt, dass die Frau tatsächlich vom Wolf angefallen wurde. Sie soll vielmehr gestürzt sein und sich dabei die Verletzungen zugezogen haben.)
Mutig fand ich die Aussage eines Wolfsbeauftragen aus Niedersachsen, der im Fernsehen die Aussage getroffen hat, dass „der Wolf die Erfahrung gemacht hat, dass sein Angriff auf einen Menschen ohne Folgen für ihn geblieben ist“. Seine Konsequenz: dieser Wolf darf nie mehr in die Freiheit entlassen werden. Er muss – so der Wolfsbeauftrage – bis zu seinem Lebensende in Gefangenschaft bleiben oder eingeschläfert werden. Man darf gespannt sein, wie das bei der Bevölkerung ankommt.
Warum ich das alles schreibe? Weil sich die Werte in unserer Gesellschaft verschoben haben. Ob zum Guten oder zum Schlechten mag jeder für sich selbst ausmachen.


vom Wal, Menschen Wissenschaftlern, Experten und Ratschlägen von Menschen die es gut meinen und anderen die richtig böse werden
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/was-die-aufregung-um-den-buckelwal-ueber-unsere-zeit-erzaehlt-accg-200699932.html
Da hat sich einiges verschoben, mutmaßt Bauer Willi. Der Götze Tierwohl steht in immer
mehr Bereichen über dem Menschenwohl. In unserem Landkreis wurde die letzte Geburten-
station geschlossen. Anfahrtsweg zu den Kliniken der Nachbarlandkreise nicht unter 35 km.
Stattdessen wird das Personal der Vetereninärbehörde laufend aufgestockt. Den bei denen
laufen immer Daten zusammen.Kälber nicht rechtzeitig Stanzohrmarke gezwickt, im Bericht
des QM Zertifizierers gibt es Beanstandungen, Tierverluste anteilig zu hoch, Antibiotika-
monitoring nicht rechtzeitig bearbeitet oder überschritten. Eine Trockenstelleranwendung
vom Bauern zählt soviel wie drei Tierarztbehandlungen usw. Dann gibts Druck.
Beim Wolf regt mich auf, wenn es heisst “ Der Mensch hat ihn vor 150 Jahren ausgerottet“.
Welcher Mensch bitte ? Der Bauer der kein Jagdrecht hatte, die Wilderer hatten kein
Interesse an Wolfsfleisch, und wurden hart bestraft wenn sie erwischt wurden. Unser Jagd-
pächter erzählte mir, Wolfspelze tragen nur Zuhälter.
Also war es die Obrigkeit denen er im Wege war, Bärenfelle waren Trophäen. Und heute
ist es wieder die Obrikeit die ihn haben will. Nur heisst die nicht mehr Graf Sowieso sondern EU Kommission mit der Anhängerschaft. Der Vorschlag in unwegsamen Gelände
Zäune zu errichten wo nach 10cm Erde derblanke Fels kommt ist neofeudal boshaft.
Es erinnert ans Mittelalter wo Bauern gezwungen wurden ausgewachsene Buchen für eine
Allee zu verpflanzen.
Danke Herr Promberger für die deutlichen Worte. Der Wolf wird von den Gegnern der Landwirtschaftlichen Tierhaltung dazu benutzt, die Tierhalter zu eliminieren. Dies indem eine reine Stallhaltung als nicht tiergerecht gelabelt wird und aber gleichzeitig die Weidehaltung wegen dem Wolf unmöglich gemacht wird. Bzw. allfällige Risse dem Tierhalter wieder als Tierquälerei angelastet werden (weil er sich nicht genug um den Zaun gekümmert habe..).
Und der rosa Elefant, und der schwarze Schwan.
Backhaus wegen unterlassener Hilfeleistung bei Wal Timmy angezeigt:
https://www.bild.de/regional/ostsee/wegen-wal-timmy-unterlassene-hilfeleistung-minister-backhaus-angezeigt-69ce70b7de66bddfe53e37dd
In Nahost geht gerade die gesamte Weltwirtschaft flöten, und das auch noch auf unabsehbare Zeit. Wahrscheinlich fallen später sogar ein paar Atombomben, aber jetzt sind dort auch die Amazon-Zentralen zerstört, weil die mit den USA verbandelt sind. Zalando weiß ich jetzt nicht.
Aber was soll man mit den Walen anfangen? Ich hab Thunfisch in Dosen schon gebunkert, als der noch 89 Cent gekostet hatte.
> Woher kommt diese Entwicklung der „All-Liebe“
Das ist eine stufenweise Entwicklung.
Das ist kein Fehler.
Wir möchten nicht nochmal die Tiefen des
Mittelalters oder der Antike erleben müssen.
Die damaligen Menschen würden wir wegsperren,
eventuell in den Maßregelvollzug.
Zu unserem großen Glück werden Menschen moralischer.
Aber es gibt dabei auch ein Problem.
Das Problem sind die auf jeder Stufe auftretenden
überzogenen Moralvorstellungen ganz am Anfang,
die erstmal alles ins Gegenteil verkehren.
Menschen neigten/neigen dazu zeitweise
zu christlich, sozialistisch, nationalistisch, ökologistisch …
(Fortsetzung folgt)
zu sein.
Das ist immer der gleiche Fehler.
Übersteigerte Moral wird dann erwartbar unmoralisch.
Aber das ist nur ein Übergangsphänomen.
Am Ende wird die Menschheit human, gerecht, selbstwirksam, ästhetisch …
(Fortsetzung folgt)
Am Ende wird es gut.
Dann, wenn Moral kein Zwang mehr ist.
Zu guter Letzt wird sie zum Herzenswunsch.
So so, Moral wird zum Herzenswunsch.
Das hat aber trotzdem auch Jesus gesagt: „Wenn ihr mich liebt, dann befolgt ihr meine Gebote!“ (Heute hätte er vielleicht noch „automatisch“ hinzugefügt, aber das ist ja wieder Interpretation.)
Auch heute noch würde Jesus sagen: „Vater verzeih Ihnen ,denn sie wissen nicht was sie tun“.
Jesus ist für den Monotheismus vielleicht das,
was Herrman der Cherusker für den Nationalismus darstellt
oder in Frankreich Jeanne d’Arc.
Diesen verklärten Gestalten kann man alles in den Mund legen.
Mit dem Christentum fing es ja erst einige Jahrhunderte später
so richtig an.
Wahrscheinlich haben sich die Leute damals
über die neumodischen ausufernden Moral Ideen aufgeregt.
Am Anfang geht immer alles schief.
Aber heute, heute sind wir doch zu den wahren Christen geworden.
Sind wir nicht der Traum eines mittelalterlichen Predigers?
Wir befolgen alle Gebote soweit sie sinnvoll sind und das ganz ohne Befehl.
Den Unsinn lassen wir weg.
Heute wollen wir von Herzen,
dass niemand mehr leiden müsste,
und niemand muss uns noch dazu aufrufen.
Am Ende gewinnt die Moral.
Dann wenn man sie kaum noch bemerkt.
1969 veröffentlichte Arnold Gehlen, ein deutscher Anthropologe und Erfinder des Begriffs „Mängelwesen Mensch“, sein viel diskutiertes Werk „Moral und Hypermoral“.
Darin wendet er sich gegen den Humanitarismus, also die zur ethischen Pflicht gemachte Menschenliebe, die seiner Meinung nach dazu führt, dass für die Gesellschaft geltende Regeln und Ordnungen sich auflösen, (staatliche) Institutionen zu reinen Wohlfahrtsapparaten verkommen, Aggressionen in der Bevölkerung zunehmen, was aufs Ganze gesehen dazu führt, dass der Stärkere sich einmal mehr durchsetzt und sich nimmt, was er will. Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor.
Humanitarismus ist nach Gehlen eine Überdehnung jener Fürsorge, die normalerweise der eigenen Familie gilt und im Humanitarismus auf jeden x-beliebigen Menschen übertragen wird. In den letzten Jahrzehnten wurden wir ja auch ständig darüber belehrt, dass die spirituelle menschliche Entwicklung eben genau zu einer solchen umfassenden All-Liebe führt. In unserem Kulturkreis ist die „All-Liebe“ zu etwas geworden, was nicht hinterfragt werden darf, sondern bedingungs- und kritiklos befürwortet werden muss. D.h. wer diese Liebe, die allem und jedem gilt, nicht befürwortet, stellt sich außerhalb der Gesellschaft.
Die Überdehnung der familiären Fürsorge schließt inzwischen längst das Tier mit ein. Wir sollen heute dieselbe Fürsorge, die wir unseren Kindern, Enkeln und nahen Verwandten entgegenbringen, nicht nur ungefähr acht Milliarden Menschen, die wir gar nicht kennen, zugutekommen lassen, sondern darüber hinaus auch Wildtieren, womit die Überdehnung dessen, was wir als „umfassende und selbstlose Liebe“ bezeichnen, ein neues Level erreicht. In dieser Überdehnung wurzelt der Kult um den Wolf. Nun ist es halt soweit, dass die Wölfe sich in Städten frei bewegen und stattdessen die Kinder eingesperrt werden. Nicht staunen, nur wundern.
Es ist auch augenfällig, dass „wir“ die überdehnte Gesellschaft, meint allein zu sein auf dem Planeten und damit eine Deutungshoheit über alle Menschen dieses Planeten haben zu dürfen. Vielleicht werden uns eines Tages die Augen geöffnet, wenn andere andere Wertmaßstäbe anlegen. Vielleicht haben sich auch einfach viel zu Viele zu lange gescheut, dieser Entwicklung entgegen zu treten…..und nun sind u.a. alle Männer die Ursache für alles Böse. Damit ist dann der Punkt erreicht, wo eine Überdehnung in ein Zerreißen überzugehen droht. Ich muss in dem Zusammenhang immer an Mitscherlichs Buch „Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft“ denken, welches diese Entwicklung bereits vor 63 Jahren beschrieb.
Da hat Timmy ja was angerichtet!
Vor zuviel Liebe brauchen wir uns aber glaub ich nicht zu fürchten. Unsere Wertepartner haben gerade angekündigt, demnächst Iran unbewohnbar zu machen. Kann schon gar nicht mehr mitzählen: Iran, Irak, Syrien, Jemen, Afghanistan, Jemen, Somalia, Libyen, Venezuela, Nigeria, Kuba?
Unsere Elite nennt das „Drecksarbeit“, die nun mal nötig ist (haben Gehlen und Schmitt ihre Finger im Spiel?). Vielleicht fällt das ja alles auf uns zurück? Wer weiß…
„Wenns dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis“ oder „Ohne Leid kein Glück“?
Darauf einen Brecht: „Die Kapitalisten wollen keinen Krieg, sie müssen ihn wollen“
So, und nun fix nachschauen, was der DAX macht…
Ich geh jetzt erstmal in den Unverpackt-Laden und kaufe etwas Fairtrade Reis und Couscous….
1. Reis und Couscous sind nicht regional… 🙂
2. Timmy atmet noch. Stand 17.00 Uhr.
Was wird wohl passieren, wenn er jetzt stirbt? Wird die Absurdität weitergehen?
Schön, dass die Marxisten, Sozialisten, Trotzkisten, Leninisten, Maoisten, Kommunisten, Stalinlisten und deren Anhänger so erfolgreich waren, und so „wenige“ Menschleben verantworten müssen.
Stadtmensch, warum schaffst du es nicht, aus den Erfahrungen der Geschichte etwas Neues zu denken, sondern immer nur die alte Karte zu spielen. Ein neutrales Europa der Republiken als Gegenpol zum Atlantizismus und eine Partnerschaft mit dem größten Land der Erde, so wie es Ulrike Guerot andenkt, wäre doch ein ganz neuer Ansatz oder? ✊
„Kommunisten, Stalinlisten, …“
Sch… Materialisten!
„House of the rising Dub“ International Observer! Jahman!
„Jah ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“
@Marian
Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe zwei Fragen:
1. Woher kommt diese Entwicklung der „All-Liebe“ und wann hat das begonnen?
2. Ist diese Entwicklung zu stoppen? Oder sogar umkehrbar?
Arnold Gehlens Kritik dürfte eine Reaktion auf die 68er-Bewegung und die „Blumenkinder“ (Hippies) gewesen sein. Denen ging es ja nicht nur darum, gegen den Vietnamkrieg Stellung zu beziehen, sondern um eine weit umfassendere Systemkritik mit all den Themen, die heute von den Linken und diversen NGOs vertreten werden, also bspw. Naturverbundenheit, Konsum- und Kapitalismuskritik, Antirassismus, Umweltschutz, sexuelle Freiheit, Selbstbestimmung. Die 68er dachten zwar noch in Kategorien von Mann und Frau, aber die heutige Genderdiskussion scheint mir die logische Fortsetzung der damaligen sexuellen Revolution zu sein.
Die New-Age-Esoterik der Hippies mit Naturverbundenheit, Einssein und All-Liebe geht ihrerseits bis ins 19. Jh. zurück, wo es zu einer Verschmelzung westlicher und östlicher Spiritualität gekommen ist. Häufig wird hier die Theosophische Gesellschaft mit ihrer Gründerin Helena Blavatsky genannt, aber es war wohl eher so, dass eben nicht nur Tee aus Indien importiert wurde, sondern auch Gurus und indisches Gedankengut.
Die westliche Spiritualität reicht bis zum Neuplatonismus oder zur Gnosis zurück, grob 1. bis 4. nachchristliches Jahrhundert, die östliche bis zu den indischen Veden, etwa 1500 v. Chr., und den Upanischaden, wo meines Wissens zum ersten Mal die Idee der Weltseele und des Allbewusstseins formuliert wurde. Was besonders frappiert, ist, dass ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als die Idee des Allbewusstseins in Indien aufkam, auch das Kastenwesen entstand, womit man wieder mal sieht, dass Anspruch und Realität durchaus nicht im Einklang miteinander sind.
Ich denke nicht, dass die Entwicklung zu stoppen oder umkehrbar ist. Überall auf der Welt benutzen die Menschen mehr oder weniger dieselben Technologien, was den menschlichen Impakt auf den Planeten ebenfalls überdehnt. Indem die Menschen den Planeten mit Hilfe ihrer Technologien nach ihren Wünschen und Bedürfnissen umbauen, wachsen sie dabei dank Welthandel und globalen Aktienmärkten zu einem Organismus zusammen, der wohl nur auf der Basis der All-Liebe oder der totalen Überwachung funktioniert. Wobei sich das Eine nicht sehr vom Anderen unterscheidet. Der Prozess ist schon sehr weit fortgeschritten und meiner Ansicht nach irreversibel.
@Marian
Vielen lieben Dank. Sehr erhellend. Ich denke, es wird in der totalen Überwachung landen. Wird ja dank social media immer einfacher…
Längst ist nicht nur das Tierreich betroffen: die Vergewaltigungsopfer sind körperlich ihren Vergewaltigern unterlegen und es bleibt ein lebenslanges Trauma und schwere Verletzungen zurück. Dennoch hört man nichts über die Opfer und über deren unvorstellbares Leid sondern nur über die Täter, die ja mal als Baby von der (bösen) Mama links herum statt rechts herum gewickelt worden sind oder aber aus einem Land kommen, in dem man nun mal leider, leider die Frauen bös behandelt darf…. kann der Täter ja nichts dafür. Und dann wird der Täter auch niemals, wie der Wolf, Konsequenzen aus seinem Handeln erfahren, sondern wird bestenfalls (!) in die Psychiatrie eingewiesen, wo psychisch schützenswerte Menschen ihm machtlos ausgeliefert sind.
Ich habe gehört, dass es im (bösen) Osten schon Bürgerwehren geben soll —– verstehe ich gut.
Seit die Welt voller „Experten“ ist rast sie in den Abgrund.
Schön standhaft bleiben, und: Christus ist wahrhaft auferstanden .-) es wird am Ende alles gut werden. Aber wir müssen auch kämpfen.
Ich beziehe mich mal auf Ihren ersten Satz:
dazu ein Zitat:
„Die 138 Abgeordneten, die gegen das neue Gesetz gestimmt hatten, waren fast(*) ausschließlich Männer der schwarz-gelben Regierungskoalition, unter ihnen Horst Seehofer und Friedrich Merz.“
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/gesetz-strafbarkeit-vergewaltigung-ehe-100.html
Und nun raten Sie mal, wessen Wählerschaft hier im Blog die Deutungshoheit hat?
Nochwas (Fundstelle im Netz):
„Allein in Berlin sind pro Jahr fast 43.000 Frauen Opfer gewalttätiger Übergriffe. 43.000 – das sind 118 Fälle pro Tag. Und was macht die ach so empathische Politik? Sie kürzt die Mittel für Schutzprojekte. Frauenhäuser werden geschlossen, Schutzsuchende müssen abgewiesen werden“
Hier wird immer wieder von Empathie für Mitmenschen gesprochen und völlig verkannt, welche Folgen ein System hat, dessen Grundprinzip „Mimetisches Begehren“ ist. Versteht wieder keiner…
Naja, keine Philosophen und Kulturathropologen anwesend, also können wird auch nicht argumentativ am Menschen arbeiten und belassen es bei der Auferstehung Jesu…und dem Kampf natürlich…und der Polarisierung, damit man auch was zum Bekämpfen hat….
„Mimetisches Begehren“……
Verstehen Sie es? Erklären Sie es uns in möglichst einfacher Sprache!
Herr Krämer, ich bin überrascht. Wiki und KI ermöglichen doch in Sekunden, den Begriff zu finden. Leider ist die Deutung und Bedeutung dann schon eher eine akademische Herausforderung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mimesis
😎
Ja, sehen Sie! Deshalb auch meine Bitte an Stadtmensch. Ich kanns selbst auch „platt“ übersetzen.
„Platt“ kann ich übersetzen….Katekel ist ein Eichhörnchen, z.B. 😁🤡
platt, nicht plattdeutsch 😎
in Norddeutschland ist das plattdeutsch
in Mittelhessen schwatzt oder schwetzt man platt.
@Stadtmensch
„Und nun raten Sie mal, wessen Wählerschaft hier im Blog die Deutungshoheit hat?“.
Das ist sehr einfach zu ermitteln. Es sind nicht die Wähler der Union…
Warum versuchen Sie, eine normale Diskussion über menschliches Empfinden in eine ganz bestimmte politische Richtung zu interpretieren? Warum den Seitenhieb gegen den Blogbetreiber?
„Ich bin ein kranker Mensch … Ich bin ein böser Mensch. Ein abstoßender Mensch bin ich.“
„Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ S. 7
p.s. Wir wollten doch Souveränität üben?!
Aber ok, platzieren sie weiter ihre undifferenzierte NGO-Häme. Ist Ihr Blog. Bitte sehr…
@Stadtmensch
„Aber ok, platzieren sie weiter ihre undifferenzierte NGO-Häme.“
„Lass ihn. Er ist vollkommen verblendet.“
Jetzt wollen Sie es aber wissen.
wie stehen sie zu den NGOs, Stadtmensch?
für Frauenhäuser ist nicht der Bund zuständig,
aber wenn zu wenig für die Bevölkerung da sind, dann liegt es auch an zuviel Menschen, die diese Häuser brauchen da sind.
Welche Partei ist wieder dafür verantwortlich.
„219 Wolfsrudel gibt es laut Bundesamt für Naturschutz in Deutschland, mindestens 1636 Tiere – rund doppelt so viele wie in Schweden, Finnland und Norwegen zusammen. Kaum ein Land der Welt ist so dicht besiedelt und hat zugleich eine so hohe Wolfspopulation.“ FAZ
Wie „bekloppt“ sind „wir“ eigentlich schon?
Die Dynamik ist die Gleiche wie beim „Feindbild Russland“.
Patrik Baab hats gut beschrieben wie „kommerzieller Journalismus als „Konformitätsmaschine“, die durch präkäre Beschäftigungsverhältnisse, soziale Zensur, fehlende Recherchezeit und Abhängigkeit von Chefredakteuren zu Anpassung führt und Lügen durch Unterdrückung relevanter Fakten ermöglicht.“
Achso, positionieren muss ich mich noch: Bin absolut gegen Wolf im dicht besiedelten Industrieland. Mir gehen schon die Unmengen nicht angeleinter Hunde im Stadtgebiet und -Park auf den S….
Kann sein, dass das jetzt mein letzter Post war, weil ich schon wieder „Grenzen überschreite“.
„Kann sein, dass das jetzt mein letzter Post war, weil ich schon wieder „Grenzen überschreite““.
Das wäre sehr schade, weil Sie den meisten Diskutanten hier in gesitteter Weise eine Gedankenwelt bieten, zu denen sie meist keinen Zugang haben.
Also bitte weiter machen, auch wenn Sie sich gelegentlich als einsamer Rufer in der Wüste vorkommen.
„Viel Feind, viel Ehr“!
„Das wäre sehr schade…“
Dem schließe ich mich vollumfänglich an, obwohl mir ein Mimetisches Begehren im Sinne der so bezeichneten Eigenschaft schon immer fremd gewesen ist.
@A.K.
Zitat Stadtmensch von vorgestern: „Lass ihn. Er ist vollkommen verblendet. Oder er will seinen Blog „sauber“ halten und keinen Ärger bekommen.“
Wer wohl damit gemeint ist?
Ich möchte, dass es hier im Blog tatsächlich „gesittet“ zugeht. Niemand hat den Anspruch, die alleinige Wahrheit zu kennen und diejenigen, die seine Ansicht nicht teilen, als „verblendet“ zu bezeichnen.
Den Blog gibt es nur deshalb seit über 11 Jahren, weil eine gewisse „Netzhygiene“ praktiziert wird. Ich möchte, dass das so bleibt und sich jeder mal an seiner eigenen Nase packt, ob eine provokante Ausdrucksweise uns inhaltlich weiterführt.
Gilt übrigens nicht nur für den „Stadtmensch“.
„Patrik Baab hats gut beschrieben wie „kommerzieller Journalismus als „Konformitätsmaschine“,…“
Passend dazu ist das Buch „Die Konsensfabrik“ von Noam Chomsky und Edward S. Herman
Im Trentino war es noch schlimmer: Da hat ein Bär einen Menschen getötet und teilweise aufgefressen, und alles handelte sich fortan um den Bären, der nicht getötet werden durfte.
In der Gottschee-Wildnis in Slowenien, aus der nach dem 2. Weltkrieg die Deutschen vertrieben wurden, leben so viele Bären, dass sich Touristen allein dort nicht hineintrauen. Da zahlt man dann um 300 Euro einen Guide.
Danke Willi,Du hast es wieder mal auf den
Punkt gebracht. In was für einer Gesellschaft
leben wir eigentlich: schlimm!
Ja , die Werte haben sich wahrhaftig verschoben. Ist doch heute vieles schlecht was aus früherer Sicht notwendig war. Bleiben wir doch ruhig mal bei dem Wal. Wäre früher jeder Walfänger froh gewesen wenn er freiwillig an Land kommt „nötigt“ man ihn heute mit viel Aufwand zurück ins Meer und betreut ihn „mental“. Und das medienwirksam. Eigentlich sind das die Gepflogenheiten einer Gesellschaft im Endstadium. Nur nebenbei: vielleicht brauchen wir bald wieder den Walfang, wegen der Rohstoffe!
https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Als-die-Norddeutschen-noch-auf-Walfang-gingen,walfangimnorden101.html
Genau so habe ich mir das auch gedacht. Früher wurde Lebertran produziert und in anderen Ländern würde es auch anders laufen.
die Werte haben sich eben verschoben und bevor sie sich für das Miteinander ins Negative verschieben,
sollte man sie mit:
der Natur zur Kultur
vergleichen?
Mein Gedanke war:
„Früher hätte man den Wal notgeschlachtet und geschaut was noch zu verwerten ist!“
Wenn ein Bauer ein krankes Tier so lange im Stall umher ziehen würde, dürfte er sich nicht erwischen lassen.
Bisher galt ja der Wolf als ein Problem des ländlichen Raumes. Irgendwo tief im Osten (sind sowieso nur „böse“ Menschen dort) lebten auch ein paar Wölfe. Das der Wolf inzwischen im Dreieck Bremen-Görlitz-Stettin flächendeckend vorkommt, scheint vielen nicht bewusst zu sein, insbesondere unseren grünsinnigen Mitbewohner.
Diese sind sowieso meist Stadtbewohner und von daher ist für sie der Wolf keine Gefahr, weit weg und ansonsten ein niedliches Märchenwesen, dem immer übel mitgespielt wird.
Insofern finde ich es schon spannend, dass der erste Angriff eines Wolfes in einer Stadt, in einer Großstadt erfolgte.
Es zeigt, dass die Stadtbewohner keine Gespür für die Gefahren haben und zweitens, dass der Wolf keine Scheu vor der Stadt hat.
Zweites sieht man auch in den diversen Videos aus osteuropäischen Städten, in denen Wolf und Bär auf Beute gehen.
Wie auch bei anderen Gefährdungen verschließen unsere grünen Mitbewohner die Augen vor den Gefahren, bezeichnen diejenigen die daraufhinweisen als Nazis etc. und wundern sich dann, wenn die Bürger Partei wählen, die sich nicht scheuen die Wahrheit auszusprechen.
Ist halt irgendwie komisch, dass Menschen in Messer rennen oder mit dem Kopf im Maul von Wölfen landen.
wenn man in einer Welt voller Illusionen lebt.
Nur der böse Bauer hat heutzutage noch Ahnung von der Natur.
Der muss ja auch die Drecksarbeit darin machen.
Der Städter doch nicht, nein
der will nur darüber bestimmen, weil er hat sonst nichts wichtiges zu melden hat.
Er kann seine Freizeit geniessen.
Inga@ halt mal ein.
Welcher Bauer macht eine „Drecksarbeit“ ?
Bauer sein ist der schönste Beruf der Welt.
Kann hier logischer Weise keiner verstehen !
ich bin auch Bäuerin.
und der gut duftende Ackerboden?
Davon bekommt man eventuell dreckige Fingernägel und der Nagellack hält auch nicht so gut.
🙂
Noch nicht viel von der Welt gesehen. Einer vom Amt (mit NE-Lw) hat mal gesagt:
„Landwirtschaft wird erst schön, wenn man nicht davon leben muss!“
@Andreas: „Bauer sein ist der schönste Beruf der Welt.“
Außerdem können die Bauern ihr Regenzeug von der Steuer absetzen und den Hund wahrscheinlich auch noch. Erzähl das mal einem Rechtsanwalt oder einer Reinigungskraft.
Naja, Hund und Regenzeug hätte bei der Reinigungskraft oder dem RA wohl kaum etwas mit dem Job zu tun. Beim LW schon.
Im Nordschwarzwald, genauer gesagt bei der Hornisgrinde, näherte sich ein Wolf beträchtlich nahe den Menschen. Deshalb beschloss die Landesregierung, diesen Wolf zu entnehmen. Spezialerprobte Jäger wurden angestellt, örtliche Jäger hatten keine Erlaubnis. Es folgten Mahnwachen, Demos und Streifzüge durch den Nationalpark , auch nachts, um den Wolf zu warnen.
Der Wolfbeauftragte, des Landkreises meinte nur, für die Demonstrierenden wäre es besser, wenn diese Menschen den Schäfern helfen würden, Wolfszäune aufzustellen.
Die Jäger zogen ohne Erfolg von dannen, anscheinend hat er es vorgezogen, stiften zu gehen, vielleicht nach Hamburg? Etwas Genaueres weiß man nicht.
Die Deutschen sind ein Volk von Spinnern, hat mal einer gesagt, der nicht genannt werden will.
„Die Deutschen sind ein Volk von Spinnern, hat mal einer gesagt, der nicht genannt werden will.“
Helmut Schmidt
Ich schließe mich Herrn Seitz an und danke Ihnen für die klaren, aber unpolemischen Worte. Hoffentlich finden sie weite Verbreitung.
Gestern habe ich mich fremdgeschämt für einen Kommentator des Deutschlandfunks, der meinte, aus der Geschichte vom Wal gleich ein Pamphlet gegen Tierhaltung und tierische Lebensmittel insgesamt konstruieren zu müssen. Ich war wirklich fassungslos: https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_10593ECA2E0D11F17E0EB883034C2FA0
Ich denke auch an die unsägliche menschenverachtende Kampagne der Tierschützer, als 2023 im Trentino eine Bärin einen Jogger getötet hatte.
Ja, auch
Wir sind geographisch nah dran am Trentino, die Geschichte mit dem Jogger und die darauf folgenden menschenverachtenden Kommentare nahmen mich auch ziemlich mit. Das war schon heftig.
Eher: „Tierschützer“.
Manche würden auch Goldfische „in die Freiheit entlassen“ – und das geht nicht wie bei „Findet Nemo“
„Weil sich die Werte in unserer Gesellschaft verschoben haben.“
Ich glaube, es ist, wie bei vielen medial aufgeblasenen Themen. Man kann aus der veröffentlichten Meinung und der Reaktion von Einigen nicht auf eine ganze Gesellschaft schließen. Wenn z.B. ein riesiger Popanz zum Thema digitale Gewalt aufgebaut wird, die Aktivisten aber keinerlei Demos für tatsächliche Gewalt veranstalten, dann merkt man deutlich, dass eine Minderheit eine Mehrheit suggeriert. DIE Gesellschaft gibt es nicht, und wenn in 20Jahren die Mehrheit der Bürger einen anderen Glauben und eine andere Vorstellung von Werten haben sollte, dann kann man evtl. sogar eine ANDERE Gesellschaft feststellen. Bis dahin darf die sog. Empathie, oder wie ich es nenne „naive Welt Fremdheit“ sich gerne noch medial austoben….heiteitei…..🤡🦄
Ich habe auch den Eindruck, dass sich die Werte in unserer Gesellschaft erheblich verschoben haben. Es gibt kaum noch ordentliche Berichterstattung. Herzlichen Dank, dass Sie dies so deutlich äußern.
@Volker Seitz: „Es gibt kaum noch ordentliche Berichterstattung.“
Genau! Gucken Sie anti-spiegel.ru, da wird man schlau darüber.
Vielleicht schaffen wir es ja , das wir uns die nächsten Tage auf das
Osterfest , das zur Zeit ja nicht überall wie gewohnt stattfinden kann ,
und auf unser Mitmenschen zu konzentrieren .
Abschalten vom Medienrummel ( fast hätte ich Müll geschrieben )
ist nicht immer einfach . Ein paar Stunden ohne Handy und Internet
tun oft gut.
Danke Willi für Deine Arbeit hier , Dir und allen Andern ein
Frohes Osterfest
Bin 63, katholisch und Krankenschwester und werde die gesamten Ostertage im Nachtdienst geistig Behinderte und psychisch kranke Menschen betreuen. Wünsche allen schöne Feiertage.
Katholizismus ist nur teilweise ein Plus. Besser wäre es ja, aus reiner Nächstenliebe zu helfen.
Ist der Grund nicht erst einmal egal, wenn man tatsächlich etwas Gutes tut?
Als Abgrenzung: wenn es der Hauptzweck ist, das eigene moralische Ego zu pflegen, dann ist auch die „reine Nächstenliebe“ keine mehr.