Genug vom Schulterklopfen – wir brauchen echte Diskussionen
Dieser Text ist mir unaufgefordert zugeschickt worden. Es ist ein Text von jemandem, der sowohl in einem Unternehmen als auch an einer Universität arbeitet und sich dort mit Tierwohl befasst. Die Person möchte – aus verständlichen Gründen – anonym bleiben. Wie ist eure Meinung zu diesem Text? “ Dieser Text ist heute entstanden, weil ich mal wieder auf einer Tagung war. Wieder das gleiche Spiel: Schulterklopfen, ein freundliches Lächeln, ein „Ganz wundervoll, was du fürs Tierwohl machst“ – und im nächsten Atemzug: „Aber jetzt reden wir über das Geschäft.“ Genau das ist das Problem. Ich habe keine Lust mehr auf Tagungen, auf denen Kompetenz mit einem müden Lächeln oder einem freundlichen Tätscheln abgetan wird. Da sitzt dann das „Tierschutzmäuschen“ neben den Männern, die unter sich die Geschäfte machen. Es geht mir nicht darum, Mann gegen Frau auszuspielen – aber Fakt ist: Dieses Feld ist seit Jahrzehnten von alten, männlich dominierten Strukturen geprägt. Und genau dadurch bleiben zu viele fachlich relevante Stimmen ungehört. Dabei ist Tierschutz seit Jahren ein Staatsziel in Deutschland. Und trotzdem diskutieren wir …






