Autor: Bauer Willi

Vielfeldig…

Als ich neulich durchs Feld fuhr und die vielen verschiedenen Kulturen, besonders den blühenden Raps, gesehen habe, erinnerte ich mich an einen Spruch, den ich neben der Autobahn in Richtung Hannover gelesen habe. Jetzt sag bloß keiner, dass da ein „r“ bei vielfeldig fehlt. Tja, man muss schon ein wenig nachdenken 😉

Deutschlandfunk

Deutsche Landwirte fühlen sich an den Pranger gestellt und ärgern sich, dass ihre Stimmen kaum gehört werden. Das hat sich geändert…. Dazu ein aktueller Radio-Podcast aus dem Deutschlandfunk: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/04/25/dlf_20160425_1950_98e375a9.mp3

Vertical Farming

„Vertical farming“ ist etwas mehr als Gemüse auf Balkonien gedeihen zu lassen. Vielleicht ist es die Antwort der Städter auf die Zeit nach dem Öl? Oder ein Trend den die Supermärkte bald größflächig anbieten? Was meint Ihr?

Die Zeit nach dem Öl – Spinnerei…?

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine etwas ungewöhnliche Mail, unter anderem mit folgender Aussage: „Die Landwirtschaft ist extrem von der Verfügbarkeit von Treibstoff, Strom und einer breiten Palette von Industrieprodukten abhängig geworden.“ Daran schloss sich die Frage an: “ Wie wollen die deutschen Bauern überhaupt in einer Zeit nach dem Öl und Erdgas genug Lebensmittel für alle produzieren? Wie würden Sie die dann eine Bevölkerung ernähren wollen?“ Erst habe ich etwas gestutzt. Dann etwas länger überlegt. Hier meine Antwort auf die Mail: Sehr geehrter Herr B. … vielen Dank für Ihre Mail. Die Frage, wie wir die Bevölkerung ernähren wollen, wenn fossile Vorräte zu Ende gehen, ist für mich sehr einfach zu beantworten: Ich möchte die Bevölkerung nicht ernähren, sondern meine Familie. Das ist mein primäres Ziel. Wir bauen Raps an. Diesen Raps presse ich zu Öl und fahre damit meinen Schlepper. Ich habe noch einen Oldtimer-Traktor, der vollkommen ohne High-Tech und Elektronik auskommt, aber seinen Dienst erfüllt und relativ wenig verbraucht. Mit diesem Traktor kann ich somit auch ohne fossile Energie auskommen. Das Rapsöl ist quasi der Ersatz für den Hafer, mit …

Der heilige Georg zeigt den Klimawandel

Gestern, am 23. April, habe ich mit meinen St. Georgs-Chor zum Patrozinium und Namenstag des heiligen Georg gesungen – so wie jedes Jahr. Und jedes Jahr klingt mir dabei auch meine Mutter noch in den Ohren, wie sie mir als Kind einbläute: „Nach Georg darfst Du nicht mehr in die Felder laufen, weil dann das Gras zu wachsen anfängt!“ Diese kindliche Grunderfahrung ist nun fast 50 Jahre her. Ich kann mich sehr gut zurückzuerinnern. Es war wirklich so, dass wir damals hoch erfreut waren, wennunser Vieh beim ersten Grün Ende April auf der Weide stand. Wenn ich mir aber heute, und auch die Jahre vorher, die Felder am 23. April anschaue, dann hätte der gute Georg schon mindestens 2 oder 3 Wochen früher seinen Namenstag feiern müssen. Denn bereits Ende April wird heutzutage, auch im Oberallgäu, schon das erste mal das Gras gemäht, weil es in „Bierflaschen-Höhe“ den optimalen Energiegehalt hat. (Hab halt in der Landwirtschaftschule damals gut aufgepasst 😉 ). Die ganze Vegetation ist also seit Jahren mindestens 2 Wochen früher dran als in …

Was für die Zukunft…

Eigentlich wollten wir diesen Artikel schon längst gebracht haben. Aber dann kam immer wieder was anderes dazwischen. Aber besser spät als nie! In der Woche vor Ostern haben unsere Kinder und ich rund 2000 qm Wald angelegt. 450 Eichen und 450 Buchen sind in die Erde gekommen. Hier seht ihr, wie wir mit dem Motorbohrer die Löcher (rund 40 cm tief) bohren. Geht ganz schon auf die Knochen. Im Bündel liegt das Pflanzgut schon da. Am nächsten Tag wird weitergepflanzt. Das Wetter ist dunkel und leicht regnerisch, aber die Pflanzen müssen in den Boden, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Hier die gepflanzten Buchen, die noch das Laub vom Vorjahr tragen. Schließlich noch den Zaun setzen, weil es im Wald Wildschweine und Damwild gibt. Jetzt sieht es gar nicht mehr nach so viel Arbeit aus. Mit drei Personen haben wir rund drei Tage gebraucht. Und wissen jetzt, wo der Körper überall Muskeln hat. Die Kosten: rund 700 € fürs Pflanzgut, 55 € Leihgebühr für den Bohrer, 270 € für die Holzpfosten. Die Rechnung für den Gatterzaun …

Feldbegehung am 22.04.2016

Bevor nächste Woche die Polarluft zu uns kommt, schnell noch eine Feldbegehung. Diesmal mit Obstblüte als „Schmankerl“.  Ein Wahnsinn, was in den drei Wochen seit der letzten Rundfahrt im Feld passiert ist. Das Frühjahr ist einfach eine tolle Jahreszeit „smile“-Emoticon (Übrigens: das Piepsen beim Weizen kommt vom Auto. War nicht angeschnallt… 😉 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Kartoffeln pflanzen

Gestern, am 21. April, bei schönstem Wetter, wurden beim Nachbarn Kartoffeln gepflanzt. Mit moderner Technik, einem sogenannten All-in-one-Pflanzgerät: Kreiselegge (Bodenbearbeitung), Pflanzen und Häufeln des Erd-Damm in einer Überfahrt. Früher waren dazu drei Arbeitsgänge notwendig. Nach 10 Stunden waren 10 ha gepflanzt (incl. Mittagspause). Jetzt könnt ihr mal die Stundenleistung ausrechnen. Geht doch wohl ohne Taschenrechner oder Excel-Tabelle… 🙂 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Farmer wants a Wife…

„Bauer sucht Frau“. Eine selten bescheuerte Sendung von RTL, in der sich ein paar arme Gestalten (gegen Geld natürlich) zum Deppen machen lassen. Doch es geht auch anders: Hier ein Beispiel aus Australien, wo ein ganz anderer, moderner Typ von Jung-Landwirt einigen attraktiven Mädchen gegenüber steht. Was meint ihr? Sollen wir RTL anschreiben und auffordern, auf eine solche Darstellung umzusteigen? Wäre doch mal eine andere Form der Imagebildung, oder? Diese Frage ist durchaus ernst gemeint. Schaut euch das Video an und sagt uns eure ehrliche Meinung. Danach können wir ja weiter über Preise und Glyphosat reden… ‪#‎Image‬ ‪#‎Bauer‬ ‪#‎Frau‬ ‪#‎Glyphosat‬ ‪#‎Bauersuchtfrau‬ Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren