Europa und die Sojabohne
Ein Gastbeitrag vom Verein Donau Soja (Bildquelle: Willi’s Garten) Donau Soja fördert den Anbau und die Vermarktung europäischer, nachhaltiger und gentechnikfreier Sojabohnen „Soja ist gentechnisch verändert. Soja stammt ausschließlich von gerodeten Regenwaldflächen. Soja kommt aus Südamerika. Soja zerstört die Umwelt, das Klima und ist ungesund.“ Vorurteile, die jedem bekannt sind. Doch was ist wahr daran? Ja, der Großteil der Sojabohnen wird in Südamerika, also Brasilien und Argentinien angebaut. 40 Millionen Tonnen davon werden jährlich nach Europa exportiert. Das entspricht einer Fläche von 16 Millionen Hektar, der Größe von Deutschlands Agrarfläche. Mit dem steigenden Anbau in diesen Ländern verhärten sich die ökologischen und sozialen Probleme. Die steigende Verwendung von europäischem Soja in Europa könnte dies minimieren, und gleichzeitig ökologische Vorteile für die Landwirtschaft bringen. Werden derzeit auf nur 2% der europäischen Agrarflächen Soja angebaut, könnte eine Steigerung auf 4% bereits 50% des europäischen Bedarfs decken. Durch ihre Fähigkeit Stickstoff aus der Luft im Boden zu binden, spart die Sojabohne auch die Verwendung von Mineraldünger ein. Also zwei Fliegen mit einem Schlag. Und diese Steigerung ist möglich! …








