Autor: Bauer Willi

Im Treibhaus schuften – Verbraucher profitiert

Ist das Europa? Ja, auch das ist Europa. Eine bedrückende Reportage über die Arbeit und das Leben von etwa 80.000 Migranten im Treibhaus-Meer von Almeria. Für unser billiges Gemüse und Obst in Westeuropa. Faire Arbeitsbedingungen sind das nicht! Doch wer kümmert sich drum? Und wen interessiert es überhaupt? http://info.arte.tv/de/spanien-im-treibhaus-schuften

…. das Herz blutet – wie 12 Stunden ein Jahr entscheiden.

Diesen Text und ein kleines Video hat mir Bauer Fritz aus Österreich am 25.Mai  geschickt. Ich kann seine Gefühle sehr gut nachvollziehen… Es ist Anfang Mai. Nach vielen Kältetagen im April folgt endlich Schönwetter. Es ist die richtige Zeit zum Sojaanbau. Alle Wetterprognose-Anbieter sagen Regen  voraus – in einigen Tagen. Am Markt wird „Donausoja“ gefordert, weil sich Österreich 100% gentechnikfreiem Anbau verschrieben hat, die Nachfrage (angeblich) groß ist und inländische Produktion sinnvoller ist als Importe aus dem Ausland. Ich entschließe mich, von meinen Flächen heuer 30% mit Soja zu bebauen. Soja ist ja eine sogenannte Commodity für den Weltmarkthandel. Die gesamte Sojaproduktion der EU beträgt dabei weniger als 1%, nämlich nur 0,9 Millionen Hektar (= 900.000 ha; davon Platz 1 Italien mit 330.000 ha, Platz 6 Österreich mit 55.000 ha, Platz 9 Deutschland mit 15.000 ha). Im Vergleich dazu Brasilien und USA mit jeweils 34 Millionen Hektar, davon aber mehr als 90% GVO-Soja. Ich folge dem Rat, mich gegen Preisschwankungen mit einen Anbaukontrakt abzusichern. Als Preis werden 354 Euro netto je Tonne Trockenware geboten, sofern alle geforderten …

Hausbesetzer auf dem Land

Hausbesetzer gibt es nicht nur in der Großstadt, sondern auch auf dem Land. Neben unserem Hof haben Bienen (oder sind es Wespen?) einen Nistkasten in Besitz genommen. So war das nicht gedacht. Strafrechtliche Konsequenzen wird es wohl nicht haben… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Ein französischer Preisvergleich…

Schon im April habe diesen Einkaufszettel aus Frankreich erhalten… und am darauffolgenden Tag mit den Preisen beim Rewe hier in der Nähe von Köln verglichen. Ist doch interessant, oder? Lieber Bauer Willi, neulich habe ich Dir mal einen Brief geschrieben, in dem ich Dir erklärt habe, dass ich mir keine teuren Lebensmittel leisten kann, weil ich so viel Steuern zahlen muss. Es stimmt, dass ich so viel Sozialbeiträge, Steuern und sonstige Abgaben inklusive Müllabfuhr und so weiter zahlen muss, dass mir von dem, was ich verdiene, grad bloß ein gutes Drittel bleibt. Aber ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich als Deutscher in Frankreich wohne. Als ich die Beiträge von den Kommentatoren gelesen habe, ist mir aufgegangen, dass ich mir sehr wohl teure Lebensmittel leiste, weil mir in Frankreich ja gar nichts anderes übrig bleibt. Ich schicke Dir hier mal ein paar Preise, weil es doch interessant ist, die deutschen und französischen Lebensmittelpreise miteinander zu vergleichen. Die Preise stammen vom Intermarché, das ist die billigste französische Supermarktkette hier in unserer Gegend. Der Carrefour, der Supermarché, …

Un-wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung

Ob das jetzt ein paar Professoren ärgern wird? Das BMEL bittet Landwirte, sich bis zum 5. Juni zu melden, wenn sie in einem Praktiker-Netzwerk ihre Meinung zu einer praxisnahen Gesetzgebung sagen wollen. Hier der Link: http://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/_Texte/Praktikernetzwerk.html „Wichtig ist dabei, dass die Praktikerinnen und Praktiker sich nicht als Vertreterinnen und Vertreter eines Verbandes beteiligen, sondern als Einzelperson und unabhängig von Verbandsmeinungen. Auch landwirtschaftliche Beraterinnen und Berater, die aus ihrer Praxis Einblick in den Arbeitsalltag in Agrarbetrieben haben, sind willkommen.“ Ich habe meine „Bewerbung“ schon mal weggeschickt. Macht ihr doch auch mit! Euer Bauer Willi

Die Zuckerlüge

Diese Rezension schickte mir Franz, ein ehemaliger Kollege. Er freut sich, dass es noch Bücher gibt, die gegen den allgemeinen Mainstream anschreiben. Hier seine Bewertung: Ein neu erschienenes Buch von Detlef Brendel und Sven-David Müller „Die Zucker-Lüge“ (Link zu Amazon) beschäftigt sich mit der Frage, ob Zucker wirklich krank oder, genauer gesagt, zuckerkrank macht. Führt der Genuss zum Herztod oder ist Zucker eine Droge ähnlich Kokain? Diese und weitere Vorurteile werden im Buch aufgegriffen und wiederlegt. Mit solchen Vorurteilen räumt das aktuelles Buch auf. Gezielte Medienkampagnen gegen Zucker versuchen seit Jahren, dem Verbraucher ein schlechtes Gewissen einzuhauchen. Besonders bemerkenswert ist, wie durch diese Medienkampagnen die „allgemeine“ Auffassung systematisch verändert wird, was letztlich durch die Politik aufgegriffen wird und paternalistische Reaktionen hervorruft: Der Staat soll die Aufgabe übernehmen, seine Bürger zu schützen. Nicht die Aussage „Zucker tötet“ wird wissenschaftlich hinterfragt, sondern der Staat wird aufgefordert, gegen das vermeintliche stille „Töten“ vorzugehen. Auch hier zeigt sich wieder: Es ist besser, immer mal wieder über den Tellerrand zu schauen. Euer Franz   Interessant auch ein Interview der „Wirtschafts-Woche“ …

JU 52 über dem Rübenfeld

Eine alte JU52 fliegt über mein Rübenfeld, während ich ein „Hallo Leute Video“ aufnehme. Das war bestimmt ein EU-Kontrolleur… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Die Sehnsucht nach der kostbaren Milch

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Zitat: Antoine de Saint-Exupery Vielleicht hilft ein wenig Science-Fiktion auch bei den Milchbauern um die Sehnsucht nach der kostbaren Milch zu wecken… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen  

Intelligente Hackmaschine spart Pflanzenschutzmittel

Auf dem 25. Firmenjubiläum von Geo-Konzept wurde diese interessante Hackmaschine vorgestellt, die nicht nur zwischen den Reihen sondern auch in der Reihe das Unkraut entfernt. Mittels optischer Erkennung ist das Gerät in der Lage, jede Kulturpflanze zu erkennen und dementsprechend die Hacke so einzusetzen, dass diese geschont wird, alle anderen Beikräuter aber entfernt werden. Der Schlepper wird satellitengeführt, so dass bis auf das Vorgewende autonom gefahren werden kann. Faszinierend, dass wirklich keine einzige Rübenpflanze (geht natürlich auch mit Mais, Gemüse oder anderen Kulturen) weggehackt wird. Im Praxiseinsatz kann die Maschine auch etwas schneller fahren. Fazit: es ist heute schon möglich, in Reihenkulturen Unkräuter ganz ohne Pflanzenschutzmittel zu entfernen. Bevor ich mir aber ein solches Teil kaufe, muss ich noch ein wenig sparen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Technik die begeistert…

Am vergangenen Freitag war ich zum 25. Firmenjubiläum von Geo-Konzept eingeladen. Die Themen dieser innovativen Firma sind satellitengestützte Lenksysteme für die Landwirtschaft, aber auch Fernerkundung mit Drohnen und Kleinflugzeugen. Ich habe den Inhaber Thomas Muhr gefragt, wo er die nächsten Entwicklungsschritte in der Technisierung der Landwirtschaft sieht. Während des Tages habe ich viele interessante Maschinen bei der Arbeit gesehen und gefilmt. Doch erst einmal das Interview. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Euer Bauer Willi