Brief eines Metzgermeister
Folgende Mail erhielt ich von einem Metzgermeister im Ruhestand. Meine Frau und ich haben Ihre Ansichten zu Bio, fair und möglichst billig, zweimal gelesen. Wir stimmen Ihnen in allen Punkten zu. Wie Recht Sie haben. Wir waren 30 Jahre im mittel- ständischen Fleischerhandwerk selbstständig und haben alle Höhen und Tiefen erlebt. Unser Betrieb hatte von der DLG die Auszeichnung: „Außergewöhnliche Qualität“ erhalten. Unser Sohn gab den Betrieb schließlich auf, weil die Erlöse den Betrieb nicht mehr halten konnten. Aus einer rein ländlichen Schlachterei meines Großvaters entstand ein moderner Fleischereibetrieb mit 20 Mitarbeitern. Die in den 70jahren aufs Land gekommenden Supermärkte mit ihre ruinösen Fleischangeboten setzten wir jahrelang noch unsere Qualität entgegen. Es wurde eine Käseabteilung gebaut, auf der Anuga in Köln wurde meine Frau mit dem goldenen Käsemesser ausgezeichnet, danach wurde ein Edelimbiß im eigenen Haus eröffnet. Es half die Lücken im Fleischereiumsatzt zu schließen. Dann kam der Partyservice mit großen Erfolg dazu, es half die Gesamterlöse über Jahre zu stabilisieren, aber der Kunde wollte möglichst wenig bezahlen . Ich habe ein gutes Bespiel immer zur Hand, für ein Kilogramm …









