Drei Tage, die vieles ändern…
Am vergangenen Donnerstag sind wir mit der Fronleichnams-Prozession durch die Felder gelaufen. Alles war noch grün, alles deutete noch auf eine gute Ernte hin. Drei Tage später, Sonntag abend, wurden diese Aufnahmen gemacht. Man erkennt jetzt, nach nur drei Tagen, jeden Quadratmeter schlechtere Bodenqualität. In einem Bild taucht jetzt der Verlauf eines alten Weges auf, eventuell sogar von den Römern. Was war passiert? Noch vor 10 Tagen haben wir 10 mm Regen bekommen und ich habe gemeint, „dass jetzt nicht mehr viel passieren kann“. Doch da sollte ich mich täuschen. Wenn es am Donnerstag noch „angenehme 27 Grad“ waren, stieg das Thermometer am Freitag auf 29, am Samstag auf 34 und am Sonntag auf rekordverdächtige 36,9 Grad Celsius an. Die Luftfeuchtigkeit lag tagsüber bei 25 bis 30%! Da brennt und trocknet alles weg. Der Weizen hat einen richtigen „Knacks“ bekommen, der auch nicht mehr rückgängig zu machen ist. Er schaltet jetzt um auf Abreife, zumal bis kommenden Donnerstag nicht mit Regenfällen zu rechnen ist. Im Oktober haben wir den Weizen gesät und eigentlich wollten wir …










