Im Dialog: Bauer Willi und die Welttierschutzgesellschaft Teil 2
Fragen von der Welttierschutzgesellschaft an Bauer Willi Katharina Tölle: Wie bereits erwähnt, bekommen wir auch so manchen Gegenwind von einigen Landwirten. Wie bekommen wir diese mit ins Boot? Bauer Willi: Es liegt wohl daran, dass Landwirte mit Tierschützern keine guten Erfahrungen gemacht haben. Einbrüche, zum Teil gestellte Filmaufnahmen, Klagen von Tierschützern gegenüber Landwirten und einseitige Berichterstattung sind ja nicht gerade vertrauensfördernd. Von daher habe ich viel Verständnis dafür, dass bei dem Begriff „Tierschützer“ die Landwirte erst einmal die „Schotten dicht“ machen. Von daher müsste die Welttierschutzgesellschaft den Landwirten klar machen, welchen Nutzen sie von einer Zusammenarbeit mit Ihnen haben. So würde ja jeder von uns auch privat handeln. Leif Koch: Haben Sie eine Idee, wie wir gemeinsam, Landwirte und Tierschützer, den Druck auf den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) erhöhen können, um faire Preise für die Bauern und höhere Tierschutzstandards zu erreichen? Bauer Willi: Wollen Sie eine ehrliche Antwort oder eine diplomatische? Meine ehrliche Antwort ist, dass ich keine Idee habe, wie Landwirte und Tierschützer Druck auf den LEH ausüben können. Ein schönes Beispiel dafür ist die Initiative …






