Der gläserne Essensmacher?
Die individuelle Dokumentation für Pflanzenschutz für jeden verfügbar und öffentlich zu machen, fordert eine Mitarbeiterin des Umweltinstitut München e.V.: https://background.tagesspiegel.de/agrar-und-ernaehrung/briefing/pestizideinsatz-in-deutschland-warum-wir-mehr-transparenz-brauchen Hier ein Auszug „Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Umweltinstituts zeigt: 78 Prozent der Befragten wollen, dass die Aufzeichnungen über den Einsatz von Pestiziden erfasst und veröffentlicht werden, sodass Anrainer:innen nachvollziehen können, welchen Pestiziden sie ausgesetzt sind. Nicht nur das sollte Anlass für die Agrarminister:innen sein, ein bundesweit einheitliches System zur elektronischen Erfassung und Veröffentlichung aller Pestizid-Anwendungsdaten auf den Weg zu bringen. Gerichtsurteilen zufolge steht der Zugang zu den Aufzeichnungen der Landwirt:innen ohnehin allen Bürger:innen zu: Es bedarf keines „berechtigten Interesses“, um eine entsprechende Umweltinformationsanfrage bei der zuständigen Landesbehörde zu stellen. Bisher ist das in vielen Bundesländern trotzdem ein wenig aussichtsreiches und oft kostspieliges Unterfangen. Dabei besagt die EU-Umweltinformationsrichtlinie eindeutig, dass Behörden derartige Informationen so umfassend wie möglich öffentlich zugänglich machen und aktiv verbreiten sollen. Es ist also höchste Zeit, die Daten systematisch zu erfassen und niedrigschwellig zu veröffentlichen – nur so können Bürger:innen nachvollziehen, welchen Pestiziden sie ausgesetzt sind.“ Um einzuschätzen, welches Ziel das Umweltinstitut …










