61 Kommentare

  1. Ehemaliger Landwirt sagt

    Kann ja sein, dass der Polizeihund mit 2,83 Euro je Tag(2013) auskommen muss, aber glaubt jemand dass jeder beim FIFFI so geizig ist?

  2. Ehrlicher sagt

    Und die SPD als “Arbeiterpartei” und “Partei des kleines Mannes” fordert heute in der Person der Umweltministerin Henriks, dass die Lw umweltverträglicher werden soll, was soviel bedeutet, dass die Kosten für die Lw in Deutschland steigen sollen, obwohl bei uns schon mit einem der höchsten Standarts in der Welt produziert wird. Frau Hendriks drüfen dann auch Nahrungsmittel teurer werden und werden die Verpflegungssätze angehoben oder soll das Essen der unteren Bevölkerungsschicht demnächst nicht mehr aus Deutschland mit hohern Standarts kommen, sondern aus dem Ausland deutlich unkontrollierter? Will die SPD eine Dreiklassengesellschaft beim Essen ( billig Essen aus Osteuropa, hochwertige konventionelle Produkte aus Deutschland für den Mittelstand, und Ökohäpchen für die Umweltelite)

  3. Friedrich sagt

    Lieber Willi, toll mal diese Zahlen zu lesen. Für alles gibt es in Deutschland Kostenansätze.
    Wir haben auch einen Mindestlohn und in den LEH-Geschäften das Verbot unter Einstandpreis zu verkaufen bei Lebensmitteln. Überall wird kontrolliert , aber hier nicht !
    Warum sollte es nicht einen Mindestpreis für Milch, Fleisch, Getreide, Zucker usw. geben ?
    Da könnten sich die moralisierenden Kirchen, die besserwissenden Grünen und alle die mehr
    von der Landwirtschaft verstehen als wir dummen Bauern doch mal für stark machen, oder ?
    Vieleicht könnte man denen dann auch einmal glauben !

    • Inga sagt

      Jeder weiß, dass es ohne Chemie in der Landwirtschaft nicht geht, bzw. würden viele am Hungertuch nagen (was vile vielleicht selbst als Kind nach dem Krieg mitgemacht haben, deswegen dürfen wir Nachgeborene das nicht vergessen. (Anstatt sich darüber mal richtig Gedanken zu , wird lieber drüber geschimpft, um die überflüssige Energie, die wir aus dem guten Nahrungsmittelangebot deswegen, haben wieder irgendwie los zu werden)) wenn es sie nicht gäbe.
      Damit kann man sich ja gleichzeitig wichtig tun; auch ein Vorteil!?!

      Oder von diesen Sozialhilfeempfängern gehen mit ins Feld um Unkraut zu beseitigen, dann brauchen wir auch nicht zu spritzen. Das wäre doch viel umweltverträglicher und dann danach die Standarts der Produktion ausrichten.
      Die können auch im Stalll die Kälbchen füttern und misten! Auch Gemüse ernten.
      Oder sonstige Handarbeiten machen.

      Dan wären auch die Nichtlandwirtschafltichen Mitbürger ausgelastet udn würden uns nicht als ungefragt und unqualifiziert dazwischen reden.

      Denn dann hätten sie eine Ahnung!

      • Gast sagt

        Jeder, der sich mit Ökolandbau beschäftigt, weiß, daß es sehr wohl ohne Chemie geht und bei 100% Bioanbau keiner (global) hungern müsste, sondern nur wir in den Wohlstandsländern auf ca. 2/3 (Schweine-/Geflügel-) Fleisch verzichten müssten, was wiederum unsere Lebenserwartung erhöhen würde und volkswirtschaftlich enorme Krankheitskosten sparen würde.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Von diesem Vorschlag, werden die “Grillmeister” begeistert sein. 🙂 🙂 🙂

        • Inga sagt

          Gut,
          der Boden und die Maschinen sind da
          dann steigen wir alle auf Bio um. Aber dieses Wissen hat uns doch die Wissenschaft nach dem 2. WK geliefert, oder?

          Wenn da eitger drangeforscht wird, das kostet bestimtm landw. Subventionen, dann können wi rdas so machen, aber die weniger auf dem Markt vorhanden und gesunderen Lebensmittel sind dann teurer. Die Lebensmittelindustrie wie Molkereien haben weniger zu verarbgeiten und die Fachkräfte werden arbeitslos!

          Da hängt dann eine andere Kette dran!

          Sogar die Eiskugeln in der Eisdiele und die Sahne und wahrschienlich auch das Obst werden teurer.

  4. Schweinebauer Piet sagt

    Moin Will, war das Verhältnis ok, als vor ein paar jahren die Mich über 30 Cent brachte und die Schweine 1.80 und Getreide über 20 Euro?

  5. Sabine sagt

    Ich erinnere mich noch gut an die Medien-Hetze als es um die Abschaffung der alten Arbeitlosengeldregelung bzw. Sozialhilfe ging. Da wurden irgendwelche Mallorca-Sepps ausgepackt, die sich auf Malle von der Stütze angeblich ein schönes Leben machten. Es wurde lang und breit ausgewalzt, dass z.B. auch Landwirte keine deutschen Erntehelfer bekamen, weil die deutschen Arbeitslosen einfach zu faul waren….
    Dass auch damals die meisten Hilfe-Empfänger Kinder und Jugendliche, alte Leute oder Arbeitnehmer mit eingeschränkter Verwendbarkeit aufgrund von gesundheitlichen Problemen, besonderen Familiensituationen etc. wurde mal schön verschwiegen.
    Ähnliches Spiel sehen wir heute mit Flüchtlingen. Die meisten Statistiken zeigen ganz klar, dass wir Zuwanderung brauchen und Kriegsflüchtlinge meist sehr motiviert sind sich ein neues Leben hier aufzubauen ohne den Effekt, den wir bei Arbeitsmigranten sehen. Ich kenne das aus meiner eigenen Familie. Arbeitsmigranten verlassen ihre Heimat oft nicht ganz. Oft dämmert es ihnen sehr spät im Leben, dass man nicht einfach für ein paar Jahrzehnte aus einer Gesellschaft “auschecken” kann, Deutschland eben nicht eine Übergangsstation war und es das Dorf, was sie vor Jahrzehnten verlassen haben, nur noch in der Subkultur der deutschen Großstädte zu finden ist.
    Kriegsflüchtlinge verlassen ihre Heimat oft als letzte und endgültige Lösung. Fragt mal die Landwirte, die nach dem 2. Weltkrieg hier angesiedelt wurden.

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