Bauer Willi
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Im Dialog: Bauer Willi und die Welttierschutzgesellschaft Teil 2

Fragen von der Welttierschutzgesellschaft an Bauer Willi

Katharina Tölle: Wie bereits erwähnt, bekommen wir auch so manchen Gegenwind von einigen Landwirten. Wie bekommen wir diese mit ins Boot?

Bauer Willi: Es liegt wohl daran, dass Landwirte mit Tierschützern keine guten Erfahrungen gemacht haben. Einbrüche, zum Teil gestellte Filmaufnahmen, Klagen von Tierschützern gegenüber Landwirten und einseitige Berichterstattung sind ja nicht gerade vertrauensfördernd. Von daher habe ich viel Verständnis dafür, dass bei dem Begriff „Tierschützer“ die Landwirte erst einmal die „Schotten dicht“ machen. Von daher müsste die Welttierschutzgesellschaft den Landwirten klar machen, welchen Nutzen sie von einer Zusammenarbeit mit Ihnen haben. So würde ja jeder von uns auch privat handeln.

Leif Koch: Haben Sie eine Idee, wie wir gemeinsam, Landwirte und Tierschützer, den Druck auf den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) erhöhen können, um faire Preise für die Bauern und höhere Tierschutzstandards zu erreichen?

Bauer Willi: Wollen Sie eine ehrliche Antwort oder eine diplomatische? Meine ehrliche Antwort ist, dass ich keine Idee habe, wie Landwirte und Tierschützer Druck auf den LEH ausüben können. Ein schönes Beispiel dafür ist die Initiative Tierwohl: Es ist zwar gelungen, alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette an einen Tisch zu bekommen, sehr viele Landwirte haben auch mitgemacht, aber jetzt reicht das Geld nicht, um die getätigten Investitionen zu vergüten. Logisch, dass die engagierten Landwirte enttäuscht und frustriert sind. Der Lebensmitteleinzelhandel, ganz besonders EDEKA, ziert sich, das Geld einzusammeln. Denn bezahlen müssen sie es ja nicht aus eigener Tasche, sondern holen es sich vom Landwirt (niedrigere Erzeugerpreise) oder Verbraucher (höhere Verkaufspreise) wieder. Nein, der LEH wird nur reagieren, wenn er sich davon einen persönlichen Nutzen ausrechnet. Faire Preise für den Erzeuger sind dem ziemlich egal. Dann kauft er halt woanders.

Leif Koch: Was kann die Landwirtschaft tun, um die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher für gute bäuerliche Produkte zu erhöhen?

Bauer Willi: Ehrlich gesagt verstehe ich die Frage nicht ganz. Nehmen wir als Beispiel die Milch: Der Landwirt nimmt ja keinen Einfluss auf den Ladenpreis. Zudem ist zwischen Landwirt und Verbraucher noch die Verarbeitung, in diesem Falle die Molkerei.

Eine Möglichkeit, die der Landwirt hat, ist die Selbstvermarktung, z.B. an einer Milchtankstelle. Dort ist ein höherer Preis ja durchsetzbar. Aber selbst da muss er fein aufpassen, ob er damit nicht die Andienungspflicht in seinem Vertrag mit der Molkerei verletzt. Dies lässt sich ähnlich auch auf andere Produkte übertragen. Sehen Sie: Ich produziere Weizen, Raps und Zuckerrüben, aber kein Mehl, Öl oder Zucker.

Leif Koch: Wie ist denn Ihre Meinung dazu: Können wir uns mehr Tierschutz im Kuhstall leisten? Und wo sehen Sie die größten Herausforderungen in der Milchviehhaltung?

Bauer Willi: Jetzt haben Sie mir aber gleich ein paar Tretminen in den Weg gelegt! Ich bin ja nun nicht gerade ein ausgewiesener Experte, sondern kann nur wiedergeben, was ich in den Diskussionen so mitbekomme bzw. selber gesehen habe. Ein moderner Offen-Laufstall mit automatischer Fütterung, Kuhbürste und Melkroboter bietet ja schon einen enormen Fortschritt in der Milchviehhaltung. Die Tiere leben bei Außentemperaturen, wird es zu kalt, können Rollos heruntergelassen werden. Ist es zu heiß, kann auch da Abhilfe geschaffen werden. Vor zu starker Sonneneinstrahlung sind sie auch geschützt. Was in der Tat, zumindest bei größeren Ställen oft fehlt, ist der Weidegang, wie er ja z.B. in Neuseeland normal ist. Allerdings liegen dort auch die Milchmengen pro Tier um mehr als die Hälfte unter den europäischen Zahlen. Und ich nannte ja eben die Sonneneinstrahlung: Vor der können sich die Tiere beim Weidegang nicht schützen. Sie sehen, es gibt bei allem Vor- und Nachteile. Und ob „wir uns“ noch mehr Tierschutz leisten können, hängt davon ab, ob „wir“ bereit sind, das Mehr an Tierschutz auch zu honorieren. Das müssen Sie aber die Konsumenten fragen.

Katharina Tölle: Das haben wir auch getan. Unter den Lesern unseres Milchratgebers haben wir im letzten Jahr eine Umfrage durchgeführt. Wie bereits erwähnt, waren ihnen ja viele Aspekte unbekannt, was uns bereits in zahlreichen Rückmeldungen zum Milchratgeber mitgeteilt wurde. In unserer Umfrage mit 615 Teilnehmern haben wir dann gefragt, wie viel Geld ihnen eine besonders tiergerechte Haltung Wert wäre (bei einem Ausgangspreis von 55 Cent pro Liter Milch). Mehr als die Hälfte der Befragten (63 Prozent) würden noch einmal 1,50 Euro oben drauflegen. Mehr als jeder Dritte (35 Prozent) würde immerhin noch 50 Cent mehr pro Liter Milch ausgeben. Die Umfrage bestätigt, dass Verbraucher sehr wohl bereit sind, ihr Einkaufsverhalten zu verändern und mehr Geld für Milch und Milchprodukte auszugeben. Weite, grüne Wiesen auf Milchverpackungen suggerieren jedoch Idylle pur. Dass sich dahinter oft Hochleistungskühe verbergen, die in ihrem Leben kein einziges Mal auf einer Weide standen, ist vielen Verbrauchern schlichtweg nicht bekannt. Und die von Ihnen eben angesprochene Sonneneinstrahlung auf der Weide: Günstig ist natürlich, wenn die Weideflächen direkt am Stall liegen. Alternativ muss die Weide über Unterstellmöglichkeiten, Schattenplätze und Tränken verfügen. Wie stehen Sie eigentlich zur ganzjährigen Anbindehaltung? Würden Sie uns hier bei unserer Forderung nach einem Verbot unterstützen?

Bauer Willi: Dazu ein ganz klares Jein! Wobei es die ganzjährige Anbindehaltung ja auch kaum gibt. Die vielen kleinen Familienbetriebe in den Höhenlagen, auch im Voralpenland, würden bei einem Verbot sofort mit der Milchviehhaltung aufhören, weil ihnen die Liquidität zum Bau von neuen Ställen definitiv fehlt. In diesen Betrieben sind ja viele Betriebsleiter im Nebenerwerb tätig und melken vor und nach der Arbeit. Oder die Frau melkt. Wenn diese Betriebe aufhören, bedeutet dies, dass Wiesen und Weiden nicht mehr genutzt werden und das würde sich ganz schnell in einer Veränderung des Landschaftsbildes bemerkbar machen. Das sind dann sogenannte „weiche Faktoren“, die mit dem Tierschutz erst einmal nicht viel zu tun haben, bei solchen Entscheidungen aber mit berücksichtigt werden müssen.

Katharina Tölle: Wie bewerten Sie die Idee, wieder stärker auf robuste Zweinutzungsrassen zu setzen?

Bauer Willi: Das klingt erst einmal vernünftig und logisch, ist aber überhaupt nicht neu. Wir hatten in unserem Betrieb ja vor 40 Jahren diese Zweinutzungsrassen! Wissen Sie, warum diese aus den Betrieben verschwunden sind? Weil die Landwirte, wie übrigens auch alle anderen Zweigen der Wirtschaft, in der Spezialisierung auf eine Produktionsrichtung einen größeren Erfolg haben. Es ist ganz einfach: Mache besser eine Sache gut, als zwei Sachen mit mittelmäßigem Erfolg. Aber zu Ihrer Frage: Zum Schluss ist es eine Frage der Rentabilität. Und damit sind wir wieder beim Geld. Wenn durch Zweinutzungsrassen die Milch teurer wird, muss der Lebensmitteleinzelhandel dies an den Konsumenten weiterreichen. Wenn das nicht gelingt, wird der LEH die Milch importieren. Und damit ist dem Tierwohl (und dem Landwirt) sicher nicht gedient.

Katharina Tölle: Was sind Ihre Ideen, um mehr gesunde Kühe im Stall zu haben?

Bauer Willi: Es gibt einen alten Bauernspruch „Das Auge des Herrn mästet das Vieh“, der sich auch auf die Milchviehhaltung eins zu eins übertragen lässt. Nehmen Sie zwei Landwirte, die die gleiche Anzahl Milchkühe der gleichen Rasse im gleichen Stall halten. Beide Landwirte sind direkte Nachbarn. Der eine hat gesunde Kühe, wenig Probleme mit Krankheiten und geringe Zellzahlen bei der Milch, der andere nicht. Es liegt meiner Meinung nach am Können des Tierhalters, wobei das nicht unbedingt auch was mit der Ausbildung zu tun haben muss. Wer sich mehr Zeit für die Tiere nimmt, wird wahrscheinlich erfolgreicher sein. Er muss diese Zeit aber auch haben und da spielt auch das gesamte betriebliche Umfeld (incl. der Familie) eine Rolle.

Katharina Tölle: Wir haben in unserer Kampagne festgestellt, dass informierte Verbraucher sich für mehr Tierschutz in den Ställen aussprechen. Weide ist dabei ganz wichtig, die Bewegungsfreiheit im Stall auch, aber auch Informationen über Alternativen zur gängigen Mutter-Kalb-Trennung wie die muttergebundene Kälberaufzucht werden verstärkt bei uns nachgefragt. Solche Höfe gibt es! Meistens verfügen diese Höfe auch über einen Laufstall, lassen ihre Tiere auf die Weide und sie halten robuste Zweinutzungsrinder. Häufig vermarkten diese Landwirte ihre Produkte selbst, sind dabei erfolgreich und konnten sich einen festen regionalen Kundenstamm aufbauen. Die Schwankungen auf dem Weltmarkt sind für sie eher unwichtig. Wie bewerten Sie das? Handelt es sich eher um eine Nische oder könnte das die Chance für kleine Landwirte sein, sich gegen die großen, modernen Ställe zu behaupten?

Bauer Willi: Sie haben die Antwort eigentlich schon selber gegeben. Dazu ein simples Beispiel: In unserer Gemeinde mit 11.000 Einwohnern gibt es noch einen Milchviehhalter. Die Milchmenge, die er als Rohmilch (die ja besonderen Regeln bei der Lagerung und Zubereitung unterliegt!) selbst vermarktet, ist äußerst gering. Beim Fleisch sieht es dann schon etwas besser aus. Aber allein vom Ab-Hof-Verkauf könnte er auch nicht existieren. Ich will jetzt nicht zu negativ klingen: Wir selber mit unserem Ackerbaubetrieb besetzen schon gewisse Nischen (wobei ich jetzt nicht sagen möchte, welche das sind. Denn damit bringe ich ja andere auf die gleiche Idee). Ich kenne Betriebe, die sich eine kleine eigene Käserei aufgebaut haben und Spezialitäten produzieren und selbst vermarkten.

Ich selber habe in meiner Jugend eigene Produkte direkt an den Endverbraucher geliefert. Von daher weiß ich auch, welcher enorme Arbeitsaufwand damit verbunden ist. Ich freue mich über jeden, dem es gelingt genügend Kunden für seine Produkte zu akquirieren. Und für kleine Betriebe ist es wohl auch die einzige Chance, sich gegen große Betriebe zu behaupten.

 

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83 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Ich stimme schon mal dem Satz, dass im ökologischen Landbau oft Ideologien die Arbeit erschweren gerne zu. Gerade daher finde ich Gabe Brown und Co. so interessant. Das sind keine Ökos aus ideologischen Gründen, die sind von der Chemie und der starken Bodenbearbeitung weg, weil Ihnen die Höfe unterm Hintern weggeweht sind. Ein Großteil der Leute sind zu Ihrer pfluglosen Wirtschaft mit artenreicher Gründünger-Weide gekommen, weil Sie trotz riesiger Höfe noch Nebenjobs machen mussten, um über die Runden zu kommen und weder Zeit für mechanische noch Geld für chemische Unkrautbekämpfung etc. hatten. Man stelle sich das mal vor mehr als 3600 Hektar Anbaufläche und Du und deine Frau müssen trotzdem noch an der nächsten Tanke jobben, weil es nach zwei, drei schlechten Jahr einfach nicht reicht, um das verbliebene Vieh über den Winter zu bringen.
    Und was die Schlachtung, Verarbeitung, Vermarktung angeht ist es da nicht einfacher wie hier. Joel Salatins Buch “Alles was ich machen will, ist verboten.” , wurde ja nur wegen dem sehr laut wiehernden Amtsschimmel geschrieben.

    • birgit heitmann sagt

      Zunächst muß ich die Aussage von Bauer Willi zum Wort “Demokratie” richtigstellen: Hier bestimmen die Konzerne und treiben damit die Bauern in den Ruin. Das ist nur möglich, weil unsere Regierung alles absegnet, was die Konzerne wollen. Wir Verbraucher müssen z.B. jahrelang Petitionen gegen Glyphosat usw. einreichen. Denn die Regierung erlaubt den Konzernen, Gifte auf die Felder zu streuen, die Tiere + Menschen krank machen. Die Regierung erlaubt stillschweigend die Tierquälerei der Massentierhaltung, die Tiere + Menschen krank machen. Nicht die Regierung regiert, sondern die Konzerne. Also muß viel mehr Aufklärung betrieben werden, damit die Verbraucher den ungesunden Mist nicht mit ihrem Konsum mitmachen. Aufgrund der riesig anwachsenden Menschenmassen, ist es heute und für die Zukunft nicht mehr vernünftig und zeitgemäß, von Tierprodukten zu leben. Würden die Flächen der Erde, die für Tiere und Tiernahrung verbraucht werden, für Menschennahrung verwendet, gäbe es keinen Hunger und keine Armut auf der Welt. Unser Fleisch- und Milchkonsum zerstört riesige Erdoberflächen und bedeutet für die Tiere unendlich viel Leid und Schmerzen. Als ich vor 45 Jahren zum ersten Mal von den tierquälerischen Tiertransporten erfuhr, habe ich von dem Moment kein Fleisch mehr gegessen. Und als ich später von dem Leid der Mutterkühe erfuhr, konsumierte ich auch keine Milchprodukte mehr. Wir Verbraucher haben mit unserem Portomoney eine große Macht und sollten sie nutzen. Die Erdoberflächen sollten von den Bauern besser zum Anbau für gesunde Menschennahrung verwendet werden. Dann hätten wir alle den Vorteil + Nutzen, niemand müßte leiden, und es gäbe keinen Hunger und keine Armut in der Welt. Auf der Webseite der UWG-Aachen werden die globalen Zusammenhänge unseres zerstörerischen Fleisch- und Milchkonsums erklärt.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        “Wir Verbraucher haben mit unserem Portomoney eine große Macht”

        Genau, deshalb bestimmen nicht die Konzerne, sondern der Handel mit seinen Abnehmern, sprich die Verbraucher.

        Was früher der Schnaps für den Haushaltsvorstand war, ist jetzt das billige Lebensmittel, dann reicht das Geld noch für den Ballermann.
        Natürlich wissen das die Politiker, deshalb wurde der Bau großer Ställe gefördert.
        Das ist Demokratie an der Ladentheke,
        Demokratie ist eine Diktatur einer Mehrheit über eine Minderheit.

      • Sabine sagt

        Verstehe ich nicht ganz. Wer keine Tiertransporte will, sollte vielleicht mal was gegen den Zertifizierungsschwachsinn und die unterschiedliche Bezuschussung von Schlachttieren in den verschiedenen Ländern tun.
        Kein Tier muss transportiert werden, wenn die EU-Richtlinien etwas lockerer wären und man Tiere auf dem Hof schlachten und das Fleisch auch verkaufen dürfte.
        Das darf man nicht mehr, weil zu viele Leute Panik hatten, dass sie sich von solchen Tieren Krankheiten holen.
        Man könnte die Bauern auch fair für die Milch aus Ammenkuh oder ähnlichen Haltungssystemen bezahlen. Ich glaube kaum, dass sich ein Bauer dagegen wehrt mehr Geld mit solchen Systemen zu verdienen, nur wenn es halt nicht bezahlt wird, bleibt einem nur das wirtschaftlichste Haltungssystem zu wählen.
        Hühner, das Wappentier der Tierschützer, kann fast jeder selber im Garten halten, würden die Leute sich wirklich für das Tier, was ihnen ihr Ei liefert, interessieren, wäre ich nicht allein auf weiter Flur mit meinen Hobbyhühnern.
        Eine fleißige Favorelle, ein Eulenbärtchen mit Mohrenkopf, ein Meißner Widder, ein Rheinischer Schecke, eine Bronzepute oder Pommernganz…vielleicht auch eine Dexterkuh oder ein Rotes Hohenvieh…. alles Tiere die darauf warten, dass der Verbraucher ihnen wieder Platz zum Leben gibt, im eigenen Garten oder auf einem Pachtgrundstück. Wenn es so weiter geht, gibt es ja bald eh genug leere Ställe.
        Aber klar, dass ist Arbeit, das macht Dreck und man muss sich selber kümmern, da ist es doch einfacher man kauft die Veggi-Waren aus JWD, die von Billig-Tagelöhneren geerntet, mit viel Energieaufwand um die halbe Welt gekarrt werden und braucht sich keine Sorgen mehr zu machen.
        Vegan zu Ende gedacht sorgt dafür, dass mehr Tierrassen aussterben, weniger Land bewirtschaftet werden kann und wir noch mehr auf Kosten der Drittweltländer leben oder es noch mehr Plastic-Valleys gibt. Denn Gemüse und Getreide wachsen hier im Winter einfach nicht und alleine die Kosten für Arbeitskräfte machen “chemiefreie” Hortikultur hier geradezu unmöglich. Aber “chemiefrei” solls ja schon sein, oder?

  2. Sabine Norbisrath sagt

    Ich stimme schon mal dem Satz, dass im ökologischen Landbau oft Ideologien die Arbeit erschweren gerne zu. Gerade daher finde ich Gabe Brown und Co. so interessant. Das sind nicht keine Ökos aus ideologischen Gründen, die sind von der Chemie und der starken Bodenbearbeitung weg, weil Ihnen die Höfe unterm Hintern weggeweht sind. Ein Großteil der Leute sind zu Ihrer pfluglosen Wirtschaft mit artenreicher Gründünger-Weide gekommen, weil Sie trotz riesiger Höfe noch Nebenjobs machen mussten, um über die Runden zu kommen und weder Zeit für mechanische noch Geld für chemische Unkrautbekämpfung etc. hatten. Man stelle sich das mal vor mehr als 3600 Hektar Anbaufläche und Du und deine Frau müssen trotzdem noch an der nächsten Tanke jobben, weil es nach zwei, drei schlechten Jahr einfach nicht reicht, um das verbliebene Vieh über den Winter zu bringen.

  3. Sabine sagt

    Hallo! Was haltet Ihr eigentlich von den Konzepten die Leutchen wie Gabe Brown oder Joel Salatin ausgearbeitet haben? (einfach goolen, ja alles auf Englisch, so what?)
    Stichwort: Krisensicherheit durch Diversifizierung und konsequenter Direktvermarktung.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Für einige Betriebe ist es machbar, wenn mehrere Betriebe an einem günstigen Standort eine Marktscheune errichten wollen, wird das vom RP abgelehnt.

      “Eine Marktscheune am B 28-Kreisverkehr widerspricht der zwingenden Vorgabe des Landesentwicklungsplans, wonach die Siedlungsentwicklung vorrangig am Bestand auszurichten ist”

      http://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/marktscheune-liegt-auf-eis

      Bauern dürfen steile Flächen sauber halten, aber ihre Produkte nicht an einem guten Standort verkaufen. So sieht es aus.

      • Stephan Becker sagt

        Auch Supermärkte und Discounter werden vermutlich weiterhin gebaut, auch auf der grünen Wiese – oder Industriegebiete etc. Und das trotz einer grünen Landesregierung, denen eigentlich das Wohl der Landwirte besonders am Herzen liegen sollte.

        OT: Wie war das eigentlich in Baden-Württemberg im Jahr 2008?
        In ganz Europa gab es glaube ich damals in Folge des sehr hohen Ölpreises Rekordpreise für Getreide etc. Landwirte in Bayern, aber nicht nur die, hätten damals eigentlich sehr viel Geld auf die Seite legen können.
        Aber! Die bayerische Regierung kürzte, weil sie es wohl darf, irgendwelche Prämien (die EU-Prämien?) so weit, dass die Landwirte trotzdem nur eine Vergütung wie in einem normalen Jahr bekamen.
        Von wegen die Politik oder auch nur die Landespolitik hätte keine Macht.

  4. birgit heitmann sagt

    Was ist die gesündeste Ernährung? Welche Auswirkungen hat unsere Ernährung auf Klima- und Umweltschutz, auf Tier- und Menschenrechte? Siehe unter: http://www.ProVegan.info !
    Die Umweltschäden, das Tierleid, die zunehmende Fettleibigkeit und Krankheit der Menschen, der durch unser Verhalten provozierte Hunger der armen Bevölkerung …… all das kann nur beendet werden, wenn wir keine Tierprodukte mehr verbrauchen. Siehe auch mein Appell auf der Webseite der UWG. Bauern brauchen wir aber weiterhin in der Landwirtschaft für die pflanzliche Ernährung.

    • Stephan Becker sagt

      Ich denke die zwei Hauptursachen für die um sich greifende Fettleibigkeit sind zum einen psychische Ursachen (wir Menschen, die nie perfekt sind, sollen immer perfekter für eine perfekte Welt sein, was u.a. zu Depressionen oder auch Verweigerungshaltung führt; zum anderen greift wohl auch die Vereinsamung um sich – Kummeresser) und zum anderen der stetig zurück gegangene Mineralgehalt in unseren Lebensmittel aufgrund der immer schlechter werdenden Böden (Stichwort Versteppung, Erosion).

      Ein Mensch, der normal funktioniert, hat immer Hunger auf das was sein Körper gerade braucht. Allerdings spielen da auch frühere genetische Veranlagungen eine Rolle, die zutrafen als unsere Lebensmittel noch vollwertig waren.

      • bauerhans sagt

        “und zum anderen der stetig zurück gegangene Mineralgehalt in unseren Lebensmittel aufgrund der immer schlechter werdenden Böden (Stichwort Versteppung, Erosion).”

        was hätte das mit fettleibigkeit zu tun,wenn es denn stimmte?

        ich würde mich mal besser informieren,bevor ich ich über verschlechterung von böden,theoretische schlüsse ziehe!

        • Stephan Becker sagt

          was hätte das mit fettleibigkeit zu tun,wenn es denn stimmte?

          Wir müssen mehr Nahrung zu uns nehmen, um den Körperbedarf an Mineralien zu befriedigen. Das bedeutet zwangsläufig die Aufnahme unnötiger Kalorien.

          ich würde mich mal besser informieren,bevor ich ich über verschlechterung von böden,theoretische schlüsse ziehe!

          Ich bin ja bekannt dafür, dass ich fortwährend haltlose Behauptungen, wie z.B. dass in jedem Boden genügend Mineralien sind, aufstelle, oder?
          Was bekomme ich denn, wenn’s stimmt? Ein Snickers oder eine heiße Tasse Tee? Oder einen Beratervertrag als Ersatz für die ortsansässigen Berater?

          Ein Bild bzw. vom Vortrag von Dr. Maarten Stapper, Agrarwissenschaftler, ehemaliger Berater bei CSIRO, einem australischen Landwirtschaftsforschungsinstitut, das den Sachverhalt mit den Mineralien in der Nahrung anschaulich darstellt, folgt demnächst.
          Ansonsten kann man sich die beiden Vorträge bei Youtube schon mal anschauen. Man braucht allerdings schon einigermaßen gute Englischkenntnisse weil Dr. Stapper einen starken niederländischen Akzent hat.

          Auch ein Dr. Udo Pollmer kann sich mal irren, der auch zu denjenigen gehört, die sagen, dass in unserer Nahrung noch genügend Mineralien seien.

          EDIT: Stapper hatte ich falsch geschrieben.

      • Andreas Schmid sagt

        Wenn der Mineralgehalt zu gering ist, muss man ihn aufdüngen. Bei Eisen ist das bestimmt nicht so. Oder in den herkömmlichen Dünger mit einmischen.

        • Stephan Becker sagt

          Hallo Herr Schmid,
          haben Sie meine Kommentare im Artikel “Deutungshoheit” schon gelesen?

          Tabelle über weltweite Mineralgehalte von Böden
          https://www.bauerwilli.com/deutungshoheit/#comment-21865

          Berechnung des Phosphorgehalts in einem halben Kubimeter bzw. auf einem Hektar:

          https://www.bauerwilli.com/deutungshoheit/#comment-22704

          Laut obiger Tabelle sind etwa 40g Eisen pro Kilogramm Erdboden überall auf der Welt enthalten. Benötigt man dann noch eine Eisen-Düngung?

        • Stephan Becker sagt

          Hallo Herr Schmid,
          haben Sie meine Kommentare im Artikel „Deutungshoheit“ schon gelesen?

          Tabelle über weltweite Mineralgehalte von Böden
          bauerwilli.com/deutungshoheit/#comment-21865

          Berechnung des Phosphorgehalts in einem halben Kubimeter bzw. auf einem Hektar:
          bauerwilli.com/deutungshoheit/#comment-22704

          Laut obiger Tabelle sind etwa 40g Eisen pro Kilogramm Erdboden überall auf der Welt enthalten. Benötigt man dann noch eine Eisen-Düngung?

    • Andreas Schmid sagt

      Bauern brauchen wir aber weiterhin in der Landwirtschaft für die pflanzliche Ernährung.
      Ich habe als Landwirt aber ein anderes Gefühl von ihnen bekommen.

  5. biobua sagt

    @ Fred Huber. Ob Bio Luxus ist oder nicht, können wir Landwirte nicht beurteilen. Das ist Sache des Verbrauchers. Wir sollten Bio als Chance verstehen. Aber nur wenn ich meine betriebliche Situation verbessern kann! In der Vergangenheit ist hier in erster Linie ideologisch gearbeitet worden. Nur so lässt sich erklären, warum Biobetriebe in der Vergangenheit teilweise schlechter gefahren sind als konventionelle Landwirte und sie trotzdem nicht zurückgestellt haben. Im Ökolandbau sollte die Ideologie nur im stillen Kämmerchen kommuniziert werden. Unsere Abnehmer nutzen das knallhart aus. Wenn wir nur aus wirtschaftlichen Gründen Ökolandbau betreiben, werden wir eine Verschlechterung des Betriebsergebnisses nicht akzeptieren und entsprechend handeln. Für unsere Abnehmer heist das, sie verlieren Produzenten wenn der Preis nicht stimmt. Nur so funktioniert der freie Markt und nur so kann sich Öko weiter entwickeln. Schluß mit jeglicher Ideologisierung!!!! Auf beiden Seiten.

  6. Vogel sagt

    Seit wann bekommen Kühe Sonnenbrand wenn sie auf der Weide sind.?Das ist der größte Müll, den ich je gehört habe. Bekommen die Tiere auf den Almen vielleicht auch Sonnenbrand? Da geht es doch mit dem Weidegang, sogar das ganze Jahr über bis zum Herbst. Das ist doch nur Faulheit und Bequemlichkeit und Ausrede hoch 3.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Aha, der Fachmann spricht.

      Ist es ihnen schon mal aufgefallen, dass bei großer Hitze die Rinder sich in den Schatten legen?
      Ist ihnen nicht bekannt, das auf den Almen wesentlich niedere Temperaturen herrschen?

      Dass sie den Bauern Faulheit und Bequemlichkeit vorwerfen ist eine bodenlose Frechheit und Unverschämtheit.

    • fred huber sagt

      ich habe zwar im beitrag nichts von sonnenbrand gelesen, aber ich denke mal es ging um die sache ob man die tiere bei “sonneneinstrahlung” raus lassen darf, bzw. sollte. ich sag mal so: der mensch dürfte der einzige warmblüter sein, der dumm genug ist, sich freiwillig bei 30°C im schatten an die sonne zu legen…
      deswegen lasse ich meine kühe, wenn es untertags heiß ist, nachts raus. dann muss ich zwar am nächsten tag früher aufstehen um sie in den stall zu bringen, aber hey, die mögen das, und wenn die das mögen, mag ich das auch!

      und ja, kühe bekommen sonnenbrand, wenn sie sonne nicht gewohnt sind, überall wo sie kein fell haben, weil dort dann die haut das tier bedeckt. und auf haut kann man sonnenbrand bekommen…

    • Tierfreund sagt

      Von Sonnenbrand war nicht die Rede. Dass Sonne zu Überhitzung führt, wenn es keine Möglichkeit gibt, irgendwo Schatten zu finden, dürfte allerdings jedermann klar sein !!! Mehr Sachlichkeit wäre angebracht.

    • J.R. sagt

      ich bin nicht die Weltierschutzgesellschaft, habe aber eine hohe Empathieschwelle die stetig steigt was das Leben von Tieren betrifft. Zu diesen Ferkel sage ich : grauslig, wie bewegungsfreudige Tiere auf diesen wohl jeweils knapp 8 -10 geschätzen Quadratmetern auf Beton versuchen ihre Kindheit, ihren Bewegungsdrang in Geringheit wenigstens auszuleben, nach ein, zwei allerhöchstens drei Hüpfern ist es aber vorbei, Endstation Wand oder Artgenossen. Wo ist das Stroh für die Tiere, die von der Natur her Wühltiere sind, sich ahlen wollen und auch verstecken, ständige sichtbare Präsenz in einem Raum, den ich als Vorraum eines Schlachthofes bezeichne, ein, das gefällt mir nicht. Mir sind die Ferkel zu clean, jedes argerecht lebende Schwein/Ferkel hat seine Schmutz-wühlspüren am Fell.
      Insgesamt: ein sehr kaltes Video, das mir zeigt: hier geht es um Ware und nicht anders.

      • Bauer Willi sagt

        Hallo J.R.
        Ihnen sind die Ferkel zu sauber. Gut, anderen sind Schweine vielleicht zu dreckig. Sie haben eine große Emphatie für Tiere, deshalb reden Sie auf von der “Kindheit” der Ferkel. Das ist ihr gutes Recht. Sie wissen, dass jedes artgerechte Schwein sein Schmutzwühlspuren am “Fell” hat. Ich betreibe seit 40 Jahren praktische Landwirtschaft und empfinde Ihre Beschreibungen als merkwürdig. Ich hoffe, dass Sie das verstehen. Das ist keine Wertung, sondern lediglich eine Feststellung.
        Bauer Willi

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              “Ich habe nicht Sie gefragt.”

              Ich habe ihnen nicht auf ihre Frage geantwortet sondern eine Frage gestellt. Wenn sie die Frage nicht beantworten wollen, halten sie einfach die Klappe.

          • Bauer Willi sagt

            Kann ich gerne. Sie können sich ja mal unter Videos einiges ansehen. Das meiste ist auf meinem Betrieb aufgenommen worden. Für Sie mache ich auch auch gerne eine Führung.
            Bauer Willi

        • Christian Krupp sagt

          Hallo Bauer Willi,

          hast du dir schon einmal einen Bio-Schweinestall angesehen?
          Ich kenne mittlerweile 2 Bio-Mastställe und einen Bio-Muttersauenstall.

          Daneben kenne ich auch zwei konventionelle Ställe. Die konventionellen Kollegen machen gute Arbeit, hängen an ihren Tieren, etc… keine Frage! Bekommen dafür einen “Sau”-miserables Endgeld, so dass sich keiner wundern muss, wenn es bald keine konventionellen Schweineställe unter 1000 Tiere gibt….

          Im Bio-Schweinestall sind die Arbeitsabläufe sicherlich ein wenig anders. Der Strohqualität kommt auch eine endscheidende Rolle zu (aber da gibt es verschiedene natürliche Präparate die Pilzgifte eindämmen und so auch in problematischen Jahren eine Schweinehaltung auf Stroh möglich machen). Die Stallbau- und Betriebskosten sind im Biobereich meines Erachtens sogar niedriger: Außenklimastall (keine Heizung), keine Spalten, kein Güllekeller, etc.

          Arbeitstechnisch ist es glaube ich egal ob ein konventioneller Kollege 80-100 Sauen versorgen muss, oder ob ein Bio-Kollege 30-40 Sauen versorgt, mit dem feinen Unterschied, dass der Bio-Kollege wahrscheinlich einen höheren Stundenlohn hat…

          Wenn ich jetzt den Blick in einen Bio-Stall und dem in einen konventionellen vergleiche, dann weiß ich wo ich lieber Sau oder Ferkel wäre und wovon J.R. spricht! Und ich glaube dass ginge sogar den meisten Schweinebauern so, wenn sie vorurteilsfrei gut geführte Bio-Ställe besichtigen würden.

          Der Bioschweinemarkt ist absolut unterversorgt! Schade!!
          Es ist schon soweit, dass ich als Mutterkuhhalter ernsthaft über nen Sauenstall nachdenke!

          Viele Grüße Biobauer Christian

      • bauerhans sagt

        “hier geht es um Ware und nicht anders. ”

        genau,nämlich um die ware schweinefleisch,welches zu bestmöglichen hygienischen und zu kostengünstigsten bedingungen produziert werden soll/muss.
        emotionen sind da leider fehl am platz,weil die nicht honoriert werden.

  7. Sandra Harms sagt

    Ich weiss nicht Bauer Willi,
    ich bin nun auch nicht schlauer als vor ein paar tagen…

  8. Andreas Schmid sagt

    Ich gehe Aufgrund der Fragestellung davon aus, dass die Tierschützer nichts neues wissen. Die wissen, dass der Verbraucher entgegen seinen Angaben in Umfragen so gut wie nichts für das Tierwohl ausgeben wollen. Sie zögern noch etwas das ganze mit Zwang zu fordern. Da sind andere Vereine schon viel weiter. Da sie den Verbraucher nicht zwingen können für das Tierwohl mehr zu bezahlen, sie wollen ja deren Spenden, wird es vom Bauern gefordert. Was mir auch auffällt, ist dass sie sich mit keinem Cent bei Tierwohl oder bei ähnlichen Tierwohlaktionen der Landwirtschaft finanziell beteiligen.

  9. Friedrich sagt

    Es gibt einige Möglichkeiten die Erzeugerpreise zu erhöhen. 1. Wir produzieren alle weniger.
    2. Die Betriebsprämien steigen. 3. Es gibt Mindesterzeugerpreise für die Produkte. Die Nr..1
    gefällt mir am Besten. Es sind aber gerade jetzt, die Wachstumsbetriebe, die stark schwächeln.
    Diese Betriebe haben die erhöhte Produktion mit verursacht. Ich frage mich aber auch wie
    die starke Schweineaufstockung in Spanien zu stande kommt ? Manch einer behauptet , daß
    die EU-Gesetzte dort noch nicht das Ministerium verlassen haben. In Dänemark gehen jeden
    Tag zwei Schweinebetriebe in Insolvenz. Davon wir einer weitergeführt. Leider muß es
    immer soweit kommen , daß die Banken das Sagen haben.

    • Stadtmensch sagt

      “Leider muß es immer soweit kommen , daß die Banken das Sagen haben.”

      “Wenn das Kapital eine Farbe hätte und Grau eine Farbe wäre, dann wäre grau die Farbe des Kapitals”
      – Kai Pohl –

  10. Stadtmensch sagt

    Es ist hohe Zeit für eine „Angstkampagne“ 🙂

    Noch leichter verwertbar als die pflanzlichen Proteine sind jedoch die tierischen Proteine.
    Diese Aussage mag jeden Liebhaber tierischer Produkte erfreuen, doch sie hat einen gravierenden Haken, denn die leichtere Verwertbarkeit trifft ausschließlich auf ROHE Tierprodukte zu. Durch das Erhitzen verändern sich die Eiweißstrukturen, so dass der scheinbare Vorteil gegenüber den pflanzlichen Eiweißen vollkommen verloren geht.

    Die Bauchspeicheldrüse produziert auch Enzyme, die in der Lage sind, Krebszellen zu zerstören. Ist dieses wichtige Organ allerdings aufgrund eines hohen Konsums tierischer Eiweiße – in Verbindung mit einer übermäßigen Zufuhr von Kohlenhydraten – in ihrer Tätigkeit eingeschränkt, so wird der Betroffene automatisch auch anfälliger für Krebserkrankungen.

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/argumente-gegen-fleisch-ia.html

    • Stephan Becker sagt

      Ach deswegen habe ich immer so gerne Mettbrötchen oder Tatarbrötchen (gibt’s oder gab’s in der Kantine der Lufthansa-Werft in Hamburg) gegessen! 😉
      Danke für den Hinweis.

      Zur Direktvermarktung wieder ein toller Vortrag vom Landwirtschafts”aktivisten” Christoph Fischer aus Bayern, genauer gesagt aus dem Chiemgau, dem Gebiet mit den vielen Gentechnikrebellen 😉 :

      Christoph Fischer – Ein bayerisches Innovations-Netzwerk – Der Bauern-Stammtisch
      http://www.youtube.com/watch?v=tqAX5LiC2bY.mp4

      Er schlägt u.a. als eine Idee die Zusammenarbeit von Bauern beim Betrieb von Hofläden vor: Wenn sich zehn oder mehr Bauern zusammenschließen und jeder etwas anderes anbietet und sie ihre Produkte (Eier, Marmeladen, Kuchen, Obst, Gemüse, Fleisch, Milch, Milchprodukte, Nudeln etc.) jeweils im Hofladen des anderes verkaufen lassen, dann hat jeder Hofladen schon ein ziemlich umfangreiches Sortiment.

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