Jahr: 2019

Was kommt alles in die Kläranlage?

Dieser Artikel wurde uns dankenswerterweise vom ZBV in der Schweiz zur Verfügung gestellt. Wasser und Gewässer 2018 Eine neue Studie des AWEL im Kanton Zürich belegt den Rückgang von Nährstoffen im Wasser. Sie zeigt, wie die Maßnahmen in der Landwirtschaft Wirkung zeigen. Nun ist es an der Zeit, dass alle Beteiligten Verantwortung wahrnehmen. Im Oktober 2018 erschien der neue Bericht Wasser und Gewässer 2018 des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft. Das Dokument enthält umfassende Informationen über den Zustand der Gewässer und über den Gewässerschutz im Kanton Zürich. Anlässlich eines Kolloquiums beim ALN wurden Teile davon durch Dr. Pius Niederhauser präsentiert. Aus dem umfangreichen Dokument kann hier nur ein kleiner Teil vorgestellt werden. Der Bericht geht von der Entwicklung des Umfelds aus: Die Bevölkerung nimmt stetig zu, was sich unter anderem in der Zunahme des Verkehrs und der Bautätigkeit ausdrückt. Damit wächst nicht nur der Druck auf die Landwirtschaftliche Kulturfläche sondern auch der Druck auf die Gewässer. Bei der Analyse der Frachten fällt die erfreuliche Entwicklung der Stickstoff und Phosphor Belastungen aus der Landwirtschaft auf. …

Ein tolles Vorbild! Nachmachen!

Gemeinsam mit Bernhard Barkmann, Landwirt und Blogger haben Schulkinder eine Blühwiese eingesät. Und nicht nur das, sondern sie motivieren auch andere, dabei mitzumachen. Aber seht selbst. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Unbeschwerte Schafe (Video)

Auf vielfachen Wunsch von zwei Damen hier noch ein Video mit Schafen. Einfach schön anzusehen, wie unbeschwert und lebensfroh die Lämmer sind. Und niemand meckert 🙂 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Heute 16:30 Uhr: Plastik im Kompost – Vom Versagen der Gesellschaft

Heute um 16:30 Uhr bei Planet e: Wie Plastik in die Ackerböden kommt. Hier kann man sich den Beitrag schon mal ansehen: https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-vermuellt-und-verseucht—boeden-in-gefahr-100.html Eine deutliche Aussage „Der Gesetzgeber kapituliert offensichtlich vor der Plastikflut. Und der Bauer muss es dann ausbaden.“ (ca. Min 6:50) Ein sehenswerter Beitrag, der darüber informiert, woher die Plastik-Abfälle kommen und warum sie nicht entfernt werden. Ein erschreckendes Bild über das Versagen der Gesellschaft.

Von Imkern und Bauern

Am vergangenen Sonntag war ich zu einem Vortrag beim Kreisimkerverband Neuss eingeladen. Der tagte 10 km von meinem Hof entfernt und meine Frau hat mir, wenn auch widerwillig, Dispens erteilt. So war ich nicht beim sonntäglichen Kaffee der drei Generationen dabei. Meine erste Frage „Wer von Ihnen ist Berufsimker?“ wurde verneint, die zweite Frage „Wer von Ihnen ist Landwirt?“ auch. Es interessierte mich einfach, um zu wissen, mit wem ich es zu tun haben werde, denn ich bin schon mit ein wenig Schiss dorthin gefahren. Würde es „hoch hergehen“ oder würde es einen vernünftigen Gedankenaustausch geben? Zweiteres war der Fall. Der Vortrag war auf eine Stunde angesetzt, doch nach 10 Minuten habe ich mein Konzept über den Haufen geworfen und wir haben uns volle drei Stunden sehr intensiv ausgetauscht. Ich habe erfahren, das die Blüte von Robinie und Akazie die Futterlücke, die die Bienen oft im Mai haben, im Kreis Neuss nicht vorkommt. Hier fangen die Probleme erst mit dem Juli an und enden erst, wenn auch die Zwischenfrüchte blühen. Eine zu lange Blüte ist …

Einfach mal entspannen… (Video)

…und den Schafen unserer Weide zusehen. Runterfahren und an nichts denken…Ist ja Wochenende 🙂 Lasst die Schafe meckern…:-) Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Hallo Leute… Frühlingsanfang im Rheinland (Video)

Mal eben zwischendurch. Frühlingsanfang im Rheinland und die allererste Rapsblüte. Da haben die Bienen Spaß. Und ich auch. Hier das Video. Oben ist nur das Titelbild… 😉 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Euer Bauer Willi

#wednesday for future

Ich bin genervt. Deshalb, außer der Reihe, in der Mittagspause schnell das Ergebnis vom Vormittag. Diesen Müll meiner lieben Mitbürger habe ich heute morgen aus unserem Raps geholt. Und das ist nur einer von 3 Haufen, die jetzt am Wanderweg liegen, der daran vorbeigeht. Wenn das alles in den Mähdrescher kommt, tut das nicht gut. Von den professionellen Umweltschützern war übrigens niemand zu sehen. Und die vielen, die ihren Fiffi dort ausführen, scheint das auch nicht zu interessieren. Den Mist kann ich alleine wegräumen. Aber ein Volksbegehren ist schnell unterschrieben. So, ich muss jetzt wieder „raus in die Natur“. Es wird Frühjahr und jetzt fängt die Arbeit im Feld wieder an. Wie heißt noch mal mein Buch? „SAUEREI!“. Ja, das passt. Bauer Willi

Früher…

          Der Eintopfsonntag Meine Mutter ist über 90 Jahre alt und hat folglich schon viel erlebt. So erzählte sie auch von diesen wöchentlichen Eintopfsonntagen, für die in ihrer Jugend geworben wurde. Den Bewussten und Gebildeten ging es schon weiland um die Gesundheit des Einzelnen oder gleich der ganzen Gesellschaft. Die Ökonomiebedachten gaben vor, sich um die Vorteile für die Inlandsversorgung oder die Eindämmung von Importen(!) zu sorgen. Die Regierenden achteten mehr darauf, wie jeder Einzelne (Zitat)„ideell dem Gedanken der Volksgemeinschaft dienen“ könne. Und den ganz Fürsorglichen ging es vordringlich um die Unterstützung der Ärmsten – offiziell egal wodurch diese zu den Ärmsten wurden. Damit auch wirklich alle sich dem Ideal verpflichtet fühlten, gab es als „Reminder“ gleich entsprechende Kalender, in denen die jeweiligen Tage fett vorgedruckt ins Auge sprangen. Gleichsam als Urform des wöchentlichen Dauerauftrags. Andernorts erhielt man sogar persönliche Besuche von Propagandatrunkenen, die einen zu Spenden(!) aufmunterten. Wer den Eintopf in einem Gasthaus zu sich nahm, erhielt in Kassel sogar eine Quittung. Quasi als vorzeigbaren Beleg für Haltung und Gesinnung. https://de.wikipedia.org/wiki/Eintopfsonntag Angesichts der Argumente …