Hilfe, die anderen schadet
Ich habe vor ein paar Tagen über die Probleme berichtet, die ukrainischer Weizen in der EU macht. Es ist erst einmal sehr gut, dass die EU der Ukraine unbürokratische Hilfe beim Export von agrarischen Gütern zugesagt hat. Auch der deutsche Minister Özdemir hat dies immer wieder erwähnt, dass er sich mit dafür einsetzt, dass es alternative Wege aus der Ukraine gibt, und so die wackelige Option der Schiffsverladung am Schwarzen Meer teilweise ersetzt werden kann. Das Problem an dieser Hilfe: Die Exporte sind zollfrei und unbürokratisch. Um es stark zu vereinfachen: im Prinzip kann jeder, der einen LKW hat, in die Ukraine fahren und dort bei einem Landwirt Weizen kaufen. Gerade in grenznahen Regionen zu Polen, Rumänien oder Bulgarien sind die Betriebe froh, wenn sie ihre Waren loswerden und damit Platz in ihren Läger für die nächste Ernte bekommen. Aus diesem Grund sind sie auch zu preislichen Zugeständnissen bereit, denn es fehlt auch an Liquidität um Betriebsmittel wie Diesel, Dünger oder Pflanzenschutzmittel kaufen zu können. Da ist jeder Euro recht. Spielen wir das einmal durch: …










