Hybridhühner vs. Rassehühner: Ansichten eines privaten Hühnerhalters
Robert ist leidenschaftlicher Hühnerhalter. Er hat mir einen Text geschickt, in dem er seine Sicht der Dinge zu Hybriden und Rassetieren darstellt. Um es vorweg zu sagen: in einigen Punkten bin ich nicht seiner Meinung, will den Artikel aber gerade deshalb zur Diskussion stellen. Hier seine Thesen: Rassehühner sind robuster und bringen länger Leistung Ein Masthähnchen lebt sechs Wochen, eine Legehenne vielleicht 18 Monate, dann haben sie ihre Leistung erbracht. Das war einmal anders. Erst ab 1960 kam die Zucht der Hybridhühner auf, die nicht von AB, sondern ABCD Elterntieren abstammen. Kein Geringerer als der ehemalige US Vizepräsident Henry Wallace übertrug die Hybridzucht vom Mais auf Hühner. Dieses Wissen hat er sich als Gründer des Saatgut-Pioneers „Hi-Bred“ angeeignet. Inzwischen gibt es weltweit noch vier große Unternehmen, die sich in der Hybridzucht der Hühner durchgesetzt habe. Es handelt sich um Grimaud, Tyson, Hendrix Genetics und die Erich-Wesjohann-Gruppe. Diese und auch die vorherigen Konzerne haben nicht irgendwelche Rassehühner miteinander gekreuzt. Es wurden aus Hühnerrassen geeignete Exemplare gesucht, um diese in konsequenter Inzucht zu erhalten. Aus den Hühnerrassen …










