Antwort von Bioland
Am 10. März habe ich Fragen an Bioland geschickt mit der Bitte um Antwort. Diese ist am 13. März eingetroffen. Ich gebe diese hier ohne Kommentar wörtlich wieder. Zuerst meine Frage, dann die Antwort von Bioland: Kennen Sie die Kritik an den Zahlen der Boston Consulting Group und den 90 Milliarden „Schaden“ (Folgekosten) die die Landwirtschaft verursacht. Warum verwenden Sie diese Zahlen? Zur Landwirtschaft gehört übrigens auch die Bio-Landwirtschaft oder sollen diese „Schäden“ nur von den konventionellen Landwirten verursacht worden sein? Und wen bringt diese Diskussion um theoretische Zahlen überhaupt weiter? Für die ZKL ist die Studie der Boston Consulting Group eine wichtige Grundlage, um auf die hohen externen Kosten in Höhe von „mindestens 90 Milliarden Euro“ im Agrarsektor hinzuweisen. Diese Studie wird im Kreis der ZKL-Mitglieder und damit auch des Deutschen Bauernverbandes und zahlreicher Wissenschaftler getragen. Externe Kosten umschließen Treibhausgasemissionen, Luftschadstoffemissionen sowie für Wasser, Boden, den Verlust von Artenvielfalt und damit einhergehend auch den Verlust von Ökosystemleistungen. Fakt ist, dass die Umwelt-Folgekosten die Wirtschaftsleistung des Sektors um ein Vielfaches übersteigen. Deshalb schlägt die ZKL …










