Bauer Willi
Kommentare 138

Liebe Frau Hendricks…

Ich darf Sie aus Ihrer Videobotschaft zitieren: „Meine Position ist klar: Solange wir nicht zweifelsfrei wissen, ob Glyphosat für die Gesundheit unbedenklich ist, sollten wir diese Chemikalie auch nicht zulassen.“

Nun könnte man ja das Wort „Glyphosat“ auch durch andere Worte ersetzen. Zum Beispiel durch Botox, von dem erwiesen ist, dass es in höchstem Maße toxisch ist. Und das lassen sich Menschen ganz freiwillig in die Haut spritzen. Müsste eine solche Chemikalie nicht erst recht verboten werden? Es gäbe auch noch viele andere Beispiele.

Was ich Sie als Bauer fragen möchte: Warum sprechen Sie sich gerade gegen diesen Wirkstoff aus? Haben Sie sich mit den Alternativen befasst? Klar können wir wieder mehr pflügen oder grubbern, aber ist das wirklich besser? Wir praktizieren seit vielen Jahren ein tolles System der Minimalbodenbearbeitung, das aber so ohne weiteres ohne diesen Wirkstoff nicht mehr machbar ist. Sollen wir also wieder mehr pflügen, mit negativen Auswirkungen auf das Bodenleben, mit höheren Emissionen durch den Dieselverbrauch, mit der Gefahr von Erosion? Wir setzen das Produkt seit über 30 Jahren ein. Können Sie mir Fälle nennen, in denen Landwirte durch den Einsatz zu Schaden gekommen wären? Und wir Landwirte gehen ja mit dem Produkt direkt um, bei uns müsste es sich ja als erstes zeigen.

Ja, „die Debatte um Glyphosat verunsichert viele Verbraucher“ (Zitatende). Haben Sie sich mal gefragt, warum das so ist? Warum ausgerechnet Glyphosat? Als Landwirt kann ich das nicht verstehen, den dieser Wirkstoff ist im Vergleich weniger toxisch als andere Produkte, mit denen wir Menschen jeden Tag umgehen. Schauen Sie sich doch mal die Inhaltsstoffe von Haushaltsreinigern oder Fassadenfarben an. Ja, in Fassadenfarben sind „Pestizide“ enthalten, die in der Landwirtschaft schon lange verboten sind. Diuron zum Beispiel. Was ist mit den Auswirkungen von Medikamenten auf den Naturhaushalt? Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Solange ich Ackerbau praktiziere, habe ich Glyphosat nur im Herbst nach der Ernte (gegen Quecke, Distel und Landwasserknöterich) auf Teilstücken, oder im Frühjahr vor der Rübensaat zur Beseitigung des unerwünschten Aufwuchses eingesetzt. Und nur dann, wenn es nicht anders möglich war. Ich kenne hier keinen Berufskollegen, der es zur Sikkation eingesetzt hätte. Und das seit 30 Jahren.

Oder geht es Ihnen bei Ihrem Nein zu Glyphosat nicht um die Sache, sondern darum, sich der Meinung eines Teiles der Bevölkerung anzuschließen, die generell keine „Pestizide“ möchte? Wenn das so ist, wäre es ehrlicher, dass auch so zum Ausdruck zu bringen. Doch diese Einstellung ist eine Politik der Beliebigkeit. Was sind dann wissenschaftliche Untersuchungen noch wert? Wozu leisten wir uns ein Bundesamt für Risikoforschung, wenn deren Aussagen in diesem Fall nicht mehr gelten? Und die von anderen unabhängigen Instituten. Oder sind die alle von den Konzernen gekauft? Dann wären wir wirklich eine Bananenrepublik und dass will ich noch nicht glauben.

Wie Sie sehen, habe ich viele Fragen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diese beantworten könnten, damit ich Ihre Einstellung nachvollziehen kann. Denn das würde ich gerne…

Ihr Bauer Willi

 

Das Video:

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138 Kommentare

  1. Sandra Harms sagt

    Tja, warum sagt sie das wohl, oder warum denkt sie so?
    ganz einfach leute !
    1.es stehen wahlen vor der haustür, die sozis stehen mies da, da wird mit allem was irgendwie erfolg auf wählerstimmen gearbeitet.
    2. ist die frau hendricks auch nicht schlauer wie andere, nur das sie höchswarscheinlich mitarbeiter hat die ihr nichts weiter wie irgendwelche horrormärchen und falschmeldungen vorlegen…
    3. findet sich im wort Glyphosat ein Y und man kann glyphosat bzw roundup aussprechen, was sagt uns das? oder was haben wir in vergangenheit mit aussprechbaren chemikalien im zusammenhang mit einem Y erlebt? beispiel acrylamid kann jeder heini aussprechen und hat ein Y ! was wurde damals für eine welle geschoben… und was ist daraus geworden, nichts, denn acrylamid ist für den menschen absolut ungefährlich, wohl aber für ratten an denen man das seiner zeit testete. also einmal wider das böse Y !
    4. die gute frau hendricks war jahre lang schatzmeisterin in der spd, das legt nahe das sie gut mit zahen umgehen kann, nach meiner meinung, kann sie mit gut mit zahlen, also sitzt sie im falschen ministerium, denn zahlen und umwelt bzw gesundheit haben doch recht wenig gemeinsam.
    aber auch mir stellen sich fragen, an glyphosat ist noch niemand nachweislich erkrankt oder gestorben, also warum verbieten?? wie ist´s denn mit nem verbot von tabak,alkohol, autos, elektrischem strom, usw usw, wieviele millionen menschen haben sich tot gesoffen, wieviele sind an lungenkrebs gestorben, wieviele hatten tötliche verkehrsunfälle und wieviele sind durch strom ums leben gekommen….. aber davon spricht wieder einmal keiner, weils einen selbst betreffen könnte und kein Y dabei ist !
    bleibt zu hoffen, das die bevölkerung merkt, wie politiker/innen auf den zug von extremisten aufspringen und sich billigst profilieren wollen. ich hoffe, das die bevölkerung dies merkt und entsprechende parteien bei jeder gelegenheit abwählt.

    4+
  2. Alois Wohlfahrt sagt

    Ich denke, die Entscheidung in Sachen Glyphosat ist schon längst gefallen. Die EU-Kommission hat schon vor 2 Monaten deutlich Stellung genommen, in der Art: „…dass eine Verlängerung nur mit einer breiten Mehrheit der EU-Staaten zustande kommen könne…“ Ergo: Was wir nun als öffentliche, politische Diskussion erleben ist nichts anderes als eine Show, denn die Mehrheit der Bevölkerung ist inzwischen für ein Verbot. Vielleicht jenseits von Fachlichkeit und Wissenschaftlichkeit. Aber Politik ist nun mal mehr ein Kuhhandel als ein rationales, wissenschaftliches Forum.
    Mit dem ständigen eintreten „Pro Glyphosat“ tut sich meiner Meinung nach die Landwirtschaft auch deshalb einen Bärendienst, weil Landwirte so als Vasallen von „Monsanto und Co“ wahrgenommen werden. Wir können das noch so lautstark bedauern, aber Fachlichkeit interessiert die Masse der Leute hier nicht mehr. Bei den jetzigen Preiskrisen gäbe es für die Landwirtschaft auch weit Wichtigeres zu tun: Den Verbraucher als Verbündeten zu gewinnen. Und wenn der gegen Glyphosat ist, dann ist es halt so!

    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Alois

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    • alexis zsipras sagt

      Alois die Antwort finde ich gut, sehe ich auch so!

      Die Bauern verteidigen teilweise Sachen, die sie in ihrem Innersten auch nicht gut finden, aber sie müssen sie machen und brauchen nun Argumente und damit klar zu kommen.

      Teilweise merken sie gar nicht, das sie den Ast absägen auf dem sie sitzen und lassen sich in Richtungen treiben, die nicht gut überlegt sind. Glyphosat ist für bestimmte Anbausysteme essentiell, das wissen die Gegner, so doof sind die auch nicht.

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    • Andreas sagt

      Zitat Alois:
      „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
      den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
      und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

      Hallo Alois, das ist etwas widersprüchlich. Wer Gott anbetet, hat keine Garantie auf Erfüllung seiner Wünsche. Wenn nun jemand meint die Weisheit zu haben zu erkennen, dass ihm Gott nicht hilft, kann er sich die drei Zeilen sparen. Es gibt Typen die gelassen sind und welche die es nicht sind. Ich glaube nicht, dass man das ändern kann. Gott auch nicht.

      Zweites Zitat Alois:
      „Ein starker Geist diskutiert Ideen.
      Ein durchschnittlicher Geist diskutiert Ereignisse.
      Ein schwacher Geist diskutiert Leute.
      (Sokrates) “

      Heißt das nun, dass man die Personalie „Alexander Gauland“ nicht diskutieren soll?

      0
    • Direktsäer Thomas sagt

      Den Verbraucher als Verbündeten gewinnen ist meiner Meinung nach richtig, aber nicht indem ich ihm nach dem Maul plappere sondern indem ich ihm nachvollziehbar erkläre, warum ich das so mache, wie ich es mache. Ich halte es für wichtiger, dem Verbraucher meine Entscheidungsfindung darzulegen.
      Ich bin weder für noch gegen Glyphosat. Aber es ist ein wichtiges Werkzeug neben Fruchtfolgegestaltung, Düngung und Pflanzenschutz welches uns ermöglicht, unseren Betrieb seit 13 Jahren im Direktsaatsystem zu bewirtschaften.
      Mit diesem System wirtschaften wir trotz Hochwasser und Starkniederschlägen in einem hoch Erosiongefärdetem Gebiet auch bei Reihenkulturen wie Mais ohne Bodenverlust durch Wasser und Winderosion in den letzten 13 Jahren. ( Gerade wieder Aktuell )
      Wir haben viel Lehrgeld bei der Entwicklung dieses Systems bezahlt. Es sind viele Projekte mit dem Landesamt und verschiedenen Hochschulen gelaufen und wir sind immer noch kontinuierlich dabei, dieses System hinsichtlich Fruchtfolgegestaltung, Pflanzenschutzmitteleinsatz, Düngungseffizienz und Gesamtökobilanz zu optimieren. Leider brauchen wir für dieses System in der Fruchtfolge ca 1 / 10 der zugelassenen Gesamtaufwandmenge Glyphosat auf der Stoppel oder vor der Aussaat.
      Vielleicht kann man jetzt nachvollziehen, dass es mir schwerfällt, dieses System, in dem auch viel Herzblut steckt, einer nicht fachlich fundierten politischen Entscheidung zu opfern.

      6+
  3. Alex sagt

    Interessant finde ich immer: Kürzlich wurde ja auch festgestellt, dass Wurst und Bier krebserregend sind. Da kam aber sofort der Zusatz „aber man müsste 1000 l Bier am Tag trinken, damit das so ist“. Ähnlich bei der Wurst. Interessiert hat es keinen, alle mögen doch ihren Brotbelag und ihr Feierabendbier so gerne! Vom Glyphosat fühlt man sich weit genug weg, da hat man nix it zu tun, da benutzen nur die anderen (Achtung, Hobbygärtner! Von den Punkteinträgen her seid ihr eh die Schlimmsten!).

    2+
  4. Direktsäer Thomas sagt

    Ich halte es für richtig auf die zu zeigen, die uns die zukünftigen Rahmenbedingungen abstecken und von ihnen zu verlangen: “ macht eure Arbeit fachlich fundiert und betrachtet auch die Konsequenzen eurer Entscheidungen.“ Dazu gehört Sachverstand und keine Ideologie.
    Neue Konzepte sind wichtig. Sie zu entwickeln, zu erforschen, ihre Auswirkungen im globalen Maßstab abzuschätzen, Sie an die regionalen Gegebenheiten anzupassen und dann in die Praxis zu bringen erfordert viel Zeit und Forschungsangagement. Dazu braucht es Planungs und Forschungssicherheit mit klar formulierten Forschungszielen. Da helfen Schlagworte wie „Kreislaufwirtschaft“ nur marginal.
    Ich persönlich sehe die Zukunft der Landwirtschaft im Schulterschluss von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft. Die momentane Polarisierung halte ich für destruktiv und nicht zielführend. Wir brauchen in Zukunft eine höchstmögliche Produktivität bei geringstmöglichen ökologischen Nebenwirkungen.
    Mit großer Sorge betrachte ich die momentane Diskussion um den Wirkstoff Glyphosat.
    Kann eine derart emotionale, in weiten Teilen entfachlichte und populistisch geführte Diskussion die Basis für eine zukunftsrelevante Entscheidung sein?
    Wo bleibt das sorgfältige Abwägen des für und wider, das fachlich fundierte Einschätzen von Wirkung und Nebenwirkung, wo bleibt der nachvollziehbare Entscheidungsprozess, der von uns Landwirten vor jeder geplanten ackerbaulichen Maßnahme verlangt wird?

    6+
    • Bauer Willi sagt

      So sehe ich das auch. Höchstmögliche (nicht höchste) Produktivität bei geringstmöglichen(nicht geringsten) Nebenwirkungen. All unser Tun hat Nebenwirkungen, das weiß ich auch ohne einen Arzt oder Apotheker zu fragen. 😉
      Bauer Willi

      2+
  5. Ergänzend zu der Diskussion:
    Auf andere zeigen bringt nichts, entscheidend ist was die LW an Konzepten vertritt!
    Darüber sollte diskutiert und nachgedacht werden. Man muss es nicht gleich machen, man sollte die Kunden und deren Sorgen ernst nehmen und über verschiedenen Konzepte nachdenken und Angebote machen.

    1+
  6. Ich bin auch gegen Glyphosat und extreme Einschränkung des Einsatzes von PSM, aus folgenden Gründen:

    Vorausschickend, die Pflanzenbauer sind genauso verwöhnt und „gepampert“ wie die Milchbauern. Die Pflanzenbauern, durch die Flächenprämien, die eine Entwicklung für eine Kreislauflandwirtschaft entgegenstehen. Solange wie ich in der Schweineproduktion arbeite und besonders ab der 90 ziger steht die Schweinebranche in der Kritik wegen des Antibiotikaeinsatzes und der Haltungsbedingungen. Auf lange Sicht kommen die Schweinehalter nicht umhin den Antibiotikaeinsatz sehr stark zu minimieren und die Haltungsbedingungen den „Kundenwünschen“ der Kundenakzeptanz anzupassen.
    Die reinen Pflanzenbauer sind es nicht gewöhnt stark in der Kritik zu stehen, da sie nicht mit Tieren arbeiten und die von weitem gesehen sehr gesund arbeiten. Bei näherem Hinsehen kommen dann problematische Punkte zum Vorschein. Das ist jetzt der Fall und das ist nur der Anfang.

    1. vor allem der Glyphosateinsatz fördert eine vereinfachte und bequeme LW

    2. wirkt sehr radikal auf ein breites Spektrum

    3. Die Dosisdisskussion läßt sich auch umdrehen, Bsp. Medikamente, Impfungen oder die Immunokastration. Es reichen zweimal 1 ml für ein 50 kg schweres Mastschwein immunologisch zu kastrieren. Die heutigen Stoffe sind extrem effektiv und wirksam

    4. Es gibt neuerer Forschungen das Glyphosat z.B. die Aktivität von Regenwürmern hemmt, oder die Entwicklung von bestimmten Keimen unterdrückt

    5. Je einfacher die LW und umso bequemer es den LW gemacht wird, umso mehr wird der LW ersetzbar mit seinem Fachwissen und schafft sich damit selber ab.

    6. Mechanische Unkrautbekämpfung und Fruchtfolgemaßnahmen sind noch lange nicht ausgeschöpft, es gibt neue Technikentwicklungen usw. und ein angedachter Verzicht /Beschränkung würde die Entwicklung dieser Methoden befördern. Sehe die Einschränkung auch als Chance /Alleinstellungsmerkmal usw.

    7. Auf lange Sicht werden die Direktzahlungen gekürzt und ganz wegfallen, deshalb muss sich die LW Konzepte ausdenken, wie das kompensiert werden kann. Im Interesse eines jeden LW muss es sein wieder eine moderne Kreislaufwirtschaft zu erreichen und auch eine größere Produktvielfalt.

    VG

    3+
    • Bauer Willi sagt

      zu Punkt 1: ist einfach schlecht und kompliziert gut?
      zu Punkt 2: Das ist der Grund, warum dieses Mittel so oft eingesetzt wird.
      zu Punkt 3: Widerspruch zu Punkt 1. Was nun?
      zu Punkt 4: zu Regenwürmer habe ich die genau gegensätzliche Erfahrung (ohne Studie)
      zu Punkt 5: dazu sage ich lieber nichts
      zu Punkt 6: Selbststeuernde Hackmaschinen gibt es seit über 10 Jahren, haben sich aber nie durchgesetzt. Gut, könnte bei einem Verbot zwangsläufig anders werden. Hat aber mit Glyphosat nichts zu tun.
      zu Punkt 7: Dazu habe ich in meinem Buch mehrere Seiten geschrieben. Kaufen und lesen.
      Bauer Willi

      2+
      • Direktsäer Thomas sagt

        Zu 4. gibt es schöne Studien von Dr. Bauchhenß von der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft die belegen, das die effektivste Art, die Regenwürmer zu dezimieren das vergraben ihrer Nahrungsgrundlage ist. Vereinfacht gesagt: Keine Erntereste auf der Bodenoberfläche = wenig Regenwürmer. Da der Regenwurm auch ein Vorverdauer für das Nahrungsnetz im Boden ist hat das weitreichende Auswirkungen.

        2+
        • alexis zsipras sagt

          http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/regenwurm-glyphosat-auswirkung-100.html

          weiß nicht, ob das richtig durchgeführt wurde.
          Von Frau Dr. Krüger gibt es auch Untersuchungen die die Auswirkungen auf bestimmte Bakterienarten darstellt. Es werden wohl bestimmte Typen gehemmt und andere vermehren sich deshalb mehr. Wird von anderer Seite angezweifelt.

          Das hier finde ich ein gutes Angebot und ist nicht Bio…

          http://www.schweine.net/news/daenemark-tierschutzsiegel-sommer-2017.html

          Ich weiß, das die Dänen schon mit Anlagen experimentieren, die ganz auf Antibiotika verzichten wollen. Im Bio Landbau ist eine Behandlung im Leben des Tieres erlaubt.

          VG

          1+
          • Mark sagt

            Das Ziel der Studie war vermutlich nicht ganz selbstlos, die haben tatsächlich festgestellt, dass verrottende Pflanzen Nährstoffe freisetzen und wachsende aufnehmen.
            Das sollte eigentlich seit mehreren Generationen auf den Höfen bekannt sein, wenn man das erst im Studium mit einer Glyphosat Studie heraus findet, dann muss man sehr lange davor auf den Biologieunterricht verzichtet haben.
            Das Regenwürmer ihre Nahrung meist verrottendes, organisches Material zusammensuchen und dann abwarten auf einen gewissen Zersetzungsprozeß dürfte die „Veranstalter“ dieser Studie dann komplett überfordern, die sollten erst mal den Nährstoffkreislauf genauer erlernen.

            1+
      • alexis zsipras sagt

        Hallo Willi!

        Das sollten nur Denkanstösse sein!

        zu 1. das habe ich nicht gesagt

        Alles Gedankenspiele, die ich manchmal vermisse. Es geht alles immer nur in eine Denkrichtung.

        Hängt immer von den Prioritäten ab, die ich setze.

        Frau Hendriks setzt „Ihre“ Priorität eben: “ es ist noch nicht klar, ob Glyphosat Krebserzeugungspotential hat, oder nicht“

        VG

        0
    • Sabine sagt

      Ich weiß nicht, warum hier alle mechanische Bodenbearbeitung so unglaublich öko und bio-freundlich finden. Ich höre aus dem fernen Westen ständig genau das Gegenteil.
      Mechanische Bearbeitung schädige den Boden und die Bodenorganismen langfristig so sehr, dass man mehr Dünger und mehr Pflanzenschutzmittel braucht und sich auch noch ein riesen Problem mit Erosion und Abnahme der Wasseraufnahme des Bodens einhandelt.
      Dort wird den Landwirten vorgeworfen an Dürren und Überschwemmungen und Düngereintrag in Gewässer Schuld zu sein, weil sie den Boden zu oft und zu tief bearbeiten.

      2+
      • alexis zsipras sagt

        Das wäre eine Konsequenz, wenn man auf chem. Unkrautvernichter verzichter bzw. deren Einsatz noch stärker einschränken möchte. Das jedes Verfahren, Vor- und Nachteile hat, ist klar.
        Nichtpflügen kann zu Mäuseplagen führen und kann die Mycotoxinproblematik verstärken z.B. hat eben auch Vorteile.

        0
  7. T. Waller sagt

    Glauben Sie wirklich, dass Sie eine Antwort auf einen Post im Internet erhalten??? Erwarten Sie, dass sich jeder Minister/jede Ministerin bzw. deren Mitarbeiter ständig im Internet tummeln, um derartige „persönliche Mitteilungen“ zu finden? Ziemlich weltfremd …

    0
    • Bauer Willi sagt

      Glauben Sie wirklich, dass ich das deshalb geschrieben habe? So weltfremd sind Sie doch wohl nicht 😉
      Bauer Willi

      3+
  8. Reinhard Friedrich sagt

    Bei ein bisschen Vernunft könnte mann leicht zu folgendem Schluss kommen: Glyphosat wird weiter zur umweltfreundlichen Unkrautbekämpfung vor der Saat und nach der Ernte erlaubt, was auch für den Bodenschutz von großem Vorteil ist. Der Einsatz bei wachsenden Nutzpflanzen oder kurz vor der Ernte wird verboten. Auf diese Weise wird sich die Belastung der Nahrungsmittel auf ein Minimum reduzieren, wahrscheinlich sogar ganz verschwinden. Dass eine Mehrheit der Menschen ein Verbot will ist nach der zurückliegende wohl nicht sehr ausgewogenen Berichterstattung kein Wunder. Aber wenn Fakten durch massive Kampannien vom Tisch gefegt werden können was ist unser Rechtsstaat dann noch wert?

    1+
    • Mark sagt

      Die Aufnahme wird nicht weniger werden,
      denn der Import von Glyphosat behandelten Produkten wird nicht verboten werden.

      Zitat: „Der Einsatz bei wachsenden Nutzpflanzen… “
      Das könnte ein Kompromiss sein mit dem die Wortführerschaft vermutlich leben könnte, denn dann wird es keine Glyphosat toleranten Pflanzen geben in der EU.
      Denn in erster Linie geht es doch um die Gentechnik bei der Glyphosathysterie.

      1+
  9. Direktsäer Thomas sagt

    Lieber Bauer Willi,
    ersteinmal muss ich Dir sagen dass deine Beiträge Balsam für meine angeschlagene Bauernseele sind.
    Zeigt sich nicht gerade anhand der Glyphosatdiskussion die Diskrepanz zwischen Entscheidungsbefugnis und Entscheidungskompetenz. Wenn politische Entscheider die Gutachten und Bewertungen eines Bundesamtes für Risikobewertung nicht ernst nehmen oder aus ökopopulistischen Gründen sogar anzweifeln, dann ist das in meinen Augen ein Faustschlag in das Gesicht der Wissenschaft.

    1+
  10. Schweinebauer Piet sagt

    Autofahren ist bestimmt nicht krebserregend, aber gefährlich, wollen wir das nicht besser auch verbieten?

    1+
    • Klemens sagt

      Die Abgase der Autos sind aber krebserregend, wird aber nicht verboten. Wäre ja nicht so gemütlich.

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    • Gephard sagt

      Autofahren ist stark reglementiert, um das Risiko möglichst gering zu halten.

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      • Bauer Willi sagt

        Ich fordere ein Tempolimit. Und zwar sofort! Tempo 100 auf Autobahnen, ausserorts 50 kmh, innerorts 30 kmh. Dann ist das Risiko noch geringer
        Bauer Willi

        1+
        • Martin Grube sagt

          Genau und wenn ich von „der Bevölkerung“ gezwungen werde wie vor 50 Jahren mein Land zu bewirtschaften, dann hätte ich auch gern auf der A 1(führt 300m an unserem Stall vorbei) den Verkehr von vor 50 Jahren.
          Gut ist dann für „die Bevölkerung“ etwas unbequemer aber warum soll immer nur die Landwirtschaft was für die Umwelt tun.

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  11. Friedrich sagt

    Hier geht es um politisches Taktieren. Von Sacharbeit keine Spur. Wie oft habe ich gegenüber den Kleingärtnern abgelehnt , als die nach Round up fragten. Dann haben die es
    eben im Gartenmarkt 10 x so teuer gekauft. Eine kleine ideologische Minderheit will gegen
    Monsanto kämpfen , merkt aber garnicht , daß der Kampf schon verloren ist , wenn Bayer
    den Laden erst übernommen hat. Dann werden die Befürworter immer mehr mit den
    Mitarbeitern und den Aktionären in Deutschland. Dann ist ist nichts mehr mit Angstmache
    und Spendensammeln.

    1+
    • Stadtmensch sagt

      >>daß der Kampf schon verloren ist , wenn Bayer den Laden erst übernommen hat

      Dein Defätismus in Ehren. Glaubst du wirklich es ist besser, wenn privat geführte Unternehmen unsere Arbeits- und Lebensbedingungen zu 100% und ohne den Umweg über Politikberatung und marktkompatible Demokratie
      bestimmen? Wir haben jetzt schon wenig Transparenz in vielen lebenswichtigen Bereichen. Das ist allein schon der Komplexität der Zusammenhänge geschuldet und der mangelndem Zeit, die einem zugestanden wird, sich unter diesen Umständen zum mündigen Bürger zu entwickeln. 50% Verlust der Artenvielfalt in den letzten 40 Jahren in diesem Land und eine Überproduktion an Agrarprodukten, die den Bedarf zwischen 30 und 50% übersteigt. Verlust an Artenvielfalt heißt nicht etwa, dass wir kein Niederwild oder keine Heilkräutlein mehr am Wegrand finden, sondern dass die Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme auf 75% der Fläche dieses Landes irreversibel beeinträchtigt und geschädigt wird. Wofür verdammt?
      Der Herr Philip wird jetzt gleich wieder angerannt kommen und meinen, dass eine Kulturlandschaft kein Ökosystem ist. Es ist ein Ökosystem mit Mensch – jawohl. Mit Hege und Pflege. Mit Letalentnahme. Warum soll man diesen Reichtum, den die Natur chemiefrei bereitstellt nicht nutzen?
      Ein stabiles Ökosystem ohne Mensch ist undenkbar in diesem dichtbesiedelten Land.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wie kann ein stabiles Ökosystem ohne Mensch in einem dicht besiedelten Land möglich sein?

        Ehrlich gesagt, diese Sichtweise überfordert mich.

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      • Philip sagt

        Da Sie mich rufen, bitteschön.
        Sie denken ich sage, die Kulturlandschaft sei kein Ökosystem.
        Das sage ich nicht.
        Ich weiss jetzt nicht ob sie das missverstanden haben oder das bewusst verdrehen (in ihrer Beitragshistorie gibt es genug Bsp für beides). Sagen Sie es uns.

        Ich sage die Kulturlandschaft ist ein künstliches Ökosystem, das der Stadtmensch als gut deklariert sobald x% mehr Arten als jetzt darin vorkommen. Ob das irgendwas mit einem natürlichen Ökosystem zu tun hat, ob die Arten in Deutschland generell heimisch sind, ob Giftpflanzen oder Wölfe/Bären mit bei sind, alles egal. Hauptsache es sind ein paar MEHR.

        Das ist mein Kritikpunkt.

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        • Stadtmensch sagt

          Ihre Verdrehung meiner Aussagen lautet: „es ist doch gut, wenn Wölfe, Bären und Giftpflanzen verdrängt wurden“. Wer kann schon dagegen sein?
          Über den Zusammenhang von Artenverlust und Überproduktion verlieren sie kein Wort.
          Jetzt fehlt nur noch der übliche Sermon von der ideologischen Minderheit, die sich Bauern als Landschaftsgärtner wünscht.

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          • Philip sagt

            Ja, dann schreiben Sie doch mal welche Arten sie im Ökosystem 2.0 bevorzugen; Wölfe, Bären und Giftpflanzen jetzt mal beiseite gelassen. Pandabären, Kätzchen mit großen Augen?

            Ja, unsere landwirtschaftliche Produktion geht mit Artenverlust einher.
            Na und?

            Ideologische Minderheit, keine Ahnung was sie damit meinen. Ich greife eigentlich immer nur ihre Beiträge auf in denen sie schreiben, dass sie in einer Betonhölle wohnen und daher ihr baldiges Rentnerdasein in natürlicher Natur als jetzt erleben wollen.
            Oder geht es ihnen auf einmal doch wieder um die Welt und nicht um sich selbst?

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            • Stadtmensch sagt

              Was sie nur immerzu mit Himmel und Hölle haben. Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus scheint immer noch ihre Religion zu sein.
              Um es mal mit ihrer Nomenklatur auszudrücken: Da ist die Landwirtschaft 4.0 natürlich so etwas wie eine himmlische Fügung. Artenschwund? So what – Big Daddy in Heaven wirds schon richten…
              Aber, da werd ich mich mal auf ihr Niveau herablassen: Ich wünsche mir Erdmännchen – die sind soo niedlich.

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            • Philip sagt

              Mit Ihnen als Diskutant ist man sich eben sicher, dass es eine Hölle geben muss. In ihrem Fall erlaube ich mir dem Herrn der Finsternis ein Vorschlag zu machen (wegen meiner Kapitalismusliebe habe ich einen guten Draht): ein einsamer Wald, ein Rudel Wölfe, und Sie mittendrin.

              Auf das Sie erkennen, dass unser Leben auf Naturunterdrückung basiert.

              Worum diese Biodiversitätsdiskussion kreist habe ich Ihnen schon oft geschrieben.
              Wenn man mehr Biodiversität möchte, trete ich eher dafür ein die Landwirtschaft intensiv zu betreiben, weil dann mehr Flächen für natürliche Ökosysteme übrig bleiben. Global gesehen muss man das so sehen. Wo ist da mein Fehler?

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            • Sabine sagt

              Naja, also ich mein Landwirtschaft muss nicht zwangsläufig negativ für die biologische Vielfalt sein. Nicht nur der Kiebitz und die Feldlerche finden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ihren Lebensraum.
              Vielleicht würde wir vielen Arten helfen, wenn wir mal unser Dogma von der räumlichen Trennung der Wohn-und Arbeitsstätten und Stadtväter oder -mütter ihre Lieblingsprojekte, die Einkaufs-, Technologie und Sonstwaszentren auf „grüner Wiese“, aufgeben können, wir so weniger Flächen für immer neue Autostraßen und Zubringer verbrauchen könnten. Auch wäre es vielleicht hilfreich, wenn das Lager von der Straße wieder in ein echtes Lager verlegt werden könnte. Städte könnten dann wieder Städte sein. Orte wo Menschen auf dichtem Raum leben, arbeiten und auch Entspannung finden. Echte Viertel mit Gewerbe- und Wohnanlagen oder gar Mischbebauung statt Schlafstädte. Dienstleistungszentren und Industrieparks. Denn nicht nur Grünstreifen in der Landwirtschaft kann man so planen, dass zusammenhängende Räume entstehen. Städte kann man auch so planen.
              Weniger Verkehr, weniger Flächenverbrauch, weniger ausgestorbene Innenstädte, die drohen zu Armen-Ghettos zu verkommen.
              Experimentierfreudige Stadtplaner und vllt. auch Landwirte, die neue Anbaumethoden ausprobieren, gerne auch mit Glyphosat und vielleicht findet man am Ende eine Methode, die weniger Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutz benötigt. Und die sich durchsetzt, weil sie preiswerter ist, höhere Erträge bringt oder den Landwirten sogar mal sowas wie Freizeit beschert und nicht, weil Herr und Frau Minister das Glyphosat-Verbot gerade für ein besseres Thema halten, als z.B. das was im Mittelmeer passiert.

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            • Stadtmensch sagt

              >> einsamer Wald und ein Rudel Wölfe
              Heh – das ist unfair! Ich bin nur an den Großstadtdschungel angepasst. Da fliegen einem die 2t Geschosse nur so um die Ohren. Eine kleine Unachtsamkeit kann das sichere Ende oder Rollstuhl bedeuten. Das Risiko in der Stadt der Zivilisation zum Opfer zu fallen ist viel höher, als beim Biwak vom Wolf angenagt zu werden. Zur falschen Zeit am falschen Ort oder mal zu lange jemanden angeglotzt kann sehr naturnahe Existenzkämpfe auslösen.
              Also – nicht so!
              Mal im Ernst: zusamenhängende eher extensiv bewirtschaftete Flächen und auf der anderen Seite Intensivlandwirtschaft mit allem was die Technologie hergibt, liegt auch bei mir im Bereich des Vorstellungsvermögens.

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  12. Gaby Tenhumberg sagt

    Was für ein Wirbel – überall verbreitet sich massenhaft Bio-Gift wie JKK und Herbstzeitlose auf den Futterwiesen! Dagegen wird nichts unternommen um dieses Gift zu bekämpfen; im Gegenteil dies wird mit staatlich bezuschusstem spätem Schnittzeitpunkt noch gefördert und der NABU freut sich über die ja so seltenen Pflänzchen, die kaum zu bekämpfen sind!!
    Wie sollen denn die Bauern denn eine Bewirtschaftung durchführen ohne chem. Gift zu verwenden? Ich kenne niemanden der die Zeit hat und freiwillig das ganze Giftkraut und Unkräuter aussticht! Diese Arbeit wird nicht bezuschusst!!
    Was werden wir in Zukunft für eine Nahrung zu unsnehmen – natürlich vergiftete Nahrung oder Nahrung mit chem. Giften??

    3+
  13. Gephard sagt

    Da fällt mir ein, dass in der Diskussion oft ausgeblendet wird, welcher Konzern hinter Glyphosat steckt. Das Mistrauen gegenüber Glyphosat rührt auch stark von den Machenschaften des Konzerns Monsanto her, der offenbar die weltweite Agrarwirtschaft beherrschen will. Selbst wenn Glyphosat unbedenklich ist, sollte man sich fragen, ob man sich wirklich mit so einem Konzern gemein machen möchte. Glyphosat geht nicht ohne Monsanto.

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    • Rainer sagt

      Wie kommt es eigentlich, dass alle die sich zu dem Thema äussern denken, Monsanto hätte ein Monopol auf Glyphosat? Die sind Eigentümer der Markenrechte von Roundup. Mit Sicherheit aber nicht der größte Hersteller von Glyphosat. Wenn das Patent abgelaufen ist, kann es jeder herstellen und es ist schon ewig abgelaufen. Mit Pflanzenschutzmitteln ist es wie mit Medikamenten. Da gibt’s auch immer was von Ratiopharm.

      1+
      • Gephard sagt

        Auch wenn Monsanto nicht mehr alleine Glyphosat herstellt, verdienen der Konzern darüber hinaus reichlich an Glyphosat-resistentem Saatgut und sorgt so langfristig für Abhängigkeiten.

        0
        • Philip sagt

          Das Argument mit der Abhängigkeit kann ich nicht nachvollziehen.
          Der Bauer ist frei in seiner Entscheidung.
          Er kann eine konventionelle Sorte kaufen (ohne Glyphosatresistenz); die ist wahrscheinlich sogar billiger als die von Monsanto.

          Dann kann er sich entscheiden ob er die Sorte mit herkömmlichen Herbiziden (ok die sind wahrscheinlich teuerer als Glyphosat) behandelt oder das Unkraut mechanisch kontrolliert. Wo ist da die Abhängigkeit?

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          • Stadtmensch sagt

            Die Abhängigkeit entsteht dadurch, dass die anderen (die Wettbewerber) auch alle Glyphosat nehmen und dadurch geringere Kosten (bei Inkaufnahme von „Naturzurückdrängung“) haben. Also wird man quasi gezwungen. Dieser unausgesprochene Zwang existiert auch in anderen Branchen. Niemand will immer mehr Müll produzieren, aber weil die Wettbewerber dadurch mehr Absatz generieren ist klar, was geschieht:
            http://www.klimaretter.info/meinungen/kolumnen/kolumne-etscheit/21186-dematerialisiert-von-wegen

            Mir gehts wirklich nicht (mehr) um die Welt- oder Klimarettung, aber platte Argumentation reizt mich immer zur Polemik. Das kennen Sie sicher auch.

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            • Philip sagt

              dann spinnen wir ihr Gedankenexperiment mal weiter.
              Glyphosat wird also verboten, und dann nehmen alle (auch die Wettbewerber) das zweitbeste Mittel. Und wo liegt jetzt der Unterschied? Und irgendwann wenn alles verboten ist, ist es der Vollgas-roboterbauer, der die armen Hackbauern aus dem Geschäft drängt. Und nun?

              Ausserdem stimmt nicht was sie sagen, es gibt (preislich) günstigere Alternativen zu Glyphosat! Informieren Sie sich mal über Gabe Brown – LOL!

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            • Philip sagt

              Halloho Herr/Frau Stadtmensch?
              Hat Sie auf dem Weg zur Arbeit der Wolf gefressen oder sind Sie zu sehr im Kapitalismus eingespannt -P?

              Ich würde wirklich gerne weiter diskutieren. Die Polemik haben wir ja jetzt schon abgehakt.

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            • Stadtmensch sagt

              @Philip
              habe leider momentan keine Zeit, mit Ihnen Nettigkeiten auszutauschen.
              Sie können also problemlos weiter meine „Beitragshistorie“ verunglimpfen.
              Ich finde es bemerkenswert, dass ausgerechnet Sie mich auf Gabe Brown aufmerksam machen. Von diesem Landwirt haben sie doch sicher auch erst hier im Forum etwas erfahren.

              Wieso trauen sie der Politik keine angepassten Maßnahmen zur weiteren Förderung des PSM reduzierten Pflanzenbaus zu? Meine Meinung ist, dass man Herbizide wie Glyphosat nicht einfach so von heute auf morgen verbieten kann. Zumal das Vertrauen in die Kontinuität politischer Entscheidungen ohnehin schon stark gelitten hat. Ich würde mir aber von den Landwirten, die letztendlich 1,1% der Bevölkerung repräsentieren und 75% der Fläche dieses Landes bewirtschaften, etwas mehr Sinn für globale Zusammenhänge und Veränderungen wünschen und dann erst ihre Investitionsentscheidungen treffen oder sich für eine bestimmte Produktionsmethode entscheiden. So, jetzt habe ich ihnen haufenweise Angriffsfläche geboten, aber ich muss (nein ich will) dringend wieder in mein Hamsterrad.

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            • Philip sagt

              das mit Gabe Brown war doch nur als Witz gemeint, da sie ihn damals als die (billigere) Alternative zu Glyphosat präsentiert haben. Oder waren Sie das nicht? Egal.

              Zum Rest, herrlich unkonkret wie immer.
              Was soll ich dazu sagen, ausser dass ich der Politik natürlich generell zutraue PSM-reduzierten Anbau zu fördern. Habe nie etwas anderes behauptet.
              Ich verstehe nicht ganz was das mit der Abhängigkeit der Bauern zu tun hat.

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    • Fabian sagt

      Soweit ich weiß wird der Wirkstoff auch in Produkten anderer Hersteller verwendet?

      1+
  14. Gephard sagt

    Der Botox-Vergleich hinkt. Wie du schon selbst schreibst, entscheiden sich Menschen freiwillig dafür. Bei Glyphosat kann sich der Endkunde nicht mehr entscheiden, da es nicht draufsteht. Er kann höchstens auf Bio umsteigen. Zudem kann man sich auch als Hobbygärtner nur schwer vor Glyphosat schützen, wenn die Nachbarschaft einen in Roundup-Wolken hüllt.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Glyphosat ist ein Totalherbizid, wenn der Nachbar den anderen in Roundup-Wolken (darf das Mittel auch einen anderen Nahmen haben?) einhüllt, gehen dessen Pflanzen auch ein.

      Diese Post zeigt, dass sie von allem keine Ahnung haben, aber davon viel.

      3+
      • Gephard sagt

        Der Nachbar hat ja das Ziel alle Pflanzen zu vernichten, damit die schöne Einfahrt für seinen SUV ihr Einheitsgrau behält.

        Natürlich beschränkt es sich nicht auf Glyphosat. Hat niemand behauptet. Meine Überspitzung zielte darauf ab, zu verdeutlichen, dass der Botox-Vergleich schlecht gewählt ist.

        Kann man natürlich machen, die Kritik zu ignorieren und beleidigend zu werden. Fragt sich nur, wo das weiterhilft.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          In ihrer Post schreiben sie von einer Nachbarschaft, der den Nachbargarten mit Roundup-Wolken einhüllt.

          Wäre dies der Fall, würden die Pflanzen des Nachbargartens eingehen.

          Wer dies behauptet, hat entweder keine Ahnung, oder man behauptet böswillig falsches, suchen sie es aus.

          Der Nachbar darf natürlich nicht die Einfahrt mit Herbiziden behandeln, das ist verboten, warum sie extra ein Sport Utility Vehicle erwähnen, lässt auf eine besondere persönliche Einstellung gegenüber derjenigen, die es sich das leisten können, vermuten.

          2+
    • Bauer Willi sagt

      Dann kauft doch alle Bio! Macht doch keine Sau! Nur leeres Gerede nach dem Motto „Ich würde ja gerne“. Und das mit der Roundup-Wolke zeugt wirklich von absoluter Ahnungslosigkeit…
      Bauer Willi

      2+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Vor 3 Jahren hat ein Pillendreher, der sein Haus neben einem Acker gebaut hat, mittels eines Lederbriefes behauptet, er wäre mit einem Herbizid eingenebelt worden.

        Tatsache war, das Maisfeld war behandelt worden, das Grundstück des Apothekers wies keinerlei Schäden auf, wie ich mich vor Ort überzeugen konnte.

        Der Landwirt antwortete mit einem überragend verfassten Leserbrief.

        1+
  15. oberländer sagt

    Vielleicht sollte man das ganze Theater um Glyphosphat mal von der Steuerseite sehen.
    Bein Einsatz von Nachahmer Produkten des teueren Round up fallen für die Staatskasse
    nur etwa 20% der Mehrwertsteuer an . Bei einem Glyphosphat Verbot und um vielfach
    teuerere Nachfolgeprodukte ist das Verhalten mancher PolitikerInnen und AmtsleiterInnen schon leichter zu verstehen

    2+
  16. Sabine sagt

    Ich glaub ja immer noch, dass dieses Problem eh auf uns zu kommt. Mutter Natur strickt gerade den Mechanismus um, der Glyphosat wirksam macht.

    0
  17. Rebecca sagt

    Wenn ein großer Teil der Bevölkerung keine Pestizide möchte und die Politik handelt entsprechend, dann ist das keine Politik der Beliebigkeit, sondern ziemlich demokratisch. Was man heute von vielen Entscheidungen kaum mehr sagen kann.

    Die Option eine Mehrheit vom Nutzen zu überzeugen hatten alle die dafür sind. Chance verpasst….

    Die Forschungsergebnisse zu diesem Thema sind allerdings je nach forschenden Institut sehr widersprüchlich.
    Es mag durchaus sein das der ablehnende Hype darum zu einen guten Teil unbegründet ist, aber allein durch das generelle Verhalten Monasanto in den vergangenen Jahren Jahren ist die Ablehnung so groß, dass viele keine Lust mehr haben sich tiefer mit dem ganzen zu befassen um herauszufinden was stimmt.
    Wenn man den Hals nicht voll bekommt, gibts eben irgendwann eine Quittung.

    Insofern würde ich es auch als ziemlich unklug betrachten wenn sich Bauern die wahlweise um Unterstützung der Verbraucher betteln oder sie beschimpfen weil sie angeblich zu billig kaufen und jammern weil sie ihre Kosten mit den Abnahmepreisen nicht gedeckt bekommen für Glyphosat einsetzen, bzw die angreifen die dagegen sind.

    1+
    • bauerhans sagt

      „Wenn ein großer Teil der Bevölkerung keine Pestizide möchte…“

      ich glaub,das ist eher ein kleiner teil der bevölkerung,der grosse teil möchte nämlich günstige lebensmittel!
      da spielen emotionen ne grosse rolle,wohl wenig sachverstand.

      11+
      • Rebecca sagt

        Zweifellos spielen die Kampagnen der „Weltretter“ und politischen Parteien bei der Meinungsbildung eine große Rolle.
        Aber es ist auch die undurchsichtige Argumentation aller Beteiligten. Keiner kann heute so wirklich sagen ob es schadet oder nutzt.
        Das sich daher viele dagegen entscheiden ist folgerichtig.

        Ein großer Teilder Bevölkerung möchte sicher günstige Lebensmittel, legt aber trotzdem mehr Wert auf Sicherheit.
        Das sich die meisten auf Grund der zweifelhaften Aussagen für Sicherheit entscheiden, kann man keinen zum Vorwurf machen.

        Die Argumentation ist auch nicht schlüssig. Einerseits wird seitens der Bauern über den Preisverfall auf Grund der Überproduktion gejammert, anderderseits wird sich gegen den Willen der Mehrheit für ein Pestizid eingesetzt um die Verwendung aufrecht zu erhalten.

        1+
        • Bauer Willi sagt

          Nein, liebe Rebecca, so geht es nicht! Ich bin Bauer und weiß sehr wohl um den Schaden oder Nutzen von Pflanzenschutzmitteln und ganz besonders von Glyphosat. Ich hab das nämlich gelernt!!!
          Deine Argumentation lautet doch: wasch mich aber mach mich nicht nass. Und Politik nach dem Muster: wir hören uns mal an, was die (angebliche) Mehrheit will, ist Politik nach Beliebigkeit. Ich erwarte von den gewählten Volksvertretern eine Verlässlichkeit. Die vermisse ich bei bestimmten Parteien vollkommen.
          Bauer Willi

          11+
          • Rebecca sagt

            Nein Bauer Willi, so lautet meine Argumentation nicht. Die lautet, wenn die Mehrheit etwas nicht mehr will, dann muss sich die Minderheit beugen. Logischerweise muss die Mehrheit auch die Folgen dieser Entscheidungen in Form von höheren Preisen tragen.

            Du hast sicher ein Stück Recht, allein wenn man sieht das der Pozentsatz der Grünen Wähler zur Zeit der letzten Wahl höher war als der Prozentuale Anteil verkaufter Bio Produkte. Also kaufen nicht mal alle die die Grünen wählen konsequent Bio. Aber diese Doppelzüngigleit meinte ich nicht.

            Fakt ist doch, das Vertrauen reicht bei vielen gerade mal so weit wie man gucken kann. Wenn überhaupt. Ich kaufe das meiste auch von einen konventionellen Landwirt oder aus einen Hofladen hier vor Ort. Denen vertraue ich weil ich weis das die ihre Sachen selber essen und auch insgesamt eine gute Einstellung haben.

            Bei eher anonymen Produkten aus anderen Betrieben siehts anders aus.

            Hinzu kommt, das die Erzeuger hierzulande schon einen Überschuss produzieren. Also bei entsprechenden finanziellen Ausgleich vermutlich problemlos ein Absinken der Produktivität zu verkraften ist.

            Wozu die Überproduktion die nur Nachteile bringt? Die Steuerzahler sollen die deutschen Bauern subventionieren, damit die auf eine Art die viele nicht wollen massenhaft produzieren können. Diese Überschüsse werden dann exportiert, zum Beispiel nach Afrika, zerstören die dortigen Betriebe und machen die Bemühungen der ebenfalls Steuerfinanzierten Entwicklungshilfe kaputt.

            Und da wundert Ihr euch das die Probleme der Lanwirte nicht sooo wahnsinnig viele interessieren?

            In Bezug auf Landwirtschaft ist es meine Außensicht, aber in Bezug auf andere Branchen weis ich das ich Recht habe. Wachstum ist nicht immer und überall das Mittel der Wahl. Und es kann auch der Sargnagel sein wenn eher Gier, Dummheit und Ignoranz treibende Kraft sind als überlegtes Handeln.

            Vielleicht lieg ich auch falsch, aber ich denke Wachstum und mitmischen auf dem Weltmarkt ist das falsche Rezept für die deutschen Bauern. Das können in absehbarer Zeit andere viel besser und wenn das einzige Argument für teurere deutsche Preise nur noch die deutschstämmigkeit der Produkte ist, dann dürfte es ziemlich dünn werden.

            3+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Eine Demokratie ist die Diktatur einer Mehrheit gegen eine Minderheit,
      das sollten sich alle hinter die Ohren schreiben.

      Ich verstehe die Bedenken der Bevölkerung gegen „Glyphosat“ , wer ständig die Hetzparolen gegen „Glyphosat“ um die Ohren gehauen bekommt, der glaubt das auch noch.

      2+
  18. Jörg Hildebrandt sagt

    Liebe Nichtlandwirte unter uns , fragt mal eure Nachbarn wie sie ihre Gehwege und seitenstreifen unkrautfrei bekommen

    7+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ganz „Umweltbewusste“ nehmen Essig oder Salz, obwohl diese Mittel auf Betonpflaster auch verboten sind.

      0
    • Birgit sagt

      sie kippen tonnenweise Kochsalz drauf. Dessen LD ist größer als die von Glyphosat. ( Was ja bei Unktraut durchaus erfreulich ist 🙂 🙂 🙂 ) ich möchte nicht wissen, wie viel Kochsalz so jährlich in den Wasserkreislauf gelangt.

      1+
  19. bauerhans sagt

    die SPD dümpelt bei 20% wählerstimmen,da kann frau hendricks doch nicht noch das böse glyphosat wieder zulassen.

    3+
  20. Gast sagt

    Niemand ist von den Konzernen gekauft…
    Nö… der Glyphosat Freispruch durch das Ilsi hat ja sicher gaaar nichts mit der 500000 Dollar Spende von Monsanto an das Institut zu tun…

    Komisch, vor 30 Jahren gab es kein Roundup und Landwirtschaft hat funktioniert

    Komisch, es gibt einige Biobauern die arbeiten pfluglos mit Minimalbodenbearbeitung.

    Komisch, ich verzichte auf Fassadenfarbe mit Pestiziden und Botox und in meinem Urin findet sich vermutlich trotzdem Glyphosat

    Komisch, mein Dieselverbrauch je Hektar ist nur 2/3 des Roundup spritzenden Kollegen hier im Ort

    Aber vermutlich bin ich ja nur ein Komiker und Frau Hendricks eine Witzfigur, der einzige der wirklich Ahnung hat ist der Gentechnik Fan Bauer Willi?

    „Gentechnik ist für ihn ein Muss“, nachdem ja jetzt jeder die wahre Identität von Bauer Willi kennt, darf ich jetzt den Artikel hier einstellen oder werde ich auch diesmal übel dafür beschimpft?
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/ein-landwirt-als-querdenker-aid-1.2985938

    PS: mit der Prognose „Lebensmittel werden teurer“ lag Willi bei Schweinefleisch und Milch vollkommen treffsicher 100% daneben, wie meist…

    1+
    • bauerhans sagt

      der artikel über bauer willi ist von 2012 und seine aussage bz. der lebensmittelpreise bezieht sich nicht auf aktuelle milch- und schweinefleischpreise.

      2+
      • Gast sagt

        richtig! und wann wird seine Prognose aus 2012 eintreffen? Oder hab ich was verpasst? Oder kommts noch? In 10, 30, 100 Jahren?

        1+
    • Bauer Willi sagt

      Ich hab da noch eine Spruch im Hinterkopf, und ich weiß auch noch von wem der ist: Große Menschen reden über Dinge, kleine Menschen über andere…(oder so ähnlich)
      Bauer Willi

      1+
      • Alois Wohlfahrt sagt

        Ein starker Geist diskutiert Ideen.
        Ein durchschnittlicher Geist diskutiert Ereignisse.
        Ein schwacher Geist diskutiert Leute.
        (Sokrates)

        6+
    • Walter Parthon sagt

      Glyphosat-Party beendet?

      Es ist eine gute Woche her, da wurde dem Bauernverband vom sh:z vorgeworfen, eine Glyphosat-Party zu feiern, auf Kosten der Wahrheit. Denn Glyphosat sei gefährlich. Dabei hatten längst maßgebliche Medien umgeschwenkt. Das hatte man in Flensburg nur nicht gemerkt.

      Überzeugen sollte aber, dass die Süddeutsche Zeitung, ein ausgewiesener Glyphosatkritiker, sich jetzt den Tatsachen beugt. Und zugleich auf die drischt, die dem fahrenden Zug noch länger hinterher schauen: „Nahezu alle Experten sagen, der Einsatz des Pestizids sei verantwortbar. Politiker wie Sigmar Gabriel bedienen die Ängste der Bürger trotzdem. Wer industriekritisch sein will, muss aber nicht gleich allen Fortschritt verhindern“, kritisiert Kathrin Zinkant in der SZ.

      Der Fall zeuge von einer bemerkenswerten Oberflächlichkeit, mit der wissenschaftliche Fragen in der Politik behandelt werden – und von der Neigung, Ängste lieber zu nähren, statt zu beseitigen, sagt sie. Hiervon sollte man wohl die Medien nicht ausnehmen.
      Aber Schwamm drüber. Recht hat sie ja.

      Der Verweis auf das Vorsorgeprinzip durch die SPD gelte für schlecht untersuchte Stoffe, „nur eben nicht für Glyphosat, das so gut untersucht ist, wie kaum ein anderes Pestizid“. Man wundert sich, warum dies nicht früher ins Bewusstsein recherchierender Journalisten eingedrungen ist. Denn die Daten liegen ja schon etwas länger vor.
      Aber Schwamm drüber. Recht hat sie ja.

      Fast schon klassenkämpferisch wirkt die Vision, die Zinkant aufspannt. „Es werden neue Debatten zu führen sein. Zum Beispiel jene um die grüne Gentechnik.“ Die Journalistin berichtet von neuen, präzisen und schnellen Verfahren, die selbst kleine Betriebe nutzen könnten. Dabei war das bisher nicht das Problem sondern die generelle Ablehnung.
      Aber Schwamm drüber. Recht hat sie ja.

      Experten der Ökoszene hätten diesen Methoden gar ein Potenzial für den Biolandbau bescheinigt, berichtet Zinkant. Revolution?
      Schwamm drüber. Recht hat sie ja. Und trifft damit eine unter Fachleuten verbreitete Meinung, dass Erträge im Ökolandbau durch natürliche Abwehrmechanismen der Pflanzen gesteigert werden könnte, wenn die Pflanzen diese denn hätten.

      Zinkant schließt: „Womöglich realisiert diese neue grüne Gentechnik die Wende in der Agrarwirtschaft – wenn sie eine Chance bekommt.“ Etwa hin zu einer Gentechnik-unterstützen Biolandwirtschaft?
      Wenn sie da mal Recht behält…

      http://www.sueddeutsche.de/…/wissenschaft-und-politik-lehre…

      2+

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