Vor 10 Tagen hat es in Südtirol, im Gebiet um den Kalterer See, gehagelt. Da ich dort zwei Freunde habe, Toni Ortler und Klemens Kössler, habe ich mir das angesehen und den beiden ein paar Fragen gestellt. Die Hagelschauer dauerte nur rund 15 Minuten, die Hagelkörner waren nicht mal kirschgroß, aber die Dauer reichte, um im Zentrum des Hagelgebietes beim Wein sämtliche Blätter zu zerstören und auch Schäden am Holz zu verursachen. Die Trauben sind nicht mehr verwertbar. Totalschaden Bei den Äpfeln sieht man den Schaden auf den ersten Blick nicht. Zwar haben die Blätter auch Löcher und Risse, aber dies sieht man erst, wenn man sich die Bestände genauer ansieht. Die Früchte haben etwa die halbe Endgröße, aber durch die Einschläge überall Druckstellen, die natürlich nicht wieder auswachsen. Die fertigen Früchte sind zur Ernte nur noch für die industrielle Verarbeitung (Saft, Kompott) zu gebrauchen, denn der Kunde mag nur optisch lupenreine Früchte. Im Gebiet sieht man einige Flächen mit Hagelschutznetzen. Ich habe Toni und Klemens gefragt, warum sie bisher noch keine solchen Netze haben. …