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Kommentare 27

Zum Thema Entwicklungsländer…

http://plus.faz.net/faz-plus/wirtschaft/2018-03-16/cb0f49ea9198f0b62431c69f454b70f1/

Bild: Facebook

Interessant sind die Schlußfolgerungen, wie die Ernten dort verbessert werden können.

 

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27 Kommentare

  1. Astrid sagt

    Bildung und Verhütung für Frauen.
    Bedingungsloses Grundeinkommen, damit die Menschen sich eine eigene Existenz aufbauen können.
    Kein Futtermittelanbau, schon gar nicht für uns Menschen in den reichen Ländern.
    Anbau von pflanzlicher Nahrung für die inländische Bevölkerung.

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    • Paulus sagt

      Hallo Astrid, schön das Du wieder mal da bist. Mit der Aussage Deines ersten Satzes gehe ich fast konform. Bildung für Frauen halte ich neben den Bemühungen um Gleichberechtigung für extrem wichtig – allein mit der Verhütung ist das so eine Sache. Ich hoffe es erschreckt Dich nicht, aber die Männer müssen sich die Pariser überziehen.
      Ein bedingungsloses Grundeinkommen gewähren wir einem großen Teil der Afrikaner, gemessen an der Höhe der Entwicklungs- und humanitären Hilfe schon seit ewigen Zeiten. Es kommt nur darauf an wo die Hilfe landet; das dürften allzu oft Banken in der Schweiz oder in London sein.
      Sieh mal, so kommen sich selbst Hardcore Bioveganer und Allesfresser doch schon mal ein wenig näher. Du darfst auch ruhig mal antworten, das würde den Dialog befruchten.

      4+
    • Obstbäuerin sagt

      Hallo Astrid, vor allen Dingen sollte kein ha gutes Ackerland in Afrika für die Produktion von Bio-Pflanzenschutzmitteln (Chrysanthemen) für europäische Luxusproduktion genutzt werden dürfen.

      2+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Immer wieder gibt es Getreide das nicht für den Menschlichen Verzehr geeignet ist,
      was soll man mit diesem Getreide machen, nach Afrika liefern?

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    • bauerhans sagt

      „Nahrung für die inländische Bevölkerung.“

      pommes,burger,schnitzel,currywurst,döner,chicken wings.

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      • Inga sagt

        Das wächst in Afrika leider nicht, außer Mc Donalds macht da Filialen auf!

        Bekommt dafür bestimmt auch unsere Steuergelder in Form von Entwicklungsgelder!

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  2. AdT sagt

    Sehr lehrreich ist das Video auf Youtube: Matin Quaim, Welternährung und Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern.

    Demnach ist Produktivitätssteigerung – vor allem bei den Subsistenzlandwirten in Afrika und Asien, auf die der größte Teil der Agrarproduktion dort entfällt – eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Notwendige Bedingung zur Bekämpfung der quantitativen und viel weiter verbreiteten qualitativen Mangelernährung ist außerdem, na was wohl…? Die FAZ hat es nicht erwähnt, vielleicht weil sie es ihren eingefleischten Lesern nicht zumuten wollte. 😉

    Keine Sorge, ich schicke mich nicht an, Sie hier zu missionieren. Zivilgesellschaftliche Kräfte und mit ihnen der LEH wird Sie als Verbraucher schon „erziehen“, und Sie werden kulinarisch nichts vermissen.

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  3. Paulus sagt

    Wenn ich es richtig interpretiere sagt uns Bericht der FAO doch nichts anderes, als das es mit Bio nach den naiven Vorstellungen so mancher Mitbürger wohl nicht zu schaffen ist die zunehmende Weltbevölkerung zu ernähren, oder täusche ich mich.
    Um alle satt zu bekommen bedarf es nach meiner Auffassung der Technologie, im weitesten Sinne.
    Was das afrikanische Elend betrifft, hatte ich mich hier schon mehrmals deutlich, und zwar aufgrund eigener Erfahrungen geäußert. Da muss man den vorhandenen Kommentaren nichts mehr hinzufügen.

    Am Rande noch:
    Perspektivisch gesehen vertrete ich übrigens immer noch die Auffassung, dass der Bayer-Monsanto-Deal strategisch richtig war. Den Analysten glaube ich kein Wort, die denken überwiegend in Quartals- bzw. kurzfristigen Ergebnissen. Das ist nun mal deren Spielwiese und mehr kommt da auch nicht. Womit wir wieder beim Thema des Grauens, nämlich der Technologie angekommen sind.

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    • fingerphilosoph sagt

      Die Weltbevölkerung nimmt nur zu, WEIL sie ernährt werden kann, und sie wird weiter zunehmen, SOLANGE sie ernährt werden kann.

      Weitere Industrialisierung/Technisierung mit dem Verweis auf den Welthunger zu fordern oder zu rechtfertigen, ist ein Trugschluss, dem vor allem Ingenieure gern erliegen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Weitere Industrialisierung/Technisierung führt zu weiter steigenden Bevölkerungszahlen, insbesondere da, wo Religionen eine wesentliche Rolle spielen und Frauen unterdrückt werden.

      Von 149 Mio km² Landfläche sind 101 Mio km² nicht nutzbar (Eis, Steppe, Tropenwald etc.) 25 Mio km² sind Grasland, von 13 Mio km² Ackerland werden 5 Mio km² vorindustriell, 4 Mio km² industriell genutzt. Bleiben 4 Mio km² Ackerland, die derzeit brach liegen. Rein von den Zahlen her, könnte die Welt wahrscheinlich schon mit BIO ernährt werden, vor allem, wenn das Grasland für die Viehwirtschaft voll genutzt würde.
      BIO in Industrieländern ist außerdem nicht mit vorindustrieller Produktion in Entwicklungsländern identisch. Ich selber zähle mich nicht zu den BIO-Freaks, weil ich diese ganze BIO-Welle nicht für ehrlich halte, wobei natürlich auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen.

      Im vorindustrieller Produktion werden 2,6 Milliarden Menschen ernährt, mit industrieller 4,6 Milliarden. Diese Zahlen stammen von einer Seite namens monstermaschine, die für einen Ingenieur wahrscheinlich nicht uninteressant ist.

      BIO funktioniert trotzdem nicht, weil immer größer werdende Städte nicht mit kleinbäuerlichen Familienbetrieben ernährt werden können. Der von Städten ausgehende Bedarf bedingt Strukturen, die nur mit industrieller LW bedient werden können.

      Flucht geht übrigens mehr auf Krieg und Korruption zurück und auf den Wunsch nach Verbesserung der Lebensumstände, weniger auf Hunger. Brutal, aber wahr: Hungernde sind zu schwach, um sich auf den Weg zu machen.

      1+
      • Paulus sagt

        @Fingerphilosoph,
        Du beschreibst immer wunderschön irgendwelche Ursachen ohne auch nur einmal Ansätze zur Lösung aufzuzeigen. Das ist mir zu einfach, scheint aber eine Eigenart der Philosophen zu sein. Dieser Jesusdarsteller aus Wuppertal kann das ja auch ganz gut, nur bei seinen Lösungsansätzen holt er immer nur das Blaue vom Himmel. Ich hätte schon ganz gerne mal skizziert wie man sich das denn konkret so vorstellt; sozusagen wünsche ich mir einen gesellschaftlichen Entwurf seitens deiner Fraktion.
        Um deine Gedankengänge konsequent zu Ende zu denken, müssen wir uns trivial gesagt, Gedanken darüber machen wie wir einen Teil unserer Artgenossen eliminieren.
        Bei wem fangen wir? An der französischen Küste, also an deinem Wohnort wäre es mir persönlich jetzt nicht so angenehm. In Afrika wurde ich auch in den entlegensten Orten mit Herzlichkeit empfangen, das wäre mir erst recht unangenehm. Die stolzen Tuareg in der Sahara verhielten sich vor so ca. 40 Jahren äußerst unfreundlich und haben uns auch noch beklaut. Mit denen würde ich mich aber nicht anlegen.
        Ich sage dir was, in Afrika und auch in manch anderen Ländern hat Bevölkerungswachstum herzlich wenig bis gar nichts mit Technologie zu tun. Eine Ursache hat eine gewisse Fürstin von und zu in einer Talkshow (welch ein bescheuerter Begriff) mal schön zum Ausdruck gebracht.
        Das hat mit der Zähmung des Feuers, der Erfindung der Dampfmaschine und weiteren technischen Errungenschaften und selbst mit Bad Gouvernance nun wirklich nichts zu tun.
        Da stand doch tatsächlich mal so ein entrückter Pope aus Rom in Afrika und sagte: wachset und mehret Euch. Na denn.

        1+
        • fingerphilosoph sagt

          Ich bin nicht dafür, dass irgendwer eliminiert wird, sondern ich bin dafür, nicht noch weitere Technologien zu erfinden, die im Endeffekt noch mehr Menschen ernähren. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich das doch wohl schon mehrfach deutlich gemacht. Mein Vorschlag wäre, sämtliche Technologien erst mal auf dem aktuellen Stand einzufrieren, sämtliche Ingenieure und Techniker in den vorzeitigen Ruhestand zu schicken und die Auszahlung der Rente an die Bedingung zu knüpfen, dass sie den Ruhestand nicht für weitere Technologieprojekte verwenden, wie gewisse Paulusse das offenbar vorhaben.

          Bevölkerungswachstum hat hauptsächlich mit Technologie zu tun, denn nur dank Technologie können Ansammlungen von Menschen (wie in Städten) ernährt werden. Ohne Technologie gäbe es keine Städte, ohne Städte gäbe es keinen Ort, an dem die dritten, vierten, siebten Söhne und Töchter ihr Glück suchen können. Wenn alle die Kinder und Kindeskinder bei den Familien auf dem Stück Land bleiben müssten, das im Familienbesitz ist, würde das Bevölkerungswachstum rapide zurückgehen, das kannst Du mir glauben.
          Bevölkerungswachstum findet nur da statt, wo es für die Nachkommen Ausweichmöglichkeiten gibt.

          Technologie ist der Überlebensvorteil des Menschen, mit dem er sich über die Natur erhoben hat. Nur deshalb kann er sich vermehren wie die Kaninchen.

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          • fingerphilosoph sagt

            Der Pope aus Rom sollte den Ingenieuren und Technikern im Ruhestand Gesellschaft leisten. Dem sein Gott ist übrigens einer, der aus brennenden Dornbüschen spricht und als Feuersäule den Weg durch die Wüste weist.

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          • Mark sagt

            „Bevölkerungswachstum findet nur da statt, wo es für die Nachkommen Ausweichmöglichkeiten gibt.“ Wo ist denn das Bevölkerungswachstum derzeit am stärksten? In den hochtechnisierten Industrieländern oder in den Armutregionen ohne wirkliche Perspektiven? Wohl eher in den letzteren. Willst Du das Bevölkerungswachstum dadurch lösen, dass Ausweichmöglichkeiten eliminiert werden? Das hieße dann, die Politik von Seehofer ist richtig, oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden?

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            • fingerphilosoph sagt

              Mit „Ausweichmöglichkeit“ meine ich generell die Städte, denn überall, wo die Möglichkeit besteht, in Städte abzuwandern, um dort einen (besseren oder überhaupt einen) Job zu kriegen als auf dem Land, findet Bevölkerungwachstum statt. In den Industrieländern werden auch deshalb weniger Kinder geboren, weil der Großteil der Menschen (Deutschland bspw. 75%) bereits in Städten lebt und höchstens noch von einer Stadt in die andere ausweichen kann, um dort einen besseren Job und ein besseres Leben zu finden. Deshalb hat in Europa eine gewisse Desillusionierung eingesetzt, und das übrigens auch bei den Landbewohnern, denn die Verstädterung verändert ja auch das Land und wandelt es in städtisches Einzugsgebiet um. Unter anderem durch Industrialisierung der LW mit der Folge, dass der Stadtbewohner über die „ausgeräumten Landschaften“ jammert, wo er lieber Naturkulisse hätte.

              Die Weltbevölkerung wächst mit und ohne Seehofer in gleichem Ausmaß. Überschätz den Horsti mal nicht so maßlos. Es geht hier nicht um die Menschen, die auf der Flucht sind, sondern um die 80 bis 90 Millionen, die derzeit jedes Jahr neu zur Weltbevölkerung dazukommen.

              Ein Mensch in einem Industrieland verbraucht 30 bis 50mal mehr Energie als ein Mensch in einem Entwicklungsland und hinterlässt einen entsprechend größeren ökologischen Fußabdruck.

              Ein „besseres Leben“ sieht für die Menschen, die in Städte abwandern, um dort ihr Glück zu suchen, de facto so aus, dass sie deutlich mehr Energie und Ressourcen verbrauchen wollen. Das gilt übrigens nicht nur für Entwicklungsländer, sondern generell. Ein besseres Leben ist gleichbedeutend mit der Möglichkeit, mehr Energie und Ressourcen verbrauchen zu können.

              Das ist es, was Technologie doch eigentlich verspricht: mehr Energie- und Ressourcenverbrauch, sprich Naturzerstörung, für alle. Das ist auch so, wenn man den Input-Output-Wirkungsgrad beliebiger Technik verbessert, um angeblich „Energie zu sparen“. Mit Technik wird nie Energie gespart, sondern immer und ausnahmslos Fremdenergie verbraucht. Das ist nämlich der Sinn und Zweck von Technik.

              In meinen Augen ist es Heuchelei pur, wenn der europäische Stadtbewohner nun in Urban Gardening macht oder im Verzicht auf Fleisch oder die Plastiktüte die Lösung aller Probleme und die Weltrettung sieht.
              Das ist billiger Ablasshandel, um kein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil man die energieintensive städtische Infrastruktur nutzt, die unter anderem die industrielle LW geradezu bedingt.

              Der Mensch ist techniksüchtig, das ist sein Problem. Es ist schon längst nicht mehr so, dass der Mensch die von ihm entwickelte Technik kontrolliert, sondern die Technik beherrscht ihn. Für die Technik gibt der Mensch doch alles auf: Freiheit, Würde, Kompetenz, Selbständigkeit. Doch wie jeder Süchtige glaubt auch der Techniksüchtige, dass die Droge ihm gibt, was sie ihm in Wahrheit nimmt.

              Deshalb wird der Zusammenhang von Bevölkerungswachstum und technischem Fortschritt ignoriert, gerade so, wie Paulus das macht. Es ist so, dass sich natürlicherweise jedes Lebewesen vermehren und sich ausbreiten, beweisen und entfalten will. Immer mehr will von diesem Stoff, der Leben heißt.
              Die Grenzen werden normalerweise von außen durch das Nahrungsangebot und das natürliche Umfeld gesetzt. Dieser Lebenswillen einerseits und das begrenzende Umfeld andererseits sind die beiden Komponenten für die Selbstorganisation von Ökosystemen.
              Diese Grenzen hat der Mensch mithilfe seiner Technik ausgehebelt und die Bevölkerungsexplosion ist logischerweise die Folge davon.

              Entweder verzichtet der Mensch auf den Wunsch, sich zu vermehren, sich auszubreiten, sich selbst zu entfalten und huldigt weiter seiner Techniksucht, die dPersönlichkeit einebnet, Individualität und Vielfalt zerstört, ein immer komplexer werdendes Leben durch immer mehr Gesetze und Vorschriften einengt, die Fortpflanzung regelt, endlos Ressourcen und Fremdenergie verbraucht, letztendlich die Lebensgrundlagen zerstört oder der Mensch verzichtet eben zur Abwechlung mal auf weitere Technisierung. Beides zusammen geht nicht. Man kann nicht alles haben.

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            • bauerhans sagt

              „….die Politik von Seehofer ist richtig…“

              in bezug auf die csu!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @bauerhans

              Wie sieht die Lösung aus?

              Nichtstun wie bisher und die ganze Welt zu unseren Sozialsystemen einladen?

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          • Paulus sagt

            Jaja, lieber Fingerphilosoph, es ist schon ein Kreuz mit diesen verdammten Ings, ich kann es durchaus nachvollziehen. Die Buchhalterseelen in meiner Company meinen das auch. Ich greife dann häufig zu drastischen Worten – und siehe da, schon kommt die Kohle. 🙂 Gemäß dem Motto „innovate or die“ bringe ich dieses armselige und allein von technischen Innovationen abhängige BWLer Gesocks ganz schnell in Sorge um ihren eigenen Arbeitsplatz.
            Immerhin hast Du schon mal einen möglichen Lösungsansatz aufgezeigt. Die Sache mit der Frühverrentung dürfte allerdings arg teuer werden und ich denke, das Geld wäre woanders besser angelegt.
            Egal, ich schätze und respektiere deine Meinung.
            In diesem Sinne, werter Herr Fingerphilosoph, Ihr ergebener Paulus.

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  4. fingerphilosoph sagt

    1990-92 litten an Hunger: 1 Milliarde Menschen
    1997-99 949 Millionen
    2003-07 859 Millionen
    2013-15 776 Millionen
    2016 789 Millionen
    2017 815 Millionen

    In den Jahren 2005 bis 2015 ist die Zahl hungernder Menschen trotz Dürren, permanentem Bevölkerungswachstum und steigendem Fleischkonsum kontinuierlich zurückgegangen. 2015 war sie mit 776 Millionen am tiefsten.

    Gemäß der im FAZ-Artikel gezeigten Grafik erreichte die Schadensbilanz 2010 einen extremen Peak und 2013 einen deutlich geringeren und geht in den beiden folgenden Jahren sehr stark zurück.

    Zwischen den Klimaereignissen und dem Hunger in der Welt lässt sich keine Korrelation herstellen. Offenbar wirkt sich nicht mal der Rückgang der Ernten in einigen Entwicklungsländern auf den Hunger aus.

    Der Hunger in der Welt geht nicht auf Klimaereignisse, sondern auf Kriege, Korruption und Flucht zurück. Daran ändern auch High-Tech-Methoden in der LW nichts.

    8+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      1990 lebten 5.309.668.000 Menschen auf dieser Welt,

      2015 waren es 7.349.472.000 Menschen

      das sind 2.039.804.000 mehr Menschen, die Ernährt wurden, die ist nicht mit der Handhacke geschehen.

      Dass der Hunger meistens durch Kriege verursacht wurden, ist nicht neu.

      2+
    • Inga sagt

      Aber diese High-tech-Methoden
      haben die Zahl der hungerden verkleinert, oder?

      Und diese High-tech-Methoden
      haben unsere Steuergelder auch gekostet,
      bekommt die Agrarforschung auch landwirtschaftliche Subvention?

      Und wie viel Entwicklungshilfegelder haben sie gekostet?

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    • bauerhans sagt

      „….sondern auf Kriege, Korruption und Flucht.“

      clans,stämme,grossfamilien,die ihre absolute macht durch korruption und gewalt mit westlichem kriegsgerät durchsetzen und die spezielle mentalität afrikanischer männer aus der steinzeit ist dafür verantwortlich.

      2+
    • fingerphilosoph sagt

      Wobei die Industrialisierung der LW dem Bevölkerungswachstum vorausging, wohlgemerkt, und damit also die Ursache für die Bevölkerungsexplosion ist und nicht umgekehrt, wie immer besonders gern von Landwirten behauptet wird. Eine weitere Technisierung wird nur dazu führen, dass das Bevölkerungswachstum sich nicht bei etwa 10 Milliarden einpendelt, sondern noch weiter steigt, vor allem da, wo die Religionen noch eine wesentliche Rolle spielen.

      Solange es Krieg und Korruption gibt, wird es auch Hungernde geben, denen mit weiterer Industrialisierung nicht geholfen werden kann, weil die Ursachen eben nicht im Mangel, sondern in der menschlischen Psyche zu suchen sind.

      1+
      • Inga sagt

        Warum behaupten das die Landwirte gerne? Wer sagt das? Wo steht das?

        Die modernen Landwirte nach dem WK2 behaupten, wenn die damalige Grüne Revolution nicht wäre, dann wäre der Hunger nach dem 2WK nicht zu bannen gewesen.
        1950 fing deswegen eine Grüne Revolution an und die wurde staatlich gefördert (vielleicht fingen da die Subventionen an), weil sich Zahl der Einwohner in der alten Bundesrepublik verdoppelt oder verdreifacht hat. Mann mußte ja die geflohenen Neubürger aus den Deutschen Ostgebieten auch satt bekommen.
        Und diese Revolution war erfolgreich, schon 1955 gab es keine Nahrungsmittelknappheit mehr.
        Die Baurn waren tüchtig, das Rad fing an zu laufen und es wurde immer mehr produziert, man konnte billig anbieten, man brauchte den Garten voll Gemüse und die Hausschlachtungen nicht mehr.
        Die Haus-Frauen konnten auch in die Fabrik gehen, sie hatten auch keine Zeit mehr den Bauern zu helfen, die Volkswirtschaft wuchs, der Storch brachte keine Babies mehr, weil die landwirtschaftlichen Geräte, die Hilfe der aushelfenden Hausfrauen ersetzten, so groß und breit wurden, dass man den Fröschen die Nahrungsgrundlage nahm und die Störche verzogen sich deswegen,
        Zum gleichen Zeitpunkt kam die Pille auf dem Markt.

        Und?
        Ist die Technisierung der Landwirtschaft an der steigenden Bevölkerungszahl (Bevölkerungsexlposion) schuld?

        Die Störche haben keine Babies mehr gebracht und die Meschheit hat sich in den Konsum gestürzt.

        Das werden dann die Afrikaner auch machen.

        1+
    • Paulus sagt

      @fingerphilosoph
      Der Hunger in der Welt geht eben nicht auf Fluchtbewegungen zurück. Flucht ist u.a. eine Folge des Hungers, aus welchem Grund dieser auch immer hervorgerufen wird, nicht die Ursache. Einverstanden?

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      • Inga sagt

        es gibt auch Überschwemmungen, Trockenheit und Verwüstung.
        Natürlich Falsche Verteilung und eben Korruption!

        Und unsere moderne Agrar-Technik nicht überall.

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