Bauer Willi
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Verteufeln und verteidigen…

…oder warum weder das eine noch das andere zielführend ist. Bernhard Barkmann erläutert, wie unterschiedlich die Situation in den Betrieben ist und warum eine Neuausrichtung der GAP sich so schwierig gestaltet.

EU-Agrarpolitik- verteufelt und verteidigt

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65 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    @E.Niemann. Gut auf den Punkt gebracht. Wir haben zuviele kostenträchtige Auflagen , aber nur geringe Ausgleichszahlungen. Habe 447 Euro/ha ( in höhe von 7,4 Mrd. der Landwirtschaft gesamt in Deutschland) an Leistungen erbracht , aber nur 280 Euro/ha bekommen. Dazu kommt noch das allgemein höhere Kostenniveau hier in Deutschland zu den anderen EU-Ländern. (siehe auch Land +Forst vom 14.9.2017 Nr. 37). — Habe auch meinen Humusgehalt im Boden untersuchen lassen und dabei festgestellt , daß wir den Humusgehalt in den letzten 30 Jahren um ein Prozent erhöht haben. Ist also nicht so , daß hier auf Substanz gewirtschaftet wird.– Gute Bekannte von mir berichten , daß die Gewinne je Hektar in Rümänien inzwischen höher sind als hier in Deutschland. Das gibt zu Denken. Wo ist die EU , um der deutschen Regierung mal was zu diktieren ?? , daß es so nicht weiter geht. Die EU hat ja Übung darin mit dem Diktieren.

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  2. Friedrich sagt

    @ Obstbäuerin . Alterskasse und Dt. Rentenversicherung können zusammengezählt werden, um das Alterskassengeld zu bekommen. Auf die Dt. Rentenversicherung musst du allerding s
    bis 65 plus Monate warten. Das solltest du dich noch einmal richtig erkundigen. Hier und da gibt es vielleicht Wege zum Erfolg. Bei mir scheitert die Dt. Rentenversicherung , weil ich mehr als 6000 Euro/Jahr dazu verdiene und sonst 29% Krankenvers. bezahlen müßte.

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    • Obstbäuerin sagt

      Hallo Friedrich, genau das ist das Problem, es werden nur die Anteile der landwirtschaftlichen ausgezahlt und das sind mit den Abschlägen um die 250 €.

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  3. Eckehard Niemann sagt

    Wenn gefordert wird, dass es künftig nur noch „EU-Zahlungen an Bauern gegen zusätzliche Umwelt-Leistungen“ geben dürfe, dann schadet dies den Bauern. Es reicht nicht, wenn man dann lediglich die erhöhten Kosten für solche Umwelt- und Tierwohl-Anforderungen erstattet bekäme – damit wäre ja keinerlei Einkommenswirkung verbunden. Die EU-Direktzahlungen der „ersten Säule“ dürfen nicht abgeschafft werden, sie müssen beibehalten werden – wenn auch mit Staffelungen und höheren Hektar-Prämien zugunsten kleiner und mittlerer Betriebe und mit einer Kappungs-Obergrenze der betrieblichen Fördersummen gegenüber gesellschaftlich unerwünschten agrarindustriellen Großbetrieben (z.B. mit mehr als 500 Hektar). Denn dadurch lassen sich unerwünschte und gesellschaftsschädliche Struktur-Ergebnisse von rein marktwirtschaftlich-neoliberalen Prozessen politisch wirksam korrigieren. Sie können und müssen ein Korrektiv sein für die neoliberalen Markt-Verzerrungen, durch die agrarindustrielle Großbetriebe sonst weiter vordringen würden. Der Erhalt einer strukturellen Vielfalt von Bauernhöfen ist ein Wert an sich – als zu erhaltende sozioökonomische Grundlage lebendiger ländlicher Strukturen, einer vielfältigen Agrarstruktur und einer artgerechteren Tierhaltung. Zudem sind Direktzahlungen zu einem Gutteil ein Ausgleich für die höheren gesetzlichen EU-Standards gegenüber Drittländern ohne solche Standards. Sie sind somit Ersatz für den mittlerweile fehlenden Außenschutz gegenüber Dumping-Importen aus Drittländern – nur durch die Direktzahlungen können derzeit die Landwirte in der EU mit den Weltmarktbedingungen und –preisen existieren.

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    • Stadtmensch sagt

      Folgendes habe ich dazu gefunden:

      „Es fehlt eine klare Zielbestimmung für diese Subvention: Es werden keine Argumente vorgetragen, warum wir neben den allgemeinen (nationalen) Sozialpolitiken und der Umverteilung (z.B. durch die nationale Einkommensbesteuerung) eine gesonderte landwirtschaftliche Einkommenspolitik brauchen.“

      „Die Kommission verwendet weiterhin nicht die richtigen Indikatoren für eine mögliche „Bedürftigkeit von Landwirten“, die eigentlich dieser Politik zu Grunde liegen müsste. So wird in dem Thesenpapier der Kommission eine Statistik präsentiert, die den Einkommensabstand der landwirtschaftlichen Betriebe zu den anderen Sektoren, und damit die angebliche Bedürftigkeit des Sektors belegen soll. Allerdings richten sich Sozial- und Einkommenspolitiken in anderen Bereichen üblicherweise nach dem Einkommen eines Haushaltes, was hier nicht ansatzweise reflektiert ist: Die Kommission ignoriert Einkommen der Landwirte aus anderen Berufstätigkeiten, sie ignoriert auch die Einkommenssituation von Partnern. Die betrieblichen und privaten Vermögen sind nicht berücksichtigt, die niedrigeren Lebenshaltungskosten im ländlichen Raum fehlen ebenfalls. Das sind alles komplexe Indikatoren. Weniger komplex ist dagegen die Tatsache, dass Direktzahlungen über Pachtverträge an die Landeigentümer weitergereicht werden – in manchen Pachtverträgen wird dieser Sachverhalt sogar explizit erwähnt.“

      https://slakner.wordpress.com/2018/02/19/gap-reform-2020-warum-das-kommissionspapier-future-of-food-and-farming-nicht-ausreicht/

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      • Eckehard Niemann sagt

        Die explodierenden Pachtpreise sind – neben der übertriebenen Biogas-Subventionierung und der flächenknappen und expansiven Tierhaltungsbetriebe- vor allem Ausdruck der Tatsache, dass immer noch auf das perspektivlose Hamster-Rad „Wachsen oder Weichen“ gesetzt wird statt auf eine Preis- und Einkommenspolitik mit verringertem Überangebot und „Klasse statt Masse“. Solange diese Ideologie die Agrarpolitik und die Strategie vieler Landwirte bestimmt, wird es – auch bei einem Ende der Flächenprämien und selbst bei evt, guten Erzeugerpreisen ohne Prämien – zu hohen Pachtpreisen kommen. Höchste Zeit also für eine Mengenregulierungs-Politik, Obergrenzen und ein wirksames Grundstücksverkehrs- und Pachtrecht!

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        • Obstbäuerin sagt

          So pauschal kann man das für alle Branchen jedoch nicht sagen. Gerade beim Apfel sind die Importe aus Übersee (Neuseeland, Chile) und aus anderen EU-Ländern ständig im Angebot und der Export ist eher gering. Trotzdem oder deshalb schwinden die kleinen Betriebe zusehends. Wenn die Direktvermarktung und die betrifft ja vorwiegend kleine gemischte Betriebe (Obst-Gemüse-Tierhaltung) in einem Jahr (von 2016 auf 2017) um 33 % oder 1/3 geschrumpft ist, dann kann man nur hoffen, dass der Trend nicht so weitergeht. Dann wäre 2020 nämlich Schluss mit Einkauf beim Bauern.

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          • Brötchen sagt

            Obstbäuerin die Geschichte war doch so, vor über 20 Jahren gab es bei voller Abschottung und eu marktordnung gewaltige Überschüsse .( Ein Überschuss ist immer da wenn leicht über dem Verbrauch produziert wird und die Ware nicht gelagert werden kann). Das wollte man Schritt für Schritt aufgeben und musste im Gegenzug die LW konkurrenzfähig machen. Das Resultat haben wir jetzt. Es werden je nicht alle Produkte global gehandelt, sondern es soll bei Überschüssen und Wirtschaftlichkeit so sein. Es ist potentiell möglich zu exportieren. Zum anderen es werden ja nicht rohprodukte exportiert sondern hauptsächlich verarbeitete. Beim schwein exportieren die grossen Player ca. 50 % ihrer Kapazität! Teilweise aber Dinge , dem in D. schwer absetzbar sind. Bei der Milch wohl viel Käse und Milchpulver.

            Ansonsten es wird wohl gewaltige Veränderungen geben, hier auch gut beschrieben….https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellschaft/article177263602/Don-Alphonso-Der-attraktive-Herr-Trump-und-die-verlassene-Frau-Merkel.html die allgemeine Stimmung nehme ich auch so wahr.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Mit vollem Magen lässt sich es gut über andere diskutieren.
        Was hier vorgeschlagen wird , ist Harz IV für Landwirte, erwähnt wird das betriebliche Vermögen, was nicht anderes bedeutet, das der Landwirtschaft jegliche Unterstützung entzogen würde.

        Das würde dem selbst eingeschätztem, verarmten Städter Freudensprünge entlocken, es würde auch bedeuten, dass jetzige Nebenerwerbsbetriebe gut bewirtschaftsbare Flächen an große Betriebe verpachtet, oder gar an Chinesen verkauft würden.
        Andere Flächen würden aufgegeben und der Natur überlassen. Längstes dann würde unsere Bevölkerung aus dem Wolkenkuckucksheim entlassen, auch im Bereich Insekten, die Meinung in aufgegebenen Flächen findet sie einen größere Insektenvielfalt ist pure Illusion.

        Dann kommen wir noch zu den Lebenshaltungskosten auf dem Land. Sicherlich sind die Mieten auf dem Land billiger, dafür sind Waren für den täglichen Bedarf in der Stadt billiger zu haben, auf dem Land gibt es keine hochsubentionierte S oder U Bahn, da braucht man wenn beide Ehepartner beruflich tätig sind 2 Autos, da bezahlt man 2 x KFZ Steuer, alles was der Städter nicht braucht.

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        • Stadtmensch sagt

          Die volle Entfaltung des „Tributsystems“ (Fabian Scheidler) wird auch vor euch nicht halt machen. Lohnabhängigkeit und Gängelei gelten zunehmend auch für die ehemals „Freien Berufe“. Angestellte Fachärzte, Anwälte usw. verrichten ihre „Jobs“ quasi am Fließband im „Betongold“ reicher Rentiers, weil das eine logische Konsequenz der Vermögenskonzentration und des ständig wachsenden Verwaltungs- und Kontrollaufwandes ist. Letzteres als Beschäftigungstherapie für Viele sozusagen, die sonst wirklich nichts mehr zu tun hätten, weil die Maschinen alles viel besser und schneller können.
          Denkt doch mal an den gemütlichen Freizeitspaß und an die geregelte soziale Absicherung als Preis für die Aufgabe des „Einzelkämpfertums“. Wer ist nicht gerne sein eigener Chef? Bei der ständig zunehmenden Komplexität kommt man aber irgendwann einfach nicht mehr mit. Naja, von mir aus können die euch ruhig weiter ein quasi BGE gewähren. Einfach nur, weil ihr Eigentümer von Ackerland seid.

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    • Mit Sorge nehme ich zur Kenntnis, dass es bei der künftigen Förderung immer weniger um die Bauern gehen soll. Heute stehen bei Wunschszenarien Leistungen für Umwelt- & Klimaschutz im Vordergrund. Vom Erhalt der Betriebe in Deutschland bzw. in der EU wird in Sonntagsreden gesprochen. Nahezu alle NGOs, die mehr Gelder für „gesellschaftliche Leistungen“ fordern und damit nicht die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ guten und gleichzeitig günstigen Lebensmitteln meinen, glauben ja, dass ihre Forderungen auch den heimischen Bauern zu Gute kommen würden. Aber wenn die Arbeit des Landwirts als Erzeuger von heimischen Nahrungsmitteln nicht mehr als Wert an sich geschätzt wird, steht die Zukunft der Betriebe auf wackeligen Beinen.
      Eine Kappung von Zahlungen aus der ersten Säule halte ich für falsch. Auch hinter Großbetrieben stehen meistens doch auch viele Familien, die mit Leidenschaft Landwirtschaft betreiben.
      Aber hier sind wir ja wieder bei einem riesen Problem angelangt: Die Neuverteilung bzw. Umverteilung der EU-Gelder werden wenige Gewinner und viele Verlierer erzeugen. Dabei geht es nicht nur darum, dass reine Ackerbauern möglicherweise zu Gunsten von Tierhaltern federn lassen müssen- es sind ja auch noch „Kämpfe“ zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU zu erwarten.
      Und so kann es sein, dass es in Zukunft nur kleine Schritte der Reform gibt. Nach dem Motto: „das aktuelle System ist zwar alles andere als gut, aber es könnte auch viel schlechter sein.„

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  4. Friedrich sagt

    Wenn die EU-Agrarpolitik nur aus Brüssel käme und keine deutschen Härtefälle dazu kämen , dann hätten wir ja einen einheitlichen Markt mit gleichen Rahmenbedingungen , aber das ist ja leider nicht der Fall . In Deutschland wird alles strenger kontrolliert und noch kostenlastige Zusatzgesetzte geschaffen , die uns aus der Wettbewerbsfähig drücken. In keinem anderen Land ist die Hofaufgabequote so hoch wie hier, aber das kapieren unsere NGO-Politiker nicht. Rechnungswesen ist deren Sache nicht , sondern nur Ideologie und falsche Behauptungen. Ich denke so an das Waldsterben, die Honigbienen, EEG usw.

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  5. Stadtmensch sagt

    Das Statement hier aus dem oben verlinkten Artikel würde ich als Öko-Fuzzi unterschreiben:
    „Daher sollten EU-Mittel eher dazu verwendet werden, diese Probleme in den Griff zu bekommen als zunehmend an Bodeneigentümer weitergereicht zu werden bzw. durch verschlafene Innovationen, fehlenden Wettbewerb sowie andere Quersubventionen verfrühstückt zu werden.“

    Ich als Verbraucher bezahle das gern, da wir permanent mehr Bodenabtrag als Bodenbildung verzeichnen müssen. Weltweit. Wettbewerbsfähigkeit mit Regionen die Raubbau betreiben, ist für mich nicht aktzeptabel. Lest die Geschichtsbücher und stellt fesst wie schlimm alles ist. Leider kann man das von der studierten Theologin Klöckner, deren Interessen eher beim Sommelier-Journalismus und bei Religion liegen, vermutlich nicht erwarten. Der Herr wirds scho richten..

    Oder wir machen es wie die Engländer früher: der Verpächter zahlt an den Pächter, wenn 4 unabhängige Gutachter eine Steigerung der Bodenfruchtbarkeit des gepachteten Landes festgestellen oder sonstige „neuerdings klimarelevante“, erosionshemmende Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden.

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    • Bauer Willi sagt

      @Stadtmensch,
      wenn alle so denken würden, wäre es gut. Aber die breite Mehrheit interessiert es wenig, ob ferne Länder Raubbau betreiben. In Umfragen vielleicht, aber im täglichen Konsum eher nicht. Da wird eher bemängelt, warum die Avocado so weich ist und die Bananenschale braune Flecken hat. Wird dann halt weggeworfen. Ändern müssen sich nur die Bauern vor Ort, aber bitte zum Nulltarif. Bio zum Schnäppchenpreis eben. Und der LEH spielt mit und holt die Möhren aus Israel oder Spanien, wo die Arbeit von billigen Arbeitskräften mit dunklerer Hautfarbe als die Einheimischen erledigt wird. Mit Textilien ist es genau das gleiche, sonst hätte KIK längst Insolvenz angemeldet.
      Bauer Willi

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      • Paulus sagt

        @Willi, warum nur sind wir so häufig konträrer Auffassung? Avocados die auf Druck nicht nachgeben und Bananen ohne braune Flecken sind nicht genussfähig, das weiß jedes Kind. Ich behaupte, in der eigenen Küche noch nie eine Möhre aus Israel oder Spanien oder gar Kartoffeln aus Ägypten verwendet zu haben. Bestimmte exotische Früchte, die ja mal sehr „in“ waren, finde ich hier zunehmend weniger im LEH, stattdessen befinden sich regionale Produkte auf dem Vormarsch.
        Eine weitere Erkenntnis unsererseits ist, dass es nicht sinnvoll ist eigenes Gemüse anzubauen. Das beginnt schon mit Pflanzenkrankheiten und Schädlingen und deren Bekämpfung mit irgendwelchen gartenmarktüblichen Mitteln, von deren Notwendigkeit und Anwendung man als Laie schlicht keine Ahnung hat. Ganz abgesehen von der Plackerei und der Verwendung des Überschusses. Wir verlassen uns da lieber auf die professionellen oder auch industriellen Erzeuger im Umland, die verstehen ihr Handwerk schon und wir empfinden das Rheinland, in dem wir nun mal heimisch sind, sozusagen als einen Garten Eden.
        Man sollte „den Verbraucher“ oder auch „die Konsumenten“ nicht über einen Kamm scheren. Das stört mich aber bekanntermaßen schon länger hier 🙂

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        • Bauer Willi sagt

          @Paulus
          nein, man kann und darf „den Verbraucher“ auch nicht über einen Kamm scheren. Und es geht auch nicht um deine Küche und auch nicht um die des Stadtmenschen. Was ich mich nur frage? Wer kauft die Möhren aus Israel und die Kartoffeln aus Ägypten? Wenn das keiner machen würde, würden die doch schon längst nicht mehr angeboten, oder?
          Bauer Willi

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          • Eckehard Niemann sagt

            Lieber Willi,
            immer wieder Verbraucherbeschimpfung statt Politik und Ordnungsrecht – das ist viel zu kurz gesprungen…

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            • Bauer Willi sagt

              @Eckehard
              wann kapierst Du endlich, dass das keine „Beschimpfung“ ist sondern eine Beschreibung der Realität? Die Politik kann doch das Verbraucherverhalten nicht ändern! Und die Dominanz des LEH-Kartells übersiehst Du bei Deiner Predigt des Ordnungsrechtes auch geflissentlich. Warum? Kurzsichtigkeit?
              Bauer Willi

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ob es sinnvoll ist eigenes Gemüse an zu bauen, ist Ansichtssache, wirtschaftlich gesehen bringt es nichts.

          Ich habe schon immer Tomaten, Gurken und Bohnen angebaut.
          Tomaten vollreif geerntet und eigen angebaute Gurken ist für mich ein Stück Lebensqualität. Gurken die im Handel zu kaufen sind schmecken nach Medizin, warum auch immer.

          Karotten bau ich auch an, eine alte Sorte die auch noch Karotten schmecken.
          Ebenso Zwiebeln, eine alte Sorte vom Bodensee, die ich selbst vermehre, da es keinen Samen zu kaufen gibt.

          Kartoffeln, Paprika, Pepperoni, Porre, Kohlrabi und Aubergine, alles nur für den Eigenverbrauch.

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          • Sabine sagt

            Wir brauchen definitiv mehr Food-Pornos mit heimischen Gemüse.
            Bei deiner Aufzählung fallen mir allerhand Gerichte ein. Ne schöne Kartoffel mit Kohlrabigemüse das hat doch Potential oder nen Zwiebelkuchen.
            Leider ist der König des Food-Porns mit Story ja gerade von uns gegangen.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Gurken und Zuchini ernte ich seit einer Woche, die Schlangengurken stehen im Freiland. Kohlrabi sind fast erntereif, leider sind durch einen heftigen Gewitterschauer die Hälfte aufgerissen.

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            • Sabine sagt

              Ja, das ist mir mit den Kohlrabi auch passiert. Macht aber nix, schmecken genau so wie sonst auch. Heute gabs gerissenen Kohrabi mit Zuckerschoten, ersten dicken Böhnchen und Bauchspeck in heller Soße. Sehr lecker. Nachtisch waren Johannisbeeren mit Vanille-Sahne. Auch sehr lecker. Über die Johannisbeeren freu ich mich dieses Jahr besonders, das Zwergenvolk hat mir zwar alles in Reichweite schon abgefressen, aber trotzdem trägt der Jonkheer van Tets noch reichlich.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Es gibt im Netz viele Lieferanten, die alte Sorten vertreiben, bei den Zwiebeln bin ich an den Bodensee gefahren und habe Zwiebeln gekauft und selbst Samen gezogen.
              Schau mal unter Höri Bülle nach.

              Alte Obstsorten gibt es bei vielen Baumschulen, einfach in der Nähe schauen um Wurzelnakte Bäume zu bekommen, Topfware ist recht teuer.

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      • Eckehard Niemann sagt

        Die Menschen als Verbraucher sind schwach, die Menschen als Bürger und Wähler sind stark. Also; Nicht vorrangig auf Verbraucher-Verhalten setzen, sondern auf gesellschaftlich getragene politisch-gesetzliche Lösungen!!!

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        • Obstbäuerin sagt

          Hört sich gut an. Leider ist die gesellschaftliche Meinungsbildung dermaßen in die Schieflage geraten, was eine vernünftige Landwirtschaft betrifft, dass mich politische Lösungen auf deren Grundlage in Panik ausbrechen lassen.

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          • bauerhans sagt

            „…..die gesellschaftliche Meinungsbildung“

            besteht aus google,facebook und youtube.

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            • Inga sagt

              War heute Thema im ZDF sonntags:
              sonntags
              Alles Lüge? UT

              Wir tun es alle, bis zu 200 Mal am Tag:
              lügen. Mal ist die Lüge faustdick oder
              dreist, mal kommt sie als bloßes Flun-
              kern oder lässliche Notlüge daher. Aber
              warum sagen wir die Unwahrheit?

              Schon der Lügenbaron dachte sich wilde
              Geschichten aus. Heutzutage ist Lügen
              kinderleicht geworden. Mit wenigen
              Klicks lassen sich Falschmeldungen in
              die Welt setzen und verbreiten. Wem
              kann man da noch trauen? „sonntags“ er-
              zählt die ganze Wahrheit über die Lüge.

              Eine Journalistin kämfte da auch um Glaubwürdigkeit, denn es wurde auch von Lügen- und Fakepresse geredet!

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          • Inga sagt

            ‚Ja,
            was will man machen, wenn die armen nichts anderes zu denken haben!
            Irgend ein Kick braucht jeder Mensch!

            Es gibt auch Ausnahmen, die anders denken.

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          • Sabine sagt

            Ja, sind wir. Allerdings haben uns diese Eigenschaften nicht zu einer der erfolgreicheren Arten gemacht. Erfolgreich wurden wir durch Kooperation, Kommunikation und Phantasie. Wir können sogar über unsere Art hinaus kooperieren wie kaum eine andere Art… auch wenn sie es teilweise auch können. Ameisen sind ja sehr erfolgreiche Viehwirte und Pilzbauern, Paviane kidnapen Hundewelpen und halten sie später als Wachhunde, Pflanzen haben oft hochkomplizierte Handelsbeziehungen mit Insekten, Pilzen und Bakterien.
            Wir können vieles nicht so gut, aber wir wissen wie man die, die es gut können, an sich bindet.
            Wir können zwar nicht in die Zukunft sehen, aber wir können sie uns vorstellen und uns darüber austauschen.
            Bisher haben wir uns allerdings viel und zu oft mit innerartlicher Konkurrenz aufgehalten.

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    • Paulus sagt

      @Stadtmensch
      „… da wir permanent mehr Bodenabtrag als Bodenbildung verzeichnen müssen.“
      Ein Geologe hat mir das mal anders erklärt. Nach dessen Aussage kommt es z.B. allein durch Verwitterung zur Neubildung wertvollen Bodens und zwar nahezu weltweit in gewaltigem Umfang. Durch Erosion, welcher Art auch immer, löst sich mineralische Materie übrigens nicht in Wohlgefallen auf, sondern wird lediglich an anderen Stellen wieder angetragen, man denke nur mal an den Löss in den sogen. Börderegionen.
      Nun denken Geologen in extrem langen Zeiträumen und ich kann das auch nur äußerst laienhaft wiedergeben. Müsste jeder Landwirt eigentlich besser erklären können.
      Ach so, von einer Vertreterin der Abfallwirtschaft weiß ich zufällig, dass unbelastetes feinkörniges Sediment, z.B. aus den Vorstaubecken von Trinkwassertalsperren in großen Mengen auf Deponien verbracht wird statt es sinnvoll zu nutzen; und zwar schlicht aus Kostengründen.
      Bevor Du jetzt wieder mit umfangreichen Literaturhinweisen und Quellenangaben kommst; nein, ich habe zu diesem Thema nicht recherchiert.

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      • Inga sagt

        Ja
        das müssen wir Menschen uns überlegen, Paulus,

        wie viel ist die Natur uns wert,

        sind wir bereit dafür Geld auszugeben,
        wie es mit deinem Beispiel von dem Vorstaubecken mit gutem und bestimmt fruchtbaren Bodensediment ist.

        Alles nur billig zu halten geht auch auf Kosten der Natur.

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  6. Inga sagt

    Wirklich?
    Wenn da so stimmt, wie dus chreibst, Piet
    dann können wir ihn aber doch mit Maßnahmen aufhalten bzw. verzögern, oder nicht?

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  7. Obstbäuerin sagt

    Wenn ich ganz ehrlich sein soll, sehe ich im Moment keinen Ansatz, für eine sinnvolle EU-Förder-Politik, weil die Interessen aller Beteiligten so unterschiedlich sind. Es ist jetzt schon ungerecht und es wird mit diesem Ansatz vielleicht für einige besser, für viele aber noch schlechter. Leider ist es mir nicht möglich mit 63 nach 42 Jahren Vollerwerbsarbeitsleben vorfristig in den Ruhestand zu gehen, weil meine Versicherungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung (18) und der landwirtschaftlichen (24) nicht zusammengezählt werden können. Ich bin extrem frustriert, weil jeder, der auch nur mal an einem Acker vorbeigefahren ist, glaubt, uns seine Vorstellungen von Landwirtschaft vorschreiben zu können.

    9+
      • Obstbäuerin sagt

        Liebe Inga, das macht es nicht besser – aber geteiltes Leid ist halbes Leid.

        2+
    • Stadtmensch sagt

      „Ich bin extrem frustriert“
      Das ist nicht gut. Erdbeeren unter Folie, Kirschen einnetzen, runtergefallene Kirschen entfernen und weiter gehts. (Bitte vielmals um Verzeihung, ich möchte nur Mut machen)

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      • Obstbäuerin sagt

        Stadtmensch, danke für´s Mutmachen. Leider fehlt für diese Maßnahmen das Geld, weil wir hier an der polnischen Grenze direkt im Konkurrenzkampf mit polnischen Erdbeeren und Kirschen stehen. 2 kg Korb Erdbeeren 2 €. Sehen zwar gruselig aus aber der Preis ist spitze.

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    • Bauer Willi sagt

      Auch wenn andere eine andere Meinung haben: Subventionen streichen und einen konsequenten EU-Aussenschutz der für alle Lebensmittel gilt, die nicht den europäischen Normen (Lohn- und Sozialkosten, Umweltschutz, Gentechnik etc.) entsprechen. Die Lebensmittel in der EU würden so teuer, dass wir Landwirte davon sehr gut leben könnten. Das eingesparte Geld könnte an Niedriglohnempfänger durchgereicht werden, damit die sich auch noch die dann teuren Lebensmittel leisten könnten.
      Bauer Willi

      7+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Bauer Willi,
        das hört sich zwar gut an, aber keine Partei – auch nicht die Grünen – wird das machen.
        Die anderen Agrarländer würden keine deutschen Maschinen kaufen, wenn ihre, für den Export produzierten Agrarprodukte, den deutschen Standard bei der Herstellung entsprechen müsste.

        Industriearbeitsplätze First, ist die Devise.

        6+
        • AdT sagt

          Wie hoch sind eigentlich europ. Zölle auf japanische und südkoreanische Autos? Wie hoch Zölle auf chinesischen Stahl?

          Gehören China, Japan und Südkorea zu den Hauptabnehmern von Schweinefleisch aus der EU? Welche Agrarprodukte bringen sie bei uns unter außer Obst (China)?

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      • AdT sagt

        @Bauer Willi

        Könntest Du das bitte erläutern? Denn nach den EU-Agrarmarktordnungen werden die Agrarzölle immer so angepasst, dass Drittlandserzeugnisse nicht preiswerter auf dem Binnenmarkt verkauft werden können als EU-Erzeugnisse. Damit werden die EU-Erzeuger bereits davor geschützt, durch Außenhandel benachteiligt zu werden, wenn sie europäische Standards einhalten. Der „konsequente EU-Aussenschutz“ nach Deinen Vorstellungen würde also keinen Effekt haben, jedenfalls hinsichtlich Erzeugnissen aus Niedriglohnländern.

        Warum haben wir eigentlich keine Importe aus Nicht-Niedriglohnländern wie USA, Kanada, Australien, Japan – außer vereinzelt Kontingentware?

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        • Obstbäuerin sagt

          Es reichen doch schon die unterschiedlichen Produktionskosten innerhalb der EU. Das macht sie doch für Konzerne und den LEH so attraktiv. Sauerkirschen aus Rumänien und Äpfel aus Polen und schon haben wir hier in Deutschland einen Preisdruck, dem wir kaum standhalten können. Dazu kommt dann noch die unterschiedliche Zulassung der PSM in den einzelnen EU-Ländern. Es gibt aber auch Beispiele, wo Produkte von weiter her hier den Anbau unmöglich machen – die Spreewaldgurke wird zunehmend in Indien produziert.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Deutschland exportierte 2017 Lebensmittel in die USA für 201.787.000 €

          Deutschland importierte 2017 Lebensmittel von die USA für 1.691.304.000 €

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          • AdT sagt

            In der Statistik des Außenwirtschaftsportals Bayern gehören diese Zahlen zu „Erzeugnissen aus Landwirtschaft und Jagd“. Inwieweit entfallen die 1,7 Milliarden Euro nicht auf Saatgut (Mais) und Futtersojaschrot, die für hiesige Landwirte in der Regel keine Konkurrenzprodukte sind? Was ich in den Supermarktregalen an Produkten aus den USA sehe, sind vor allem Nüsse, Whiskey (woher kommt Whisky ohne e? 🙂 ), Erdnussbutter, Speisemais. In Deutschland baut man wohl lieber Futtermais an.

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            • AdT sagt

              …und Rotwein natürlich. Viel besser als das französische Pendant gleicher Rebsorte, wie ich finde. Auch ohne Cola.

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        • AdT sagt

          Würde mich wirklich interessieren. Oft wird der spezifische Agrarmarktschutz der EU von Bauernverbänden gar nicht erwähnt und so getan, als konkurriere der deutsche Bauer mit dem chinesischen.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Der Schweinemäster konkurriert nicht mit den Chinesen, jedoch der Erdbeerbauer im Bereich Frostwaren und der Apfelbauer im Bereich Saft, selbst der Streuobsterzeuger ist davon betroffen.
            Wer eine Flasche Apfelschorle kauft, hat mit großer Wahrscheinlichkeit Saft aus China im Glas.

            Dazu sagte Erich Dickler, Pflanzenschutzexperte und ehemaliger Leiter der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Dossenheim in einem Vortrag:

            Mischkulturen ließen keinen modernen Pflanzenschutz zu; da gedeihen Melonen, Blattsalate unter Nuss- und Apfelbäumen und allerlei Gemüse inmitten von Getreideparzellen. Pflanzenschutz werde nach vorkriegsartigen Methoden vollzogen, oft würden falsche oder verbotene Mittel eingesetzt; die Bauern von den Behörden oft falsch beraten. Resistenzbildung sei die Folge, Anwenderschutz sei ein Fremdwort. Handarbeit Sämtliche Arbeiten werden nach wie vor von Hand erledigt, eine optimale Kulturführung sei deswegen noch nicht möglich. Noch hätten die europäischen Chemie-Giganten mehr Interesse, die großen Staatsbetriebe zu unterstützen, denn hier eröffne der schnell wachsende Exportmarkt neue Perspektiven. Entsprechend besorgt äußerte sich Dickler über den deutschen Apfelmarkt. Bereits heute werde mehr Apfelsaftkonzentrat aus China importiert als Deutschland zu bieten hat – und das mit Preisen, die weit unter hiesigem Niveau liegen.

            Den deutschen Verbraucher freut dies, wichtig ist in deren Augen, das das Glyphosat wegkommt. 🙁

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        • Inga sagt

          AdT,
          da speilt der Weltmaktpreis auch eine Rolle, weißt du was das ist?
          Bauer Wili kann es dir erklären!

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      • Obstbäuerin sagt

        Die Idee ist gut, setzt aber voraus, dass auch das Sozialgefüge vereinheitlicht wird und die Harmonisierung der PSM-Zulassungen innerhalb der EU.

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        • Sabine sagt

          Also, so wie ich EU verstanden habe, ging es doch genau darum als die europäische Idee aufkam. Europa sollte durch Handel und gezielte Fördermaßnahmen auf einen einheitlicheren Standard in allen Bereichen gebracht werden und so sollten Spannungen innerhalb der Staaten und unter den Staaten verhindert werden. Man hatte damals wohl schon begriffen, dass soziale und ökonomische Ungleichheiten politische Rattenfänger begünstigen.
          Eine EU der Regionen, wo den Bürgern bei aller Vielfalt der Traditionen eine gleichbleibende Qualität in Sachen Bildung, sozialer Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit etc. garantiert wird, ist, finde ich, immer noch attraktiv. Wohingegen ein Europa, dass nur freien Handel und vereinheitlichte Hygiene- und Industriestandards produziert, wenig interessant ist und oft auch als lästig empfunden wird. Wir haben Europa zu sehr den Lobbyisten und Konzernen überlassen.

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          • AdT sagt

            Die Rechtsharmonisierung dient gerade der Personen-, Waren- und Dienstleistungsfreiheit von Verbrauchern, kleinen Unternehmen und kleineren Mittelständlern. Größere Mittelständler und Großunternehmen haben Rechtsabteilungen, die wiederum teure Wirtschaftskanzleien beauftragen. Damit sind solche nichttariffären Handelshemmnisse wie Rechtskomplexität und Verwaltungsaufwand für große Konzerne nur ein kleiner Posten in der Stückkalkulation.

            Die Architekten der europäischen Einigung sahen gerade in der wirtschaftlichen Verschränkung die Garantie für Frieden. So, muss gleich beruflich mit Belgien telefonieren. In friedlicher Mission…

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            • AdT sagt

              Die Rechtsharmonisierung führt natürlich zu Änderungen in den nationalen Rechtsordnungen. Wer nur national agiert, findet solche Änderungen überflüssig und nervig. So mancher kam dann, einmal damit auseinandergesetzt, doch auf die Idee, mal grenzüberschreitend Geschäfte zu machen. Die Meckerer finden sich auch eher unter Rattenfängern als in der Wirtschaft. Der Wirtschaft geht vieles nur nicht weit genug, oder sie beklagt sich über Arbeitnehmerschutzrechte, Diskriminierungsverbote, Gesundheitsvorschriften (Acrylamid) und Datenschutz – was Wirtschaftsverbände eben tun müssen.

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            • Obstbäuerin sagt

              Für kleine Handwerker und Direktvermarkter in unmittelbarer Grenznähe sind die offenen Grenzen mit einem erheblichem Lohngefälle der frühe Tod. Was sie schreiben, AdT klingt für mich wie ein Märchen. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit findet in diesem Bereich nicht statt. Kann auch gar nicht.

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            • AdT sagt

              Es soll auch manchmal der Pole davon profitieren. Oder das Altenheim in Brandenburg? Vielleicht erhalten sich auch Generalbauunternehmen in Brandenburg konkurrenzfähig, wenn sie für den Innenausbau auf polnische Handwerksbetriebe (als Nachunternehmer) setzen können. Vielleicht setzen sie sich in einer öffentlichen Ausschreibung so gegen ein italienisches Unternehmen für einen Auftrag in Bayern durch.

              …Komplexe Kausalbeziehungen, man weiß nicht, wie es anders wäre. Und wenn die Praxis zu komplex ist, hilft die Theorie: Theorie der komparativen Wettbewerbsvorteile.

              Oder die vergleichende Wissenschaft oder Geschichte: Binnenmarkt der USA; Reichseinigung 1971 und für das gesamte Reich das BGB ab dem 01.01.1900 (Gründerzeit) etc.

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            • Obstbäuerin sagt

              Offensichtlich macht die Praxis hier nicht, was in Ihrem Lehrbuch steht, AdT. Ich habe auch nicht von Brandenburg, sondern von unmittelbarer Grenznähe gesprochen. Wir haben eine Brücke, da kann man zu Fuß nach Polen. Ich habe nichts dagegen, dass auch Polen von einem Geschäft profitieren. Nur wenn der Vorteil aufgrund des Währungsgefälles nur auf einer Seite bleibt, kann man doch nicht vor Freude aus dem Häuschen sein. Ganz abgesehen von den negativen Begleiterscheinungen, die uns die offene Grenze gebracht hat.

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  8. Piet sagt

    Wieso Lösungen in den Bereich Klimaschutz? Wir können die Laufe der Sternen nicht ändern, oder die Sonneakvität bremsen, Polarschwankungen vermeiden oder verhindern das Vulkanen ausbrechen. Nur mit die Folgen können wir rechnen. Uns nicht kirre machen lassen über die Große Natur ist noch nicht so einfach……pff

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      • Inga sagt

        ich meinte ihn nicht persönlich, sondern nur als Meteorologe!

        Aber Deine Theorie interssiert mich auch sehr, Piet erkläre bitte mehr davon!

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