WDR-Aktuell: Bauern wehren sich gegen Mais-Vorwurf
Danke Marcus Holtkötter. Hast Du prima erklärt. 🙂 http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-aktuell/video-bauern-wehren-sich-gegen-mais-vorwurf-100.html
Danke Marcus Holtkötter. Hast Du prima erklärt. 🙂 http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-aktuell/video-bauern-wehren-sich-gegen-mais-vorwurf-100.html
Im Zusammenhang mit den Überschwemmungen der letzten Tage gerät auch die Landwirtschaft in den Fokus. Umweltministerin Hendricks ist sehr schnell mit ihren Aussagen und macht den Maisanbau dafür verantwortlich. Wir haben dies gestern kommentiert. Doch was ist dran an diesem Vorwurf? Jeder halbwegs seriöse Meteorologe kommt zu der Erkenntnis, dass kein Boden solche Regenmassen wie in den vergangenen Tagen in kurzer Zeit aufnehmen kann. Die Zunahme der versiegelten Flächen durch die menschliche Besiedlung spielt zudem auch eine nicht zu unterschätzende Rolle, was aber in der Diskussion gerne unterschlagen wird. Mulchsaat Ein Boden, der an der Oberfläche zu 100% wassergesättigt ist, kann kein zusätzliches Wasser mehr aufnehmen. Dieses fließt dann oberflächig ab, unabhängig davon, mit welcher Kultur der Boden bestellt wurde. Einen Einfluß auf die Wasserhaltefähigkeit hat neben der Bodenart die Bewirtschaftung. Wir praktizieren in unserem Betrieb fast ausschließlich das Prinzip der Mulchsaaten, d.h. der Boden wird nur flach im Saathorizont bearbeitet (ca. 10 bis 15 cm), dabei mit organischem Material vermischt und nicht gewendet. Regenwürmer und andere Bodenlebewesen leben von dem organischen Material und schließen die Nährstoffe …
Hier wird wohl gerade eine Kampagne gefahren. Der WDR hängt sich an die Aussage von Frau Hendricks. Der „Experte“ vom BUND behauptet dreist, dass ein Drittel der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland mit Mais bestellt wird. Von Versiegelung der Flächen durch Bebauung, Strassenbau und Industrieanlagen natürlich keine Rede. Bodenkundliche Daten? Fehlanzeige! Wissenschaftler werden nicht gefragt, Meteorologen auch nicht. Die könnten ja aufklären. Hier geht es nur noch um Stimmungsmache. Bitte den Beitrag beim WDR, Aktuelle Stunde, kommentieren. Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen
Frau Hendricks, nun ist aber langsam Schluss mit lustig. Habe Sonntag abend die Nachrichten gesehen in denen Sie behaupten, dass der Grund für die Überschwemmungen der letzten Tage der Maisanbau ist. Mal abgesehen davon, dass dies blanker Unsinn und in meinen Augen zynisch ist: Was wollen Sie mit einer solchen Aussage erreichen? Verstehen Sie jetzt auch schon was von Ackerbau? Und da Sie ja offensichtlich eine so profunde Kenntnis haben: welche Kulturen sollen wir denn anbauen, damit solche Überschwemmungen vermieden werden? Ich möchte wetten, dass Sie darauf keine Antwort parat haben. Wie denn auch. Bei 80 mm in 4 Stunden…
Diese Mail hat uns Kathrin geschickt. Sie hat so ihre Probleme mit einem verantwortungsvollen Einkauf. Es ist aber auch wirklich schwierig. Lieber Bauer Willi, ich habe nach der mittlerweile über einem Jahr alten Forumsdiskussion geschaut, weil das Thema heute, ob der Milchpreis wieder genauso aktuell ist, wie vor einem Jahr. Nun ist es (wieder) soweit… ich als Verbraucher muss dran glauben… diesmal bin ich für die Milchpreise verantwortlich und diesmal fühle ich(!) mich mal wirklich ungerecht behandelt. Nicht von dir… aber so insgesamt… Die Milchpreise im Keller… und mein Verhalten ist schuld!? Aber ich war es doch gar nicht… Schon vor einem Jahr berichtete ich von einer Molkerei in der Nähe, die früher mal geliefert hat, nun aber nicht mehr. Ich habe mich entschlossen, auch wenn ich weiß, dass Milch zugekauft wird, um die zahlreichen Märkte zu beliefern (mittlerweile ist die Milch auf Sylt angekommen), diese Milch weiter zu kaufen. Ich weiß, wo sie herkommt, ich kann mir die Kühe anschauen, sie schmeckt einfach gut (auch wenn der Fettgehalt von 3,9 auf 3,5 gesunken ist) …
Da soll mal einer sagen, Deutschland hätte kein Herz für Kinder…
Vielleicht wird diese Krise noch mehr „Milchmänner“ hervorbringen? Jedenfalls macht sich der Milchbauer ein Stück weit unabhängig. Oder ist der dann wieder vom „Milchmann“ abhängig? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen
Lidl wirbt mit gentechnikfreier Milch. Wir haben uns erkundigt. Hier das Ergebnis. Meine Mail an Lidl vom 3. Mai Ich bin Landwirt und habe aus Ihrer Pressemitteilung vom 29.04 2016 erfahren, dass Sie für Milch, die gentechnikfrei hergestellt wurde, dem Landwirt einen Aufpreis zahlen. Gerne hätte ich gewusst, wie hoch dieser Aufschlag ist. Was bekommt ein Landwirt, der dies nicht leistet, derzeit für seine Milch? Vielen Dank für Ihre Antwort Bauer Willi ____________________________________________ Die Antwort von Lidl am 19. Mai Vielen Dank für Ihre Anfrage. Hierzu teilen wir Ihnen gerne mit, dass das Einhalten der zur Vlog-Zertifizierung (Vlog = Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e. V.) notwendigen Anforderungen durch unabhängige Auditoren und Organisationen sowie den Vlog erfolgt. Im Übrigen bieten wir schon seit 2009 gentechnikfreie Milch an. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.egsh.de. Hier konnten innerhalb der letzten 6 Jahre über 12 Millionen Euro an die teilnehmenden Landwirte ausgeschüttet werden. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben und verbleiben Mit freundlichen Grüßen __________________________________________ Unsere Recherche: (bei einem teilnehmenden Bauern) Das Projekt …
Wieder ein Artikel von Thies. Diesmal geht es um die digitale Welt und die Demokratie 4.0 Wenn man in den eigenen vier Wänden Gäste empfängt, haben sich die Begrüßungsfloskeln mittlerweile geändert. Statt „Hallo, schön habt ihr es hier. Ist der Schrank neu?“, hört man als Gastgeber häufig zuerst „Gib mal dein WLAN-Passwort!“… Lebt man dann auch noch auf dem Land und hat urbanen Besuch, folgt dann kurz nach der Übergabe des Passwortes die Aussage „Wie lahm ist das denn bitte hier?!?“… Im Anhang findet sich eine Abbildung, wie groß die Unterschiede der Breitbandversorgung zwischen Stadt und Land sind. Dazu auch die recht aktuelle und höchst offizielle Quelle: https://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Informieren/DE/ZahlenFakten/Breitbandversorgung_Gemeinden.html In vielen ländlichen Regionen haben sich die Bewohner mit diesem Versorgungsgefälle abgefunden. Von den Telekommunikationsunternehmen kommt dazu dann die Aussage, dass die Anbindung dieser Gebiete mit geringer Kundendichte schlicht und einfach wesentlich unlukrativer ist als eine Anbindung urbaner Gegenden. Da müsste die Politik gezielt fördern. Ja, die Politik muss fördern. Auch im Sinne ihrer demokratischen Legitimation. Mal abgesehen davon, dass der ländliche Raum ansonsten wirtschaftlich und demographisch …
Geht es Ihnen wir mir? Weltbauerntag? Nie gehört. Was ist im world wide web zu lesen? Der Weltbauerntag am 1. Juni soll daran erinnern, dass Bauern weltweit für die Erzeugung von Lebensmitteln sorgen. Der Gedenktag wurde im Jahr 2000 bei der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover erstmals ausgerichtet. Das war´s. Mehr nicht. Es ist also ein Gedenktag. Wird an diesem Tag irgendwo irgendetwas stattfinden? Werden sich die Staats- und Regierungschefs irgendwo treffen und kluge Reden halten? Wohl kaum. Dieser Tag wird vorbeigehen, ohne das jemand groß Notiz davon nimmt. Wie halt bei anderen Gedenktagen auch. Ich habe mir in Vorbereitung zu diesem Tag mal ein paar Gedanken gemacht, wie es mit der Zukunft der Landwirtschaft bei uns aussehen könnte. Für den globalen Blick fehlt mir einfach die Ahnung. Sind bloß ein paar Überlegungen, ich kann auch vollkommen daneben liegen. Preise und das Risiko von Investitionen Niedrige Preise führen in der Regel dazu, dass Betriebe, die nicht wettbewerbsfähig sind, ausscheiden. Das ist nicht nur in der Landwirtschaft so, sondern in allen Branchen. Deren Marktanteile werden von anderen übernommen, …
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