Regelsätze
Da soll mal einer sagen, Deutschland hätte kein Herz für Kinder…
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Vielleicht wird diese Krise noch mehr „Milchmänner“ hervorbringen? Jedenfalls macht sich der Milchbauer ein Stück weit unabhängig. Oder ist der dann wieder vom „Milchmann“ abhängig? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen
Lidl wirbt mit gentechnikfreier Milch. Wir haben uns erkundigt. Hier das Ergebnis. Meine Mail an Lidl vom 3. Mai Ich bin Landwirt und habe aus Ihrer Pressemitteilung vom 29.04 2016 erfahren, dass Sie für Milch, die gentechnikfrei hergestellt wurde, dem Landwirt einen Aufpreis zahlen. Gerne hätte ich gewusst, wie hoch dieser Aufschlag ist. Was bekommt ein Landwirt, der dies nicht leistet, derzeit für seine Milch? Vielen Dank für Ihre Antwort Bauer Willi ____________________________________________ Die Antwort von Lidl am 19. Mai Vielen Dank für Ihre Anfrage. Hierzu teilen wir Ihnen gerne mit, dass das Einhalten der zur Vlog-Zertifizierung (Vlog = Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e. V.) notwendigen Anforderungen durch unabhängige Auditoren und Organisationen sowie den Vlog erfolgt. Im Übrigen bieten wir schon seit 2009 gentechnikfreie Milch an. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.egsh.de. Hier konnten innerhalb der letzten 6 Jahre über 12 Millionen Euro an die teilnehmenden Landwirte ausgeschüttet werden. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben und verbleiben Mit freundlichen Grüßen __________________________________________ Unsere Recherche: (bei einem teilnehmenden Bauern) Das Projekt …
Wieder ein Artikel von Thies. Diesmal geht es um die digitale Welt und die Demokratie 4.0 Wenn man in den eigenen vier Wänden Gäste empfängt, haben sich die Begrüßungsfloskeln mittlerweile geändert. Statt „Hallo, schön habt ihr es hier. Ist der Schrank neu?“, hört man als Gastgeber häufig zuerst „Gib mal dein WLAN-Passwort!“… Lebt man dann auch noch auf dem Land und hat urbanen Besuch, folgt dann kurz nach der Übergabe des Passwortes die Aussage „Wie lahm ist das denn bitte hier?!?“… Im Anhang findet sich eine Abbildung, wie groß die Unterschiede der Breitbandversorgung zwischen Stadt und Land sind. Dazu auch die recht aktuelle und höchst offizielle Quelle: https://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Informieren/DE/ZahlenFakten/Breitbandversorgung_Gemeinden.html In vielen ländlichen Regionen haben sich die Bewohner mit diesem Versorgungsgefälle abgefunden. Von den Telekommunikationsunternehmen kommt dazu dann die Aussage, dass die Anbindung dieser Gebiete mit geringer Kundendichte schlicht und einfach wesentlich unlukrativer ist als eine Anbindung urbaner Gegenden. Da müsste die Politik gezielt fördern. Ja, die Politik muss fördern. Auch im Sinne ihrer demokratischen Legitimation. Mal abgesehen davon, dass der ländliche Raum ansonsten wirtschaftlich und demographisch …
Geht es Ihnen wir mir? Weltbauerntag? Nie gehört. Was ist im world wide web zu lesen? Der Weltbauerntag am 1. Juni soll daran erinnern, dass Bauern weltweit für die Erzeugung von Lebensmitteln sorgen. Der Gedenktag wurde im Jahr 2000 bei der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover erstmals ausgerichtet. Das war´s. Mehr nicht. Es ist also ein Gedenktag. Wird an diesem Tag irgendwo irgendetwas stattfinden? Werden sich die Staats- und Regierungschefs irgendwo treffen und kluge Reden halten? Wohl kaum. Dieser Tag wird vorbeigehen, ohne das jemand groß Notiz davon nimmt. Wie halt bei anderen Gedenktagen auch. Ich habe mir in Vorbereitung zu diesem Tag mal ein paar Gedanken gemacht, wie es mit der Zukunft der Landwirtschaft bei uns aussehen könnte. Für den globalen Blick fehlt mir einfach die Ahnung. Sind bloß ein paar Überlegungen, ich kann auch vollkommen daneben liegen. Preise und das Risiko von Investitionen Niedrige Preise führen in der Regel dazu, dass Betriebe, die nicht wettbewerbsfähig sind, ausscheiden. Das ist nicht nur in der Landwirtschaft so, sondern in allen Branchen. Deren Marktanteile werden von anderen übernommen, …
Aus gegebenem Anlass (Kommentare zum Artikel „Ihr Bauern seid zu dumm…“ vom 31.5.2016) möchte ich folgenden Auszug aus Wikipedia zur Kenntnis geben: Trolle agieren absichtlich, wiederholt und schädlich (intentional, repetitive and harmful). Trolle ignorieren und verletzen die Grundsätze der Community. Trolle richten nicht nur inhaltlichen Schaden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Community zu schüren. Trolle sind innerhalb der Community isoliert und versuchen ihre virtuelle Identität zu verbergen. Aus den Fallanalysen (einer Untersuchung) ergaben sich verschiedene Motivationen der Trolle: Langeweile, Suche nach Aufmerksamkeit, Rache Spaß und Unterhaltung Wunsch, der Community möglichst großen Schaden zuzufügen Kommunikationswissenschaftler raten, den Trollen keinerlei Aufmerksamkeit zu schenken. Don´t feed the troll = Den Troll nicht füttern Euer Bauer Willi
Heute ein Gastbeitrag von Janine. Sie macht sich Gedanken, ob wir Bauern wirklich nicht wissen, wie Marktwirtschaft funktioniert Immer wieder dürfen wir uns von Menschen, die keinerlei Ahnung von LW haben, aber dank dem Lehrplan der Klasse 7 meinen, sie seien die marktpolitischen Alleskönner, erklären lassen, wir seien komplett unintelligent und zu dumm, diese einfachen Regeln zu kapieren. Mal von der Überheblichkeit und Respektlosigkeit solcher Menschen abgesehen – sind wir das wirklich? Ist es wirklich so einfach: Angebot und Nachfrage? Nein. Ist es nicht. Erstmal vorweg: Die hohen Qualitätsstandards der deutschen Landwirtschaft suchen weltweit ihresgleichen, die Milchproduktion ist im Vergleich zum Vorjahr kaum merklich gestiegen. Nehmen wir als Beispiel mal Aldi – Wegbereiter im Preiskampf des LEH und damit in Vertretung für den Rest des deutschen LEH: Aldi fragt für die weiße Linie (Milch, Käse, Butter, sowie sämtliche Molkereierzeugnisse) überwiegend deutsche Erzeugnisse nach – deutsche Molkereien bieten diese Produkte an. Nachfrage = deutsche Erzeugnisse Angebot = deutsche Erzeugnisse So, bis hierhin sind wird uns alle einig? Wunderbar! Kommen wir nun zur Preisgestaltung – deren Regeln wir …
Ich darf Sie aus Ihrer Videobotschaft zitieren: „Meine Position ist klar: Solange wir nicht zweifelsfrei wissen, ob Glyphosat für die Gesundheit unbedenklich ist, sollten wir diese Chemikalie auch nicht zulassen.“ Nun könnte man ja das Wort „Glyphosat“ auch durch andere Worte ersetzen. Zum Beispiel durch Botox, von dem erwiesen ist, dass es in höchstem Maße toxisch ist. Und das lassen sich Menschen ganz freiwillig in die Haut spritzen. Müsste eine solche Chemikalie nicht erst recht verboten werden? Es gäbe auch noch viele andere Beispiele. Was ich Sie als Bauer fragen möchte: Warum sprechen Sie sich gerade gegen diesen Wirkstoff aus? Haben Sie sich mit den Alternativen befasst? Klar können wir wieder mehr pflügen oder grubbern, aber ist das wirklich besser? Wir praktizieren seit vielen Jahren ein tolles System der Minimalbodenbearbeitung, das aber so ohne weiteres ohne diesen Wirkstoff nicht mehr machbar ist. Sollen wir also wieder mehr pflügen, mit negativen Auswirkungen auf das Bodenleben, mit höheren Emissionen durch den Dieselverbrauch, mit der Gefahr von Erosion? Wir setzen das Produkt seit über 30 Jahren ein. Können Sie mir Fälle nennen, …
Bitte diesen Text ausschneiden und ab Montag bei Aldi-Süd ins Milchregal legen. Da, wo die Billig-Milch liegt, ganz hinten im Kühlregal. Wenn das viele machen….. Gerade gelesen (Sonntag Mittag): Netto erhöht ab Montag den Beitrag der Eigenmarke “ Ein Herz für Erzeuger“ um 10 Cent…Wie soll man das jetzt kommentieren?
Die Seite eure-landwirte.de ruft die Konsumenten dazu auf, eine Petition zu unterschreiben, die dem Lebensmitteleinzelhandel übergeben werden soll. Hier geht es zum Link: http://www.eure-landwirte.de/petition
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