Die Revolution findet nicht statt – Teil 1
Es werden am 4. September fünf Jahre, als die Große Koalition das „Agrarpaket“ bekanntmachte. Der DBV kommentierte das damals mit den Worten „Das wird wieder vielen Betrieben die Existenz kosten“. Angesichts dieser banalen Erkenntnis (ohne jegliche Ankündigung von Konsequenzen) habe ich mich damals entschlossen, auf meinem Acker zwei grüne Kreuze aufzustellen. Es war mein stiller Protest gegen die Agrarpolitik von CDU und SPD. Wenige Tage später waren es Tausende in ganz Deutschland (später auch im Ausland) die so ihre persönliche Sorge um ihren Betrieb ausdrückten. (Mir brachte es übrigens eine „Einladung“ zu Julia Klöckner ein, die mich damals fragte, „ob ich wüsste, was ich da getan habe“.) Die Bauernverbände waren ob dieser Vielzahl von Grünen Kreuzen irritiert. Während sich der Bayrische Bauernverband spontan der Aktion anschloss, hielten sich andere zurück und äußerten sich überhaupt nicht. So auch der Vorstand des DBV in Berlin, der erkannte, dass er dabei war, die Meinungshoheit zu verlieren. Als sich dann LsV gründete, wurde es noch stiller, denn die Wucht, mit der diese Organisation sich zu Wort meldete und Proteste …










