Umweltinstitut: Wir wollen Bauern retten
Ganz ehrlich? Wenn jemand vorgibt, mich „retten“ zu wollen, werde ich immer misstrauisch. So auch bei der nachfolgenden „Initiative“, die gleich auf die europäische Ebene geht und die aktuell (31.7.2019) gestartet wurde. http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2019/pestizide/europaeische-buergerinitiative-bienen-und-bauern-retten-eingereicht.html Das Umweltinstitut ist ein kleiner Verein in München, der nun auch das attraktive Geschäftsfeld der „Bienenrettung“ entdeckt hat. (Der Spenden-Button ist unübersehbar). Nachdem proBiene (übrigens kein Verein, sondern eine Gesellschaft mit zwei Geschäftsführern!) sich nur auf Baden-Württemberg beschränkt, will das Umweltinstitut seine Forderungen EU-weit umsetzen. Und sie haben von proBiene gelernt: neben der Biene will das „Umweltinstitut“ auch die Bauern retten sie beziehen die „Pestizide“ nur auf chemisch-synthetisch hergestellte Auf diese Art und Weise fallen Kupfer, Schwefel, Spinosad oder Pyrethrum aus dem Bio-Landbau nicht unter das Verbot. Das Umweltinstitut will nämlich alle Pflanzenschutzmittel (sorry, nur die chemisch-synthetischen!) bis 2035 ganz verbieten. Bei proBiene waren es ja „nur“ 50%. Dass mit der „Rettung der Bauern“ habe ich noch nicht ganz verstanden. Dazu schreibt das Umweltinstitut lediglich: „Die EU-Agrarsubventionen sollen deshalb kleinteilige, vielfältige und nachhaltige Betriebe und einen schnellen Anstieg des Ökolandbaus sowie der …










