Fleisch: Wie der Handel die Bauern abzockt
Ein Zitat aus dem Artikel der Wirtschaftswoche: „Der Handel hingegen hat seine Margen stark gesteigert, sagt Roeb. Er schätzt den zusätzlichen Rohertrag des Handels an einem Kilogramm Hackfleisch auf 1,75 Euro. Damit hätte der Handel den Großteil des Preiszuwachs von 3,20 Euro eingestrichen. „Zwar sind sicherlich auch für den Handel die Kosten für Transport oder Energie gestiegen. Aber nicht annähernd in diesem Maße“, sagt Roeb. „Das geht auf die Kosten der Fleischproduzenten, der Landwirte, aber vor allem der Konsumenten.“ https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/krise-in-der-fleischbranche-wer-am-hackfleisch-verdient/29056098.html Prof. Roeb analysiert die Fakten sehr genau. Es gibt nur wenige Professoren in Deutschland, die sich trauen, den Lebensmitteleinzelhandel so deutlich zu kritisieren. Ändern wird es aber wohl nichts. Der Handel gewinnt immer. Ich weiß nicht, welcher wichtigen Aufgabe unser Agrar-Minischter gerade wieder nachgeht, aber vielleicht versucht er sich auch einmal an der Lösung des Problems, wie mehr von der Erlösen des Handels bei den Erzeugern ankommt. Wie wäre es mit einem „Ministerium zur Ernährung der Landwirtschaft“? 🙂










