Sehr geehrte Frau von der Leyen…
Eine Vielzahl von niedersächsischen Verbänden haben aktuell Frau von der Leyen angeschrieben. Sie machen sich Sorgen. Hier der Brief: Brief Verbände_Leyen
Eine Vielzahl von niedersächsischen Verbänden haben aktuell Frau von der Leyen angeschrieben. Sie machen sich Sorgen. Hier der Brief: Brief Verbände_Leyen
Bauer Fritz, mein Kollege aus Oberösterreich ist da einer merkwürdigen Sache auf die Spur gekommen… Deutschland im Odysseus-Dilemma oder: Wie ich Skylla und Charybdis lieben lernte. Wir wissen ja aus den NGO-basierten Medien und Nachrichten, daß CO2 (= Kohlendioxid) ganz ganz böse ist. Wenn wir zuviel CO2 haben, geht auf der Welt bald nichts mehr. Schlimm. Wer die gleichen NGO-basierten Medien und Nachrichten in letzter Zeit verfolgt hat, mußte erstaunt zur Kenntnis nehmen: Wenn wir zuwenig CO2 haben, geht auf der Welt bald nichts mehr. Und das ist auch schlimm. Wie das, grübelt manch listenreicher Odysseus. Wo doch die NGO-Welt üblicherweise so einfach gestrickt ist. 1 Problem – 1 Schuldiger – 1 Lösung. Wie der normalsterbliche Erdenbürger zunehmend erstaunt feststellt, tun sich in Deutschlands Landen die in der Regierung sitzenden 1-fach gestrickten „Experten“ aber allerorts furchtbar schwer, wenn sie auf gar 2 (in Worten: zwei) Probleme gleichzeitig treffen (Stichwort: Energiewende ohne Energie von irgendwo). Ähnliches gilt (nur für Nicht-Agrarier) erstaunlicherweise auch für die Schlagwort-Agrarwende. Bislang konnten sich die 1-Dimensionalen (1 Problem – 1 Schuldiger – …
Erst dachte ich, dass es ein Artikel aus einem Satire-Magazin ist: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Doch dann lese ich, dass eine „wissenschaftliche Online-Fachzeitschrift“ eine Studie herausgebracht hat. (Es ist übrigens die gleiche, die auch die Insektenstudie veröffentlich hat.) Bevor Sie kommentieren, bitte den Artikel lesen. Dort ist auch folgendes nachzulesen: „Schließlich spart jedes nicht geborene Kind 58,6 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr ein.“ P.S.: ich habe länger überlegt, welches Titelbild ich wählen soll, mich dann aber für ein wenig Aufregendes entschieden… 🙂
Dieser Gastartikel stammt von Heiner Husmann, der sich Gedanken zu den Zielen der Bundesregierung zur Moorvernässung gemacht hat und dabei auf eine interessante Allianz gestossen ist. REWE, NABU und das Moor oder „Mit meinem Einkauf das Moor wiederbeleben“ https://umdenkbar.rewe.de/klimafonds/ Wachsendes Moor zu erschaffen, scheint für REWE und NABU kinderleicht zu sein. Eine Art „Memory-Spiel“ suggeriert eine kinderleichte Umsetzung des Moorschutzes: Einige Klicks genügen und schon erscheint das Bild einer „romantischen“ Moorlandschaft, die so auch vor 100 Jahren in der Künstlerkolonie Worpswede entstanden sein könnte. Es ist für mich oberdeutlich: es soll der Eindruck erweckt werden, wachsendes Moor „wiederzubeleben“ ist ganz einfach. Es benötigt nur ein wenig Interesse und kaum Einsatz. Zunächst war ich schon irritiert und ein wenig sauer über die „Macher“ dieser „naiven“ Werbe-Kampagne. Die Parole „Moorschutz ist doch ganz einfach“ zeigt deutlich die gedanklichen Fehler und die Gedankenwelt der Strategen von NABU und REWE. Moorschutz ist äußerst komplex und das Gegenteil von einfach. „Memory“ und „Wiederbelebung“ des Moores passen als Aussage nicht zusammen und verhöhnt die vielen Generationen Moorbauern, die mit Blut und …
Egal, ob es um eine schriftliche Stellungnahme bei der EU oder um eine Demonstration geht: die Zahl der Bauern, die an solchen Aktionen teilnehmen ist sehr überschaubar geworden. Vorbei die Zeit, in denen sich Tausende mit oder ohne Trecker auf den Weg nach Berlin gemacht haben. Warum ist es ruhiger geworden? Meiner Meinung nach gibt es dafür mehrere Gründe. Einer davon ist Corona. Seit vielen Monaten war es schwierig, sich persönlich zu treffen. Das aber ist unabdingbar, wenn man sich organisieren´will. Wenn es Meetings gab, so waren diese digital und damit viel unpersönlicher. Kreativität und Spontanität können da nicht entstehen und das Gefühl der Zusammenhörigkeit leidet. Ein weiterer Grund für die relative Ruhe in der Agrarbranche ist die neue Bundesregierung. Der neue Bundes-Agrarminister enttäuscht auf voller Linie. Es ist festzuhalten, dass er seine Aufgaben ganz offensichtlich nicht ernst nimmt. Wie anders ist es zu erklären, dass auf seiner persönlichen Homepage www.oezdemir.de erst seit kurzem erwähnt wird, dass er Agrarminister ist. Statt dessen rühmt er sich seiner Rede auf dem Weltfrauentag oder lässt sich beim Christopher-Street-Day …
Es ist nur eine kurze Meldung in einigen landwirtschaftlichen Wochenblättern. Aber eine, die es in sich hat: Minister Özdemir hat die Borchert-Kommission, die von nahezu allen politischen Parteien und gesellschaftlichen Organisationen für ihre Arbeit gelobt wurde, erneut eingeladen. https://www.landundforst.de/landwirtschaft/agrarpolitik/borchert-kommission-erteilt-oezdemir-abfuhr-568073 Die Mitglieder haben sich höflich bedankt und die Einladung im Prinzip angenommen, wollen die Arbeit aber erst einmal ruhen lassen.Die Experten begründeten dies damit, dass ein Fortsetzen der Arbeit nur sinnvoll sei, „wenn die Bundesregierung den Einstieg in eine langfristig vertraglich zugesicherte und staatlich finanzierte Tierwohlprämie beschließt“. Richtig so. Die Fachleute sollten sich nicht für ein durchsichtiges und billiges politisches Manöver hergeben.
Dieser Brief wurde von Andreas Gerner verfasst: Leserbrief zu Özdemir´s angestrebten Exportverbot von Mitteln, die bei uns keine Anwendungszulassung haben: Herr Özdemir, unterlassen Sie den sinnbefreiten Zeitvertreib! Nutzen Sie Ihre Zeit, um sich für zielführende Dinge einzusetzen und Dinge, die auch in Ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Wie wäre es denn ENDLICH MAL mit einem IMPORTverbot oder wenigstens einer verpflichtenden klaren Kennzeichnung für Produkte mit bei uns so nicht erlaubten Erzeugungs- und Haltungsmethoden? Warum müssen wir mit Ware konkurrieren, die – mit gesundheitsschädlichen Pflanzenschutzmitteln – ohne Betäubung beim Schlachten – mit Kükentöten – mit Stopfleber – mit Fütterungsantibiotika – mit Gentechnik – mit Glyphosatspritzung während des Wachstums – mit Regenwaldrodung – mit Kinderarbeit – mit Ausbeutung – ohne Rückverfolgbarkeit – ohne Gewässerschutz – ohne Neonicverbot usw. erzeugt wird? Warum wird weiter sowas unseren Verbrauchern untergejubelt und wir verar…t? Warum werden weiterhin solche Methoden im Ausland finanziert durch Konsum bei uns? Zur Erinnerung: Ihr Posten heißt: „Bundesminister FÜR Landwirtschaft und Ernährung. Sie treten bislang ausschließlich als Bundesminister GEGEN Landwirtschaft und Ernährung in Erscheinung. Gastartikel stellen die Meinung des …
„Sparen schadet dem Klima“. So die Aussage des Beitrages. Begründung: Es wird weniger Bio eingekauft und wieder mehr Plastik eingesetzt. Die „Unverpackt“-Läden werden kaum noch besucht. Wenn gespart wird, dann besonders bei Lebensmitteln. https://www.ardmediathek.de/video/mex/weniger-bio-mehr-plastik-wie-der-sparzwang-dem-klima-schadet/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNzk3MDc Eine Aussage im Film: „Die fetten Bio-Jahre sind vorbei“. Die Prognose: die typischen und eher kleinen Bioläden werden auf Dauer verschwinden, Discounter werden deren Umsätze übernehmen.
Bin gespannt, ob man davon noch mal etwas hört oder ob das als freie Meinungsäußerung durchgewunken wird. Den gesprochenen Kommentar finde ich übrigens sehr neutral https://m.bild.de/video/clip/video/bohrer-als-waffe-tier-aktivisten-zerstoeren-lkw-81265840.bildMobile.html
Christoph Minhoff ist Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland sowie des Dachverbands der deutschen Lebensmittelindustrie. Hier ein lesenswertes Interview mit dem „Tagesspiegel“. https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/lebensmittelhersteller-warnen-es-drohen-weitere-grosse-preissteigerungen-8627773.html Hier ein paar Auszüge: Die Unternehmen stehen vor der schwierigen Frage, welchen Preis man den Konsumenten noch zumuten kann, ab wann Verbraucher ein Produkt nicht mehr kaufen. Die Ernährungsindustrie ist der zweitgrößte Gasverbraucher. Auf Platz vier kommen die Glashersteller, auf Platz fünf die Verpackungsindustrie. Denken Sie mal in einem Supermarkt alle Produkte weg, die im Glas oder anders verpackt sind, die gebraten, gekocht oder sonst wie erhitzt worden sind. Dann wären die Regale ganz schön leer. Wenn die Lieferketten zusammenbrechen, die Energiepreise weiter explodieren und die Ernährungsindustrie implodiert, wird es in Deutschland unangenehm. Ich glaube nicht an Wunder als Lösungsansatz. Cem Özdemir hat kürzlich intensiv für die Einstufung der schwäbischen Brezel als Kulturgut gekämpft. Das ist sicher lobenswert. Aber wir erleben gerade die größte Herausforderung der Lebensmittelindustrie seit 70 Jahren. Es wäre hilfreich, wenn der eigentlich für die Ernährungssicherheit zuständige Minister sich genauso intensiv um die Probleme der Hersteller kümmerte. Wir sind bis heute …
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