Wir könnten uns „geehrt“ fühlen. Unser Blog hat halt doch ein bisschen Reichweite und erscheint deshalb wohl auch irgendwelchen „bösen Buben“ als lukratives Ziel. Aber das Thema ist zu ernst und wir sind auch ein wenig geschockt darüber, was in den letzten Tagen passierte. Vom 5. bis zum 14. Mai wurde unser Server permanent von Hackern ganz gezielt angegriffen. Und zwar in einer professionellen Art und Weise, wie ich es bisher nicht erlebt habe. Die Angreifer wechselten laufend ihre Basis-IP-Adressen um der Blockierung auszuweichen und um eine Rückverfolgbarkeit unmöglich zu machen. Von Venezuela (siehe Beitragsbild), Kasachstan, Pakistan, usw. kamen die Attacken gut verteilt über den Globus. Das Ziel der Hacker war es eindeutig, administrative Rechte an Blogsystem und Beiträgen zu erlangen. Mehr Details verrate ich über die Systematik nicht, denn die „bösen Buben“ lesen sicher mit. Es gelang ihnen aber nicht irgendwelchen Schaden anzurichten, weil wir uns von Anfang an nicht mit der Standard-Sicherheit begnügen. Aber hätten wir nicht ein professionelles Monitoring installiert gehabt, wir hätten möglicherweise das fiese Treiben gar nicht bemerkt. So aber …