Artenvielfalt statt Lebensmitteln…
Neulich war ich auf Einladung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) auf eine Tagung zum Thema „Landwirtschaft und Naturschutz im Dialog“ eingeladen. Hintergrund war die bevorstehende Ackerbaustrategie des BMEL. Von den 26 Teilnehmern waren 3 Landwirt/in. Nicht gerade viel für eine Veranstaltung mit dem Thema Landwirtschaft und Naturschutz im Dialog. Die übrigen Teilnehmer waren Berater von Ämtern, Personen aus Behörden sowie aus Forschung und Wissenschaft rund um den Naturschutz. Also alles Profis. Es wurde viele Vorträge gehalten über Acker-Streifenprogramme, Fruchtfolgegestaltung und andere Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität. Ich habe nicht alle Vokabeln verstanden, vor allem wenn es um die taxonomische Einordnung von Pflanzen und Tieren ging. Ein Referent beschäftige sich mit der Frage, ob Pflanzenschutz und Biodiversität zusammenpassen und kam zu der wenig überraschenden Aussage, dass das wohl nicht klappt. Das erscheint mir logisch, weil Pflanzenschutzmittel nun mal die Eigenschaft haben, unliebsame Unkräuter, Pilze oder Insekten aus den landwirtschaftlichen Kulturen und damit unseren Lebensmitteln zu entfernen. Das bedeutet oft zwangsläufig eine Verminderung der Biodiversität. Und genau die unterschiedlichen Auffassungen über die Aufgabe, die Landwirtschaft haben soll, …









