Die Pachtpreise…
…sind zu hoch, sagen die einen. Gerade einige (besonders laute) Agrarökonomen verweisen dann darauf, dass „es den Landwirten ja gut gehen muss, wenn sie solche Pachtpreise bezahlen“. (Oft entstammen diese Professoren der „Göttinger Schule“) Ich kann auf solche Argumente kaum antworten, denn bei Pachtpreisen von über 1.000 €/ha für mehrjährige Pachtverträge wird es „schwierig“, diese mit einer normalen Ackerbau-Fruchtfolge zu verdienen. Für Sonderkulturen und einjährige Verträge kann die Summe auch schon mal doppelt so hoch liegen. Meine Frau hat eine kleine Fläche, die sehr weit weg liegt und wo es unsinnig ist, dort extra hinzufahren. Sie hat diesen Acker an einen Berufskollegen verpachtet, der Willi heißt, ein vernünftiger Mensch ist und den wir seit langem kennen. Der Pachtpreis beträgt 800 €/ha für Lößboden mit 90 Bodenpunkten. Die Pachtpreisfindung dauerte genau eine Minute. Ich bekomme mittlerweile fast wöchentlich Anrufe von Firmen, die auf meinem Acker Photovoltaik bauen wollen. Unsere Flächen liegen alle direkt an eine Bahnlinie, so dass hier eine Privilegierung vorliegt. https://www.thuenen.de/de/newsroom/detail/freiflaechen-pv-an-autobahnen-und-schienen-in-deutschland Auf einer Karte, die ich in dem Link gefunden habe, werden meine Flächen …










