Autor: Bauer Willi

Alp-Saison 2017 startet…

Bei Alois im Oberallgäu ging es gestern mit den „Moggele“ auf die Alp. Alle Tiere sind mit einem „bewährten“ Navigations-System ausgestattet… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

20. Mai 2017 – alles im grünen Bereich

Will euch mal wieder zeigen, wie es aktuell im Feld aussieht. Seit der letzten Feldbegehung hat sich viel getan. Raps, Weizen, Kartoffeln und Zuckerrüben haben sich gut entwickelt. Donnerstag und Freitag hatten wir glücklicherweise einen wunderschönen Landregen, der uns 15 mm gebracht hat. Das freut… euren Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Zuviel Gehacktes…

Wir könnten uns „geehrt“ fühlen. Unser Blog hat halt doch ein bisschen Reichweite und erscheint deshalb wohl auch irgendwelchen „bösen Buben“ als lukratives Ziel. Aber das Thema ist zu ernst und wir sind auch ein wenig geschockt darüber, was in den letzten Tagen passierte. Vom 5. bis zum 14. Mai wurde unser Server permanent von Hackern ganz gezielt angegriffen. Und zwar in einer professionellen Art und Weise, wie ich es bisher nicht erlebt habe. Die Angreifer wechselten laufend ihre Basis-IP-Adressen um der Blockierung auszuweichen und um eine Rückverfolgbarkeit unmöglich zu machen. Von Venezuela (siehe Beitragsbild),  Kasachstan, Pakistan, usw. kamen die Attacken gut verteilt über den Globus. Das Ziel der Hacker war es eindeutig, administrative Rechte an Blogsystem und Beiträgen zu erlangen. Mehr Details verrate ich über die Systematik nicht, denn die „bösen Buben“ lesen sicher mit. Es gelang ihnen aber nicht irgendwelchen Schaden anzurichten, weil wir uns von Anfang an nicht mit der Standard-Sicherheit begnügen. Aber hätten wir nicht ein professionelles Monitoring installiert gehabt, wir hätten möglicherweise das fiese Treiben gar nicht bemerkt. So aber …

Unzufrieden…

…waren wohl alle Podiumsteilnehmer (und auch viele Zuhörer) der Veranstaltung des Öko-Referates des ASTA Bonn am 16. Mai über den Verlauf der Diskussion zum Thema Welternährung. Positiv war allerdings, dass der Hörsaal 17 bis auf den letzten Platz gefüllt war, was das große Interesse an der Auseinandersetzung „Öko versus Konventionell“ zeigt. Übrigens: vielen Dank für die vielen Anregungen hier im Blog im Vorfeld der Veranstaltung. Warum war ich unzufrieden? Weil ich wieder einmal die hinlänglich bekannten Begriffe Ressourcenschonung, Biodiversität, weniger Lebensmittelverschwendung, Änderung des Konsumverhaltens und so weiter gehört habe. Es wurde Systemkritik geübt (was ja auch erlaubt ist) aber auf meine zahlreichen Fragen, wie denn eine Änderung faktisch herbeigeführt werden soll, habe ich keine Antworten erhalten. Eine Studentin brachte es schließlich auf den Punkt mit der Frage an Prof. Köpke: „Sie reden hier immer von Kleinbauern und titulieren Bauer Willi auch als Kleinbauern. Warum geben Sie ihm keine Antwort auf seine Fragen? Der Kleinbauer aus Asien sitzt heute nicht hier, aber der Kleinbauer aus dem Rheinland sitzt hier und möchte Antworten. Und ich auch. Alles andere …

Von oben betrachtet…

Heute (17.05.2017) Morgen hat Alois von seinem Alpweg aus am Grünten einen schönen Blick ins Iller-Tal, wo mit Hochdruck die Silage-Ernte vom ersten Schnitt läuft. Wenn man einen solchen Blick hat, braucht man keine Drohne Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

REWE liebt Bauern…

WOW! Was ist denn auf einmal los? Erst kürzlich demonstriert Greenpeace vor LIDL-Geschäften für höhere Schweinepreise, und jetzt bringt REWE ganz aktuell ein Video mit der Aussage, dass „Landwirt der wichtigste Beruf der Welt ist.“ Der im Video gezeigte Bauerjunge „fährt gerne Traktor, ist gerne an der frischen Luft und seine Familie macht die leckersten Kartoffeln“. Deshalb soll man ja auch bei REWE regionale Produkte kaufen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Danke an Herrn Caparros und seine Marketing-Mannschaft. Gerne mehr davon… Und ich hätte auch schon ein Thema für das nächste Video: „Heute zeigen wir euch mal die Preisverhandlungen zwischen REWE und den Bauern“. Geht natürlich auch mit Schlachthöfen und Molkereien… Ich bin sicher, dass bringt ganz viele Klicks und Likes bei Facebook… Bauer Willi

Optimaler Schnittzeitpunkt…

Im Oberallgäu hat sich das Wetter nun auch soweit gebessert, dass die Silage-Ernte vom 1. Schnitt großflächig beginnt. Alois erklärt ein bisschen die Hintergründe, warum der Schnittzeitpunkt für die Milcherzeuger so wichtig ist. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Welternährung – strittige Fragen…

Heute abend um 19.00 Uhr bin ich zu einer Podiumsdiskussion vom Ökoreferat des AStA Bonn eingeladen. Hier die Ankündigung: http://www.bonnboard.de/event/640 Wie ihr sehen könnt, bin ich der einzige „Konventionelle“ in der Runde. Folgende Fragen sollen bearbeitet werden: Kann auf den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger komplett verzichtet werden? Wie steht es um Effizienz, Produktivität und Wirtschaftlichkeit bei extensiv wirtschaftenden Kleinbauern bzw. bei industrieller Tierhaltung? Welche Rolle spielt der Zugang zu und das Eigentum an Ackerland? Welche Rolle hat die Nutztierhaltung für die Welternährung? Welche Verantwortung haben Verbraucher*innen, Firmen und die Politik? Welchen Realitäten müssen sich Landwirte in der heutigen Zeit stellen und welche guten Gründe gibt es für ihre Art der Bewirtschaftung? Ich könnte gut noch etwas „Munition“ gebrauchen, denn ich weiß nicht, ob ich auf alle Fragen auch eine passende Antwort parat haben werde. Mit der „Welternährung“ habe ich mich sicher nicht so eingehend befasst wie Felix Prinz zu Löwenstein, der dazu schließlich ein Buch geschrieben hat und als Präsident der Ökobauern sicherlich mehr Diskussionserfahrung hat als ich. Ich hab das Buch jetzt zweimal gelesen und finde …