Jahr: 2019

Beste Noten für Deutschlands Badeseen

Gute Nachrichten für das Wasser in Deutschlands Badeseen. 92,7% erhalten die Bestnote „ausgezeichnet“. Lediglich 6 von 2289 Badeseen erhielten die Note „mangelhaft“, vor allem wegen der Bildung von Algen aufgrund des heißen Wetters in 2018. . Die Untersuchungen vergleichen verschiedene europäische Länder miteinander. In Italien stieg der Prozentsatz der mit „mangelhaft“ eingestuften Seen von 79% auf 89%, in Spanien von 38 auf 50%. https://www.n-tv.de/panorama/Deutschlands-Badeseen-sind-ausgezeichnet-article21071831.html Schade, dass diese gute Botschaft in den Medien wenig Resonanz findet. Good News are good News. Gerade vor der Diskussion zur Verschärfung der Düngeverordnung finde ich diese Einstufungen bemerkenswert.

Naturbelassene, regionale Weidemilch…

…mit kurzen Transportwegen und von „glücklichen Kühen“ will der Kunde haben. Zumindest, in Umfragen. Die Realität sieht anders aus: (Zitat) „Die rund 4 000 Liter Milch, die diese Kühe pro Tag produzieren, liefert die Familie Troue nun wieder ausschließlich an die Molkerei – auch wenn Lena Troue sich das anders gewünscht hätte: Die Direktvermarktung der Hofmilch in drei Supermärkten, einem Café und einem Hofladen hat sich nicht rentiert. Die Nachfrage der Kunden blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Deshalb musste Lena Troue das Projekt aufgeben.“ (Zitatende) https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bruchhausen-vilsen-ort52437/wieder-gibt-direktvermarkter-12345588.html

Medien: Es geht auch sachlich…

Hier ein Pressebericht der Rheinischen Post zu einer Veranstaltung über Glyphosat in Düsseldorf. Ich durfte dort teilnehmen und war gespannt, wie die Presse berichten würde. https://rp-online.de/leben/gesundheit/wie-gefaehrlich-ist-glyphosat_aid-39233297 Es ist nicht alles fachlich richtig wiedergegeben, was bei dem Thema ja auch schwierig ist. Der große Rahmen und das Gesprächsklima sind aber sehr gut getroffen. Es wird berichtet ohne zu werten. Danke. Bauer Willi  

Bundeskanzler Robert Habeck

Bildquelle: www.robert-habeck.de In einer Forsa-Umfrage vom 1.6.2019 werden die Grünen mit 27% knapp vor der CDU/CSU (26%) gesehen. Und auch INSA (3.6.2019) kommt zu ähnlichen Ergebnissen https://www.wahlrecht.de/umfragen/ Da ist es logisch, sich mit einem Szenario auseinanderzusetzen, dass offensichtlich so ganz unwahrscheinlich nicht ist. Da die stärkste Fraktion normalerweise den Kanzler*in stellt, könnte es also Robert Habeck sein. Für das Szenario ist es aber nicht so wichtig, wie diese Person heißt. Bei zwei Parteien, die nahezu gleich stark sind, werden auch die Ministerien paritätisch besetzt. Die Grünen werden für sich für folgende Besetzungen stark machen: Wirtschaft und Energie Umwelt und Naturschutz Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Arbeit und Soziales Verkehr und digitale Infrastruktur Gesundheit Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Damit bleiben für die CDU: Verteidigung, Inneres, Auswärtiges Amt, Familie, Finanzen, Justiz, Bildung und Forschung. Für jeden also 7 Ministerien. Passt. Welche Personen diese Ämter besetzen, kann hier nicht näher erläutert zu werden. Zur Orientierung: Folgende Personen bilden derzeit den Bundesvorstand: Robert Habeck, Annalena Baerbock, Jamila Schaefer, Gesine Agena, Michael Kellner und Marc Urbatsch. https://www.gruene.de/personen Im obigen Link sind …

Regional, bienenfreundlich, gesund: die Rheinische Ackerbohne (Video)

Am Freitag war ich auf dem Hof von Maria und Karl-Adolf Kremer. Die zwei haben den Verein Rheinische Ackerbohne  gegründet und auch eine Homepage mit gleichem Namen. Ich habe dort viele interessante Leute getroffen, die mir was über diese tolle Kultur erzählen konnten. Wenn das Video bei euch auch mittendrin startet (warum auch immer) einfach den Regler auf Anfang schieben. Und nehmt euch etwas Zeit, es lohnt sich. Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Hallo, liebe Grüne…

Diesen Brief veröffentlichte Eckehard Niemann, AbL-Mitglied und kritischer Geist, in seiner Publikation „Agrar-Hinweise“, die ich regelmäßig lese. Auch wenn ich mit ihm oft nicht übereinstimme, so spricht mir dieser Brief doch in vielen Punkten aus dem Herzen. Hallo, liebe Grüne, herzliche Glückwünsche zu Euren neuerlichen Wahlerfolgen, die zeigen, dass Ihr mit Themen wie Klima- und Umweltschutz, Tierwohl und sozialer Gerechtigkeit richtig liegt. Im Bereich der Landwirtschaft plädieren 80% der WählerInnen dafür, dass dies im Rahmen einer bäuerlichen Landwirtschaft umgesetzt wird und dass durch eine solche „Agrarwende“ die bäuerlichen Betriebe gestärkt und erhalten bleiben. Nur die können die sozioökonomischen Träger und Umsetzer der Agrarwende sein – die Alternative wären Agrarkonzerne und nicht Projekte Solidarischer Landwirtschaft (so gut sie auch sind)… Verbal würdet Ihr dem sicherlich auch zustimmen. Andererseits habt Ihr bei den Landwirten lediglich 5% der Stimmen bekommen – trotz sehr starker Verluste bei CDU/CSU. Das muss Euch zu denken geben, wenn Ihr es mit der Agrarwende wirklich ernst meint. Eine Programmatik von Agrarwende, die bei den Betroffenen und elementaren Trägern (also bei den Landwirten) derart …

„Das grüne Gewissen“…

Bildquelle: Twitter @andmoeller „Das grüne Gewissen – wenn die Natur zur Ersatzreligion wird“ ist das erfolgreiche Buch von Andreas Möller, der vor kurzem auch das Buch „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ herausgeben hat. Wenige Tage nach der Europa-Wahl erfährt er von seinem Verlag, dass sein Buch nicht mehr neu aufgelegt wird. Wahrscheinlich wieder nur ein Zufall… Ich werde es noch schnell bestellen, denn das Thema interessiert mich… Bauer Willi

Insekten zählen – macht mit!

Vom 31. Mai bis 9. Juni macht der NABU eine Aktion, wo jeder alle Insekten, die er in einer Stunde zählt, an den NABU meldet. Diese Daten werden in einer Deutschland-Karte dargestellt und es wird die Entwicklung zum letzten Jahr berechnet. Als günstige Zeit werden trockene, sonnige und warme Tage genannt und die werden wir ja am Wochenende haben. Ich mache mit. Beim Lebensraum gebe ich „Feld“ ein, denn in den Zuckerrüben und in Ackerbohnen habe ich Tausende von Schwarzen Bohnenläusen gefunden (Kann man aber nur unter „Blattläuse“ eingeben, wenn man auf „Artname“ klickt)  Und Kartoffelkäfer gibt es auch schon reichlich. Marienkäfer entwickeln sich prächtig und in der Wiese finde ich schon Heuschrecken. Eine Besonderheit in unserem Garten: Hunderte von Feuerwanzen („Wanze“ aufrufen und dann „Gemeine Feuerwanze“ auswählen). Und dann gibt es schon die ersten Kohlweißlinge (Schmetterlinge). Also liebe Bauern: Macht mit. Stellt euch mal vor, wie das wäre, wenn wirklich jeder Bauer die Insekten auf seinem Feld eingibt! Und jeder Nicht-Bauer die Insekten im Wald und auf der Heide. Hier geht es zur Eingabe-Seite: …

Glyphosat – eine Meinung aus der Wissenschaft

Am 20. Mai 2019 fand in der Altstadt von Düsseldorf eine sehr interessante Veranstaltung für die breite Öffentlichkeit statt, die sehr gut besucht war. Ich war dort und durfte einen Vortrag halten. Vorher habe ich aber noch Herrn Prof. Weber, Leiter des Institut für Biochemie der Pflanzen der Heinrich-Heine-Universität ein paar Fragen gestellt. Herr Weber ist auch Sprecher der CEPLAS.   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren