Einheit…
Ich bin heute etwas spät mit dem neuen Artikel. Gestern bin ich mit der DB nach St. Georgen im Schwarzwald zu einem Vortrag gefahren. Es war – wieder einmal – ein Abenteuer. Die Rückreise läuft aktuell noch etwas normaler, die Verspätung beträgt aktuell lediglich 10 Minuten. Siegfried vom „Forum pro Schwarzwaldbauern“ hat mir die Landwirtschaft im Schwarzwald etwas näher gebracht. Sie ist so ganz anders als unser Ackerbau in der Köln-Aachener Bucht. Auch die Höfe sind anders. Meist sind es Einzellagen in einem Tal, schön anzusehen, aber sicherlich auch schwierig zu bewirtschaften. Vollerwerbsbetriebe gibt es hier nur wenige, die meisten Betriebe haben einen Nebenerwerb. Anders können sie nicht überleben. Gerade in der Höhe ist alles absolutes Grünland. Die Flächen können folglich nur mit Tieren genutzt werden, also Milchvieh oder Mutterkuhhaltung. Um diese Landschaften zu erhalten, müssen die Menschen weiterhin Milch trinken und Fleisch essen. Oder Wiesen und Weiden werden aufgeforstet. Dann sind die Touristen aber weg. Und das ist ein wichtiger Einkommenszweig im Schwarzwald. Die Idylle des bäuerlichen Familienbetriebes ist ein wichtiges Marketinginstrument. Vor ein …










