Jahr: 2018

Verteufeln und verteidigen…

…oder warum weder das eine noch das andere zielführend ist. Bernhard Barkmann erläutert, wie unterschiedlich die Situation in den Betrieben ist und warum eine Neuausrichtung der GAP sich so schwierig gestaltet. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Wonnemonat Mai – eher nicht

Während unsere Mitbürger sich über den täglichen Wetterbericht „Weiterhin sonnig und warm“ freuen, weil schon Anfang Juni das Strandbad geöffnet hat und gut besucht ist, stellt sich die Situation für einige Landwirte vollkommen anders dar: In vielen Teilen Deutschlands, vor allem im Osten und Norden, aber stellenweise auch im Süden ist es seit Wochen viel zu trocken. Die alte Bauernweisheit „Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass“ trifft daher in diesem Jahr voll zu, leider im umgekehrten Sinne. Bei der Wintergerste, die meist erst Anfang Juli geerntet werden sollte, ist schon von Notreife die Rede. Notreife bedeutet, dass das Getreide schon soweit vertrocknet ist, dass selbst jetzt einsetzender Regen nicht mehr helfen würde. Entsprechend klein sind die Körner oder die Ähre bleibt sogar ganz leer. Dann würde der Mähdrescher im wahrsten Sinne des Wortes „nur leeres Stroh dreschen“. https://www.presseportal.de/pm/6949/3963348 Wer sich für die konkreten Zahlen interessiert, findet hier auch eine regionale Aufteilung für Winterraps. Der Trend dürfte aber auch für Getreide gelten. https://www.presseportal.de/download/document/493574-2018-26rt-tabellenvierteernteschaetzungfinal.pdf Und es trifft nicht nur Deutschland, sondern auch die Ackerbauregionen in Dänemark, …

Bauern und Bürger zur Ackerbaustrategie

Die fünf Mitgliedsverbände des Zentralauschusses der deutschen Landwirtschaft, bestehend aus DBV, DLG, DRV, VLK und ZVG, haben ihre gemeinsame Zukunftsstrategie Ackerbau vorgestellt. https://media.repro-mayr.de/16/714816.pdf Ich habe sie mir durchgelesen und mit möglichen Antworten aus Sicht der Bauern und der Bürger versehen. Oder wie hättet ihr geantwortet? Schreibt uns eure Meinung. Die Kernziele der Ackerbaustrategie Die deutsche Landwirtschaft setzt sich zum Ziel, Die Versorgung mit hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen zu sichern Der Bauer: Was ist daran neu? Machen wir doch schon immer. Der Bürger: Das machen doch alle Bauern weltweit. Und was ist mit der Überproduktion? Und den Exporten? Das muss doch nicht sein. Die Ackerbausysteme unter Beachtung der Fruchtfolge und der Sortenwahl so zu gestalten, dass Krankheiten und Schädlinge eingedämmt und Risiken des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln weiter reduziert werden. Der Bauer: Machen wir. Ohne Fruchtfolge geht es nicht und wir spritzen nur so viel, wie unbedingt sein muss. Weniger geht doch kaum noch. Der Bürger: Ich sehe überall nur Monokulturen. Und dann kommt ihr jetzt bei den Sorten wohl noch mit Gentechnik. Dabei zeigen …

Kommunikation…

Eine deutsche Ministerin hat den Signs-Award verliehen bekommen. Das ist nun nicht unbedingt berichtenswert. Die Begründung der Jury fand ich allerdings sehr interessant, weil lehrreich.  Was wäre, wenn wir alle so kommunizieren würden?  Hier die Begründung im Wortlaut: “Sie vertritt ihre politische Positionen leidenschaftlich, aber respektvoll Andersdenkenden gegenüber. Sie argumentiert oft aus einer persönlichen Werte-Haltung heraus und nicht infolge von Meinungs-Opportunismus oder politischer Korrektheit. Sie setzt dabei immer wieder auf mutige Offenheit und Ehrlichkeit, zuweilen gegen den medialen Mainstream. Klöckner setzt dabei häufig auf Humor als verbindendes Element politischer Debatten.” https://www.theeuropean.de/europan-redaktion/14115-signs-award-fuer-julia-kloeckner Leidenschaftlich, respektvoll, mutig, offen und ehrlich. Humor als verbindendes Element. Das hat was. Was wäre, wenn wir immer so miteinander umgehen würden… Bauer Willi      

Schafe scheren (Video)

Bevor es heiß wird, werden die Schafe geschoren. Richtige Knochenarbeit für den Schafscherer. Aber rentabel ist die Sache eher nicht… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Warum Schafe geschoren werden müssen? Das habe ich mich gefragt und eine Antwort bei PETAkids gefunden. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Stirnlampengewitter

Von meinem Hof aus beobachte ich immer öfter das neuartige Lichtphänomen „Stirnlampengewitter“ an meinem Hausberg, dem Grünten im Allgäu. (Für alle Nicht-Allgäuer: das ist der erste, weithin sichtbare Berg der Allgäuer Alpenkette, wenn man von Norden kommt.) Diese „Stirnlampengewitter“ treten meist bei schönem Wetter auf – jedoch unabhängig von der Jahreszeit. Verursacht werden die Blitze durch das Zucken der Stirnlampen von modernen Menschen, die ihr verfassungsmäßiges, freies Betretungsrecht der Natur auch bei finsterer Nacht auskosten. Hochmodernes High-Tech bei allen möglichen Natur-Trend-Sportarten macht dies möglich. Ganz aktuell – der E-Antrieb des Mountainbike: Er katapultiert jeden noch so untrainierten Hobbyradler den steilsten Alpweg hoch. Der genussvollen Fahrt in den letzten Winkel steht damit nichts mehr im Wege. Außer vielleicht einem auf der Alpweide verstört drein guckenden Bauer wie mir! „Muss ein derart exzessiver Genuss wirklich sein?“ Frage ich mich da schon. Diese immer mehr werdenden, modernen Naturgenießer sehen die Natur anders als ich. Mir scheint, Ihnen ist die Natur ein billiges Gut, das jedem beliebig zur Verfügung zu stehen hat. Für mich als Bauer aber ist die …

Insekten zählen

Nachdem im Frühjahr das Vögelzählen angesagt war, setzt der NABU noch eine Schwierigkeitsstufe drauf: Vom 1. bis zum 10 Juni ist das Volk nun vom NABU aufgerufen Insekten zu zählen! Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Alle Infos, wie das Insektenzählen gehen soll, wird in dem Video und auf dieser Webseite erklärt. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/index.html Es gibt sogar eine APP um die Insekten zu bestimmen, zu kartieren und zu melden. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/mitmachen/24466.html Gut, dass wir Bauern so viel in der Natur draußen sind. Dadurch können wir wunderbar mithelfen die Insekten zu zählen. Vielleicht beim Schlepper fahren aufpassen und erst zählen, wenn die GPS-Steuerung angeschaltet ist. Aber ansonsten ist das doch eine prima Entspannung zur stressigen Arbeit. Schreibt doch in die Kommentare, wieviele Insekten ihr gezählt habt. Euer Bauer Willi  

Die intelligente Hackmaschine

Thema Unkrautbekämpfung: Welche Alternativen zu Herbiziden gibt es? Gestern haben wir das Abflämmen gezeigt. In unserem Dorf wurde vor etwa 10 Tagen eine selbststeuernde Hackmaschine vorgestellt. Ich habe mir das mal angesehen. Mehr dazu im Video Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Abflammen oder nicht?

Angesichts dieser Bilder zur biologischen Unkrautbekämpfung kommen in mir einige Fragen hoch…Ein Beispiel: Was passiert mit den Tieren? Wie vertragen das die Regenwürmer an der Bodenoberfläche? Was mit Laufkäfern? Schmetterlingen? Feldhasen, Kaninchen? Was mit den Bodenbrütern wie Feldlerchen, Kiebitze. Und was ist mit Fasanen und Feldhühnern? Übrigens habe ich im Herbst mit dieser Methode in unserem Hof eine Konifere „abgefackelt“. Bin wohl mit meinem kleinen Gasbrenner ein wenig zu nahe rangekommen. Zum Glück lag der Gartenschlauch gleich daneben, sonst wäre das Haus auch gleich mit abgebrannt. Man stelle sich vor, ich hätte einen Wegrain neben meinem Feld in Brand gesetzt…Auweia, da hätte ich bestimmt in der Zeitung gestanden. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren