Autor: Bauer Willi

Erreger-Tourismus

Darüber redet kaum einer: unsere Mobilität bringt auch neue Krankheiten nach Europa. Gelbrost war in den vergangenen zwei Jahren schon zunehmend zu beobachten und Schwarzrost bisher bei uns kaum bekannt. Ein lesenswerter Artikel, auch für Bürger und Konsumenten… http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/der-schwarzrost-bedroht-die-weizenernte-in-europa-was-ist-die-ursache-14912444.html

Es gibt kein Nullrisiko…

Und wir fürchten uns vor den falschen Dingen. So auch vor Glyphosat. Und warum mehr Hygiene beim Kochen viele echte Risiken senken könnten. Ein lesenswertes Interview mit dem Präsidenten des Bundesinstitutes für Risikoforschung. http://www.nrz.de/leben/risikoforscher-wovor-wir-uns-wirklich-fuerchten-sollten-id209872741.html

Feldbegehung am 12. März 2017

Vor genau einem Jahr, am zweiten Sonntag im März, haben wir die erste Feldbegehung 2016 gemacht. Jetzt wollen wir uns anschauen, wie unser Weizen, Raps und die Zwischenfrüchte in diesem Jahr aussehen. Mein Fazit: im letzten Jahr war das Wachstum ein wenig weiter. Aber schaut selbst und vielleicht zeigt ihr uns, wie es bei euch aussieht. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Bauernhöfe oder Agrarfabriken?

Ein Gastartikel von Prof. Dr. Alfons Balmann, der am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung (IAMO) in Halle forscht und uns seinen IAMO Policy Brief „Bauernhöfe oder Agrarfabriken“ (PDF) zusammengefasst hat. Alfons Balmann ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des BMEL. Thesen zur Überwindung gesellschaftlicher Kritik an der konventionellen Landwirtschaft Die Vernachlässigung von Tier- und Umweltschutzproblemen heutiger landwirtschaftlicher Produktionsweisen führte zu einer Entfremdung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft sowie dem Verlust an Deutungshoheit über landwirtschaftliche Fragen. Der erforderliche Korrekturbedarf in der Produktion ist teuer, benötigt erhebliche Innovationen und lässt sich wohl nur von einem Teil der heutigen landwirtschaftlichen Betriebe bzw. Unternehmen bewältigen. Im Ergebnis führen die notwendigen Anpassungen vermutlich zu Strukturen, die derzeit als industrielle Landwirtschaft verstanden werden. Bereits heute erfolgt der Großteil der deutschen Agrarproduktion nach industriellen Prinzipien. Kennzeichen sind die ausgeprägte Arbeitsteilung, hohe Kapitalintensität sowie die zunehmende Dominanz von Fremdkapital, Fremdarbeitskräften und Pachtflächen. Den scheinbaren Widerspruch zwischen weiterem Strukturwandel und höheren Tier- und Umweltstandards kann die Landwirtschaft gegenüber der Gesellschaft nur auflösen, wenn sie aktiv gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Es geht nicht um Bauernhöfe oder Agrarfabriken, sondern darum, dass …

Sich selbst auf den Weg machen…

Warum auf andere warten? Das haben sich die Junglandwirte im Raum Stade gefragt und ein tolles Video produziert. Sie zeigen darin ihre tägliche Arbeit auf dem Feld, im Stall oder auch in den Obstplantagen,  von denen es dort einige gibt. Richtig sympathisch gemacht, weil sie einfach den Alltag zeigen. So geht´s. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Im Taubertal unterwegs

Vielen Dank an Familie Beck, die uns heute ihren Betrieb mit 300 Milchkühen hoch über dem Taubertal in Weikersheim gezeigt haben. Wird in einer Betriebsgemeinschaft geführt was es möglich macht, dass man auch mal frei hat. Unterwegs im Raum Frankfurt 17 Grad!! Ob der Frühling wirklich schon kommt? [huge_it_gallery id=“52″]

Nitrat und Glyphosat – ran an die Presse

Genervt durch die Meldungen über Nitrat und Glyphosat im Wasser hat ein hat ein Landwirt in Ostfriesland letztes Jahr sein Drainagewasser von der LUFA auf diese beiden Stoffe hin untersuchen lassen. Das Ergebnis war mehr als erfreulich; in der ersten Probe vom 24.02.2016 wurde folgendes festgestellt: NO3-N 6,84 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 NO3 30,28 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 Glyphosat < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 AMPA < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36   Die zweite Probe , am 25.05 wurde im Beisein der lokalen Presse gezogen. Ein durchaus mutiger Schritt, denn das Ergebnis war nicht vorhersehbar. Es brachte diese Werte zu Tage: NO3-N 3,32 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 NO3 14,70 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 Glyphosat < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 AMPA < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 Der gesetzlich festgeschriebene Nitrathöchstwert für Trinkwasser liegt bei 50 mg/l, Glyphosat und das Abbaumetabolit AMPA waren nicht nachweisbar! Die Drainage lag in etwa 1m Tiefe, 4 Wochen vor der 2. Probenahme wurde vor der Aussaat …

Der Griff ins Dunkle…

„Gentechnik ist heute nicht mehr nur noch Gut oder Böse“ so ein Zitat aus einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, der sich nur vordergründig mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer beschäftigt. Und dann noch der Satz „Grüne Gentechnik gibt es eigentlich nicht“. Allein deshalb lohnt es sich schon, diesen Artikel zu lesen, auch wenn die Überschrift meines Erachtens etwas reißerisch ist. Der Inhalt ist ausgewogen, birgt aber genügend Stoff für Kommentare… http://www.sueddeutsche.de/wissen/gruene-gentechnik-der-griff-ins-dunkle-1.3163316