Bauer Willi
Kommentare 67

Gedanken sortieren – Luft holen

Liebe Leser von Bauer Willi

In den letzten Tagen und Wochen war ich viel unterwegs. Drei Tage in Österreich und Franken, vier Tage auf einer Tagung des Bundesamt für Naturschutz auf Rügen, jetzt wieder Bayern. Und so geht es bis Weihnachten und danach weiter. Das macht Spaß, aber die Batterie braucht auch wieder Zeit zum Aufladen, der Adrenalinspiegel muss auch mal wieder runterkommen.

Es gibt viele interessante und strittige Themen, über die es sich lohnen würde, zu diskutieren. Allerdings stelle ich fest, dass mit der Zeit die Argumentation im Kreis läuft und es allen, auch mir, schwer fällt, richtig zuzuhören und auch zwischen den Zeilen zu lesen. Deshalb wollen wir unsere Frequenz an Artikeln in der nächsten Zeit herunterschrauben. „Gut Ding will Weile haben“. Wir hoffen, ihr habt Verständnis dafür und bleibt unserem Blog treu.

Solltet ihr aber Themen haben, die euch „unter den Nägel brennen“ , so sind wir dafür immer offen. Auf der Impressum-Seite steht eine Mail-Adresse, an die ihr eure Vorschläge schicken könnt.

Willi und Alois

 

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67 Kommentare

  1. Alois Wohlfahrt sagt

    Jetzt muss ich mich (Alois) doch mal bei dieser Diskussion zu Wort melden. Es ist ja schon sehr erstaunlich, was hier in dieses „Luft holen – Gedanken sortieren“ alles so herein interpretiert wird.

    Es ist hier niemals vom Ende des Blogs geschrieben worden. Es ist eine Ankündigung, dass die Schlagzahl der Artikel und Meldungen sich reduzieren wird. Ganz klar mit dem Ziel, dass unser interner (selbsternannter) Stress, jeden Tag etwas bringen zu müssen, reduziert wird. Und auch ein Ziel ist es, die Qualität der Beiträge und Diskussionen zu heben, weil man ganz einfach durch die Reduktion der Schlagzahl mehr Zeit hat Beiträge zu recherchieren und zu erstellen. Wir haben nunmal keine Redaktion wie ein Verlag oder eine Nachrichtensendung und können uns auch kein Redaktionsbüro leisten.

    Zu den geäußerten Beurteilungen und Erwartungshaltungen möchte ich nur kurz Folgendes sagen. Wir haben und hatten nie den Anspruch, dass dieser Blog den Bauernstand retten kann oder soll. Aber ebenso wollen und werden wir ihn nicht ruinieren. Wir sind teil eines langfristigen Medienwandels, wo wir Bauern die Chance haben auf neuen Wegen und mit neuen Mitteln zu kommunizieren. Dies tun wir – und natürlich sind wir damit nicht fehlerfrei. Doch ist mit den, inzwischen über 1700, veröffentlichten Beiträgen und Diskussionen ein großer Wissensfundus entstanden, der weit über diesen lokalen Blog wirkt und recherchierbar geworden ist.

    Darüber hinaus versuchen wir auch mit unseren Vorträgen den Dialog und die Eigeninitiative der Bauern zu motivieren. Denn letztendlich bleibt es jedem Leser und Kommentator selbst überlassen, welche Schlüsse er aus der Teilnahme an diesem Blog zieht.

    In diesem Sinne, machen wir weiter. Jedoch nicht mehr in der Erwartungshaltung, dass jeden Tag ein neues Thema hier angefangen wird.

    Herzliche Grüße aus dem oberen Allgäu
    Alois

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    • Liberaler sagt

      Zitat:
      „Wir haben und hatten nie den Anspruch, dass dieser Blog den Bauernstand retten kann oder soll. Aber ebenso wollen und werden wir ihn nicht ruinieren. Wir sind teil eines langfristigen Medienwandels, wo wir Bauern die Chance haben auf neuen Wegen und mit neuen Mitteln zu kommunizieren.“

      Hätte man diesen Satz zu Anfang formuliert, wo im s.g. Wutbrief bedauert wurde, „dass Kinder vom Hof auch sich ein Handy wünschen und dass der Alte das auch bezahlen können muss…“ , wären Medien nicht angesprungen.
      Es wurde zwar nicht formuliert die Landwirtschaft retten zu wollen aber dass man sich für eine Politik einsetzt, die besser ist.

      Nun die Aufklärung dieses Missverständnisses durch A., dass man nur ein Kommunikationsplattform schaffen wollte.

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      • Warum liest du nicht zu Ende, bevor du antwortest, Liberaler
        warum schiebst du die Schuld auf den Verfasser?
        Warum weist du den Vorwurf von dir ab?
        Warum machst du dich hier so durchsichitg, denkst du die Bauern sind dummm und merken das nicht?
        Was hast du für eine Schulbildung?

        Aus deinem weiteren Schreiben geht hervor, dass du von der Matierie keine Ahnung hast und schreibst nur um zu schreiben, das Thema ist dir egal;
        deswegen ist dir entgangen, dass Bauer Willi mit allen auch mit den Verbrauchern diskutieren wollte und will,
        aber wer keine Ahnung und keinen Respekt hat der schimpft eben darüber und schiebt dann die Schuld den anderen zu!

        Und wenn der schlechte Milchpreis, der zum MINUS auf dem Konto führt dann gerade keine Luxuasartikel in der Bauernfamlie erlaubt, dass ist doch klar, oder kannst du nicht rechnen? Stammst wohl nicht aus der Landwirtschaft.

        Es könnte aber sein, dass die Groß- oder Pateneltern dem Kind Geld für ein Handy schenken.
        Ich kenne auch ein junges Bauernelternpaar, die erlaubten ihrem Sohn kein Handy vor dem 5. Schulj.
        Ob die dann auch als Geizige Bauern deahingesellt worden sind?
        Das sind nur pädagogoische überlegungen, die mit Bauern nichts zu tun hat.

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    • Altbauer Jochen sagt

      Danke Alois, für die wohltuend sachliche Darstellung.
      Es wird ja zum Teil ganz schön heftig argumentiert.
      Natürlich soll jeder seine Meinung sagen dürfen aber
      gegenseitiges „angiften“ bringt niemand weiter.
      Ich bin mit vielen fachlich tiefgehenden Beiträgen manchmal
      überfordert, trotzdem sehe ich die Meinungsvielfalt als
      ein bereicherndes Element das eurer Initiative zu verdanken ist.
      Macht weiter, es muss ja nicht jeden Tag etwas neues auf´s Tablett !
      Schöne Grüße aus dem hohen Norden zu euch in´s Allgäu.

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        • nicht nur der Bauer im Wandel der Zeit,
          sondern auch der Journalismus im Wandel der Zeit!
          Mit nüchternen, punktgenauen, die der Wahrheit entsrechen und schnelleren Berichten.

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    • Toll, gute Idee:
      „Wir sind teil eines langfristigen Medienwandels, wo wir Bauern die Chance haben auf neuen Wegen und mit neuen Mitteln zu kommunizieren.“

      Ja,
      dann sollen sich die Medien mal mit neuer Technik wandeln, aber dann auch die Journalisten und ihre Hintergrundarbeit zeitgemäß! Vor allen Dingen gründlicher werden.
      Es beschweren sich ja nicht nur Ärzte und Bauern, sondern auch Sportler und Prominente, denke ich.

      Ob wir die dann hier auch mal hinterfragen dürfen?
      Leute wie der Liberale dann auch auf die eindreschen dürfen?

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    • Christian Bothe sagt

      Sehr gut und macht nur weiter so nach der verdienten schöpferischen Pause. Der Blog ist spannend und informativ.Was den „Anonymiker „Liberaler angeht und seine Diskussion
      nur soviel in Top Agrar wird mit Klarnamen diskutiert!Alles andere wird blockiert und das ist richtig.Liberaler hätte keine Chance zu veröffentlichen.

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  2. Ich habe einiges gelernt, fachlich und auch kommunikativ, da man unmittelbar ehrliches Feedback bekommt. Mich beeindruckt die Schlagzahl der Artikel. Wenn weniger kommen, kann man Themen mehr vertiefen, vielleicht schreiben dann sogar mehr Leser, weil sie davon ausgehen, dass der eigene Kommentar noch am nächsten Tag gelesen wird. Manch Medienkritik war mir zu pauschal und das Echo in den Kommentaren zu pegidamäßig. Fehler in Berichten konkret ansprechen, Ross und Reiter (Organ und Artikel) nennen, erscheint mir angemessener als wiederholt zu behaupten, „die Medien beschuldigen die Landwirte“. Darauf springen viele Kommentatoren an, ein Mainstreammedien-feindlicher Ton verschreckt aber, glaube ich, viele Leser, sicherlich gerade die „grüne Klientel“, die sich noch am ehesten für Landwirtschaft interessiert.

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  3. Paulus sagt

    Auch wenn es schmerzt kann mich dem Liberalen zumindest in Teilen seiner Ausführungen anschließen. Bauer Willi hat seinen Blog mit irgendwelchen Parolen, die er mehr oder weniger beliebig in den Raum gestellt hat, so gut wie kaputtgeritten.
    Während er sich ob seiner Vorträge und Verbindungen rühmt unterscheidet er immer noch zwischen Bauern und den ganz normalen Menschen, sprich zwischen den Erhabenen und den ach so undankbaren Verbrauchern. Ich fürchte, die Letztgenannten pfeifen ihm was und er treibt sie mit manchen seiner Äußerungen eher weiter von der Landwirtschaft weg als das er sie für verständliche Ziele hinzugewinnt. Auch interessierte und der LW zugeneigte Laien müssen hier schon mal tief schlucken. Eine schöpferische Pause zur Besinnung halte für angebracht.
    Ich brauche keinen Bauern der mir dauernd etwas vorjammert und mich als undankbaren und dummen Verbraucher, oder auch als einfachen Bürger hinstellt, sondern einen der mir sachlich Auskunft zur Landwirtschaft gibt. Außer in der Sendereihe „Hallo Leute“ sind es andere die hier, auch auf manch naive Fragen, ganz einfach mit Sach- und Fachkenntnis antworten und zum Verständnis beitragen.
    Die beschäftigen sich wahrscheinlich nicht damit in einem Stuhlkreis bunte Zettelchen irgendwohin zu kleben und das als großartige Leistung oder gar Erkenntnisgewinn zu verkünden.

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    • Brötchen sagt

      Paulus ich muss ihn auch mal in Schutz nehmen, er macht sich natürlich auch angreifbar indem er seine Aktivitäten preis gibt und auch vielleicht nicht ganz durchdachtes schreibt usw.auch kann man ja den Anspruch hoch hängen, ob man den dann erfüllen kann oder nur teilweise, ist ja auch nicht so tragisch. Und das hier selten Verbraucher reinschauen, haben sie selbst erkannt.
      Ich denke eine basis ist da, auf der man aufbauen kann.

      Ich würde mich an seiner Stelle mehr um die kümmern, die hier mit helfen, glaube das fehlt etwas. Mal ein paar Worte mehr nicht, oder Mal auf was eingehen und nicht nur mit einem Satz. Ansonsten ist das Klima doch nicht so schlecht.

      Wie gesagt so reine Fachinformationen sind vielleicht der beste Weg und garnicht soviel strategische Sachen usw. Sowas fehlt echt. Auch die Interviews sind gut!

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    • Sorry Paulus, da bin ich anderer Meinung. Zum einen sind Wort und Ton von L völlig unangebracht und daneben. Zum andern halte ich es für legitim und richtig, wenn Willi hier bisweilen bewusst provoziert um ein Diskussion in Gang zu bringen, was ja auch meist gelingt. Den Verlauf einer Diskussion bestimmen dann letzendlich die Blogteilnehmer.

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      • Liberaler sagt

        @Mark
        Sie können Paulus doch nicht meine – aus deiner Sicht – falsche Sprache vorwerfen.

        Es mag so sein, dass einige das nicht in Ordnung finden wie ich was sage. Aber die sachlichen meiner Beiträge werden dann als „Geschwurbel“ diskrditiert.

        Immer zur Sache reden und kein Waschweibergeplauder machen.

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    • Arnold Krämer sagt

      Ja, die Verbraucherschelte war mir auch oft zu heftig. Das musste nicht immer sein. Klar, provozieren, Emotionen auslösen ist oft nötig, um kontroverse Ansichten heraus zu „kitzeln“. Dabei das richtige Maß zu finden, um nicht zu demotivieren und vom Mitdiskutieren abzuhalten, ist wirklich schwierig. Meist hat es ja geklappt, weil sich viele Nichtlandwirte beteiligt haben, deren differenzierte Meinungen im landwirtschaftlichen Umfeld nicht bekannt sind und auch im Mainstream veröffentlichter Meinungen (Fernsehen, Presse) untergehen.
      Vielen Dank von meiner Seite auch an die vielen Nichtlandwirte in diesem Blog.

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  4. Arnold Krämer sagt

    Ich habe erst seit August 2018 Zeit und Interesse für den Blog von Bauer Willi gehabt und mich dann auch des Öfteren mit „Klarnamen“ zu Wort gemeldet.
    Viele schreiben anonym, aber trotzdem wohltuend fair, anständig sozusagen, und unterscheiden sich damit von vielen, die heute in Blogs als Zyniker und verbale Brandstifter unterwegs sind.
    Meine sonstigen Eindrücke aus den vergangenen 3 Monaten will ich kurz wiedergeben:
    1. Manches wiederholt sich, z. T. auch stark. Man kann nicht täglich im Agrarbereich etwas Neues bieten. Deshalb ist die ein Umstellen auf einen oder zwei „Inputs“ pro Woche durchaus sinnvoll.
    2. Vermeintliche Randthemen aus dem Denken und Fühlen, der „Philosophie“ und Grundhaltung von „klassischen“ Bauern sind interessant, gerade auch für den „Nichtlandwirt“. Man muss nur aufpassen, dass das Klagen und das Selbstmitleid nicht zu stark wird. (Das fällt schwer, ich weiß das, weil ja oft gesagt wird, dass dem erstgeborenen Landwirtssohn gleich nach der Geburt ein Backstein auf die Brust gelegt wird, damit er früh genug das Stöhnen lernt).
    3. Die Bandweite der Themen hätte noch etwas größer sein können, war aber vor dem persönlichen und privaten Hintergrund der Macher erstaunlich gut. Vielleicht könnten in Zukunft mehr Externe den hohen Bekanntheitsgrad von Willis Blog nutzen und damit der Verzettelung der Agrarblogs und ihrem Versinken in der Bedeutungslosigkeit entgegen wirken.

    Es wäre schön, wenn ein bestimmter Rhythmus der Inputs erhalten bliebe, damit auch das Interesse, die Neugier und die“Kundenbindung“ Bestand haben kann.

    Danke für die bisher geleistete Arbeit verbunden mit dem Wunsch, dass das bisher gezeigte „Sendungsbewusstsein“ während der Denkpause nicht verloren geht.

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  5. Friedrich sagt

    Lieber Willi und Alois. Ihr habt in den letzten Jahren eine Menge bewegt. Viele Defizite in der ldw. Kominikation aufgedeckt und uns Bauern so geholfen vieles medial falsche gerade gerückt. Mit eurer offenen Art habt ihr viele verschlossene Türen geöffnet und euere Stimme wurde überall gern gehört. Viele Einladungen , auch von Kritikern, habt ihr angenommen und unsere Sicht der Dinge vorgetragen. Das hat euch viel Respekt eingebracht. So habt ihr die medialen Defizite unseres Berufsstandes geholfen etwas zu schließen. Mit eurem Einsatz habt ihr sogar den DBV zum „Jagen getragen“ und dort die Kritiker zum besseren Auftreten ermuntert. Aber nicht nur das , sondern auch die vielen Vorträge im deutschsprachigen Raum haben uns Bauern immer wieder ermuntert nicht auf zugeben und auch gegen den medialen Mainstream seine Stimme zu erheben. Alles das sollte nicht vergessen werden. Wenn ihr jetzt etwas zurückschalten wollt , können wir das gut verstehen, denn irgendwann wiederholt sich alles und unsere Kritiker , aber auch die Berufskollegen können sich argumentativ gut im Blog bei verschiedenen Themen gut informieren. Vorerst einmal vielen Dank Euch Beiden.

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  6. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, es kann aus meiner Sicht nicht sein, das der Liberaler, hier mit seinen Angriffen auf Willis Blog, die Tür zuschlägt und den Schlüssel rumdreht , dann sich zu frieden auf die Brust schlägt,in dem Sinn,jetzt habe Ich Euch gezeigt wo der Hammer hängt.
    Damit bin ich garnicht einverstanden. Wir haben bis jetzt alle von Willis Blog“gelebt“.
    Der eine mehr der andere weniger. Wir konnten unsere Meinung, ohne Einschränkungen offen darlegen. Wir haben, teilweise unseren Kummer und unsere Sorgen Ihm vor die Füße
    geworfen. Jetzt diese knallharte Kehrtwende, von einigen auf einmal nicht verstandenen
    Bloggern. Ich bin von vielen seinen „Anhängern“ die sich bisher nicht geäußert haben enttäuscht.

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    • Die Art und Weise, wie L hier auftritt ist unakzeptabel. Er hat sich doch schon verabschiedet, warum schwurbelt der hier immer noch rum?

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      • BerndK sagt

        Ich bin jetzt endgültig zu dem Schluss gekommen, dass L eine Kunstfigur (ein Hybrid aus allen Schwurbelern aus diesem Forum) ist, die Bauer Willi selber kreiert hat und damit die Blogteilnehmer mal richtig bis zur Schmerzgrenze aufmischen will. 😉

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        • Bauer Willi sagt

          Das ist leider nicht der Fall. Es gibt aber eine Vermutung, wer er sein kann. Es könnte sich um einen von drei Trollen handeln, die wir im Verlauf der letzten fast vier Jahre gesperrt haben, weil ihre Kommentare grob beleidigend waren. Die Sprache deutet auf jemanden hin, dessen Initialen mit A. H. beginnen.
          Liberaler hatte sich eigentlich vor zwei Wochen schon verabschiedet, was einige im Blog sehr begrüsst haben. Die Tatsache, dass er jetzt doch wieder auftaucht, lässt einige Schlüsse auf seine Persönlichkeit zu.
          Bauer Willi

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          • Liberaler sagt

            Lieber Bauer Willi, ihre Vermutungen in allen Ehren, aber knapp deneben ist auch daneben.
            Zu Ihren Schlüssen/Schüssen auf meine Persönlichkeit, es war am 12. November 2018 als ich dieses geschrieben habe:
            „Sehr verehrter Bauer Willi, Ihren Rat, diese Seite möglichst zu meiden, werde ich befolgen.“
            Manchmal wird man über FB wieder drauf gestoßen und so habe ich tatsächlich den Rat nicht befolgt und Sie müssen zugeben, dass Ihr Rückzug ein Ereignis ist, was von mir und anderen gefeiert wird. Dies zur Erklärung und Richtigstellung.
            Wenn Sie beleidigt wurden auf Ihrer Seite steht Ihnen den Gang zur Polizei frei. Allerdings müssen Sie dann erklaren warum man so etwas stehen lässt als Admin. Auch Ihren Bezeichnung „Troll“ müssen Sie dann erklären. Ich wollt Sie immer mal persönlich kennen lernen. Also nur zu!
            LG

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    • Liberaler sagt

      @Brandenburgbauer Es tut mir leid wenn Du in ein tiefes Loch fällst ohne B.W..

      Hörigkeit, Liebessucht, Beziehungssucht oder einfach Abhängigkeit ist ein Thema mit großer Bandbreite, denn Abhängigkeiten entstehen in jeder Beziehung und gehören bis zu einem gewissen Grad sogar zu unserem Liebesideal. So sind z.B. Aussagen wie „Ich tue alles für Dich“, „Ich bin nichts ohne Dich“ höchste Liebeserklärungen und beinhalten doch die Möglichkeit der Selbstaufgabe. Gesellschaftlich gesehen ist Abhängigkeit ein durchaus erwünschtes Moment, stabilisiert sie doch die Verhältnisse und trägt nicht selten zur Stabilität von Partnerschaften bei. Daher werden manche Formen der Hörigkeit von Betroffenen auch als „normale“ romantische Liebe interpretiert. Hörigkeit entsteht in einem längeren Prozess, in dem der eigene Wille allmählich und in zunehmendem Maß verloren wird. Dies ist für den Betroffenen selbst meist erst spät zu erkennen und oft nur durch Eingriffe von außen oder therapeutische Hilfestellung zu bewältigen. Auch Sekten u.a. Gruppierungen können Unerfahrenheit und das Bedürfnis nach Geborgenheit ausnutzen, um Hörigkeit zu schaffen. (Stangl, 2018).

      Verwendete Literatur
      Stangl, W. (2018). Hörigkeit, Liebessucht, Beziehungssucht, Sexsucht,Abhängigkeit,Sexsucht,Liebessucht,Romanzensucht,Beziehungssucht,Selbsthilfe,Selbsthilfegruppe,Selbsthilfegruppen,Sex,Liebe,Beziehung,Beziehungen,12 Schritte,SLAA. [werner stangl]s arbeitsblätter.

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      • Obstbäuerin sagt

        Geht´s noch, Liberaler? Hat dir jemand den Lolli geklaut oder warum bist du so frustriert?

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  7. Liberaler sagt

    Ich erlaube mir aus Gründen der Übersichtlichkeit hier oben auf Gegenrede zu antworten. Da unten blickt kein Leser mehr durch.

    Zur Behauptung:“Bauer Willi hat Verbraucher nicht beschimpft…“ dafür Zitat 2. Nicht nur dass man den Verbraucher beschimpft sondern dies auch noch mit unwahren Behauptungen. Die Kartoffeln seines Nachbarn waren außerhalb der Kontraktmenge. Deshalb, weil die Erträge so hoch waren. Der Nachbar hat kein Mitleid verdient sondern dem fehlt noch einen Schlag in den Nacken, den Markt mit Übermengen zu belasten.

    @“Ich seh das so“
    Wie aus Zitat 1 erkennen können, kann man tatsächlich anonym erfolgreich sein und Medien wie hier topagrar machen das sogar mit.
    Warum sollte ich eine Konkurrenzseite machen? Bauer Willi verabschiedet sich wie Merkel auf Raten und das Leben geht weiter. Ich möchte auch nicht nachahmen was ich nicht gut finde.

    Zitat 1
    Der Artikel beginnt mit dem Satz: „Heute habe ich dermaßen die Schnauze voll.“ Bauer Willi (Name ist der Redaktion bekannt) bezieht sich dabei auf den aktuellen Preis für Pommes-Kartoffeln, für die der Erzeuger umgerechnet 1 Cent/kg erhält. Gleichzeitig kündigten die Hersteller von Dünger an, die Preise deutlich anzuheben. „Konsequenz: Mir werden in diesem Jahr wohl 25 % Gewinn fehlen“, so der Landwirt. Daher wendet er sich in sympathischer Offenheit an den Verbraucher.

    Zitat 2:
    Du hast keine Ahnung und davon ganz viel. Ist dir eigentlich bewusst, dass wir Landwirte von unserer Hände Arbeit leben müssen? Dass auch wir Anspruch auf Urlaub haben, (den wir selten genug machen), dass auch wir Kinder haben, die genau wie deine, ein Smartphone haben wollen und Designerklamotten? Und studieren wollen? Wie sollen wir das denn leisten, wenn wir unsere Produkte verramschen (müssen)?

    Also, als ich damals gehört habe, dass der Bauer Willi ein kleiner Bauer aus dem Rheinland ist, vom Bauernverband nicht viel hält und sonst unabhängig ist, habe ich zunächst auch wegen Bauer Alois eine Hoffnung verbunden, Kämpfer für die Bauernfamilien zu sehen. Leider wurde ich/man enttäuscht.
    Für mich ist die Positionierung der Gesellschaft zur Bauernfamilie absolut entscheidend für deren Überleben. Bauernfamilien werden vom Bauernverband mit Größenwahnsinnigen Bauern „angegriffen“ und von Umweltverbänden. Aber alle singen ein Loblied auf den Familienbetrieb den es so nicht mehr lange geben wird. Der LEH macht da auch gründliche Arbeit. Jeder Hof hat einen gesellschaftlichen Wert und sollte geschützt werden und nicht zerstört. Dazu muss man an vielen Schrauben drehen.

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    • Schmeckt gut sagt

      Nenne die Schrauben. Möglicherweise können wir ja noch etwas Erhellendes mitnehmen 😉

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      • Liberaler sagt

        Mehrwertsteuersatz von 10,7% auf 15% erhöhen. Vieheinheitenschlüssel besser auf Familien beschränken also Lohnmast nicht subventionieren. Baurecht auch auf Familienbetriebe zuschneiden und strikte Obergrenzen auch bei Rinderhaltungen. Überprüfung von Gewerbeställen und Biogasanlagen auf Eigentumsverhältnisse. Ist ein Konzern der Betreiber solcher Anlagen, entfällt die Baugenehmigung und es mus zurüch gebaut werden…

        Ich schließe an dieser Stelle weil dies schon Herrn/Frau „Schmeckt gut“ überfordert.

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        • Schmeckt gut sagt

          Herzlichen Dank für den persönlichen Angriff. Trifft mich aber nicht, weil ich sehr genau weiß, was ich kann und was nicht (im zweiten Falle lasse ich die Finger davon). Zu den Vorschlägen: auch diese Punkte fließen in viele Überlegungen ein, allein es fehlt bei ihren „liberalen“ Gedanken eine Bewertung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Einfach mal raushauen oder Sachen auch mal Anpacken sind eben zwei Seiten einer Medaille.

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          • Liberaler sagt

            Der Liberalismus (lateinisch liber „frei“; liberalis „die Freiheit betreffend, freiheitlich“) ist eine Grundposition der politischen Philosophie und eine historische und aktuelle Bewegung, die eine freiheitliche politische, ökonomische und soziale Ordnung anstrebt.

            Eine soziale Ordnung ist kein Widerspruch zum Leberalismus.

            Ich bin keine Behörde und habe nichts anzupacken. Der Mehrwertsteuersatz wurde in der Vergangenheit schon mehrfach geändert. Das Problem heute ist, dass durch Betriebsteilungen, der Vorteil der ursprünglich für eine Familie gedacht war, missbraucht wird. Man stellt vier Ställe nebeneinander und das sind dann vier Höfe (steuerlich)
            Damit auch Sie meine Forderung verstehen nocheinmal: Gesetzgebung auf eine Familie zuschneiden und nicht auf den jeweiligen Stall. Und schon gar nicht auf Lohnmastkonzerne.

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            • Schmeckt gut sagt

              Brüssel hat den landwirtschaftlichen Steuersatz von 10,7% als wettbewerbverzerrende Subvention massiv kritisiert. Ergebnis noch offen und dann 15%? Große Betriebe hiervon ausschließen? Wo ist die Grenze? Viele Betriebe, die hierunter fallen würden, laufen schon als AG oder GmbH. Diese Betriebsformen verbieten? Na, da bin ich aber gespannt, was die Gerichte hierzu sagen.

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          • Liberaler sagt

            @Schmeckt gut
            Brüssel hat auch das EEG scharf kritisiert. Ich denke Brüssel kritisiert viel.

            Das erlebe ich immer wieder, dass man fragt wo die Grenze zu ziehen ist. Bei Biogas wird es laut Bauernverband ab 500 kw „böse“. Also da gehen Grenzen, warum nicht auch in der Tierhaltung? Aber so etwas habe ich nicht gefordert sondern nur eine Grenze bei Steuervergünstigungen, mehr nicht. Mit Verboten ist man als Leberaler immer vorsichtig 😉

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    • Ich seh das so sagt

      Schade , ich habe zumindest gehofft es folgt noch was Vernünftiges.
      Und dann kommt nur der Standardspruch aller Wütenden, Faulen oder Egoisten: „Man muß …., Irgendwer sollte …., Alle anderen müssen …

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      • Liberaler sagt

        Zitat von „ich seh das so“:
        „Schade , ich habe zumindest gehofft es folgt noch was Vernünftiges.
        Und dann kommt nur der Standardspruch aller Wütenden, Faulen oder Egoisten: „Man muß …., Irgendwer sollte …., Alle anderen müssen …“

        Bauer Willi ist weder faul noch wütend. Egoistisch im Sinne von Meinungshoheit und mangelndem Allgemeinwohl befürwortend schon eher.

        Sie sollten richtig lesen. Ich beklage ein Machtsystem das Bauernfamilien nicht gut bekommt. Ich habe schon alles mögliche versucht. Mit 6 Bauern wollten wir einen Interessenverein gründen. Auch betroffene Bauern habe ich versucht davon zu überzeugen sich in diese Richtung zu engagieren. Ja, ich bin mit allem bisher versuchtem gescheitert.

        So bleibt mir am Ende nur noch diese Seite wo ich meine Enttäuschung kund tun kann. Enttäuschung darüber, dass sich B.W. nicht mit aller Kraft für die Beibehaltung der ländlichen Kultur eingesetzt hat.
        Das soll`s dann auch an dieser Stelle von mir gewesen sein.

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        • Ich seh das so sagt

          Merken sie eigentlich wie sie sich selbst widersprechen.

          Sie habe dieses und jenes getan, versucht, gemacht.
          Das hat nicht geklappt.
          Darüber sind sie wütend, enttäuscht, frustriert.

          Hier sind sie auf der Internetseite von 2 Bauern (und zahlreich Leser und Mitdenker), die etwas anderes versuchen und machen und tun.
          Sie sind aber auf die 2 wütend, weil die es nicht so machen wie sie sich das vorstellen.

          Es ist Sonntag. Nehmen sie sich mal Zeit darüber nachzudenken. Und wenn sie nicht nur dem Postnamen nach ein Liberaler sind, könnten sie den 2 hier jene Freiheit lassen an den Schrauben zu drehen, die eben die 2 für zielführender halten. Die Schrauben an denen sie alleine gedreht haben, haben ja offensichtlich auch nichts gebracht.

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  8. Liberaler sagt

    Das Leben bereitet doch immer wieder schöne Überraschungen wie hier, dass auch mal ein Demagoge schlapp macht und sich die Landwirtschaft etwas erholen kann von dem ganzen Populismus.

    Bauer Willi ist mit der großen „Kartoffellüge“ „groß“ geworden und all seine Weisheiten haben sich schnell als naive Schnellschüsse entlarvt.

    Eine Diskussion ohne Bauer Willi wird ehrlicher und zielführender.

    Gute Entscheidung!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      @ Liberaler

      Bekommt man beim Schreiben solcher Zeilen einen Orgasmus. oder sonstige Befriedigung?

      Besser wäre es, wenn sie sich zurückziehen würden, das wäre gut für die Forenhygiene.

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      • Liberaler sagt

        Verehrter „ehemaliger Landwirt“, Sie gönnen mir ja auch wirklich gar nichts… 😉

        Sehen wir es doch mal realistisch. Das Internet birgt gefahren für den Konsumenten aber auch für Anbieter – wie hier diese Seite.

        Man sagt was populäres was Medien verwerten und verkaufen können, schafft es bis in die ARD Talkshow am Sonntag, wird von topagrar regelmäßig zitiert und man meint man seit wichtig oder vielleicht sogar Systemrelevant.

        Da braucht es doch Leute wie mich, die solche Senkrechtstarter auch mal erden.

        Wir sind nicht mehr in der Lage Probleme sachlich zu diskutieren, weil übermäßig viele Informationen und Meinungsäußerungen Fakten hinten an stellen. Jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf und Internet.

        Deshalb gönne ich nun dem Bauern Willi wirklich Ruhe im Ruhestand und vor allem eine Erdung ins reale Leben.

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        • Brötchen sagt

          liberaler ist was dran, was sie so sagen!
          jetzt vom Inhalt.

          ich hatte früher schon mal geäussert, ich verstehe nicht, warum Leute Kommunikation machen, die überhaupt nicht kommunikativ sind.
          Reaktion null.
          oder warum kümmert sich jemand um Tierhaltung, der überhaupt nichts mit Tierhaltung zu tun hat.
          es gäbe doch noch so viele ackerbauthemen.
          kann man alles machen und ist auch ok so.
          deshalb spreche so was nicht mehr an, weil es nicht gewollt ist.
          nur noch fachl. Bezug.
          vielleicht wäre das auch für sie gut

          viele Grüsse!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Werter Liberaler,
          sie haben Recht, das Internet birgt gefahren, sehr große sogar.

          Durch die vielen Falschmeldungen, nennen wir sie „Fake News“ haben die Verbraucher angst, sie werden von Bauern vergiftet, obwohl kein Mensch durch Pflanzenschutzmittel krank geworden ist, dass jährlich mehrere hunderttausend Menschen durch mangelnde Küchenhygiene krank wurden ist in unserer Scheinwelt kein Thema.

          Würden nur 3 Menschen durch PSM krank werden, könnte sie die Bundeslandwirtschaftsministerin nicht in ihrem Amt halten

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          • Brötchen sagt

            Heute wurde wieder im Radio ein Beitrag über das Insekten Sterben anmoderiert…in. China müssen ja schon Obstbäume von hand bestäubt werden! Das war eine Sendung, die sich auf Wissenschaft beruft.

            Dann das nächste ich kam von meiner Hobbyhühnerzucht 100 Tiere, legen pro Tag jetzt 10 Eier. Haha
            Ghana wurde ja die Hähnchenmast niederkonkurriert,wegen der Subventionen in der EU……

            Nicht weil jemand wie ich, der 20 Wochen alte hähnchen für 20 Euro das kg kosten deckend produziert, sondern weil die bösen Massentierhalter soviel Subventionen bekommen. Dabei bekommt die Hähnchenmast keine Subventionen und wenn die ihre Tiere 10 Wochen halten würden, kosten die auch min.10 Euro das kg, aber gut der Fingerphilosoph hat das auch nicht geschnallt, wieso soll das eine Redaktion im Radio verstehen.
            Es liegt man an der schlechten Effektivität in Ghana und es steht ihnen doch frei die Einfuhr mit zöllen zu belegen. Und wer eben 20 Wochen alte hähnchen haben will, muss eben tief in die Tasche greifen. Da ist aber nur das halbe Fleisch dran ! Ich habe im Radio nur hin und her geschalten, es ist teilweise unerträglich….für mich.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Hänchen gehen nach Südafrika,
              der Rest von Afrika bekommt die Geflügelteile die der deutsche Verbraucher nicht isst

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        • Ja, ich weiß so geht es dir, Lieberarler:

          „Wir sind nicht mehr in der Lage Probleme sachlich zu diskutieren, weil übermäßig viele Informationen und Meinungsäußerungen Fakten hinten an stellen.“

          und anderen die von Landwirtschaft keine Ahnung haben. Die verwechseln Meinungsäußerungen und Fakten, verwechseln Fakten mit Bauchgefühl!
          und weil sie nicht wissen, wie vielseitig Landwirtschaft ist, ist das für sie nur nur:

          “ Jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf und Internet.“

          Ist das ein Zeichen für Unerfahrenheit oder Neid?
          Weißst du wie eni Geschmischtbetrieb funktioniert?

          Aber es gibt auch so viele andere, die von Ladewirtschaft keine Ahnung haben, aber respektieren sie trotzdem und lesen auch hier mit!

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Liberaler, was Du da ins Netz stellst ist aus meiner Sicht entwürdigend.
      Darauf von mir nur eine Feststellung,Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
      Frei nach dem Motto, auf einen Groben Klotz wie Dich gehört ein Grober Keil wie Ich der BB.

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      • Liberaler sagt

        @BB
        Ich gehe ganz bewusst nicht auf Ihre persönliche Ebene ein, weil damit würde ich mich nur wieder in den Vordergrund stellen und das möchte ich vermeiden.

        „Entwürdigend“ ist ein großes Wort und tatsächlich im Bezug zur Landwirtschaft relevant. Für mich ist immer entscheidend, warum mach jemand dieses und jenes? Was bezwecken der Bauernverband, die Agrarpresse, die Politik oder die Demagogen unserer Zeit. Geht es noch um das Tier, um die Umwelt oder um die Bauern, wo besonders die kleinen Familienbetriebe zu leiden haben und täglich entwürdigt werden weil man deren Leistung nicht anerkennt? Wer hilft?

        Also, die fehlende gute Absicht hat man hier verloren und deshalb bin ich wütend über die vielzähligen populistischen Aktivitäten und froh über die nun folgende Ruhe.

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        • Dann ist es doch gut, dass Bauer Wili diesen Blog hier aufgebaut hat.

          Denn auch Städter, die keine Ahnung von der Landwirtschaft und ihre Preisgestaltung haben, wollen Zusammenhänge begreifen.
          Die interessieren sich dafür und lesen auch mal hier mit, viellelicht stellen sie auch mal die eine und andere eine Frage!

          Die sind dann aber nicht vom Neid zerfressen und schimpfen auf Subventionen oder Umweltverschmutzung, oder was man den Bauern sonst noch alles anhängen kann, herum.
          Die das machen, fragen auch nichts, die wollen nur reden (schreiben) um des Redens (Schreibens) Willen.
          Denen geht es auch nicht um Fakten.
          Das ist ja das Dilemma!

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          • Liberaler sagt

            @Inga
            Zitat: „Denn auch Städter, die keine Ahnung von der Landwirtschaft und ihre Preisgestaltung haben, wollen Zusammenhänge begreifen.
            Die interessieren sich dafür und lesen auch mal hier mit, viellelicht stellen sie auch mal die eine und andere eine Frage!“

            Genau ein Schwerpunktproblem hier. Die meisten Städter sind schon weg und lassen sich nicht von Bauer Willi als geizig
            beschimpfen. Auch weil es genau falsch ist. Schweinefleisch ist aktuell teuer im Laden und Bauern bekommen wenig.

            Der Markt funktioniert nur für die Lebensmittelkonzerne. Genau das meinte ich eingangs mit der „Kartoffellüge“. Ganz schädliche Desinformationen sind verbreitet worden aber man hat trotzdem Erfolg.

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            • Schmeckt gut sagt

              So. Und jetzt die ganz entscheidende Frege. Wie will ein Liberaler die durch den LEH beschnittene Marge für uns Bauern verbessern? Und wird die Gesellschaft es akzeptieren, wenn durch die Agrarwende die Lebensmittel deutlich teurer werden (müssen)? Kauft ein Liberaler nach der Wende eventuell ebenfalls, wie ich befürchte, einen größeren Teil Importlebensmittel?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Städter sind zum Teil hierher gekommen, um den Bauern zu zeigen, wie man Landwirtschaft macht. Bauern sind nicht so blöde, dass sie sich von den Internetbauern belehren lassen müssen.

              Dass Bauer Willi die Verbraucher als geizig hinstellt, stimmt so nicht, denn beim Kauf des Autos und der Küche sind die keines Weges geizig. Seine Botschaft war immer, wer ein Hühnchen für 2,79 Euro kauft, darf sich nicht über die Hänchenmast beschweren.

              Also, das stimmt nach wie vor.

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            • Ja, ehemaliger Bauer,
              er hat auch klar gemacht, dass der Verbraucher und der Bauer in einem Boot sitzen, indem der LEH beide auf ihre Art ausnutzt,

              vieleicht haben manche das vergessen.
              Aber die, die geltungssüchitg sind, die brauchen den SUV, obwohl sie ihn gar nicht für ihre Kurzfahrten gebrauchen können und die kaufen auch den teuren Grill für -,99 Cent Würstchen.

              Und die glauben auch sich vor Bauern erhöhen zu müssen, weil diese ja angeblich nur Dreckarbeiten machen.
              Und weil diese so undurchsichitg für sie sind, wird eben über allgemeine Probleme, die die Massenmedien und Populisten an den Haaren herbeigezogen haben, mit Spaß mitgeschimpft.

              Und dann noch die großen Schlepper, wo die Bauern angeblich nur mit rumfahren, um anzugeben.

              Aber um die wahre Sache, die man hier diskutiert, geht es denen überhaupt nicht.

              Und weil niemand darauf eingeht, bleiben die eben weg. Ist das schlimm?

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        • BerndK sagt

          @Liberaler: „die fehlende gute Absicht hat man hier verloren“ so ein inhaltlicher und stilistischer bullshit! Versuch mal Deine Gedanken zu kanalisieren und vermeide solche verschwurbelten Sätze und komm auf den Punkt…den Du scheinbar selber nicht kennst!

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    • Ich seh das so sagt

      Warum sie hier sich unter dem Decknamen „Liberaler“ verstecken, mag ja ihr Geheimnis sein und bleiben – ist aber auch egal. Daß sie aber jedem der hier seine Meinungen, Überlegungen, Ansichten und- auch wenn sie es nicht glauben können – seine Erfahrungen und sein Wissen äußert gleichsam die Redeberechtigung zu einem agrarischen Thema absprechen (ob es ihn betrifft oder nicht), hat wohl wenig mit liberal zu tun.

      Was noch so eines ihrer Geheimnisse ist: wieso sie eigentlich hier dauern ihren Senf angeben, wenn sie 1.) ohnehin angewidert sind, sie 2.) keiner dazu auffordert oder gar zwingt, oder 3.) sie uns alle und die Welt nicht an ihre umfangreichen Wissen und an ihrer alleingültigen Wahrheit teilnehmen lassen wollen, obwohl ihrer „liberalen“ Auffassung nach jedes ihrer Wort dem Evangelium gleichkommen.

      Weil fachlich haben sie in ihren bisherigen Meldung wenig Förderliches oder Ergiebiges beigetragen – außer daß sie auf alle außer sich selbst wütend sind und daß sie eigentlich für alle Bauern, für alle Konsumenten, für alle Leser und überhaupt für alle sprechen.

      Daher nochmal, machen sie ihren eigenen Blog, oder zeigen sie uns wo sie ihre Meinungen zum Besten geben, oder wo die liberalen Wahrheiten und Lösungen und vor allem die Fakten zu finden sind, die ihnen für alle und jeden Bauern gefallen oder vorschweben.

      Oder überschütten sie uns (wie dankenswerterweise Herr Vobig u.a.) mit ihren Weltmodellen oder zumindest mit ihren Agrarmodellen für Europa, oder wenigstens für Deutschland, oder zumindest für den Ackerbau, die Rinderhaltung, die Schweinehaltung, den Gemüse- oder Obstbau oder geringstenfalls für irgendetwas wo sie glauben was Epochales zu haben (sei es nun der Stein der Weisen, das Ei des Kolumbus oder etwas anderes in der Art).

      Vielleicht wird die ARD und die Medienwelt sich dann endlich auf sie stürzen als bislang verkanntes aber in sich ruhendes und geerdetes Genie. Bauer Willi und alle anderen hier werden es ihnen nicht übel nehmen, wenn sie ihm den Rang ablaufen mit dem was sie zu sagen haben.

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  9. bauerhans sagt

    bauer willi,du musst zwischendurch mal TRECKERFAHREN,das hilft.
    hab gestern noch weizen nach zwetschgen gedrillt,klappte gut,obwohl einige dicke wurzeln auftauchten.

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  10. Obstbäuerin sagt

    Vollstes Verständnis für diese Entscheidung aber mir wird was fehlen. Deshalb mein Vorschlag nur ein Thema in der Woche, bis ein neuer Rhythmus gefunden ist.

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  11. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi und Alois, eine gute Entscheidung von Euch zwei die ich voll unterstütze.
    Wir müssen einmal ausbrechen, aus dieser Kugel und ein Loch in diese bohren, wie Ihr es jetzt vorhabt. Das entspannt uns alle. Macht Platz und schafft Raum für neues.

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