Antwort von Penny
Ich zitiere die Antwort in Original-Wortlaut (nein, ich bin immer noch ein Mann und habe auch vor, das zu bleiben…) Guten Tag Frau Willi, vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Die Berechnung der wahren Kosten erfolgt hauptsächlich in zwei Schritten. (1) Zunächst wird die Menge an ausgestoßenen Schadstoffen und Emissionen, sowie der Ressourcenverbrauch erhoben und die Auswirkung dessen in Wirkungskategorien gegliedert. (2) Danach werden diese quantifizierten Wirkungen mit ihren Schadenskosten monetär bewertet, also in Geldwerte übersetzt. (1) Für die Mengenaufstellung der Emissionen, Schadstoffe und Ressourcen werden Lebenszyklusanalysen (auch Ökobilanzen genannt) der verschiedenen Lebensmittel erstellt. Dabei betrachten wir alle Prozesse, die bis hin zur Prozessierung der Produkte stattfinden: also beim veganen Schnitzel zum Beispiel inklusive des Prozesses, der aus Weizeneiweiß ein Schnitzel macht. Die Methodik der Lebenszyklusanalysen hilft dabei, die verschiedensten Emissionen, Schadstoffe und Ressourcen in 18 Wirkungskategorien zu gliedern und auf eine Einheit zu berechnen. Diese können in vier Bereiche gruppiert werden: – Gesundheit (Ozonabbau, Bildung photochemischer Oxidantien, Ionisierende Strahlung, Humantoxizität, Feinstaubbildung). Der Schaden an der Gesundheit wird dabei also bemessen nach dem Konsum ungesunder Lebensmittel, …










